{"id":287745,"date":"2025-07-23T13:36:11","date_gmt":"2025-07-23T13:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287745\/"},"modified":"2025-07-23T13:36:11","modified_gmt":"2025-07-23T13:36:11","slug":"dgb-befragung-deutsche-wollen-nicht-mehr-als-acht-stunden-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287745\/","title":{"rendered":"DGB-Befragung: Deutsche wollen nicht mehr als acht Stunden arbeiten"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.07.2025 14:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Maximal acht Stunden Arbeit pro Tag, mehr Zeit wollen Arbeitnehmer hierzulande nicht mit ihrem Job verbringen. Das zeigt eine DGB-Befragung. Trotzdem machen viele Besch\u00e4ftige in Deutschland h\u00e4ufig \u00dcberstunden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nK\u00f6nnten die Besch\u00e4ftigten hierzulande selbst \u00fcber ihre Arbeitszeit bestimmen, w\u00fcrden rund drei von vier Deutschen maximal acht Stunden am Tag arbeiten. Das geht aus einer neuen Besch\u00e4ftigten-Befragung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor. Ein Viertel aller Befragten (26 Prozent) w\u00fcrde zwischen acht und zehn Stunden arbeiten. 98 Prozent wollen demnach nicht l\u00e4nger als zehn Stunden pro Tag arbeiten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFragt man die Besch\u00e4ftigten danach, wann sie ihren Arbeitstag beginnen und beenden w\u00fcrden, wenn sie dies selbst bestimmen k\u00f6nnten, zeigt sich ein verbreiteter Wunsch nach g\u00e4ngigen Arbeitszeiten: So will etwa eine gro\u00dfe Mehrheit der Besch\u00e4ftigten nach 6 Uhr mit der Arbeit beginnen. F\u00fcr 73 Prozent passt demnach ein Arbeitsbeginn zwischen 6 und 9 Uhr. Knapp 60 Prozent w\u00fcrden einen Start zwischen 7 und 9 Uhr w\u00e4hlen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen Arbeitsbeginn ab 10 Uhr und sp\u00e4ter w\u00fcnschen sich dagegen weniger als zehn Prozent &#8211; was wohl auch an einem dementsprechend sp\u00e4ten Feierabend liegt. 95 Prozent der Besch\u00e4ftigten wollen ihren Arbeitstag um 18 Uhr beenden.<\/p>\n<p>    Fast die H\u00e4lfte arbeitet oft l\u00e4nger<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie M\u00f6glichkeit, den Arbeitstag aufzuteilen und am Abend nachzuarbeiten, scheint f\u00fcr die gro\u00dfe Mehrheit der Besch\u00e4ftigten unattraktiv. Besch\u00e4ftigte mit Kindern arbeiten dabei h\u00e4ufiger mit einer solchen Unterbrechung (17 Prozent) als Besch\u00e4ftigte ohne Kinder (9 Prozent).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n43 Prozent der Befragten \u00fcberschreiten den Acht-Stunden-Tag sehr oft oder oft, wie aus dem DGB-Index hervorgeht. Bei weiteren 36 Prozent kommt dies selten vor. Rund eine oder einer von f\u00fcnf Besch\u00e4ftigten arbeitet nach eigenen Angaben nie l\u00e4nger als acht Stunden.<\/p>\n<p>    Engere Vorgaben durch den Arbeitgeber?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDGB-Chefin Yasmin Fahimi warnte, nach Regierungspl\u00e4nen k\u00f6nnten die Arbeitgeber die Arbeitszeiten k\u00fcnftig verst\u00e4rkt vorgeben. &#8222;F\u00fcr Besch\u00e4ftigte ohne einen Schutz durch einen Tarifvertrag hie\u00dfe das, den willk\u00fcrlich angeordneten Arbeitszeitl\u00e4ngen schutzlos ausgesetzt zu sein&#8220;, sagte sie. &#8222;Eine Abschaffung des regul\u00e4ren Acht-Stunden-Tags geht an der Realit\u00e4t der Besch\u00e4ftigten v\u00f6llig vorbei&#8220;, so die DGB-Chefin. Schon heute leisteten die Menschen in Deutschland zahlreiche \u00dcberstunden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSozialpartner vereinbarten zudem in Tarifvertr\u00e4gen flexible Arbeitszeiten. &#8222;Das Arbeitszeitgesetz in seiner derzeitigen Form bietet daf\u00fcr ausreichend Spielraum&#8220;, so Fahimi. Nach DGB-Angaben startet die Regierung an diesem Donnerstag einen Sozialpartnerdialog zum Arbeitszeitgesetz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnion und SPD wollen statt des \u00fcblichen Acht-Stunden-Tags einen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/arbeitsmarkt\/arbeitszeit-plaene-regierung-100.html\" title=\"Regierung will w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit - doch es gibt Kritik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">w\u00f6chentlichen Rahmen f\u00fcr die Arbeitszeit<\/a> einf\u00fchren. &#8222;Zur konkreten Ausgestaltung werden wir einen Dialog mit den Sozialpartnern durchf\u00fchren&#8220;, hei\u00dft es im Koalitionsvertrag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.07.2025 14:40 Uhr Maximal acht Stunden Arbeit pro Tag, mehr Zeit wollen Arbeitnehmer hierzulande nicht mit ihrem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":287746,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[84775,331,332,1141,3364,29,619,30,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-287745","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-acht-stunden-tag","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-arbeitszeit","12":"tag-de","13":"tag-deutschland","14":"tag-dgb","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114902819429119153","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=287745"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287745\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/287746"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=287745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=287745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=287745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}