{"id":291969,"date":"2025-07-25T04:25:15","date_gmt":"2025-07-25T04:25:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291969\/"},"modified":"2025-07-25T04:25:15","modified_gmt":"2025-07-25T04:25:15","slug":"stammzellen-so-viele-spender-gibt-es-in-der-region-braunschweig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/291969\/","title":{"rendered":"Stammzellen: So viele Spender gibt es in der Region Braunschweig"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Registrierung als Spender ist lediglich ein Abstrich aus dem Mund n\u00f6tig. | Foto: Patric Fouad<\/p>\n<p class=\"datum\">25.07.2025, 06:00 Uhr<\/p>\n<p><strong>Region. <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/erloesende-nachricht-stammzellenspender-fuer-baby-toni-gefunden-braunschweig-gifhorn-goslar-harz-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1753358378\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das Schicksal des kleinen Toni aus Salzgitter<\/a> hat die ganze Region bewegt \u2013 der erst wenige Monate alte Junge war im Mai pl\u00f6tzlich schwer erkrankt und dringend auf der Suche nach einem Stammzellenspender. <br \/><\/strong><br \/>\n<\/p>\n<p>Mittlerweile konnte der passende Spender gefunden werden, die Erleichterung bei der Familie ist gro\u00df. Doch auch andere Erkrankte warten dringend darauf, ihren genetischen Zwilling zu finden. regionalHeute.de hat mit Julia Ducardus von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) \u00fcber die wichtige Arbeit der Organisation gesprochen und nachgefragt, wie viele Menschen in unserer Region derzeit als Spender registriert sind.<\/p>\n<p>Alle zw\u00f6lf Minuten<\/p>\n<p>Alle zw\u00f6lf Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, rund 22.000 Menschen sterben j\u00e4hrlich in der Bundesrepublik daran. Seit nunmehr 24 Jahren hat es sich die DKMS zur Aufgabe gemacht, so vielen Erkrankten wie m\u00f6glich die Chance auf ein gesundes Leben zu schenken und macht mit den unterschiedlichsten Aktionen und Kampagnen auf sich aufmerksam \u2013 selbst auf dem weltgr\u00f6\u00dften Metal-Festival Wacken registrieren sich seit Jahren Besucher in der Datenbank. Doch die Organisation ist auch weiterhin auf die Hilfsbereitschaft Einzelner angewiesen, denn j\u00e4hrlich fallen rund 150.000 Menschen aus der Datei. Das passiert meist aus Altersgr\u00fcnden, denn eine Spende ist nur bis zu einem gewissen Alter m\u00f6glich. Spendernachwuchs wird also immer dringend ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Kontaktaufnahme nach der Spende m\u00f6glich<\/p>\n<p>Wie Julia Ducardus berichtet, gebe es die meisten &#8222;Matches&#8220; bei der Suche nach einem Spender innerhalb der eigenen Familie. Sollte sich dort niemand Geeignetes finden, beginnt die weltweite Suche. Es sei dann auch durchaus m\u00f6glich, dass sich Spender und Empf\u00e4nger nach zwei Jahren kennenlernen, sofern beide das m\u00f6chten. Zuvor k\u00f6nnen sie sich bereits anonym \u00fcber die DKMS Briefe schreiben. W\u00e4hrend der ersten beiden Jahre nach der Transplantation sei der Spender zudem f\u00fcr den Fall, dass nochmal Stammzellen ben\u00f6tigt werden sollten, quasi f\u00fcr den jeweiligen Empf\u00e4nger reserviert.<\/p>\n<p>So ist die Lage in der Region<\/p>\n<p>Spitzenreiter ist in unserer Region ist die <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/braunschweig\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadt Braunschweig<\/a> mit 24.000 registrierten potenziellen Spendern. Auf Platz zwei folgt mit 20.000 Registrierungen der <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/gifhorn\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Landkreis Gifhorn<\/a> \u2013 auf Platz drei und vier folgen der Landkreis Peine und Wolfsburg mit jeweils 14.000 Registrierungen. Im Kreis Wolfenb\u00fcttel gibt es 11.000 Spender, in den Landkreisen Goslar und Helmstedt jeweils 10.000 und <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/salzgitter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Salzgitter<\/a> immerhin noch 6.000. Insgesamt konnten seit dem Jahr 1991 nach Angaben der DKMS in der Region 1.402 Menschen anderen die Chance auf Heilung schenken.<\/p>\n<p>So ist die DKMS entstanden<\/p>\n<p>Die DKMS ist aus dem pers\u00f6nlichen Schicksal des Gr\u00fcnders Peter Harf hervorgegangen, der 1991 seine an Blutkrebs erkrankte Frau Mechtild retten wollte. Die Lage in Deutschland damals war nicht einfach \u2013 gerade einmal 3.000 Menschen waren zu dieser Zeit als Spender registriert. Um weitere Personen zu finden, gr\u00fcndete Peter Harf eine Privatinitiative und konnte schlie\u00dflich einen Knochenmarkspender f\u00fcr Mechtild finden. Mechtild Harf verlor dennoch den Kampf gegen den Krebs, aber ihr Mann machte mit seiner Initiative weiter und war erfolgreich: Heute sind weltweit etwa 11 Millionen Menschen bei der DKMS registriert und bieten damit all jenen Hoffnung, bei denen konventionelle Behandlungen wie eine Chemotherapie keine Option sind.<\/p>\n<p>So einfach kann man Leben retten<\/p>\n<p>Spender werden ist vollkommen unkompliziert, wie die DKMS auf ihrer Website schreibt. Dort kann man sich registrieren, bekommt das Testkit zugeschickt und kann den Abstrich zu Hause selbst durchf\u00fchren. Nachdem dieser zur\u00fcckgeschickt und analysiert wurde, wird der potenzielle Spender in die Datenbank aufgenommen. Sollte sich eine \u00dcbereinstimmung mit einem erkrankten Patienten in der Datenbank ergeben, nehmen die Mitarbeiter der DKMS umgehend Kontakt auf. Weitere Informationen zum genauen Ablauf einer Spende finden sich auf der <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/www.dkms.de\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Website<\/a> der Organisation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die Registrierung als Spender ist lediglich ein Abstrich aus dem Mund n\u00f6tig. | Foto: Patric Fouad 25.07.2025,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":291970,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1850],"tags":[6429,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1411,12],"class_list":{"0":"post-291969","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-braunschweig","8":"tag-braunschweig","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-niedersachsen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114911977371786589","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/291969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=291969"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/291969\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/291970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=291969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=291969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=291969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}