{"id":287379,"date":"2025-07-23T10:10:15","date_gmt":"2025-07-23T10:10:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287379\/"},"modified":"2025-07-23T10:10:15","modified_gmt":"2025-07-23T10:10:15","slug":"figuren-so-ikonisch-wie-warhols-marilyns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287379\/","title":{"rendered":"Figuren so ikonisch wie Warhols \u00abMarilyns\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Londoner Sommer-Hype um den japanischen K\u00fcnstler \u2013 die grosse Schau in der Hayward Gallery.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Yoshitomo Nara: \u00abAfter the Acid Rain\u00bb, 2006, Acryl auf Leinwand.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"3746\" height=\"4682\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/07c52775-9eb2-417b-848e-fabb1084fce9.jpeg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Yoshitomo Nara: \u00abAfter the Acid Rain\u00bb, 2006, Acryl auf Leinwand. <\/p>\n<p>\u00a9 Yoshitomo Nara \/ Private Collection<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvlk1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Ein typisches Werk von Yoshimoto Nara zeigt ein Cartoon-Kind auf einem einfarbigen Hintergrund, das mit grossen, seelenvollen Augen aus dem Bild schaut. Manchmal wirken seine Kinder aber auch w\u00fctend. Manchmal haben sie Tr\u00e4nen in den Augen. Und der japanische K\u00fcnstler bezeichnet sie alle als Selbstportr\u00e4ts.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Sie h\u00e4tten mit seiner Kindheit zu tun und mit seinem Gef\u00fchl der Isolation, das er erst sp\u00e4ter erkannte und benennen konnte. \u00abDamals hatte ich keine Vorstellung von Einsamkeit\u00bb, sagt Yoshimoto Nara (geb. 1959) in einem Interview anl\u00e4sslich seiner Retrospektive in der Londoner Hayward Gallery. Aber heute wolle er zu dem Gef\u00fchl dieser Kindheitseinsamkeit zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ihm sei es nicht wichtig, als K\u00fcnstler zu wachsen, vielmehr interessiere ihn die Frage, \u00abob ich dahin zur\u00fcckkehren kann, wo ich angefangen habe \u2013 wie ein Kind. Um dann dorthin zur\u00fcckzukehren, wo ich jetzt bin, und weiterzumachen.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll2\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Im ersten Raum der Ausstellung ist eine riesige Wand mit den Covers seiner eigenen Vinyl-Sammlung haupts\u00e4chlich aus den sechziger Jahren tapeziert. Die dazugeh\u00f6rige Musik t\u00f6nt als Soundtrack aus Lautsprechern: Beach Boys, Bowie, Dylan, Jefferson Airplane, Leon Russell, Buffalo Springfield und Jackson Browne. Nara war besessen sowohl von der Musik als auch von den H\u00fcllen der von ihm gesammelten Singles und Alben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Yoshitomo Nara in der Hayward Gallery in London am 9. Juni 2025 vor einer Wand mit Schallplatten-Covers.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4060\" height=\"2708\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Yoshitomo Nara in der Hayward Gallery in London am 9. Juni 2025 vor einer Wand mit Schallplatten-Covers. <\/p>\n<p>Avalon \/ Imago<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll3\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Eine H\u00fctte, die er sich r\u00fcckblickend f\u00fcr seine Kindheit gew\u00fcnscht h\u00e4tte, bildet das Herzst\u00fcck der Ausstellung. Es ist ein in Holz nachgebauter, akut nostalgischer Phantasieort. Hinter vier W\u00e4nden wie diesen h\u00e4tte Nara gern gesessen, gemalt und Musik geh\u00f6rt. W\u00e4hrend seiner gesamten Kindheit zeichnete und malte er. Nara ist so etwas wie der Archetyp des traurigen Kindes, das in der Kunst Trost findet. \u00abDie Malerei\u00bb, sagte er einmal in einem anderen Interview, \u00abwar mein Spielgef\u00e4hrte.\u00bb<\/p>\n<p>Gewalt und Protest gegen Gewalt<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll5\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ausgestattet ist das kleine Haus mit nostalgischem Schnickschnack und bekritzeltem Papier. Auf der Aussenwand prangt der Slogan \u00abPlace Like Home\u00bb, dem das normalerweise dazugeh\u00f6rige \u00abNo\u00bb wie in \u00abNo Place Like Home\u00bb fehlt: Es ist eben nur ein ausgedachter Kindheitsort. Durch die Fenster kann man hineinsehen, aber betreten l\u00e4sst er sich nicht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Yoshitomo Nara: \u00abMy Drawing Room\u00bb, 2008, Installationsansicht.