{"id":288847,"date":"2025-07-23T23:32:10","date_gmt":"2025-07-23T23:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/288847\/"},"modified":"2025-07-23T23:32:10","modified_gmt":"2025-07-23T23:32:10","slug":"berlin-brandenburg-hochschulen-und-verwaltung-einigen-sich-auf-neue-vertraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/288847\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Hochschulen und Verwaltung einigen sich auf neue Vertr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Hochschulen und Verwaltung einigen sich auf neue Vertr\u00e4ge<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.07.2025, 21:13 Uhr<\/p>\n<p><strong>Berliner Hochschulen erhalten ab 2026 mehr Geld \u2013 aber weniger als zun\u00e4chst zugesagt. Was die ge\u00e4nderten Vertr\u00e4ge sonst noch vorsehen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Die Berliner Hochschulen und die Wissenschaftsverwaltung haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf eine \u00c4nderung der Hochschulvertr\u00e4ge geeinigt. Demnach steigen die Zusch\u00fcsse f\u00fcr die staatlichen Hochschulen ab 2026 zwar wieder, allerdings in geringerem Ma\u00dfe als urspr\u00fcnglich vereinbart, wie auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben wurde.<\/p>\n<p>Der j\u00e4hrliche Zuschuss soll bis 2028 um j\u00e4hrlich etwa 3 bis 3,5 Prozent steigen, erkl\u00e4rte Henry Marx, Berliner Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Wissenschaft. In den Anfang 2024 unterschriebenen Vertr\u00e4gen war urspr\u00fcnglich ein j\u00e4hrliches Plus von f\u00fcnf Prozent vorgesehen. Angesichts des Spardrucks hatte das Abgeordnetenhaus Ende vergangenen Jahres aber beschlossen, die zugesagten Mittel nicht mehr bereitzustellen.\u00a0<\/p>\n<p>Entlastung bei Zahlung der Pensionen<\/p>\n<p>Entlastung soll es f\u00fcr die Hochschulen bei der Altersvorsorge geben: Ab Januar 2026 will das Land Berlin laut Entwurf erstmalig s\u00e4mtliche Pensionen der Hochschulen \u00fcbernehmen. &#8222;Damit entlasten wir sie in den kommenden drei Jahren um rund 120 Millionen Euro&#8220;, sagte Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra.<\/p>\n<p>Die SPD-Politikerin dankte den Hochschulen f\u00fcr die konstruktiven Verhandlungen &#8211; trotz schwieriger Verhandlungsbedingungen, wie sie sagte. &#8222;Wir werden in den n\u00e4chsten vier Jahren rund 6,8 Milliarden Euro allein mit den Hochschulvertr\u00e4gen in unsere Hochschulen investieren&#8220;, so die Senatorin.<\/p>\n<p>Hochschulen m\u00fcssen noch unterschreiben<\/p>\n<p>Unterzeichnet sind die ver\u00e4nderten Vertr\u00e4ge allerdings noch nicht. Im August wollen zun\u00e4chst die Pr\u00e4sidentinnen und Pr\u00e4sidenten der Hochschulen eine R\u00fcckmeldung geben, sagte Julia von Blumenthal, Pr\u00e4sidentin der Humboldt-Universit\u00e4t, die stellvertretend f\u00fcr alle Hochschulen sprach. Auf die Frage, ob manche vielleicht nicht unterschreiben, antwortete sie: &#8222;Es ist eine individuelle Entscheidung der Hochschulleitung.&#8220; In einem n\u00e4chsten Schritt soll Anfang September zu den Vertr\u00e4gen ein Beschluss in den Senat eingebracht werden. Dieser geht dann zur Abstimmung ins Abgeordnetenhaus.<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen uns darauf verlassen k\u00f6nnen, dass dieser ge\u00e4nderte Hochschulvertrag, den wir jetzt ausgehandelt haben, wirklich so beschlossen wird&#8220;, sagte die HU-Pr\u00e4sidentin. Sie bezeichnete die \u00c4nderungen als &#8222;schmerzhafte Einschnitte&#8220;. Es sei m\u00f6glich, dass k\u00fcnftig Studienpl\u00e4tze gek\u00fcrzt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>140 Millionen Euro weniger in diesem Jahr<\/p>\n<p>An den K\u00fcrzungen von rund 140 Millionen Euro, die die Hochschulen in diesem Jahr einstecken mussten, \u00e4ndert sich nichts. Zur Abfederung soll ein gro\u00dfer der Teil der R\u00fccklagen der Einrichtungen, die nicht rechtlich gebunden sind, verwendet werden. &#8222;Wir haben uns mit den Hochschulen auf ein Solidarmodell geeinigt&#8220;, sagte Marx. 156 Millionen Euro w\u00fcrden zwischen 2026 und 2028 verwendet, insbesondere um kleinere Hochschulen zu unterst\u00fctzen.\u00a0<\/p>\n<p>Weil sie die K\u00fcrzungen nicht hinnehmen wollten, hatten die Hochschulen der Verwaltung zuletzt mit einer Klage gedroht. &#8222;Die Klage ist dann vom Tisch, wenn alle diesen Vertrag rechtswirksam unterschrieben haben und wenn sich Senat und Abgeordnetenhaus dann auch im Verzug des Vertrages daran halten&#8220;, sagte von Blumenthal.<\/p>\n<p>Zu den staatlichen Hochschulen z\u00e4hlen die gro\u00dfen Universit\u00e4ten, aber unter anderem auch die Universit\u00e4t der K\u00fcnste (UdK), die Charit\u00e9-Universit\u00e4tsmedizin, die Hochschule f\u00fcr Technik und die Hochschule f\u00fcr Musik Hanns Eisler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Hochschulen und Verwaltung einigen sich auf neue Vertr\u00e4ge 23.07.2025, 21:13 Uhr Berliner Hochschulen erhalten ab&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":288848,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,30,3295,14658,17075],"class_list":{"0":"post-288847","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-hochschulen","18":"tag-vertraege","19":"tag-verwaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114905162918805942","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=288847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288847\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/288848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=288847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=288847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=288847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}