{"id":291075,"date":"2025-07-24T20:05:11","date_gmt":"2025-07-24T20:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291075\/"},"modified":"2025-07-24T20:05:11","modified_gmt":"2025-07-24T20:05:11","slug":"es-gibt-keine-alternative-macron-kuendigt-anerkennung-von-palaestinenserstaat-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291075\/","title":{"rendered":"&#8222;Es gibt keine Alternative&#8220;: Macron k\u00fcndigt Anerkennung von Pal\u00e4stinenserstaat an"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Es gibt keine Alternative&#8220;<br \/>\n                Macron k\u00fcndigt Anerkennung von Pal\u00e4stinenserstaat an<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.07.2025, 21:23 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Lage im Gazastreifen ist prek\u00e4r. Neben der Hungerskrise wird noch immer scharf geschossen. Frankreichs Pr\u00e4sident tut es nun fast 150 anderen L\u00e4ndern gleich: Er will Pal\u00e4stina als eigenen Staat anerkennen. <\/strong><\/p>\n<p>Frankreich wird nach den Worten seines Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron Pal\u00e4stina als Staat anerkennen. &#8222;Ich werde dies im September dieses Jahres vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen feierlich verk\u00fcnden&#8220;, teilte Macron mit. &#8222;Frieden ist m\u00f6glich&#8220;, schrieb er weiter. Es liege an den Franzosen, dies gemeinsam mit den Israelis, den Pal\u00e4stinensern, den europ\u00e4ischen und internationalen Partnern zu zeigen.<\/p>\n<p>Macron betonte in seinem Post auf X, dass es dringend notwendig sei, den Krieg im Gazastreifen zu beenden und der Zivilbev\u00f6lkerung Hilfe zu leisten. Au\u00dferdem m\u00fcsse die Entmilitarisierung der Hamas gesichert werden. Macron schrieb, dass die Lebensf\u00e4higkeit eines Staates Pal\u00e4stina gesichert werden m\u00fcsse. &#8222;Es gibt keine Alternative&#8220;, lautet es fett hervorgehoben in dem Beitrag.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident teilte in seinem Post einen Brief an den Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sidenten Mahmud Abbas. Angesichts der Zusagen, die Abbas ihm gegen\u00fcber gemacht habe, teilte er ihm seine Entschlossenheit zum weiteren Vorgehen schriftlich mit, schrieb Macron.<\/p>\n<p>Macron wollte Zweistaatenl\u00f6sung schon fr\u00fcher<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident hatte schon zuvor den Willen zur Anerkennung Pal\u00e4stinas als Staat in Aussicht gestellt. Urspr\u00fcnglich hatte er die UN-Konferenz zur Zweistaatenl\u00f6sung in New York als m\u00f6glichen Zeitpunkt f\u00fcr die Verk\u00fcndung der Entscheidung genannt; die Konferenz wurde aber von Juni auf das Ende dieses Monats verschoben. Macron hatte auch gesagt, dass er zugleich anstrebe, dass propal\u00e4stinensische Staaten Israel anerkennen und auf der Konferenz eine &#8222;wechselseitige Anerkennung&#8220; durch mehrere Staaten erfolgen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Zuletzt k\u00fcndigten Norwegen sowie die beiden EU-L\u00e4nder Irland und Spanien an, Pal\u00e4stina als eigenen Staat anzuerkennen. Fast 150 UN-Mitgliedstaaten tun dies bereits. Wichtige westliche L\u00e4nder geh\u00f6ren aber nicht dazu, darunter auch die UN-Vetom\u00e4chte USA und Gro\u00dfbritannien. Auch Deutschland erkennt Pal\u00e4stina nicht als Staat an. Israel wird etwa von Saudi-Arabien, dem Irak und Syrien nicht anerkannt.<\/p>\n<p>Macron zeigte sich wiederholt besorgt \u00fcber die humanit\u00e4re Lage im Gazastreifen und kritisierte Israels Vorgehen in dem abgeriegelten K\u00fcstengebiet. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte am Mittwoch im Gazastreifen vor einer t\u00f6dlichen Hungerkrise. <\/p>\n<p> Macron und Merz wollen &#8222;Waffenstillstand sofort&#8220;<\/p>\n<p>Wie der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius nach Macrons Besuch in Berlin am Mittwoch sagte, appellierte Macron zusammen mit Bundeskanzler Friedrich Merz an die israelische Regierung, &#8222;einen Waffenstillstand sofort einzuleiten und humanit\u00e4re Ma\u00dfnahmen in unmittelbarer N\u00e4he zu ergreifen&#8220;. Frankreich unterzeichnete zuletzt den Appell von 28 Staaten zur Beendigung des Gaza-Krieges, dem Deutschland sich nicht anschloss. <\/p>\n<p>Nun scheint sich die Situation weiter zuzuspitzen &#8211; einer Mitteilung der britischen Regierung zufolge will sich der britische Premierminister Keir Starmer in einem dringlichen Telefonat mit den Verb\u00fcndeten Frankreich und Deutschland zur Lage im Gazastreifen abstimmen. <\/p>\n<p>Kurz zuvor hatten die USA ihr Verhandlungsteam aus Katars Hauptstadt Doha zur\u00fcckberufen. Die Hamas sei nicht gewillt, eine Waffenruhe zu erreichen, schrieb der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X.<\/p>\n<p>Eine Anerkennung gilt als wichtiger Anreiz f\u00fcr die pal\u00e4stinensische Seite, bei Friedensverhandlungen Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Kritiker einer Anerkennung bem\u00e4ngeln, den Pal\u00e4stinensergebieten fehle es an wichtigen Kriterien f\u00fcr einen solchen Schritt. Beispielsweise ist die Grenze zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern weiter strittig. Das gilt auch f\u00fcr den politischen Status von Ost-Jerusalem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Es gibt keine Alternative&#8220; Macron k\u00fcndigt Anerkennung von Pal\u00e4stinenserstaat an 24.07.2025, 21:23 Uhr Die Lage im Gazastreifen ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":291076,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[1356,156,13,411,412,14,5796,19462,15,2548,16994,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-291075","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-emmanuel-macron","9":"tag-frankreich","10":"tag-headlines","11":"tag-israel","12":"tag-israel-krieg","13":"tag-nachrichten","14":"tag-naher-osten","15":"tag-nahost-konflikt","16":"tag-news","17":"tag-palaestina","18":"tag-palaestinensergebiete","19":"tag-politik","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-top-news","22":"tag-top-meldungen","23":"tag-topmeldungen","24":"tag-topnews","25":"tag-welt","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114910011623890385","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/291075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=291075"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/291075\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/291076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=291075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=291075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=291075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}