{"id":287299,"date":"2025-07-23T09:25:12","date_gmt":"2025-07-23T09:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287299\/"},"modified":"2025-07-23T09:25:12","modified_gmt":"2025-07-23T09:25:12","slug":"was-donald-trump-in-sechs-monaten-geschafft-hat-oder-auch-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287299\/","title":{"rendered":"Was Donald Trump in sechs Monaten geschafft hat \u2013 oder auch nicht"},"content":{"rendered":"<p>        Bilanz nach sechs Monaten<br \/>\n      Drohen, dealen, draufhauen: Was Trump im letzten halben Jahr geschafft hat<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Sechs Monate ist Donald Trumps zweite Amtszeit alt. In der Zeit ist der US-Pr\u00e4sident deutlich dreister aufgetreten als zuvor. Aber hat das etwas gebracht? Eine Zwischenbilanz.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Macht verleiht Drohungen Gewicht. Wenn sie aus dem Mund von US-Pr\u00e4sident <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/lifestyle\/leute\/themen\/donald-trump-4540962.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> kommen, kann er sich qua seines Amtes sicher sein, dass man ihm zuh\u00f6rt. Oft verbindet er seine Drohungen mit einer Deadline von einigen Wochen oder Monaten \u2013 und der Forderung nach einem Deal.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">J\u00fcngster prominenter Fall: Trumps Verhalten gegen\u00fcber Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin. Wenn es bei den Bem\u00fchungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine innerhalb von 50 Tagen keinen Deal gebe, dann w\u00fcrden die USA hohe Z\u00f6lle gegen Russlands Handelspartner erheben, drohte Trump vergangene Woche. Ob er das durchzieht, sollte es bis dahin keine \u00dcbereinkunft geben, bleibt abzuwarten. Es w\u00e4re nicht die erste verschobene Frist.<\/p>\n<p>    16. Mai 2025,05:57<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/trump-golf-2.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"Donald Trump mit dem Emir und dem Premierminister von Katar\" title=\"Trump Katar\"\/><\/p>\n<p>      <a class=\"teaser__link\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/trump-im-nahen-osten--eine-geschaeftsreise-auf-abwegen-35728354.html\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>            Trumps Golf-Freunde<br \/>\n                    Gebt her eure Kohle!<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Im ersten halben Jahr von Trumps zweiter Pr\u00e4sidentschaft lie\u00df sich diese Mischung aus Drohungen, Deadlines und dem Dr\u00e4ngen auf Deals in ganz verschiedenen Kontexten beobachten. Wie erfolgreich ist der <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Republikaner<\/a> damit? Drei Beispiele:<\/p>\n<p>  Donald Trumps 90-Tage-Zolldrohung<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Trumps Handelspolitik ist das wohl offensichtlichste Beispiel, das zeigt, dass Fristen bei ihm flexibel sein k\u00f6nnen, genau wie seine Definition eines Deals. Anfang April hielt Trump im Rosengarten des Wei\u00dfen Hauses eine Tafel in die Kamera. Darauf zu sehen: sogenannte wechselseitige Z\u00f6lle gegen zahlreiche L\u00e4nder, mit denen die <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> nach Auffassung der US-Regierung ein besonders gro\u00dfes Handelsdefizit haben.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Das sorgte weltweit f\u00fcr Schock, an den B\u00f6rsen ging es bergab. Trump setzte daraufhin zumindest diese Z\u00f6lle gr\u00f6\u00dftenteils wieder aus \u2013 f\u00fcr 90 Tage, wie es zun\u00e4chst hie\u00df. Diese Pause sollte f\u00fcr Verhandlungen genutzt werden, Trump und sein Team sahen sich in starker Position: &#8222;Sie brennen darauf, einen Deal zu machen. Sie sagen, &#8218;bitte, bitte, mach einen Deal, ich mache alles f\u00fcr einen Deal, Sir'&#8220;, sagte der Pr\u00e4sident \u00fcber von seinen Z\u00f6llen betroffene L\u00e4nder, kurz bevor er den Aufschub bekanntgab. Sein Wirtschaftsberater Peter Navarro hielt &#8222;90 Deals in 90 Tagen&#8220; f\u00fcr m\u00f6glich.