{"id":287184,"date":"2025-07-23T08:21:09","date_gmt":"2025-07-23T08:21:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287184\/"},"modified":"2025-07-23T08:21:09","modified_gmt":"2025-07-23T08:21:09","slug":"heine-resistors-produziert-weiter-in-dresden-ig-metall-bezirk-berlin-brandenburg-sachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287184\/","title":{"rendered":"Heine Resistors produziert weiter in Dresden :: IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-bottom:2%;\">23.07.2025 | Was als drohende Standortverlagerung begann, ist nun ein starkes Signal f\u00fcr die industrielle Zukunft in Dresden: Die Produktion von Industriewiderst\u00e4nden bei Heine Resistors bleibt am Standort. M\u00f6glich gemacht haben das eine entschlossene Belegschaft, eine strategisch agierende IG Metall und ein offener Dialog mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2025 stand der Standort Dresden auf der Kippe. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von Heine Resistors, Tochterunternehmen von Knorr-Bremse, hatte angek\u00fcndigt, die Produktion nach Polen zu verlagern. Doch die Besch\u00e4ftigten wollten sich nicht mit einem schleichenden R\u00fcckzug abfinden. Die IG Metall reagierte sofort \u2013 und rief gemeinsam mit dem Betriebsrat eine Zukunftswerkstatt ins Leben.<\/p>\n<p>\u201eWir wollten nicht nur reagieren, sondern gestalten\u201c, sagt\u00a0Stefan Ehly, Erster Bevollm\u00e4chtigter der IG Metall Dresden und Riesa. \u201eMit der Zukunftswerkstatt haben wir einen Raum geschaffen, in dem Besch\u00e4ftigte, Betriebsrat und Gewerkschaft gemeinsam mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung an tragf\u00e4higen L\u00f6sungen arbeiten konnten.\u201c<\/p>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung stieg fr\u00fchzeitig in den Prozess ein: ein entscheidender Schritt. Denn so konnte auf Augenh\u00f6he mit belastbaren wirtschaftlichen Daten gearbeitet werden. Die Besch\u00e4ftigten brachten ihr Know-how, ihre Ideen und ihre Erfahrung ein \u2013 und entwickelten gemeinsam mit der IG Metall konkrete Vorschl\u00e4ge zur Zukunft des Standorts.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: In einem Memorandum wurde jetzt festgehalten, dass die Produktion von Industriewiderst\u00e4nden in Dresden bleibt. Ein wichtiger Teil der Vorfertigung von Bauteilen der Industriewiderst\u00e4nde kommt von Polen zur\u00fcck nach Dresden. Im Gegenzug wird die Fertigung von Bahnwiderst\u00e4nden k\u00fcnftig in Polen erfolgen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben in der Zukunftswerkstatt erlebt, wie viel Potenzial in den Besch\u00e4ftigten schlummert. Mit ihrer Expertise konnten wir Prozesse durchleuchten, Potenziale heben und Produkte neu denken\u201c, so\u00a0Christian G\u00f6bel, Politischer Sekret\u00e4r der IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen. \u201eOhne den Druck der gut organisierten Belegschaft h\u00e4tten wir die Verlagerung nicht verhindern k\u00f6nnen. Und gemeinsam mit einer gespr\u00e4chsbereiten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung haben wir viel erreicht.\u201c<\/p>\n<p>Die Perspektiven f\u00fcr den Standort Dresden sind vielversprechend: Der Markt f\u00fcr Industriewiderst\u00e4nde w\u00e4chst \u2013 insbesondere durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Damit steigt auch der Bedarf an qualifizierten Fachkr\u00e4ften. Langfristig soll zudem die Forschung und Entwicklung \u2013 das Engineering \u2013 in Dresden ausgebaut werden.<\/p>\n<p>\u201eWiderstand lohnt sich. Und dazu geh\u00f6ren auch konstruktive strategische Prozesse mit den Arbeitgebern\u201c, so\u00a0Stefan Ehly,\u00a0Erster Bevollm\u00e4chtigter der IG Metall Dresden und Riesa. \u201eWir werden als IG Metall auch in Zukunft solche Prozesse ansto\u00dfen und mitgestalten \u2013 f\u00fcr sichere und gute Industriearbeitspl\u00e4tze in unserer Region.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"23.07.2025 | Was als drohende Standortverlagerung begann, ist nun ein starkes Signal f\u00fcr die industrielle Zukunft in Dresden:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":287185,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[25567,25569,25566,25565,752,3364,29,2386,30,744,25568,1635,745,859,14109],"class_list":{"0":"post-287184","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-berlin-brandenburg-sachsen","9":"tag-betriebsratswahlen","10":"tag-bezirk","11":"tag-bezirksleitung","12":"tag-bildung","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-dresden","16":"tag-germany","17":"tag-ig-metall","18":"tag-igm","19":"tag-jugend","20":"tag-metall","21":"tag-sachsen","22":"tag-tarif"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114901580785561580","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=287184"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287184\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/287185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=287184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=287184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=287184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}