{"id":289004,"date":"2025-07-24T00:56:13","date_gmt":"2025-07-24T00:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289004\/"},"modified":"2025-07-24T00:56:13","modified_gmt":"2025-07-24T00:56:13","slug":"senatorin-czyborra-zu-den-verhandlungen-mit-den-hochschulen-ein-wichtiger-erfolg-in-schwierigen-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289004\/","title":{"rendered":"Senatorin Czyborra zu den Verhandlungen mit den Hochschulen: \u201eEin wichtiger Erfolg in schwierigen Zeiten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\n    Heute sind die Verhandlungen zu den \u00c4nderungsvertr\u00e4gen der Hochschulvertr\u00e4ge zu Ende gegangen. Mit den Ergebnissen der sechsmonatigen Gespr\u00e4che zeigt sich die Senatsverwaltung f\u00fcr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege sehr zufrieden. F\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre konnten deutliche Verbesserungen f\u00fcr die Hochschulen erreicht werden:\n  <\/p>\n<ul>\n<li>Ab 2026 wird es keine weiteren K\u00fcrzungen bei den Hochschulen geben, stattdessen steigen die Mittel ab dem kommenden Jahr wieder an.\n    <\/li>\n<li>F\u00fcr ihre Tarifvorsorge erhalten die Hochschulen in 2026 31 Millionen Euro, in 2027 62 Millionen Euro und in 2028 93 Millionen Euro mehr Mittel.\n    <\/li>\n<li>Ein gro\u00dfer Teil der R\u00fccklagen, die nicht rechtlich gebunden sind, wird zur Abfederung der Einsparungen f\u00fcr 2025 genutzt; rund 156 Millionen Euro werden in einem Solidarmodell zwischen 2026 und 2028 verwendet, um insbesondere die kleinen Hochschulen finanziell st\u00e4rker zu st\u00fctzen.\n    <\/li>\n<li>Erstmalig ab dem 1.1.2026 wird das Land Berlin s\u00e4mtliche Versorgungslasten der Hochschulen \u00fcbernehmen. Das sind Erleichterungen von 120 Millionen Euro f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre.\n    <\/li>\n<li>Zus\u00e4tzlich konnten noch einmal 62 Millionen Euro ausgehandelt werden, die nun in den Jahren 2027 und 2028 an die Hochschulen flie\u00dfen.\n    <\/li>\n<li>Neben den finanziellen Verbesserungen wurden strukturelle Erleichterungen erzielt, wie z.B. der Abbau von B\u00fcrokratie, die Abschaffung alter Verordnungen, die gemeinsame Weiterentwicklung des Berliner Hochschulgesetzes, neue Arbeitsgruppen f\u00fcr Agilit\u00e4t und Modernisierung oder die Flexibilisierung bei Lehre und Verwaltung.\n    <\/li>\n<\/ul>\n<p>\n    <strong>Dazu Dr. Ina Czyborra, Senatorin f\u00fcr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege:<\/strong> \u201eIch bin sehr erleichtert und froh, dass wir in diesen schwierigen Zeiten weitere Einschnitte bei den Hochschulen verhindern konnten und es geschafft haben, dass die Mittel ab 2026 wieder ansteigen. Das ist ein wichtiger Erfolg in schwierigen Zeiten. Wir werden in den n\u00e4chsten vier Jahren rund 6,8 Milliarden Euro allein mit den Hochschulvertr\u00e4gen in unsere Hochschulen investieren. Diese enorme Summe zeigt, wie wichtig dem Senat der Wissenschafts- und Forschungsstandort Berlin ist: Die Wissenschaft ist der gro\u00dfe Zukunftsmotor in unserer Stadt. Berlin bleibt europ\u00e4ischer Forschungshub. Ich m\u00f6chte allen Hochschulen f\u00fcr die sehr konstruktiven Verhandlungen danken. Sie haben gezeigt, dass wir nur gemeinsam stark sind und es auch bleiben. Mein besonderer Dank geht an die gro\u00dfen Universit\u00e4ten. Deren Bereitschaft ist es zu verdanken, dass die kleineren Hochschulen, die nicht \u00fcber<br \/>\n    ausreichend R\u00fccklagen verf\u00fcgen, gesch\u00fctzt werden. Somit werden alle Hochschulen in die Lage versetzt, die aktuellen K\u00fcrzungen zu bew\u00e4ltigen. Trotzdem darf das Ergebnis nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass der derzeitige Spardruck f\u00fcr die Berliner Wissenschaft massiv und herausfordernd ist. Die Einsparungen in diesem Jahr sind unvermeidlich und ich wei\u00df, dass der Konsolidierungsprozess auch in den kommenden Jahren den Hochschulen viel abverlangt. Aber wir k\u00f6nnen zuversichtlich nach vorne schauen.\u201c\n  <\/p>\n<p>\n    <strong>Dazu Dr. Henry Marx, Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Wissenschaft:<\/strong> \u201eWir haben mit gro\u00dfem Einsatz daf\u00fcr gesorgt, dass es ab 2026 nicht zu weiteren K\u00fcrzungen kommt und haben innerhalb sehr kurzer Zeit ein deutlich verbessertes Paket geschn\u00fcrt. Mit dem Verhandlungsergebnis stabilisieren wir die Hochschulen in Berlin und machen sie fit f\u00fcr die Zukunft. Trotzdem: Das Jahr 2025 wird f\u00fcr die Berliner Hochschulen ein sehr schwieriges Jahr. K\u00fcrzungen von rund 140 Millionen Euro sind ein empfindlicher Einschnitt, der alle Beteiligten fordert. Die Hochschulen werden kurzfristig in Eigenverantwortung verschiedene Ma\u00dfnahmen ansto\u00dfen m\u00fcssen, die herausfordernd sein werden. Das ist eine gro\u00dfe Aufgabe, aber wir werden diesen Prozess strategisch und klug gestalten. Jetzt ist es wichtig, dass Senat und Hochschulleitungen sich zu diesem Vertrag bekennen, damit die Verbesserungen umgesetzt werden k\u00f6nnen.\u201c\n  <\/p>\n<p>\n    Im n\u00e4chsten Schritt wird zu den ver\u00e4nderten Hochschulvertr\u00e4gen ein Beschluss in den Senat eingebracht. Dies ist f\u00fcr Anfang September geplant. Danach geht der Beschluss zur parlamentarischen Abstimmung an das Berliner Abgeordnetenhaus.\n  <\/p>\n<p>\n    Dar\u00fcber hinaus wird die Senatsverwaltung f\u00fcr Wissenschaft, Gesundheit und Pflege in Beratschlagung mit der Landeskonferenz der Rektor*innen und Pr\u00e4sident*innen (LKRP) eine unabh\u00e4ngige Expertenkommission einsetzen, die das Berliner Hochschulsystem in den kommenden Jahren analysieren und Empfehlungen f\u00fcr Umstrukturierungen ab 2029 vorlegen wird.\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heute sind die Verhandlungen zu den \u00c4nderungsvertr\u00e4gen der Hochschulvertr\u00e4ge zu Ende gegangen. 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