{"id":290630,"date":"2025-07-24T16:05:10","date_gmt":"2025-07-24T16:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/290630\/"},"modified":"2025-07-24T16:05:10","modified_gmt":"2025-07-24T16:05:10","slug":"tour-oconnor-siegt-vor-pogacar-lipowitz-verliert-viel-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/290630\/","title":{"rendered":"Tour: O&#8217;Connor siegt vor Pogacar &#8211; Lipowitz verliert viel Zeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 24.07.2025 17:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ben O&#8217;Connor hat die K\u00f6nigsetappe der Tour de France gewonnen. Der Australier siegte am Col de la Loze auf 2304 Metern als Solist. Als Zweiter kam Tadej Pogacar ins Ziel, Dritter wurde Jonas Vingegaard. Florian Lipowitz verlor Zeit, konnten aber seinen dritten Platz im Gesamtklassement knapp verteidigen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr O&#8217;Connor ist es der zweite Etappensieg bei der Tour nach 2021. Der 29-J\u00e4hrige vom Team Jayco AlUla geh\u00f6rte bei der 18. Etappe zur ersten Ausrei\u00dfergruppe des Tages und setzte sich auf dem 26 Kilometer langen Schlussanstieg fr\u00fch ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPogacar im Gelben Trikot des Gesamtf\u00fchrenden hatte sich wie schon am Mont Ventoux im Finale der Etappe relativ defensiv verhalten. 800 Meter vor dem Ziel attackierte der Gesamt-Zweite Jonas Vingegaard, der Slowene blieb wie immer bei dieser Tour souver\u00e4n am Hinterrad des D\u00e4nen. Ein Spiegelbild der Etappe: Vingegaards Visma-Team war fr\u00fch in die Offensive gegangen, aber Pogacar zeigte keine Schw\u00e4chen. Der 26-J\u00e4hrige nutzte dann auf den letzten Metern seine gr\u00f6\u00dfere Explosivit\u00e4t und nahm seinem Widersacher noch ein paar Sekunden ab &#8211; wieder einmal. Im Ziel hatte Pogacar 1:54 Minuten R\u00fcckstand auf den Tagessieger, Vingegaard \u00fcberquerte die Ziellinie neun Sekunden sp\u00e4ter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas deutsche Team Red Bull-Bora-hansgrohe ging das Rennen ebenfalls offensiv an, stand am Ende aber mit leeren H\u00e4nden da. Lipowitz hatte bereits vor dem Schlussanstieg attackiert, musste am Ende aber daf\u00fcr bezahlen. Der 24-J\u00e4hrige kam als Elfter ins Ziel (+ 3:37 Minuten). Sein Hauptkonkurrent um den dritten Gesamtrang, Osca Onley, blieb bis auf den letzten Kilometer an den beiden Tour-Favoriten dran. Der Schotte wurde am Ende Vierter und machte 1:37 Minuten auf Lipowitz gut.<\/p>\n<p>    Nur noch 22 Sekunden Vorsprung f\u00fcr Lipowitz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Gesamtwertung hat Lipowitz als Dritter jetzt nur noch 22 Sekunden Vorsprung auf Onley. Vingegaards R\u00fcckstand auf den Titelverteidiger wuchs auf 4:26 Minuten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie 18. Etappe hinauf zum Dach der Tour auf 2304 Metern war ein richtiger Hammer. 5450 H\u00f6henmeter waren auf den 171,5 Kilometern von Vif zum Col de la Loze zu erklettern. F\u00fcr Pogacar war es die R\u00fcckkehr an den Ort seiner gr\u00f6\u00dften Niederlage bei der Tour de France. 2023 brach der Slowene am Col de la Loze v\u00f6llig ein und verlor mehrere Minuten auf den sp\u00e4teren Tour-Sieger Vingegaard. Damals lag das Ziel etwas tiefer in Courchevel.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWie schwer die Etappe am viertletzten Tag der Tour war, das spiegelte sich auch in den Bergpunkten wieder. Insgesamt 80 Punkte gab es bei den drei Bergwertungen der h\u00f6chsten Kategorie zu holen. Vor dem Start lagen Pogacar und Lenny Martinez mit jeweils 60 Punkten an der Spitze der Bergwertung.<\/p>\n<p>    Roglic und Gall in der ersten Spitzengruppe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls erstes ging es f\u00fcr die Profis in den 21,7 Kilometer langen Anstieg zum Col du Glandon. Und hier gab es gleich eine \u00dcberraschung. Primoz Roglic ging sofort in die Offensive und setzte sich vom Hauptfeld ab. Mit 11:42 Minuten R\u00fcckstand als F\u00fcnfter im Gesamtklassement war er f\u00fcr das UAE-Team des Tour-Leaders keine gro\u00dfe Gefahr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine 13-k\u00f6pfige Spitzengruppe mit Roglic erreichte die erste Bergwertung. Martinez im Bergtrikot erk\u00e4mpfte sich auf 1924 Metern H\u00f6he 20 Bergpunkte. Nur Thymen Arensman hielt noch mit rein, zog aber den K\u00fcrzeren. Mit vorne dabei war neben Roglic auch noch ein zweiter Fahrer aus den Top 10 des Klassements. Der Gesamt-Siebte Gall hatte sich offenbar wie 2023 was vorgenommen. Denn im Gegensatz zu Pogacar erlebte der \u00d6sterreich am Col de la Loze und sp\u00e4ter im Ziel unterhalb des Alpen-Riesen eine Sternstunde. Gall gewann die damalige K\u00f6nigsetappe als Solist.