{"id":288144,"date":"2025-07-23T17:08:11","date_gmt":"2025-07-23T17:08:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/288144\/"},"modified":"2025-07-23T17:08:11","modified_gmt":"2025-07-23T17:08:11","slug":"tour-milan-siegt-im-regen-chaos-ackermann-stuerzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/288144\/","title":{"rendered":"Tour: Milan siegt im Regen-Chaos &#8211; Ackermann st\u00fcrzt"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.07.2025 17:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Jonathan Milan ist bei der Tour de France sein zweiter Etappensieg gelungen. Im Regen von Valence siegte der Italiener mit einer halben Radl\u00e4nge Vorsprung. Genau an der Flamme Rouge einen Kilometer vor der Ziellinie hatte ein Sturz viele Kontrahenten ausgebremst. Nur acht Profis sprinteten daher im str\u00f6menden Regen um den Sieg. Jordi Meeus belegt den zweiten Platz, Tobias Lund Andresen wurde Dritter.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMilan hatte beim Finale eindeutig die besten Beine. Der 24-J\u00e4hrige ging 150 Meter vor dem Ziel in den Wind, zog an Meeus und Davide Ballerini an der Spitze vorbei und brachte seinen Vorsprung ins Ziel. Mit dem Sieg holte Milan 50 Sprintpunkte und liegt in der Wertung f\u00fcr das Gr\u00fcne Trikot jetzt 72 Punkte vor Tadej Pogacar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei dem Sturz auf der Zielgeraden war ein halbes Dutzend Fahrer zu Boden gegangen. Auch Biniam Girmay war betroffen und hielt sich die Schulter. Tim Merlier, der mit zw\u00f6lf Saisonsiegen erfolgreichste Sprinter, wurde durch den Sturz aufgehalten. Der Belgier hatte aber Gl\u00fcck und konnte auf dem Rad bleiben.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/ma10758587\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        17. Etappe<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/wertungen-uebersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Gesamtwertung<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPhil Bauhaus wurde als bester Deutscher Zehnter. Auch der Bocholter konnte im Finale nicht eingreifen. &#8222;Ich war der Letzte, der noch durchgekommen ist. Der Sturz war direkt vor mir links. Ich hatte Gl\u00fcck, dass die Fahrer und R\u00e4der nach links gerutscht sind und ich rechts vorbei konnte&#8220;, so Bauhaus im Interview mit der Sportschau. Pech hatte der zweite deutsche Sprinter Pascal Ackermann. Der 31-J\u00e4hrige ging zu Boden, blieb aber offenbar unverletzt. Florian Lipowitz kam als Gesamt-Dritter im Feld der Klassementfahrer zeitgleich mit dem Gesamtf\u00fchrenden Pogacar ins Ziel (+1:09 Minuten).<\/p>\n<p>    Vermutlich keine Chancen mehr f\u00fcr Sprinter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei der 17. Etappe ging es \u00fcber 161 Kilometer von Boll\u00e8ne nach Valence. Dabei standen lediglich zwei Bergwertungen der 4. Kategorie an. F\u00fcr die Sprinter war es die wohl letzte Chance auf einen Etappensieg. Vor dem Finale in Paris folgen zwei Bergetappen und eine h\u00fcgelige Etappe mit Klassiker-Charakter. Und in Paris wird sehr wahrscheinlich diesmal kein Sprinter gewinnen k\u00f6nnen. Wie bei Olympia geht es \u00fcber den Montmartre. <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/wie-veraendert-der-montmartre-tour-finale,radsport-montmartre-102.html\" title=\"Tour de France: Wie ver\u00e4ndert der Montmartre die 21. Etappe?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gleich dreimal m\u00fcssen die Fahrer am letzten Tag der Tour \u00fcber den Pariser Hausberg.<\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGanz untypisch f\u00fcr diese Tour fand sich nach dem Start schnell eine Ausrei\u00dfergruppe. Vincenzo\u00a0Albanese, Quentin Pacher, Mathieu Burgaudeau und Jonas Abrahamsen konnten sich absetzen. Nach 30 Kilometern hatte das Quartett bereits zweieinhalb Minuten Vorsprung.