{"id":289563,"date":"2025-07-24T06:19:14","date_gmt":"2025-07-24T06:19:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289563\/"},"modified":"2025-07-24T06:19:14","modified_gmt":"2025-07-24T06:19:14","slug":"donnerstag-warnstreik-bei-tiktok-in-berlin-google-mit-mehr-milliarden-fuer-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289563\/","title":{"rendered":"Donnerstag: Warnstreik bei TikTok in Berlin, Google mit mehr Milliarden f\u00fcr KI"},"content":{"rendered":"<p>Deutsche TikTok-Zensoren haben eine KI trainiert, die ihnen jetzt den Arbeitsplatz wegnimmt. Die Gewerkschaft Verdi will reden, TikTok aber nicht. Am Mittwoch war Warnstreik, denn Verdi versteht das auch als Pionierarbeit f\u00fcr faire Arbeitsbedingungen in der Branche an sich. Von KI-Training profitiert Alphabet mit seiner Google-Cloud, sodass der Google-Konzern seine Einnahmen und Gewinne weiter steigert. Aufgrund hoher Nachfrage und Wachstumschancen investiert Alphabet nun st\u00e4rker in KI als vorgesehen. Das entsprechende Budget f\u00fcr 2025 wird von 75 auf 85 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Derweil hat das Spiel &#8222;Elsewhere Electric&#8220; ein interessantes Konzept, das VR- und Smartphone-Nutzer gemeinsam spielen l\u00e4sst. Der Einsatzleiter steuert am Smartphone das Innenleben einer Anlage, w\u00e4hrend sich der Techniker vor Ort mithilfe von VR an den Ger\u00e4ten selbst zu schaffen macht. Doch bei n\u00e4herem Hinsehen zeigen sich Schw\u00e4chen \u2013 die wichtigsten Meldungen im kurzen \u00dcberblick.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal <strong>streiken <\/strong>in <strong>Deutschland Mitarbeiter eines Sozialen Netzes<\/strong>. Anlass ist, dass bei TikTok Germany in Berlin <strong>massiver Stellenabbau<\/strong> droht. Laut Vereinter Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) soll die gesamte deutsche <strong>Trust-and-Safety-Abteilung <\/strong>Tiktoks sowie ein Teil der sogenannten <strong>Live-Operations-Abteilung<\/strong> aufgel\u00f6st werden. Die Aufgaben werden demnach eine in der Volksrepublik China entwickelte <strong>K\u00fcnstliche Intelligenz sowie externe Dienstleister \u00fcbernehmen<\/strong>. In Berlin fallen dabei <strong>rund 150 Arbeitspl\u00e4tze<\/strong> weg. Weil das chinesische Unternehmen TikTok jede Verhandlung mit Arbeitnehmervertretern ablehne, haben die Betroffenen am Mittwoch gestreikt. Verdi versteht das auch als <strong>Pionierarbeit f\u00fcr faire Arbeitsbedingungen in der Branche<\/strong> an sich: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Berlin-Tiktok-Belegschaft-streikt-gegen-KI-10497759.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">In Berlin streikt TikTok-Belegschaft gegen KI<\/a>.<\/p>\n<p><strong>KI <\/strong>geh\u00f6rt zu den <strong>Umsatzbringern <\/strong>verschiedener Unternehmensbereiche des <strong>Google-Konzerns Alphabet<\/strong>. Diese sind in den vergangenen drei Monaten <strong>deutlich st\u00e4rker gewachsen<\/strong>, als Beobachter erwartet hatten. Die wichtigsten Google-Abteilungen konnten die Einnahmen sogar <strong>im zweistelligen Prozentbereich steigern<\/strong>. Gleichzeitig sieht sich der Datenkonzern gezwungen, <strong>mehr Geld in KI zu stecken<\/strong>, viel mehr. Denn Alphabet erh\u00f6ht seine KI-Investitionen f\u00fcr dieses Jahr um <strong>zus\u00e4tzlich 10 Milliarden Dollar<\/strong>. Anfang Februar hatte Alphabet-Chef Sundar Pichai im laufenden Jahr 75 Milliarden Dollar f\u00fcr Kapitalanlageg\u00fcter budgetiert, denn der KI-Boom lechzt nach leistungsstarken Servern. Knapp ein halbes Jahr sp\u00e4ter war dies aber offenbar nicht genug: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Alphabet-uebertrifft-Erwartungen-deutlich-und-steckt-mehr-Milliarden-in-KI-10497816.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Alphabet \u00fcbertrifft Erwartungen deutlich und steckt mehr Milliarden in KI<\/a>.<\/p>\n<p>Das <strong>Spiel Elsewhere Electric<\/strong> ist <strong>f\u00fcr zwei Personen<\/strong> ausgelegt: Eine spielt mit <strong>VR-Brille<\/strong>, die andere am <strong>Smartphone<\/strong>. Gemeinsam sollen sie eine stillgelegte Anlage tief unter der Erde wieder in Betrieb nehmen. Die Person am Smartphone \u00fcbernimmt die Rolle des <strong>Einsatzleiters <\/strong>und gibt von der Oberfl\u00e4che aus Anweisungen, w\u00e4hrend die Person mit VR-Brille in die unterirdische Anlage vordringt, um <strong>vor Ort als Techniker<\/strong> manuelle Arbeiten auszuf\u00fchren. Dort warten dunkle R\u00e4ume, <strong>kryptische Terminals<\/strong> und <strong>unheimliche Lebewesen<\/strong>. Dabei zeigt sich, dass Elsewhere Electric <strong>prim\u00e4r ein Spiel ist \u00fcber Kommunikation<\/strong>, und wie schwer es sein kann, Gesehenes sprachlich zu vermitteln. Das Spiel ist praktisch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Fernwartung-als-Couch-Koop-Spiel-Elsewhere-Electric-ausprobiert-10496198.