{"id":290000,"date":"2025-07-24T10:17:13","date_gmt":"2025-07-24T10:17:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/290000\/"},"modified":"2025-07-24T10:17:13","modified_gmt":"2025-07-24T10:17:13","slug":"berlin-berufskrankheit-verdacht-frueh-melden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/290000\/","title":{"rendered":"Berlin | Berufskrankheit: Verdacht fr\u00fch melden"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Erkranken Besch\u00e4ftigte im Zusammenhang mit Belastungen am Arbeitsplatz, kann eine Berufskrankheit vorliegen. Besonders h\u00e4ufig sind dabei unter anderem Hautkrankheiten wie Hautkrebs, zeigen <a href=\"https:\/\/www.dguv.de\/de\/zahlen-fakten\/bk-geschehen\/bk-verdachtsanzeigen\/index.jsp\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">Zahlen<\/a> der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).\u00a0<\/p>\n<p>Bei Anerkennung einer Berufskrankheit haben Betroffene Anspruch auf umfassende finanzielle und gesundheitliche Leistungen. Wichtig ist aber, den oft langwierigen Prozess fr\u00fchzeitig anzusto\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>So r\u00e4t die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) in einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.bgbau.de\/die-bg-bau\/presse\/presseportal\/pressemitteilung\/krebsdiagnose-verdacht-auf-berufskrankheit-fruehzeitig-melden\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">Mitteilung:<\/a><\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Den Verdacht auf eine berufsbedingte Krebserkrankung m\u00f6glichst fr\u00fch melden.<\/li>\n<li>Bei Besch\u00e4ftigten in der Bauwirtschaft w\u00fcrden bestimmte Krebsarten &#8211; unter anderem Hautkrebs durch UV-Strahlung &#8211; besonders h\u00e4ufig auftreten.<\/li>\n<li>Je eher der Verdacht gemeldet wird, desto fr\u00fcher k\u00f6nne gepr\u00fcft werden, ob es sich um eine Berufskrankheit handelt, so die BG BAU.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oft langwieriges Anerkennungsverfahren<\/p>\n<p>Aber wie l\u00e4uft diese Pr\u00fcfung eigentlich ab? Das Anerkennungsverfahren beginnt in der Regel, wenn Arzt, Arbeitgeber, Krankenkasse oder auch die betroffene Person selbst den Verdacht bei der jeweils zust\u00e4ndigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse melden.<\/p>\n<p>Arbeitgeber oder \u00c4rzte seien sogar gesetzlich dazu verpflichtet, den Verdacht auf eine Berufskrankheit an den Unfallversicherungstr\u00e4ger oder an die f\u00fcr den medizinischen Arbeitsschutz zust\u00e4ndige Stelle zu melden, so die BG BAU.\u00a0<\/p>\n<p>Der Versicherungstr\u00e4ger &#8211; also zum Beispiel die Berufsgenossenschaft &#8211; pr\u00fcft dann, ob die Erkrankung durch die Arbeit verursacht wurde und ob sie eine <a href=\"https:\/\/www.baua.de\/DE\/Angebote\/Publikationen\/Praxis-kompakt\/F3\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">Berufskrankheit<\/a> ist. Dazu werden etwa \u00e4rztliche Gutachten erstellt.\u00a0<\/p>\n<p>Je nach Fall wird mittels Fragebogen festgestellt, welchen Belastungen und Einwirkungen Versicherte w\u00e4hrend ihres Arbeitslebens ausgesetzt waren. Auch pers\u00f6nliche Befragungen oder Untersuchungen am Arbeitsplatz sind m\u00f6glich, wie das <a href=\"https:\/\/www.bmas.de\/DE\/Soziales\/Gesetzliche-Unfallversicherung\/Berufskrankheiten\/berufskrankheiten.html#docd16940c9-9423-4248-977c-8ac784355b6dbodyText5\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesarbeitsministerium<\/a> erkl\u00e4rt. Unter Umst\u00e4nden kann die Pr\u00fcfung daher auch mehrere Monate dauern.<\/p>\n<p>Medizinische Versorgung bis Rente<\/p>\n<p>Wird die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt, geht es prim\u00e4r darum, \u00abmit allen geeigneten Mitteln die Folgen der Berufskrankheit zu mildern und eine Verschlimmerung zu vermeiden\u00bb, <a href=\"https:\/\/www.dguv.de\/de\/mediencenter\/hintergrund\/berufskrankheiten\/faq\/index.jsp\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer noopener\">erkl\u00e4rt<\/a> die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) den Ablauf.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr kommen Leistungen infrage, die von der medizinischen Versorgung bis hin zu beruflichen Ma\u00dfnahmen zur Eingliederung reichen. Sind Betroffene nur noch eingeschr\u00e4nkt oder gar nicht mehr arbeitsf\u00e4hig, zahlen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen laut DGUV gegebenenfalls eine Rente, sofern die Erwerbsf\u00e4higkeit um mindestens 20 Prozent gemindert ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa\/tmn) &#8211; Erkranken Besch\u00e4ftigte im Zusammenhang mit Belastungen am Arbeitsplatz, kann eine Berufskrankheit vorliegen. 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