<\/p>\n<p>    Martinez f\u00e4llt zur\u00fcck, Mas muss aufgeben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs folgte die zweite von drei Bergwertungen des Tages. Am 19 Kilometer langen Anstieg zum Col de la Madeleine war Martinez nicht mehr mit dabei. Der junge Franzose hatte schon am Glandon Probleme und lie\u00df sich auf der Abfahrt zur\u00fcckfallen. F\u00fcr Enric Mas war die Tour vor dem zweiten Berg beendet. Der Spanier, der am Mont Ventoux fast zehn Kilometer alleine vorne fuhr, musste nachdem er sogar kurz in der Spitzengruppe war aufgeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBereits am Col de la Madeleine verkleinerten sich die Spitzengruppe und das Hauptfeld immer mehr. Im Peloton um die Tour-Favoriten waren es nach mehr als der H\u00e4lfte des Anstiegs nur noch 16 Fahrer. Kevin Vaquelin, Gesamt-Sechster, musste da bereits abrei\u00dfen lassen. Vorne an der Spitze des Rennens waren es noch sechs Ausrei\u00dfer &#8211; Roglic, Gall, Arensman waren noch dabei, au\u00dferdem Matteo Jorgenson, Ben O\u2019Connor und Einer Rubio.<\/p>\n<p>    Vingegaard attackiert 71 Kilometer vor dem Ziel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm oberen Drittel des Madeleine beschleunigte Visma bereits derart das Tempo, dass Sepp Kuss nur noch seinen Kapit\u00e4n Vingegaard, Pogacar und Lipowitz im Schlepptau hatte. Der Tour-Leader aus Slowenien war da bereits erstmals von seinen Helfern isoliert. Vingegaard hatte dagegen mit Jorgenson vorne noch einen starken Bergfahrer. Etwa f\u00fcnf Kilometer vor der Bergwertung und 71 Kilometer vor dem Ziel kam die erste Attacke Vingegaards. Der Deutsche musste abrei\u00dfen lassen. \u00dcber den zweiten Bergpass des Tages f\u00fchrte Vingegaard dann die neue Spitzengruppe mit Pogacar und f\u00fcnf verbliebenen Ausrei\u00dfern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nArensmann, der als einziger Ausrei\u00dfer zur\u00fcckgefallen war, und Lipowitz waren die Verfolger und konnten in der Abfahrt wieder aufschlie\u00dfen, auch weil in der Spitzengruppe keiner das Tempo machen wollte. Es gab neue Attacken. 33 Kilometer vor dem Ziel attackierte auch Lipowitz &#8211; in der Favoriten-Gruppe herrschte jetzt Stillstand &#8211; und der Deutsche hatte Erfolg. Zu Beginn des Schlussanstiegs lag er sogar zwei Minuten vor der Gruppe um das Gelbe Trikot. Jorgensen und O&#8217;Connor lagen zu diesem Zeitpunkt vorne.<\/p>\n<p>    Lipowitz attackiert zu fr\u00fch<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch am Schlussanstieg wendete sich das Blatt f\u00fcr den Deutschen. Die wieder gr\u00f6\u00dfere Favoritengruppe kam immer n\u00e4her. Und sein Hauptkontrahent um dem dritten Platz im Klassement, Oscar Onley, konnte im Feld Kr\u00e4fte sparen. Lipowitz fuhr dagegen alleine im Wind. Zudem hatte Pogacar nun auch wieder Helfer an seiner Seite, Adam Yates und Jhonatan Narvaez machten f\u00fcr UAE Tempo. Und im oberen Drittel des Anstiegs war die Flucht von Lipowitz dann beendet. Es dauerte nicht lange und Lipowitz verlor den Anschluss &#8211; der Deutsche hatte bei seiner Flucht zu viel Kraft gelassen. Onley blieb dagegen lange am Hinterrad von Vingegaard und Pogacar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Spitze k\u00e4mpfte O&#8217;Connor um den Etappensieg. 15,8 Kilometer vor dem Ziel hatte sich der Australier abgesetzt. Mit \u00fcber drei Minuten Vorsprung ging er in die letzten f\u00fcnf Kilometer. Es sollte reichen.<\/p>\n<p>    Letzte Bergankunft am Freitag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Freitag geht es weiter mit der f\u00fcnften und letzten Bergankunft der Tour. Und auch die zweite Alpen-Etappe hat es in sich. Auf nur 130 Kilometern von Albertville nach La Plagne sind satte 4550 H\u00f6henmeter zu \u00fcberwinden. Der Schlussanstieg bei der <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/19-etappe-albertville-la-plagne-130-km,etappe-neunzehn-100.html\" title=\"19. Etappe der Tour de France - Albertville - La Plagne (130 km)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">18. Etappe<\/a> ist 19,1 Kilometer lang und hat im Schnitt 7,2 Prozent Steigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.07.2025 17:47 Uhr Ben O&#8217;Connor hat die K\u00f6nigsetappe der Tour de France gewonnen. 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