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fernwartung als Couch-Koop-Spiel: &#8222;Elsewhere Electric&#8220; ausprobiert<\/a>.<\/p>\n<p><strong>China <\/strong>kommt bei der Wiederbelebung eines <strong>futuristischen Transportkonzepts<\/strong> aus der Sowjetunion offenbar voran, w\u00e4hrend unklar ist, wie es bei parallelen Bem\u00fchungen in den USA weitergeht. In beiden F\u00e4llen geht es um sogenannte <strong>Bodeneffektfahrzeuge<\/strong>, die in geringer H\u00f6he \u00fcber ebenen Fl\u00e4chen \u2013 vor allem stillen Gew\u00e4ssern \u2013 entlang rasen und sich daf\u00fcr den gleichnamigen Effekt zunutze machen k\u00f6nnen. Bodeneffektfahrzeuge vereinen Eigenschaften von Schiffen und Flugzeugen, gegen\u00fcber beiden haben sie Vorteile. F\u00fcr Aufsehen gesorgt haben dabei zuletzt <strong>Aufnahmen eines Gef\u00e4hrts in der chinesischen Bohai-Bucht<\/strong>: Das &#8222;Bohai-Seeungeheuer&#8220; ist offenbar das <strong>seit Jahrzehnten gr\u00f6\u00dfte gebaute Bodeneffektfahrzeug<\/strong>. Ist es geeignet <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Jahrzehnte-nach-den-Ekranoplan-China-arbeitet-an-neuen-Bodeneffektfahrzeugen-10496866.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">f\u00fcrs Milit\u00e4r? Gr\u00f6\u00dftes Bodeneffektfahrzeug seit Sowjetzeiten in China entdeckt<\/a>.<\/p>\n<p>Der Titel unseres Artikels &#8222;<strong>Lern blo\u00df nicht programmieren!<\/strong>&#8220; ist provokant und Sie werden bei den ersten S\u00e4tzen vielleicht denken: &#8222;<strong>Nicht schon wieder ein Artikel zum Thema KI!<\/strong>&#8220; Aber darum geht es gar nicht. K\u00fcnstliche Intelligenz wird dabei nur am Rande behandelt, sie dient lediglich als Aufh\u00e4nger. Denn tats\u00e4chlich geht es hier um etwas sehr viel Grunds\u00e4tzlicheres, n\u00e4mlich den <strong>Unterschied zwischen Programmierung und Softwareentwicklung<\/strong>. Denn in letzter Zeit h\u00f6rt man immer wieder den Satz: &#8222;In Zukunft wird <strong>niemand mehr programmieren<\/strong> m\u00fcssen. Das <strong>\u00fcbernimmt dann alles die KI<\/strong>.&#8220; Doch was ist mit &#8222;Programmieren&#8220; in diesem Zusammenhang \u00fcberhaupt gemeint? Denn Code erzeugen kann KI bereits jetzt, aber auch das <strong>Verstehen und die L\u00f6sung eines Problems<\/strong> geh\u00f6ren zur <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/blog\/Softwareentwicklung-Lern-bloss-nicht-programmieren-10493709.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Softwareentwicklung: Lern blo\u00df nicht programmieren!<\/a><\/p>\n<p><strong>Auch noch wichtig:<\/strong><\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fds@heise.de\" title=\"Frank Schr\u00e4er\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutsche TikTok-Zensoren haben eine KI trainiert, die ihnen jetzt den Arbeitsplatz wegnimmt. Die Gewerkschaft Verdi will reden, TikTok&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":289564,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[25597,296,29,30,48307,12934,1256,1746,451,23774,445,8267,1238,151,16517],"class_list":{"0":"post-289563","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-alphabet","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-hodaily","13":"tag-journal","14":"tag-kuenstliche-intelligenz","15":"tag-luftfahrt","16":"tag-militaer","17":"tag-programmierung","18":"tag-softwareentwicklung","19":"tag-spiele","20":"tag-streik","21":"tag-tiktok","22":"tag-virtual-reality"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114906763463189081","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289563","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=289563"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289563\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/289564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=289563"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=289563"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=289563"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}