<\/p>\n<p>    Milans Team kontrolliert das Tempo<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Spitze des Pelotons kontrollierte vor allem Lidl-Trek mit Milan im Gr\u00fcnen Trikot das Tempo. Der Italiener lag vor dem Start in der Sprintwertung nur noch elf Punkte vor Tadej Pogacar und musste unbedingt punkten, um \u00fcberhaupt eine Chance zu haben, in Paris das Trikot noch zu tragen. Pogacar k\u00f6nnte mit weiteren Etappensiegen in den Alpen an Milan vorbeiziehen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSoudal Quick-Step, am Vortag erfolgreich am Mont Ventoux mit Valentin Paret-Peintre, unterst\u00fctzte mit Maximilian Schachmann die Tempoarbeit des Pelotons. Mit Merlier hatte die belgische Equipe ebenfalls einen Anw\u00e4rter auf den Tagessieg in den Reihen. Der Belgier gewann bereits die 3. und 9. Etappe.<\/p>\n<p>    Milan und Merlier m\u00fcssen abrei\u00dfen lassen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMerlier hielt sich beim Zwischensprint nach 48 Kilometern zur\u00fcck und sparte seine Kr\u00e4fte. Er hat keine realistischen Chancen auf das Gr\u00fcne Trikot. Den Sprint des Hauptfeldes gewann Milan und holte noch elf Punkte. Die maximal m\u00f6glichen 20 Punkte sicherte sich Ausrei\u00dfer Abrahamsen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr Aufregung sorgte dann die erste Bergwertung des Tages. Am 3,7 Kilometer langen Anstieg zum Col des Pertius mit im Schnitt 6,6 Prozent Steigung versch\u00e4rfte Ineos das Tempo. Die Sprinter mit Milan und Merlier wurden dadurch abgeh\u00e4ngt, und der Vorsprung der Ausrei\u00dfer schrumpfte auf Sekunden. Lidl-Trek beorderte Quinn Simmons und Soudal Quick-Step Jasper Stuyven zur\u00fcck zu den Sprintern. Schlie\u00dflich schafften es die schnellen M\u00e4nner zur\u00fcck ins Hauptfeld. Danach beruhigte sich wieder alles und der Vorsprung der Spitzengruppe wuchs wieder auf \u00fcber eine Minute.<\/p>\n<p>    Van Aert attackiert an der 2. Bergwertung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie zweite Bergwertung des Tages am Col de Tartaiguille war 3,6 Kilometer lang, hatte aber mit im Schnitt 3,5 Prozent eine gem\u00e4\u00dfigte Steigung. Diesmal lie\u00dfen sich Milan und Co. nicht \u00fcberraschen, der Italiener fuhr ganz vorne im Feld. Eine Attacke gab es dennoch. Wout van Aert legte sich richtig ins Zeug und hatte an der Bergwertung schon rund 20 Sekunden rausgefahren. Als Solist versuchte der Belgier, an die Spitzengruppe heranzukommen &#8211; vergeblich. Van Aert lie\u00df sich wieder zur\u00fcckfallen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einsetzendem Regen ging es danach f\u00fcr das Peloton in Richtung Valence. 30 Kilometer vor dem Ziel hatte das Ausrei\u00dfer-Quartett lediglich 67 Sekunden Vorsprung. Die Sprinter-Teams hatten also alles unter Kontrolle. Vier Kilometer vor dem Ziel schluckte das Feld Abrahamsen als letzten Ausrei\u00dfer.<\/p>\n<p>    Bergankunft auf 2.304 Metern am Donnerstag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeiter geht es am Donnerstag mit der K\u00f6nigsetappe der Tour. Und dabei geht es hoch hinaus: Das Ziel am Col de la Loze in den franz\u00f6sischen Alpen liegt auf 2.304 Metern. Zuvor m\u00fcssen die Profis bei der <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/18-etappe-vif-courchevel-col-de-la-loze-171-km,etappe-achtzehn-100.html\" title=\"Die 18. Etappe der Tour de France 2025 - Vif - Courchevel Col de la Loze (171 km)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">18. Etappe<\/a> bereits \u00fcber den Col du Glandon (1924 Meter) und den Col de la Madeleine &#8211; satte 5.500 H\u00f6henmeter m\u00fcssen die Profis dabei auf den 171,5 Kilometern \u00fcberwinden. Zuletzt machte die Tour 2023 am Col de la Loze Station. Damals musste Pogacar eine heftige Niederlage einstecken. Der Slowene brach komplett ein und verlor mehrere Minuten auf den sp\u00e4teren Tour-Sieger Jonas Vingegaard. Die Etappe gewann 2023 Felix Gall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.07.2025 17:58 Uhr Jonathan Milan ist bei der Tour de France sein zweiter Etappensieg gelungen. 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