{"id":289445,"date":"2025-07-24T05:14:11","date_gmt":"2025-07-24T05:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289445\/"},"modified":"2025-07-24T05:14:11","modified_gmt":"2025-07-24T05:14:11","slug":"8000-fluechtlinge-aus-griechenland-reisen-nach-deutschland-weiter-polizei-fordert-mehr-kontrollen-an-flughaefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289445\/","title":{"rendered":"8000 Fl\u00fcchtlinge aus Griechenland reisen nach Deutschland weiter \u2013 Polizei fordert mehr Kontrollen an Flugh\u00e4fen"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Mehrere Tausend bereits in Griechenland anerkannte Fl\u00fcchtlinge sind in diesem Jahr nach Deutschland weitergereist und haben hier erneut Asyl beantragt. Insgesamt h\u00e4tten in den Monaten Januar bis Mai dieses Jahres rund 8000 Personen beim Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (Bamf) einen Antrag auf Schutz gestellt, obwohl sie schon von den griechischen Beh\u00f6rden einen Schutzstatus erhalten hatten, teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage der Funke Mediengruppe mit. Im Jahr 2024 waren es demnach insgesamt mehr als 26.000.<\/p>\n<p>Im Rahmen der sogenannten Sekund\u00e4rmigration d\u00fcrfen anerkannte Schutzsuchende nach den Schengen-Regeln bis zu 90 Tage innerhalb eines halben Jahres frei in ein anderes EU-Land reisen. Einen weiteren Antrag auf Asyl in einem anderen EU-Staat d\u00fcrfen sie aber nicht stellen. \u201ePersonen, denen Schutz in Griechenland zuerkannt wurde, m\u00fcssen den Schutz auch dort in Anspruch nehmen\u201c, teilte das Ministerium mit. <\/p>\n<p>Viele der anerkannten Fl\u00fcchtlinge reisen nach Funke-Informationen aber per Flugzeug aus Griechenland weiter nach Deutschland. Dort finden aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) zu wenige Kontrollen statt. \u201eDie Bundespolizei kontrolliert Flussbr\u00fccken, Autobahnen und Landstra\u00dfen an den Binnengrenzen zu Polen oder \u00d6sterreich\u201c, sagte Andreas Ro\u00dfkopf, GdP-Vorsitzender f\u00fcr Bundespolizei und Zoll. Sie sei an der Landesgrenze mit massivem Personaleinsatz unterwegs, \u00fcberpr\u00fcfe strikt auf m\u00f6gliche irregul\u00e4re Einreisen von Migranten und Schutzsuchenden. \u201eZugleich klafft eine L\u00fccke an den Flugh\u00e4fen\u201c. Das sei \u201eabsurd\u201c. Die Bundespolizei brauche \u201edringend mehr Befugnisse zur Kontrolle und auch zur Zur\u00fcckweisung der sogenannten Sekund\u00e4rmigration\u201c.<\/p>\n<p>Bundesgericht l\u00e4sst Abschiebungen nach Griechenland zu<\/p>\n<p>Das Bundesverwaltungsgericht hatte im April Abschiebungen alleinstehender, gesunder und arbeitsf\u00e4higer Migranten nach Griechenland als zul\u00e4ssig eingestuft. Trotz M\u00e4ngeln im griechischen Aufnahmesystem drohe diesem Personenkreis keine extreme Not in dem Land, entschied das Gericht in Leipzig. Die Regierung in Athen machte daraufhin deutlich, dass sie Gefl\u00fcchtete, die zun\u00e4chst in Griechenland Asyl beantragt und anschlie\u00dfend in Deutschland einen weiteren Antrag gestellt haben, nicht zur\u00fccknehmen will.<\/p>\n<p>Die Fl\u00fcchtlingshilfsorganisation Pro Asyl spricht dagegen weiterhin von einer \u201einhumanen Situation der Gefl\u00fcchteten\u201c in Griechenland, die sich \u201eseit Jahren nicht grundlegend ver\u00e4ndert\u201c habe. \u201eWeiterhin gilt die drastische Formel: Kein Bett, kein Brot, keine Seife\u201c, sagt Meral Zeller, Referentin in der Europaabteilung von Pro Asyl, den Funke-Zeitungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehrere Tausend bereits in Griechenland anerkannte Fl\u00fcchtlinge sind in diesem Jahr nach Deutschland weitergereist und haben hier erneut&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":289446,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[533,421,29,5249,30,1565,13,47967,14,15,110,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-289445","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-asyl","9":"tag-bundespolizei","10":"tag-deutschland","11":"tag-fluechtlinge","12":"tag-germany","13":"tag-griechenland","14":"tag-headlines","15":"tag-migrationspolitik-ks","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-newsteam","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114906507801377294","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=289445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/289446"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=289445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=289445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=289445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}