{"id":287988,"date":"2025-07-23T15:46:10","date_gmt":"2025-07-23T15:46:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287988\/"},"modified":"2025-07-23T15:46:10","modified_gmt":"2025-07-23T15:46:10","slug":"ermittlungen-bestaetigen-verdacht-bericht-wef-gruender-schwab-belaestigte-und-diskriminierte-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/287988\/","title":{"rendered":"Ermittlungen best\u00e4tigen Verdacht: Bericht: WEF-Gr\u00fcnder Schwab bel\u00e4stigte und diskriminierte Frauen"},"content":{"rendered":"<p>                    Ermittlungen best\u00e4tigen Verdacht<br \/>\n                Bericht: WEF-Gr\u00fcnder Schwab bel\u00e4stigte und diskriminierte Frauen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.07.2025, 17:10 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Mehr als 50 Jahre steht Klaus Schwab an der Spitze des Weltwirtschaftsforums. Im Fr\u00fchjahr tritt er \u00fcberraschend zur\u00fcck, dann folgt eine interne Untersuchung gegen ihn. Ein Bericht gibt jetzt Aufschluss dar\u00fcber, was die Ermittler dem Gr\u00fcnder des Forums nachweisen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat eine Untersuchung gegen den inzwischen zur\u00fcckgetretenen Gr\u00fcnder der Organisation, Klaus Schwab, wegen Vorw\u00fcrfen des finanziellen und ethischen Fehlverhaltens abgeschlossen. Der Verwaltungsrat habe wegen des Schreibens eines Whistleblowers eine Untersuchung eingeleitet, erkl\u00e4rte das WEF Ende April, nachdem das &#8222;Wall Street Journal&#8220; \u00fcber Vorw\u00fcrfe gegen den 87-J\u00e4hrigen und seine Frau Hilde unter anderem wegen der Veruntreuung von WEF-Mitteln berichtet hatte. <\/p>\n<p>Jetzt schreibt die Zeitung unter Berufung auf Einsicht in die Ermittlungsakten, dass Schwab &#8222;in den vergangenen zehn Jahren am Arbeitsplatz Fehlverhalten an den Tag gelegt&#8220; habe. Es geht demnach um unerlaubte Ausgaben von ihm und seiner Frau, Mobbing und unangemessenen Umgang mit weiblichen Mitarbeitern.<\/p>\n<p>Die Untersuchung ergab, dass Schwab gegen\u00fcber mindestens einer leitenden Angestellten anz\u00fcgliche und m\u00f6glicherweise unangemessene \u00c4u\u00dferungen get\u00e4tigt habe. &#8222;Haben Sie das Gef\u00fchl, dass ich an Sie denke?&#8220;, soll Schwab ihr 2020 in einer E-Mail sp\u00e4tabends geschrieben haben. Auch anderen Frauen gegen\u00fcber soll er \u00fcbergriffig aufgetreten sein. Aktuelle und ehemalige Arbeitnehmerinnen sprachen laut &#8222;Wall Street Journal&#8220; von sexueller Bel\u00e4stigung durch den 87-J\u00e4hrigen. Zudem fanden die Ermittler laut Bericht weitere Beweise, wonach Schwab einige Schwangere oder Frauen \u00fcber 40 Jahre in einer Weise ausgegrenzt habe, die ihre Karriere, ihre psychische Gesundheit oder beides beeintr\u00e4chtigte.<\/p>\n<p>Zudem wurde bereits vorher bekannt, dass das Schreiben des Whistleblowers Behauptungen enthielt, &#8222;dass Klaus Schwab j\u00fcngere Mitarbeiter gebeten hat, in seinem Namen Tausende von Dollar von Geldautomaten abzuheben&#8220;, schrieb das &#8222;Wall Street Journal&#8220;. Auch soll der WEF-Gr\u00fcnder etwa mit Mitteln der Organisation private Massagen in Hotels bezahlt haben. Hilde Schwab soll auf Kosten des WEF luxuri\u00f6se Urlaubsreisen unternommen haben.<\/p>\n<p>Privatreisen im Wert von rund einer Million Euro<\/p>\n<p>Die Ermittler erkl\u00e4rten den Kuratoren des Forums, dass ihre Befragungen ergaben, dass Klaus Schwab nicht nur gewohnheitsm\u00e4\u00dfig Bel\u00e4stigungen und Diskriminierungen duldete, sondern auch auf Einsch\u00fcchterung und Angst zur\u00fcckgriff, um zu erreichen, was er wollte. Zudem wurden fragw\u00fcrdige Reise- und sonstige Ausgaben in H\u00f6he von mehr als 1,1 Millionen Dollar aufgedeckt, die weder vom Forum noch von den Kuratoren \u00fcberwacht worden seien, hie\u00df es. Sie zeigten kaum oder gar keine Anzeichen f\u00fcr einen gesch\u00e4ftlichen Bezug.<\/p>\n<p>\u00dcber einen Sprecher wies Schwab in der Zeitung die Ergebnisse weitestgehend zur\u00fcck und verteidigte seine 55-j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als \u00f6ffentliches Gesicht und oberste F\u00fchrungskraft des WEF. Er sagte der Zeitung, dass er Frauen immer respektvoll behandelt habe und dass er und seine Frau nie versucht h\u00e4tten, aus ihren Rollen bei der Organisation, die einen Gro\u00dfteil ihres Lebens in Anspruch genommen habe, finanziellen Nutzen zu ziehen. Er beabsichtige, seiner Erkl\u00e4rung zufolge, dem Forum alle pers\u00f6nlichen Ausgaben zu erstatten, die er und seine Frau h\u00e4tten zahlen m\u00fcssen, bis die abschlie\u00dfenden Ergebnisse der Untersuchung vorliegen.<\/p>\n<p>Die Ermittler beziehen nun noch Aussagen Schwabs sowie weitere Dokumente in ihren Bericht ein. Anschlie\u00dfend soll laut &#8222;Wall Street Journal&#8220; dar\u00fcber entschieden werden, ob der Ermittlungsbericht an die Staatsanwaltschaft gesendet wird.<\/p>\n<p>Schwab hatte Mitte April \u00fcberraschend seinen R\u00fccktritt vom Vorsitz des Verwaltungsrats verk\u00fcndet. Er hatte das WEF 1971 gegr\u00fcndet und war mehr als 50 Jahre lang das Gesicht der Organisation. Bekannt geworden ist das Weltwirtschaftsforum insbesondere f\u00fcr seine j\u00e4hrlichen Treffen zwischen Politikern und f\u00fchrenden Vertretern der Wirtschaft im Schweizer Alpenort Davos.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ermittlungen best\u00e4tigen Verdacht Bericht: WEF-Gr\u00fcnder Schwab bel\u00e4stigte und diskriminierte Frauen 23.07.2025, 17:10 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":287989,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,293,8247,10,8,9,11,103,84872,55,104],"class_list":{"0":"post-287988","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-schweiz","13":"tag-sexuelle-belaestigung","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-welt","19":"tag-weltwirtschaftsforum-davos","20":"tag-wirtschaft","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114903330660506884","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=287988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/287988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/287989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=287988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=287988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=287988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}