<\/p>\n<p>    08. Mai 2025,15:20<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1753262711_629_donald-trump-zoelle.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"Donald Trump spricht am Schreibtisch\" title=\"Donald Trump\"\/><\/p>\n<p>      <a class=\"teaser__link\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/donald-trump-und-die-zoelle--die-geschichte-dahinter-klingt-unglaublich-35621490.html\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>            B\u00f6rsen-Chaos<br \/>\n                    Wie kam Donald Trump auf seine Zollidee? Ein (leider wahres) M\u00e4rchen<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">In den Wochen darauf wurde deutlich: ganz so einfach ist es nicht. Nach 90 Tagen standen nur wenige Deals, die Beobachtern zufolge \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 auch eher Rahmenvereinbarungen glichen als traditionellen Handelsabkommen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Kurz bevor die Frist verstrich, verschob Trump sie einfach um gut drei Wochen auf Anfang August \u2013 gefolgt von neuerlichen Drohungen an Handelspartner in Form von Zollbriefen. Drohte er der EU auf seiner Tafel im April noch mit Z\u00f6llen in H\u00f6he von 20 Prozent, so legte er in seinem Brief noch einen drauf \u2013 nun geht es um 30 Prozent. Trump bezeichnete diese erh\u00f6hte Drohkulisse zuletzt als &#8222;Deal&#8220;, machte aber auch klar, dass die Gespr\u00e4che weitergehen. Ob es am Ende einen echten Deal gibt? V\u00f6llig offen.<\/p>\n<p>  Atomstreit mit dem Iran<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Trumps Verhalten gegen\u00fcber dem <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/iran-4151910.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran<\/a> l\u00e4sst sich kaum isoliert vom Verb\u00fcndeten Israel betrachten \u2013 welche Botschaften er an Teheran und in die Welt sendete, jedoch schon. Sie zeichnen das Bild eines Pr\u00e4sidenten, der es ernst meint mit seinen Drohungen, wenn bis zu der von ihm gesetzten Frist kein Deal steht. Ob dabei tats\u00e4chlich alles genau dann und genauso passiert, wie von Trump gewollt, tritt in dieser \u00f6ffentlichen Darstellung in den Hintergrund.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Im April nahmen die USA und der Iran unter Vermittlung des Oman nach Jahren der Eiszeit wieder Gespr\u00e4che auf. Das Ziel: ein neues Atomabkommen. Zuvor hatte Trump Irans oberstem F\u00fchrer Ali Chamenei nach eigenen Angaben einen Brief geschickt und darin die Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, dass der Iran verhandeln werde, &#8222;denn wenn wir milit\u00e4risch eingreifen m\u00fcssen, wird es schrecklich werden&#8220;. Der <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/us-wahl-2024\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">US-Pr\u00e4sident<\/a> setzte Chamenei laut Medienberichten zudem einen zweimonatigen Zeitrahmen f\u00fcr die Verhandlungen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Rund zwei Monate nach deren Beginn war eigentlich eine weitere Gespr\u00e4chsrunde zwischen dem Iran und den USA geplant, doch dazu kam es nicht: Israel griff den Iran an. Trump stellte das auf der Plattform Truth Social als Konsequenz aus mangelnder Deal-Bereitschaft dar: Er habe dem Iran vor zwei Monaten ein Ultimatum von 60 Tagen gestellt, um einen Deal zu machen, schrieb er. &#8222;Sie h\u00e4tten es tun sollen! Heute ist Tag 61&#8220;.<\/p>\n<p>    26. Juni 2025,09:08<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/trump-aufmacherfoto.