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4287\" height=\"3174\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Yoshitomo Nara: \u00abMy Drawing Room\u00bb, 2008, Installationsansicht. <\/p>\n<p>\u00a9 Yoshitomo Nara<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll6\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auf diesen Raum, der im Grunde eine Miniaturwerkstatt ist, folgen wahre Bilderfluten in den daran anschliessenden R\u00e4umen der Hayward Gallery. Es sind 150 Werke, die Kinder so zeigen, wie Erwachsene sie in der Wirklichkeit am liebsten nicht sehen wollen: w\u00fctend, ver\u00e4ngstigt, traurig.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll7\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Oder mit unguten Absichten: als kleine Pyromanen mit roter M\u00fctze. Aber auch als tanzende Fans der Ramones, einer der Lieblingsbands des K\u00fcnstlers. Dann als trotziges Kleinkind im Strampler (\u00abSleepless Night\u00bb, 1997) oder als widerst\u00e4ndiges M\u00e4dchen, das sich ein Katzen- oder Fuchsfell mit spitzen Ohren \u00fcber den Kopf gezogen hat (in \u00abWild One\u00bb, 2024).<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll8\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Ein anderer Fratz zeigt scharfe, bluttriefende Raubtierz\u00e4hne und schwingt eine S\u00e4ge (in \u00abDead Flower\u00bb, 1994). Zu ihren \u2013 oder seinen, das Geschlecht ist oft nicht klar \u2013 F\u00fcssen liegt eine Blume, der der Kopf abges\u00e4belt wurde. Auf dem Kleid steht \u00abFuck You\u00bb. Gewalt und Protest gegen Gewalt \u2013 in Form von wiederkehrenden Anti-Kriegs-Botschaften \u2013 tauchen in der gesamten Ausstellung immer wieder auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2937\" height=\"3916\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/61455794-7bd0-476e-8ebd-05d7fe90a1bc.jpeg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image image__src--grid1of2\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p>\u00a9 The National Museum of Modern Art, Tokyo<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" alt=\"\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4931\" height=\"6574\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2e987e7c-4b28-45dd-90f8-5be314ca36ee.jpeg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image image__src--grid1of2\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>     <\/p>\n<p>\u00a9 Sally and Ralph Tawil\u00a0\/\u00a0Yoshitomo Nara<\/p>\n<p>Yoshitomo Nara: \u00abHarmless Kitty\u00bb, 1994 (links); \u00abMissing in Action\u00bb, 1999. <\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll9\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Man kann Nara lieben \u2013 als subversiven K\u00fcnstler, der Niedlichkeit und Grausamkeit unerwartet und vielschichtig verbindet. Man kann ihn hassen \u2013 als repetitiven Erzeuger infantiler Bambi-Traurigkeit. Der Kunstmarkt und ein junges, hippes Publikum stehen auf seiner Seite. Sein Gem\u00e4lde \u00abKnife Behind Back\u00bb (Messer hinter dem R\u00fccken) erzielte 2019 bei einer Auktion von Sotheby\u2019s den Rekordpreis von 25 Millionen Dollar.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll10\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Derzeit ist Nara Japans teuerster K\u00fcnstler. Und seine Figuren sind so ikonisch geworden wie Warhols \u00abMarilyns\u00bb oder Lichtensteins blonde Pin-Up-Akte. Sie lassen sich ebenso gut als Poster, T-Shirts und Untersetzer verkaufen. Der Ausstellungsshop in London ist brechend voll. Es sind fast alles junge Leute, die nach Nara-Souvenirs greifen. Der Grund f\u00fcr den Hype: Naras unaufdringliche Coolness, seine popkulturelle Versiertheit sind zugkr\u00e4ftige Attribute.<\/p>\n<p>Authentische Gef\u00fchle<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll12\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">H\u00e4ufig wurde Yoshimoto Nara mit der Kunstbewegung Superflat von Takeshi Murakami in Verbindung gebracht. Ihre Anh\u00e4nger st\u00fctzten sich auf Mangas und Animes und auf das, was Murakami die \u00abseichte Leere der japanischen Konsumkultur\u00bb nennt. Doch diese Kategorisierung greift bei Nara letztlich nicht. Nara ist zu politisch und zu sehr darauf bedacht, authentische Gef\u00fchle auszudr\u00fccken, um wirklich \u00absuperflat\u00bb zu sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Yoshitomo Nara: \u00abMiss Margaret\u00bb, 2016.