{"id":289261,"date":"2025-07-24T03:23:11","date_gmt":"2025-07-24T03:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289261\/"},"modified":"2025-07-24T03:23:11","modified_gmt":"2025-07-24T03:23:11","slug":"unternehmertag-buerkle-folgt-als-ubw-praesident-auf-dulger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289261\/","title":{"rendered":"Unternehmertag: B\u00fcrkle folgt als UBW-Pr\u00e4sident auf Dulger"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Unternehmertag: B\u00fcrkle folgt als UBW-Pr\u00e4sident auf Dulger\" title=\"Unternehmertag: B\u00fcrkle folgt als UBW-Pr\u00e4sident auf Dulger\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.d8ff47c2-37a3-4887-8582-188f14c794a6.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tThomas B\u00fcrkle (links) l\u00f6st Rainer Dulger an der UBW-Spitze ab.\u00a0Foto: Frank Eppler\/UBW\t\t\t<\/p>\n<p>Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger tritt als Vormann der Unternehmer Baden-W\u00fcrttemberg (UBW) ab. Das Amt in Berlin fordert ihn demnach zur Gen\u00fcge.<\/p>\n<p>Die Unternehmer Baden-W\u00fcrttemberg (UBW) haben einen neuen Pr\u00e4sidenten: Der mittelst\u00e4ndische Unternehmer Thomas B\u00fcrkle, bislang Vizepr\u00e4sident, wurde bei der Mitgliederversammlung in Stuttgart zum neuen Pr\u00e4sidenten des Dachverbands gew\u00e4hlt. Er folgt auf Rainer Dulger, der nach zwei Amtszeiten auf eine Fortsetzung verzichtete.<\/p>\n<p>Zwei Pr\u00e4sidenten\u00e4mter sind eines zu viel <\/p>\n<p>Dulger war der erste Pr\u00e4sident der 2021 gegr\u00fcndeten UBW, die aus den Arbeitgebern Baden-W\u00fcrttemberg und dem Landesverband der Baden-W\u00fcrttembergischen Industrie (LVI) hervorgingen. Seit 2020 ist er auch Pr\u00e4sident der bundesweiten Arbeitgebervereinigung BDA und sieht, wie er sagte, \u201ejetzt den Zeitpunkt gekommen, den Staffelstab weiterzugeben\u201c. Die verbandlichen Geburtswehen seien ausgestanden; die UBW h\u00e4tten einen festen Platz im \u00f6ffentlichen Diskurs gefunden. Nun m\u00fcsse er sich aus den Landespolitik zur\u00fcckziehen, da die Aufgaben in Berlin nicht weniger w\u00fcrden. Der Bundesregierung fehle es nicht an politischem Handlungswillen, aber sie habe noch Unterst\u00fctzung n\u00f6tig. <\/p>\n<p>Verb\u00e4nde im Ausland erwarten deutsche Vorreiterrolle <\/p>\n<p>Dulger \u2013 nunmehr Ehrenpr\u00e4sident der UBW \u2013 begr\u00fc\u00dft es, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seinen Fokus zun\u00e4chst auf die Au\u00dfenpolitik gelegt hat. Es sei richtig zu zeigen: \u201eDeutschland ist zur\u00fcck im Spiel.\u201c Dass sich die deutsche Politik mit klaren Positionen an der Weiterentwicklung Europas beteilige, das w\u00fcrden die Verbandskollegen im Ausland auch erwarten. Es sei gut, eine Bundesregierung zu haben, der es nicht an Entschlossenheit fehle \u2013 dies sei ein wesentlicher Unterschied zur fr\u00fcheren Regierung. <\/p>\n<p>Dulger hofft, dass nun mehr Pragmatismus in die Politik der Regierung einzieht. Zudem \u201em\u00fcssen wir den \u00fcberbordenden Sozialstaat reformieren\u201c. Er hoffe, dass dies in dieser Legislatur auf den Tisch kommt. In puncto Sicherung der sozialen Sicherungssysteme sei im Koalitionsvertrag noch ein Loch. Da gebe es \u201evieles, was wir uns nicht mehr leisten k\u00f6nnen\u201c. Auch die \u201e\u00fcberbordende Geldgier des Staates\u201c m\u00fcsse man in den Griff bekommen. Die Durchschnittsverdiener der Metall- und Elektroindustrie l\u00e4gen schon bei 50 Prozent Steuern und Sozialabgaben insgesamt, was deutlich zu hoch sei. <\/p>\n<p>Er selbst versuche als Arbeitgeberpr\u00e4sident, den schmalen Grat zwischen \u201ezu laut\u201c und \u201ezu leise\u201c zu beschreiten, um der Wirtschaft Geh\u00f6r zu verschaffen. Seine drei priorit\u00e4ren W\u00fcnsche lauten: Lohnnebenkosten runter, mehr Netto vom Brutto und bezahlbarer Strom f\u00fcr alle Unternehmen.<\/p>\n<p> \u201eUns\u00e4gliche Diskussion \u00fcber Verbrenner-Aus\u201c  <\/p>\n<p>Nicole Hoffmeister-Kraut, CDU-Wirtschaftsministerin, lobt ihrerseits, dass Merz einen \u201egrandiosen Start hingelegt hat\u201c \u2013 auch dass er in Europa \u201eF\u00fchrung zeigt und zusammenf\u00fchrt\u201c. Nun \u201esind wir wieder auf einem guten Weg\u201c. Es sei wichtig, den Wirtschaftsstandort jetzt zukunftsf\u00e4hig aufzustellen, \u201esonst werden wir einen Zusammenbruch sonders gleichen erleben\u201c. Scharfe Kritik \u00fcbt sie an der EU-Kommission, diese m\u00fcsse \u201edie uns\u00e4gliche Diskussion \u00fcber das Verbrenner-Aus bei Firmenwagen und Mietautos schon im Jahr 2030 beenden\u201c, denn dar\u00fcber k\u00f6nne man nur \u201eden Kopf sch\u00fctteln\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/G%C3%BCnther_Oettinger\" title=\"G\u00fcnther Oettinger\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">G\u00fcnther Oettinger<\/a>, der fr\u00fchere Ministerpr\u00e4sident, riet den Spitzenverb\u00e4nden im Land, den Regierungen in Stuttgart, Berlin und Br\u00fcssel erneut einen Brandbrief zu schicken. So hatte es ein breites B\u00fcndnis aus Kommunal- und Wirtschaftsverb\u00e4nden im Oktober 2022 vorgemacht. Damals sei nichts dabei herausgekommen; diesmal w\u00e4ren sie \u201eam Puls der Zeit\u201c. Die Politik m\u00fcsse sich wieder um die richtigen Themen k\u00fcmmern. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Thomas B\u00fcrkle (links) l\u00f6st Rainer Dulger an der UBW-Spitze ab.\u00a0Foto: Frank Eppler\/UBW Arbeitgeberpr\u00e4sident Rainer Dulger tritt als Vormann&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":289118,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[629,1634,3364,29,30,82246,85121,1441,54163,54161],"class_list":{"0":"post-289261","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-arbeitgeber","9":"tag-baden-wuerttemberg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-guenther-oettinger","14":"tag-rainer-dulger","15":"tag-stuttgart","16":"tag-ubw","17":"tag-unternehmer-baden-wuerttemberg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114906071305917986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=289261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289261\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/289118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=289261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=289261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=289261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}