{"id":291331,"date":"2025-07-24T22:23:10","date_gmt":"2025-07-24T22:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291331\/"},"modified":"2025-07-24T22:23:10","modified_gmt":"2025-07-24T22:23:10","slug":"ausblick-fuer-das-museum-ludwig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291331\/","title":{"rendered":"Ausblick f\u00fcr das Museum Ludwig"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Aktuell l\u00e4uft dort noch bis zum 3. August mit \u201eFrancis Al\u00ffs \u2013 Kids Take Over\u201c eine Ausstellung, in der Kinder im Mittelpunkt stehen. Was die Besucher im zweiten Halbjahr noch erwartet, zeigen wir hier im \u00dcberblick:<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">\u201eF\u00fcnf Freunde: John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy<\/strong> <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Twombly\u201c:<\/strong> Diese Ausstellung beleuchtet die starke gegenseitige Beeinflussung der f\u00fcnf K\u00fcnstler, ihre k\u00fcnstlerischen Freundschaften und romantischen Beziehungen, die in der allgemeinen Kunstgeschichte weitgehend \u00fcbersehen und nur selten untersucht wurden. Mit ihrem Fokus auf die Interaktion zwischen den f\u00fcnf K\u00fcnstlern reflektiert die Ausstellung auch dar\u00fcber, was es in den 1950er Jahren bedeutete, ein schwuler K\u00fcnstler zu sein, und wirft ein neues Licht auf die Dynamik der Nachkriegskunst in den Vereinigten Staaten und dar\u00fcber hinaus. Der theoretische Einfluss von Cage auf Rauschenberg und Twombly, die B\u00fchnenbilder von Rauschenberg und Johns f\u00fcr die Merce Cunningham Dance Company sowie die formalen und inhaltlichen Dialoge zwischen Twombly, Rauschenberg und Johns sind zum ersten Mal Gegenstand einer gro\u00dfen Ausstellung. Die performative und kollaborative Dimension ihrer Praktiken veranschaulicht ihre gemeinsamen kulturellen Vorstellungen von einer nicht-hierarchischen, multipolaren und antiimperialistischen Gesellschaft. <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Laufzeit: 3. Oktober bis 11. Januar.<\/strong><\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eSmile! Wie das L\u00e4cheln in die Fotografie kam\u201c: Auf alten Portr\u00e4tfotografien blicken Menschen oft sehr ernst in die Kamera. Ihre Mienen wirken aus heutiger Sicht, wo das L\u00e4cheln aus der Fotografie kaum wegzudenken ist, seltsam versteinert. Wie ist es zu diesem Wandel gekommen? Liegt es wirklich nur an der besseren Zahnpflege? Oder spielt die Werbung mit ihren Gl\u00fccksversprechen vielleicht eine Rolle darin? Diesen Fragen will die Pr\u00e4sentation im Fotoraum r\u00fcckblickend nachgehen, um zu verstehen, weshalb unsere \u201eFotografiegesichter\u201c sich im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert haben. <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Laufzeit: 1. November bis 22. M\u00e4rz. <\/strong><\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Wolfgang-Hahn-Preis 2025: Evelyn Taocheng Wang:<\/strong> Evelyn Taocheng Wang (geboren 1981 in Chengdu, China) wird mit dem 31. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft f\u00fcr Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Sie arbeitet mit Zeichnungen, Malereien, Videoarbeiten, Installationen und Performances. So vielf\u00e4ltig wie die Medien, die sie nutzt, sind auch die Themen, um die es in ihren Arbeiten geht: Die Frage, wie Menschen ihr eigenes Selbst definieren, besch\u00e4ftigt sie ebenso wie die nach ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit und Geschlechterrollen. Dabei geht sie autobiografisch wie auch fiktional vor, behandelt ihre eigene Geschichte als Migrantin, die aus Asien nach Europa kam und sich hier eine neue Identit\u00e4t aufbauen musste, und verwebt sie mit Inhalten aus klassischen M\u00e4rchen, zur Kolonialgeschichte und Queer Theory. Ihre Einfl\u00fcsse findet sie in der traditionellen chinesischen Malerei genauso wie in der westlichen modernen und zeitgen\u00f6ssischen Kunst. So entstehen vielschichtige und paradoxe Erz\u00e4hlungen, die kategorische Vorstellungen und Bewertungen ins Wanken bringen. Evelyn Taocheng Wangs Werke wurden zuletzt auf der Venedig-Biennale 2024 einem breiteren Publikum vorgestellt. Sie lebt und arbeitet in Rotterdam. <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Er\u00f6ffnung: 7. November.<\/strong><\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Jubil\u00e4um: <\/strong>In diesem Jahr w\u00e4re der Gr\u00fcnder und M\u00e4zen des Museums, Peter Ludwig, 100 Jahre alt geworden. Ludwig (1925\u22121996) und seine Frau Irene (geborene Monheim, 1927\u2009\u2013\u20092010) lernten sich Ende der 1940er Jahre w\u00e4hrend des Studiums der Kunstgeschichte kennen. Dort nahm ihre Sammelt\u00e4tigkeit bereits ihren Anfang; sp\u00e4ter als erfolgreiche Unternehmer trugen sie eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts zusammen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sie sammelten dabei von Beginn an mit der Absicht, die Werke der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen. Sie waren sich bewusst, dass die \u00f6ffentliche Hand allein die L\u00fccke, die der Nationalsozialismus und der 2. Weltkrieg gerissen hatten, intellektuell und \u00f6konomisch nicht w\u00fcrde schlie\u00dfen k\u00f6nnen. 1946 sah Peter Ludwig die Ausstellung der Sammlung von Josef Haubrich, die dieser der Stadt K\u00f6ln unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg geschenkt hatte, in der alten Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Dieses Erlebnis pr\u00e4gte ihn zutiefst und gab ihm den Ansto\u00df f\u00fcr seine eigene Sammlung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zun\u00e4chst standen Deutschland und Frankreich im Fokus der Sammelt\u00e4tigkeit von Peter und Irene Ludwig. 1967 erwarben sie ein Werk von Tom Wesselmann und wagten damit den Sprung in die USA. \u201eDie Kunst dieser Jahre brach wie ein Sturm \u00fcber uns herein\u201c, schrieb Peter Ludwig im Vorwort zum Katalog Kunst der sechziger Jahre, der die Pr\u00e4sentation der Sammlung Ludwig 1969 im Wallraf-Richartz Museum in K\u00f6ln begleitete.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDer K\u00f6lner Ehrenb\u00fcrger Peter Ludwig betrieb mit seiner Sammlung auch Kulturpolitik und legte 1976 mit der Schenkung von rund 350 Werken moderner Kunst den Grundstein f\u00fcr das 1976 er\u00f6ffnete Museum, das wesentlich zum Ruhm der Kunststadt K\u00f6ln beitr\u00e4gt. Die Pop Art-Sammlung des Museum Ludwig ist bis heute die Erkennungsmelodie des Hauses und Anziehungspunkt auch f\u00fcr internationale Besucherinnen und Besucher\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Service: Museum Ludwig, Heinrich-B\u00f6ll-Platz, Eintritt: 12 (erm\u00e4\u00dfigt 8) Euro, Kinder und Jugendlich bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt, \u00d6ffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktuell l\u00e4uft dort noch bis zum 3. 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