{"id":290448,"date":"2025-07-24T14:23:17","date_gmt":"2025-07-24T14:23:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/290448\/"},"modified":"2025-07-24T14:23:17","modified_gmt":"2025-07-24T14:23:17","slug":"we-tower-berlin-parken-und-laden-im-gruenen-turm-ladeinfrastruktur-elektromobilitaet-e-mobilitaet-elektroauto-news-vision-mobility","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/290448\/","title":{"rendered":"We Tower Berlin: Parken und Laden im gr\u00fcnen Turm &#8211; Ladeinfrastruktur, Elektromobilit\u00e4t (E-Mobilit\u00e4t) | Elektroauto-News | VISION mobility"},"content":{"rendered":"<p>Ziel sei es, urbanen Raum effizient zu nutzen und gleichzeitig dringend ben\u00f6tigte Ladeinfrastruktur in verdichteten Stadtteilen bereitzustellen. Die Umsetzung erfolgt modular und soll sich an verschiedene st\u00e4dtebauliche Umfelder anpassen lassen. Der Standort in Spandau dient zudem als Forschungs- und Entwicklungszentrum f\u00fcr weitere Anlagen.<\/p>\n<p><strong>Automatisiertes Parksystem mit Ladepunkten auf mehreren Ebenen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Turm basiert auf einem automatisierten Parksystem, das Fahrzeuge auf mehreren Ebenen vertikal einlagert. Jeder Stellplatz ist dabei mit einem 22-kW Ladepunkt ausgestattet. Die Steuerung erfolgt \u00fcber eine App, die Zugang, Ladevorgang und Abrechnung in Echtzeit realisiert. Eine drehbare \u201eTurn Plate\u201c erm\u00f6glicht, dass das Auto immer vorw\u00e4rts ein- und ausf\u00e4hrt.\u00a0Je nach Version misst ein Turm zwischen 16,5 und 38,8 Metern H\u00f6he. F\u00fcr Wohngebiete, Superm\u00e4rkte oder Mobilit\u00e4tsknotenpunkte verspricht das Konzept eine deutliche Reduktion des Fl\u00e4chenbedarfs. Laut Anbieter soll ein Turm die Stellpl\u00e4tze eines gesamten Stra\u00dfenzugs ersetzen.\u00a0Das gesamte Areal misst 2.100 Quadratmeter und soll neben dem Parkturm zus\u00e4tzliche Parkpl\u00e4tze sowie Gewerbefl\u00e4chen bieten. Geplant sind etwa ein Imbiss, ein Backshop und ein Showroom f\u00fcr das Konzept. Auch Kooperationen mit Carsharing- und Mikromobilit\u00e4tsanbietern sind denkbar.<\/p>\n<p><strong>Begr\u00fcnte Fassade reinigt die Luft<\/strong><\/p>\n<p>Zentrales Element der Konstruktion ist die rund 500 Quadratmeter gro\u00dfe vertikal angelegte Gr\u00fcnfassade. Sie soll nebenbei daf\u00fcr sorgen, dass die Luftqualit\u00e4t verbessert wird, als nat\u00fcrlicher Feinstaubfilter und Sauerstoffproduzent. Dar\u00fcber hinaus soll das Geb\u00e4ude die Umgebungstemperatur um bis zu vier Grad Celsius abk\u00fchlen k\u00f6nnen, so das Versprechen. Weiterer Nebeneffekt: Man schafft mit dem Gr\u00fcn an der Fassade auch Lebensraum f\u00fcr Insekten und V\u00f6gel. Die Pflanzenbew\u00e4sserung soll \u00fcber ein intelligentes, wassersparendes System erfolgen, gesteuert via Sensorik, die den Zustand und Pflegebedarf automatisiert erfasst. Die Begr\u00fcnung soll den Turm zudem optisch hochwertig in das Umfeld integrieren.<\/p>\n<p>Berlins Mobilit\u00e4ts- und Umweltsenatorin Ute Bonde begr\u00fc\u00dfte das Projekt bei der Er\u00f6ffnung als \u201eMeilenstein\u201c f\u00fcr die Stadt. Um die Klimaziele zu erreichen, brauche es Ver\u00e4nderungen im Verkehrssektor \u2013 Projekte wie dieser Parkturm sieht sie als Schritt in diese Richtung. \u201eWer bequem laden kann, entscheidet sich schneller f\u00fcr die E-Mobilit\u00e4t\u201c, meint die CDU-Politikerin.<\/p>\n<p><strong>Netzschonende Stromversorgung\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Strom f\u00fcr den Ladeturm kommt komplett aus erneuerbaren Energien. Dabei soll ein smartes Energiemanagement-System die Lastspitzen ausgleichen, den Stromverbrauch stabilisieren und f\u00fcr eine netzschonende Versorgung der Ladepunkte sorgen. Platzsparend ist das Konzept auch: Die vertikale Anordnung von Fahrzeugen spart Raum am Boden. Gr\u00fcnder Burhan Aykut sieht darin ohnehin eine Notwendigkeit f\u00fcr viele St\u00e4dte mit hohem Parkdruck. Perspektivisch sollen auch E-Bikes und E-Scooter mit Ladepunkten bedient werden.<\/p>\n<p>Laut den Machern soll der Standort Spandau nur der Anfang sein. In Planung seien weitere Anlagen, in Berlin wie auch international, Gespr\u00e4che mit L\u00e4ndern des Nahen Ostens liefen bereits. Produziert werden soll in Berlin und Brandenburg, die Produktions- und Installationszeit soll in Summe nur 90 Tage betragen. Das modulare System soll eine flexible Anpassung an Quartiersgr\u00f6\u00dfen, Nutzungsarten und architektonische Vorgaben erlauben. Die Er\u00f6ffnung des ersten Turms erfolgte im Beisein von Vertretern der Berliner Verwaltung.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ziel sei es, urbanen Raum effizient zu nutzen und gleichzeitig dringend ben\u00f6tigte Ladeinfrastruktur in verdichteten Stadtteilen bereitzustellen. 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