{"id":287450,"date":"2025-07-23T10:49:10","date_gmt":"2025-07-23T10:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287450\/"},"modified":"2025-07-23T10:49:10","modified_gmt":"2025-07-23T10:49:10","slug":"aktien-europa-konjunkturhoffnung-nach-us-japanischem-zolldeal-treibt-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287450\/","title":{"rendered":"Aktien Europa: Konjunkturhoffnung nach US-japanischem-Zolldeal treibt an"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top:5px\">PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Nach der verhaltenen Entwicklung in den Vortagen haben die europ\u00e4ischen B\u00f6rsen am Mittwoch durchgestartet. Die Einigung im Zollstreit zwischen Japan und den USA weckte Hoffnungen, dass auch die Europ\u00e4ische Union eine Vereinbarung mit den USA zu annehmbaren Bedingungen erreichen wird.<\/p>\n<p>Unter F\u00fchrung der Autowerte legte der EuroStoxx 50 am Mittag um 1,36 Prozent auf 5.362,39 Punkte zu. Ausserhalb des Euroraums zog der Schweizer Leitindex SMI um 1,51 Prozent auf 12.073.88Punkte an. Der britische FTSE 100 gewann 0,6 Prozent auf 9.077,79 Punkte.<\/p>\n<p>Die Einigung in Fernost erh\u00f6ht den Verhandlungsdruck f\u00fcr die Europ\u00e4er. &#8222;Nun ist die Europ\u00e4ische Union unter Zugzwang&#8220;, betonte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. &#8222;Bis zum 1. August w\u00e4re eine Einigung immens wichtig, denn die Gefahr f\u00fcr die europ\u00e4ische Wirtschaft ist nicht unerheblich.&#8220;<\/p>\n<p>Exportwerte f\u00fchrten die Gewinnerliste an. Autowerte standen dabei an der Spitze. Im Rahmen des Abkommens zwischen den USA und Japan werden japanische Autos und Autoteile unter dem Strich nur mit einem Importzoll von 15 Prozent belegt. Stratege Francois Duhen von CIC Market Solutions merkte dazu an, dass das Abkommen weniger ung\u00fcnstig ausgefallen sei, als man bef\u00fcrchtet habe.<\/p>\n<p>Gefragt waren zudem Pharmawerte. Auch hier hatten Zollsorgen in den vergangenen Wochen f\u00fcr Unsicherheit gesorgt. Nach oben ging es zudem mit den Luxusaktien, bei denen das Exportgesch\u00e4ft ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, zumal sich Z\u00f6lle naturgem\u00e4ss stark auf die hochpreisigen Produkte auswirken.<\/p>\n<p>Die Hoffnungsschimmer im Zollstreit wurden bei einigen Unternahmen aber von entt\u00e4uschenden Gesch\u00e4ftszahlen \u00fcberschattet. So hatte der Netzwerkausr\u00fcster Nokia wegen des schwachen Dollar und der US-Zollpolitik seine Gewinnprognose gesenkt. Die Aktie sank um 6,9 Prozent um belastete damit den Telekomsektor.<\/p>\n<p>Unter den Technologiewerten fielen ASM International und AMS-Osram mit deutlichen Verlusten auf. ASM brachen um acht Prozent ein, die Analysten des Investmenthauses Jefferies sprachen von einem schwachen Ausblick. Bei AMS-Osram verwiesen die Experten von JPMorgan auf die entt\u00e4uschende Prognose f\u00fcr das dritte Quartal. Die Aktie sank um 10,5 Prozent.<\/p>\n<p>Im Bankensektor gl\u00e4nzten dagegen Unicredit mit 4,4 Prozent Gewinn. Damit war die Aktie nach der Absage der \u00dcbernahme von Banco BPM und Zahlen zum zweiten Quartal gefragt.<\/p>\n<p>Vom Handel ausgesetzt blieben unterdessen Iberdrola . Der Energiekonzern wirbt frisches Geld bei Investoren ein und plant dazu eine Kapitalerh\u00f6hung durch die Ausgabe neuer Stammaktien \u00fcber 5 Milliarden Euro. So will Iberdrola den Wachstumskurs beschleunigen. Zudem kostet der Ausbau des Energienetzes viel Geld: In den kommenden Jahren rechnet der Energiekonzern aus Bilbao mit Investitionen in H\u00f6he von 15 Milliarden Euro.\/mf\/mis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Nach der verhaltenen Entwicklung in den Vortagen haben die europ\u00e4ischen B\u00f6rsen am Mittwoch durchgestartet.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":57136,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,665,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-287450","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-boerse","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114902162756104519","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287450","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=287450"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287450\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=287450"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=287450"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=287450"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}