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"1762\" height=\"2114\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Yoshitomo Nara: \u00abMiss Margaret\u00bb, 2016. <\/p>\n<p>\u00a9 Yoshitomo Nara \/ Hayward Gallery<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll13\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Sein Werk wurde auch mit Kawaii in Verbindung gebracht, dem japanischen Niedlichkeitskult, der in den siebziger Jahren entstand und sich seither zu einem weltbekannten Ph\u00e4nomen entwickelt hat, das f\u00fcr seine farbenfrohe, kindliche \u00c4sthetik bekannt ist. Es findet seinen Ausdruck in der Mode, in der Kunst, insbesondere in Mangas, und in allt\u00e4glichen Erinnerungsst\u00fccken.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll14\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Gepr\u00e4gt wurde Nara w\u00e4hrend seines Studiums an der Kunstakademie D\u00fcsseldorf, die er 1988 nach seinem Abschluss an der Aichi University of the Arts besuchte. Zw\u00f6lf Jahre lang blieb er in Deutschland, wo er seinen typischen Stil entwickelte: Er malte oft eine einzelne Figur in Pastell mit dicken karikaturistischen Linien.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvll15\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Als er 2000 nach Japan zur\u00fcckkehrte, machten die schwarzen Umrisse und die punkige, comichafte Energie seiner Figuren einem st\u00e4rker malerischen, dreidimensionalen Ansatz und dramatischer Tiefe im Ausdruck Platz. In der Ausstellung wechseln sich schnelle Skizzen, die wie kleine Kritzeleien wirken, mit grossformatigen Bildern und ausladenden Skulpturen ab.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Yoshitomo Nara vor einem seiner Werke.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2674\" height=\"2006\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Yoshitomo Nara vor einem seiner Werke. <\/p>\n<p>\u00a9 Yoshitomo Nara Foundation<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvlm0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Im Jahr 2011 wurde der K\u00fcnstler mit den katastrophalen Folgen des grossen Erdbebens in Ostjapan, dem darauffolgenden Tsunami und der Atomkrise im Kraftwerk Fukushima Daiichi konfrontiert. Danach war er monatelang so traumatisiert, dass er kaum arbeiten konnte. Mehrfach berichtete er, wie diese Ereignisse seiner Kunst eine soziopolitische Dimension verliehen h\u00e4tten. Er ging nicht mehr ausschliesslich von seinem eigenen Erleben aus, sondern begann Krisengebiete zu bereisen und \u00f6ffnete den Blick f\u00fcr die Leiden der betroffenen Gemeinschaften.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvlm1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Stella McCartney verfasste eine kurze Lobrede auf Nara, als das amerikanische \u00abTime Magazine\u00bb ihn im April zur Liste seiner hundert einflussreichsten Menschen des Jahres addierte. Die Designerin, mit der Nara 2022 eine Kollektion entwarf, schw\u00e4rmt davon, \u00abwie er die Welt mit den Augen eines Kindes betrachtet, das nicht versteht, warum wir Krieg haben und keinen Frieden; warum wir die Natur get\u00f6tet haben, anstatt in Harmonie mit ihr zu leben\u00bb.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j071lvlm2\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das ist nur zur H\u00e4lfte wahr: Etliche der rund\u00e4ugigen Wesen auf Naras Bildern brennen H\u00e4user ab, fluchen, rauchen, schwingen Waffen. Ihnen ist nicht zu trauen. Vor allem, wenn sie S\u00e4gen und Messer in ihren kleinen H\u00e4nden halten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Blick in die Ausstellung in der Hayward Gallery, London.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"8130\" height=\"5423\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"   class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Blick in die Ausstellung in der Hayward Gallery, London.<strong\/> <\/p>\n<p>\u00a9 Yoshitomo Nara<\/p>\n<p data-team-footnote=\"\" id=\"id-doc-1j071lvlm3\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"footnote\" data-vars-danzz-last-article-element=\"true\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent footnote nzzinteraction\">\u00abYoshimoto Nara\u00bb, Hayward Gallery, London, bis 31.\u00a0August.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Londoner Sommer-Hype um den japanischen K\u00fcnstler \u2013 die grosse Schau in der Hayward Gallery. 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