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"Donald Trump kn\u00fcpft sich auf dem Nato-Gipfel seine Lieblingsfeinde vor: die &quot;Fake News Medien&quot;\" title=\"Donald Trump kn\u00fcpft sich auf dem Nato-Gipfel seine Lieblingsfeinde vor: die &quot;Fake News Medien&quot;\"\/><\/p>\n<p>      <a class=\"teaser__link\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/donald-trump--wer-kritik-am-iran-angriff-uebt--wird-zu-seinem-feind-35841446.html\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>            Meinung<br \/>\n                    Wer Kritik am Iran-Angriff \u00fcbt, wird zu Trumps Feind<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Einige Tage sp\u00e4ter griffen die USA die drei wichtigsten Atomanlagen des Irans an \u2013 und zerst\u00f6rten sie nach Darstellung Trumps vollst\u00e4ndig. Hinter dem tats\u00e4chlichen Ausma\u00df der Sch\u00e4den steht aber nach wie vor ein Fragezeichen. W\u00e4hrend Trump kurz darauf eine Waffenruhe und das Ende des zw\u00f6lft\u00e4gigen Kriegs zwischen Israel und dem Iran verk\u00fcndete, ist der tiefer liegende Konflikt nach wie vor ungel\u00f6st. Trump k\u00fcndigte Ende Juni erneut Gespr\u00e4che an. Bislang sind jedoch keine neuen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran \u00fcber dessen umstrittenes Atomprogramm bekannt.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Ohnehin stellt sich die Frage, wie ernsthaft Trumps Bem\u00fchungen um einen neuen Atomdeal sind. Hielt er es tats\u00e4chlich f\u00fcr realistisch, ein solches Abkommen innerhalb von wenigen Monaten auszuhandeln? Von den ersten Verhandlungen bis zum Abschluss des Wiener Atomabkommens zur Begrenzung des iranischen Nuklearprogramms im Jahr 2015 vergingen Jahre. Trump stieg 2018 in seiner ersten Amtszeit einseitig aus diesem Deal \u2013 der nicht seiner war \u2013 aus.<\/p>\n<p>  Mehr Erfolg in den USA<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Im Vergleich zum Ausland scheint Trumps Mischung aus Drohungen und Fristen im Inland effektiver. Sein wohl gr\u00f6\u00dfter Erfolg in seiner zweiten Amtszeit im US-Kongress bislang: die Verabschiedung des Gesetzes, das unter dem Namen &#8222;One Big Beautiful Bill&#8220; (&#8222;Ein gro\u00dfes, sch\u00f6nes Gesetz&#8220;) bekannt ist.<\/p>\n<p>    03. Juli 2025,20:36<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1753262712_696_donald-trump.jpg\"   loading=\"lazy\" fetchpriority=\"auto\" alt=\"Donald Trump\" title=\"Donald Trump\"\/><\/p>\n<p>      <a class=\"teaser__link\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/trumps--big-beautiful-bill--und-die-haessliche-wahrheit-dahinter--35861668.html\" data-upscore-url=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>            Meinung<br \/>\n                    Die h\u00e4ssliche Wahrheit hinter Trumps &#8222;Big Beautiful Bill&#8220;<\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Auch in den eigenen Reihen gab es Vorbehalte gegen das Steuer- und Ausgabengesetz. Doch Trump machte stets deutlich, dass er es bis zum Unabh\u00e4ngigkeitstag auf seinem Schreibtisch haben will: &#8222;Wir liegen im Zeitplan \u2013 lasst uns weitermachen und fertig sein, bevor Sie und Ihre Familie am 4. Juli Urlaub machen&#8220;, richtete er sich etwa auf Truth Social an die Republikaner im Repr\u00e4sentantenhaus, nachdem das Gesetz den Senat passiert hatte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">\u00dcber Wochen \u00fcbte der Pr\u00e4sident immer wieder Druck auf Kongressmitglieder aus \u2013 mit Erfolg: Einen Tag vor Ablauf seiner Deadline verabschiedete das Repr\u00e4sentantenhaus das Gesetz. Trump sagte danach \u00fcber sein Einwirken auf Parteikollegen: &#8222;Was ich gemacht habe ist \u2013 wir haben dar\u00fcber geredet, wie gut das Gesetz ist. Ich meine, das ist ein Deal, denke ich, wenn man dar\u00fcber nachdenkt.&#8220;<\/p>\n<p>\n    DPA\n  <\/p>\n<p>\n    Franziska Spiecker \/ cl\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bilanz nach sechs Monaten Drohen, dealen, draufhauen: Was Trump im letzten halben Jahr geschafft hat Artikel anh\u00f6ren Kopiere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":287300,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-287299","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114901832736934870","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=287299"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287299\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/287300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=287299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=287299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=287299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}