{"id":289928,"date":"2025-07-24T09:38:09","date_gmt":"2025-07-24T09:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289928\/"},"modified":"2025-07-24T09:38:09","modified_gmt":"2025-07-24T09:38:09","slug":"ein-drittel-der-firmen-rechnet-mit-bedeutungsverlust-des-us-markts-die-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/289928\/","title":{"rendered":"Ein Drittel der Firmen rechnet mit Bedeutungsverlust des US-Markts \u2022 Die News"},"content":{"rendered":"<p>Laut einer aktuellen Befragung des Ifo-Instituts rechnet jedes dritte Unternehmen damit, dass der US-Markt aufgrund der Zollpolitik an Bedeutung verlieren wird. Nur 17 Prozent erwarten eine Zunahme des Handelsgesch\u00e4fts.<\/p>\n<p>\u201eTrumps Z\u00f6lle sind ein tiefgreifender handelspolitischer Schock \u2013 sie zwingen Unternehmen, globale M\u00e4rkte neu zu bewerten und Investitionen neu auszurichten\u201c, sagt Ifo-Handelsexperte Andreas Baur. Mehr als 60 Prozent der befragten Unternehmen berichten \u00fcber negative Auswirkungen der seit Januar eingef\u00fchrten US-Z\u00f6lle. Besonders betroffen sind exportstarke Branchen wie der Maschinenbau (87\u202fProzent) und die Metallerzeugung (68\u202fProzent). Selbst Firmen mit US-Standorten leiden unter den Z\u00f6llen \u2013 mehr als 80\u202fProzent berichten \u00fcber sp\u00fcrbare Nachteile.<\/p>\n<p>Europa und Indien st\u00e4rker im Fokus<\/p>\n<p>Gleichzeitig erwarten jeweils rund 40\u202fProzent wachsende Absatzchancen im EU-Binnenmarkt und auf dem indischen Markt \u2013 mit einem insgesamt sinkenden Handel rechnet kaum ein Unternehmen. \u00dcber den chinesischen Markt gehen die Meinungen auseinander: Nur 17 Prozent erwarten eine abnehmende, w\u00e4hrend 25 Prozent eine zunehmende Bedeutung f\u00fcr ihr Unternehmen sehen. Dar\u00fcber hinaus erwarten 59\u202fProzent der Unternehmen, dass chinesische Anbieter infolge der US-Z\u00f6lle verst\u00e4rkt auf europ\u00e4ische M\u00e4rkte dr\u00e4ngen. Das erh\u00f6ht den Wettbewerbsdruck auch auf die deutsche Industrie. \u201eDamit deutsche Unternehmen auch k\u00fcnftig im internationalen Wettbewerb bestehen k\u00f6nnen, muss die Politik f\u00fcr verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen sorgen und den Zugang zu neuen M\u00e4rkten erleichtern\u201c, sagt Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums f\u00fcr Au\u00dfenwirtschaft. \u201eDie EU sollte das Mercosur-Abkommen z\u00fcgig ratifizieren, weitere Handelsabkommen vorantreiben und gleichzeitig Barrieren im Binnenmarkt abbauen.\u201c<\/p>\n<p>Negative Auswirkungen auf Investitionen<\/p>\n<p>Viele der befragten Firmen haben aufgrund der US-amerikanische Zollpolitik bereits konkrete Schritte eingeleitet: Fast 30\u202fProzent der Unternehmen mit Investitionspl\u00e4nen in den USA haben Projekte verschoben, 15 Prozent diese ganz gestrichen. Auch Investitionen in Deutschland geraten wegen der Zollpolitik ins Stocken: 21 Prozent verschieben Projekte, acht Prozent berichten von der Streichung von Investitionen. Besonders Firmen, die negativ von den Trump-Z\u00f6llen betroffen sind, entscheiden sich dazu, Investitionen in Deutschland zu verschieben oder zu streichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Laut einer aktuellen Befragung des Ifo-Instituts rechnet jedes dritte Unternehmen damit, dass der US-Markt aufgrund der Zollpolitik an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":289929,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-289928","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114907545802756470","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=289928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289928\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/289929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=289928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=289928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=289928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}