{"id":291580,"date":"2025-07-25T00:41:24","date_gmt":"2025-07-25T00:41:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291580\/"},"modified":"2025-07-25T00:41:24","modified_gmt":"2025-07-25T00:41:24","slug":"medienbericht-passfotos-nur-noch-digital-geheimpapier-offenbart-behoerdenchaos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291580\/","title":{"rendered":"Medienbericht: Passfotos nur noch digital \u2013 Geheimpapier offenbart Beh\u00f6rdenchaos"},"content":{"rendered":"<p>In einer Woche soll es eigentlich losgehen: Dann sind nur noch digitale Passbilder bei neuen Ausweisen erlaubt. Doch ein internes BMI-Papier enth\u00fcllt nun gro\u00dfe Probleme. Einige B\u00fcrger m\u00fcssen bis zu 50 Kilometer f\u00fcr ein Bild fahren, in einigen Kommunen haben nur ein Drittel der Beh\u00f6rden Fototerminals.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Eigentlich sollten seit dem 1. Mai nur noch digitale Passfotos bei der Beantragung von Ausweisen oder P\u00e4ssen akzeptiert werden \u2013 ob direkt im Amt, \u00fcber zertifizierte Fotodienstleister oder per QR-Code. Eine Ausnahmegenehmigung gilt bis 31. Juli. Doch wie ein internes Papier des Bundesinnenministeriums (BMI), das \u201e<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/leben-wissen\/mein-recht-verbraucherportal\/passfoto-chaos-internes-dokument-entlarvt-behoerden-probleme-687f75be32459b34e22d325a\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.bild.de\/leben-wissen\/mein-recht-verbraucherportal\/passfoto-chaos-internes-dokument-entlarvt-behoerden-probleme-687f75be32459b34e22d325a&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bild<\/a>\u201c exklusiv vorliegt, zeigt, herrscht bundesweit massives Chaos bei der Umsetzung. <\/p>\n<p>Ein Sprecher des BMI best\u00e4tigte zwar: \u201eNach zweieinhalb Monaten Wirkbetrieb gehen wir davon aus, dass jede deutsche Pass- und Personalausweis-, sowie Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde mindestens \u00fcber 2D-Barcode-Scanner zur Akzeptanz digitaler Lichtbilder von privaten Fotodienstleistern verf\u00fcgt.\u201c Dennoch l\u00e4uft die bisherige Ausnahmeregelung nicht \u00fcberall wie geplant am 31. Juli aus.<\/p>\n<p>Denn das Ministerium r\u00e4umt in dem Geheimpapier selbst ein: \u201eInsbesondere in l\u00e4ndlichen Gegenden finden sich mitunter keine privaten Fotodienstleister wie Drogerien oder Fotostudios, bei denen Lichtbilder erstellt werden k\u00f6nnten.\u201c In Teilen Bayerns, Baden-W\u00fcrttembergs und Mecklenburg-Vorpommerns m\u00fcssten B\u00fcrger teils \u201ebis zu 50 Kilometer fahren\u201c, um ein digitales Foto zu bekommen. In manchen Kommunen verf\u00fcgen laut Bericht nur 34 Prozent der Beh\u00f6rden \u00fcber Foto-Terminals. <\/p>\n<p>Fotos k\u00f6nnen vor dem Antrag im Wartebereich gemacht werden<\/p>\n<p>Auch in den \u00c4mtern selbst sorgt das neue System f\u00fcr Frust. Zwar k\u00f6nnen B\u00fcrger direkt vor Ort Passfotos machen \u2013 doch sie \u201ewissen oft nicht, dass sie das vor dem Aufruf selbst erledigen m\u00fcssen\u201c. Die Folge: \u201eDie Mitarbeiter nehmen zuerst die Daten auf und m\u00fcssen die B\u00fcrger dann zur\u00fcck in den Wartebereich schicken.\u201c Das koste wertvolle Zeit \u2013 und bringe so die ohnehin \u00fcberlasteten Mitarbeiter weiter unter Druck.<\/p>\n<p>Hinzu kommt: Die automatische Fotopr\u00fcfung per Software sei unzuverl\u00e4ssig. Zwar markiere sie Bilder mit einem gr\u00fcnen Rahmen als \u201ebiometrisch in Ordnung\u201c. Doch laut BMI gilt: \u201eNur weil ein Foto von der Software als \u201agut\u2018 bewertet wird, hei\u00dft das noch lange nicht, dass es auch wirklich geeignet ist.\u201c <\/p>\n<p>Der Plan, die Foto-Terminals direkt am Schalter zu installieren, wurde in vielen F\u00e4llen nicht umgesetzt. Stattdessen stehen sie im Wartebereich \u2013 und f\u00fchren zu Verwirrung und Verz\u00f6gerungen.<\/p>\n<p>Bis Ende Juni wurden laut BMI rund drei Millionen Ausweisdokumente digital bearbeitet. Doch auch dabei traten Fehler auf: \u201eMehrfach wurden Fotos mit gr\u00fcnem Rahmen akzeptiert, obwohl sie eigentlich nicht den Anforderungen entsprachen.\u201c Trotz aller Probleme betont das Ministerium: Eine bundesweite Fristverl\u00e4ngerung ist nicht geplant. In l\u00e4ndlichen Regionen sollen Papierfotos laut dem Papier  nun wegen der Probleme noch bis Ende September akzeptiert werden.<\/p>\n<p>coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einer Woche soll es eigentlich losgehen: Dann sind nur noch digitale Passbilder bei neuen Ausweisen erlaubt. 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