{"id":292000,"date":"2025-07-25T04:42:10","date_gmt":"2025-07-25T04:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292000\/"},"modified":"2025-07-25T04:42:10","modified_gmt":"2025-07-25T04:42:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2015-deutsches-unternehmen-schliesst-deal-mit-kiew-340-millionen-euro-fuer-radare-vereinbart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292000\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 20:15 Deutsches Unternehmen schlie\u00dft Deal mit Kiew: 340 Millionen Euro f\u00fcr Radare vereinbart +++"},"content":{"rendered":"<p>Der deutsche Anbieter von Sensorl\u00f6sungen HENSOLDT erh\u00e4lt einen Gro\u00dfauftrag zur Lieferung von Radaren zur St\u00e4rkung der ukrainischen Luftverteidigung. Im Rahmen eines umfangreichen Auftragspakets im Wert von mehr als 340 Millionen Euro werden die Hochleistungsradare TRML-4D und das Kurzstreckenradar SPEXER 2000 3D MkIII geliefert, best\u00e4tigt das Unternehmen auf seiner <a href=\"https:\/\/www.hensoldt.net\/de\/news\/hensoldt-strengthens-ukraines-air-defence\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Website<\/a>.<\/p>\n<p><b>+++ 19:39 Nach Protesten: Antikorruptionsbeh\u00f6rden mit neuem Gesetzentwurf zufrieden +++<\/b><br \/>Nach einer gro\u00dfen Protestwelle reichte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ein neues Gesetz zur Wiederherstellung der Vollmachten und der Unabh\u00e4ngigkeit von Antikorruptionsbeh\u00f6rden im Parlament ein. &#8222;Der Gesetzentwurf stellt alle prozessualen Vollmachten wieder her und garantiert die Unabh\u00e4ngigkeit vom Nationalen Antikorruptionsb\u00fcro (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP)&#8220;, schreiben die beiden Beh\u00f6rden nach Bekanntwerden des Gesetzestextes auf ihren Telegramkan\u00e4len. NABU und SAP waren demnach an der Ausarbeitung des Gesetzentwurfs beteiligt. Ein Zeitpunkt der Abstimmung ist bisher nicht bekannt. Parlamentspr\u00e4sident Ruslan Stefantschuk verspricht auf Facebook, das Dokument in der n\u00e4chsten Parlamentssitzung zur Abstimmung zu stellen. Abgeordneten zufolge ist die Oberste Rada allerdings erst einmal bis Mitte August in den Sommerferien. Bei einer Verabschiedung der Novelle durch die Oberste Rada w\u00fcrde damit ein erst am Dienstag im Eilverfahren beschlossenes Gesetz korrigiert. Das umstrittene Gesetz hatte die beiden Organe faktisch der Generalstaatsanwaltschaft unterstellt. <\/p>\n<p><b>+++ 19:11 Russland f\u00fchrt gro\u00dfes Seeman\u00f6ver durch: Ziel ist Abwehr von Seedrohnen +++<\/b><br \/>Die russische Pazifikflotte startet eine Reihe von Marine\u00fcbungen, um ihre F\u00e4higkeit zum Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen zu testen, berichtet die russische Nachrichtenagentur <a href=\"https:\/\/www.interfax.ru\/world\/1037775\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Interfax<\/a> unter Berufung auf den Pressedienst der Flotte. Die \u00dcbungen, die diese Woche in den fern\u00f6stlichen Regionen Primorje und Kamtschatka beginnen, umfassen gemeinsame Operationen des Geheimdienstes FSB und Grenzschutzeinheiten, so der Pressedienst weiter. Laut Reuters sollen 150 Schiffe und 15.000 Soldaten an dem Man\u00f6ver beteiligt sein. Die \u00dcbung ist Teil einer umfassenden Ausbildungsinitiative mit dem Namen &#8222;Juli-Sturm&#8220;, die darauf abzielt, die Kampfbereitschaft in &#8222;Nicht-Standard&#8220;-Szenarien zu verbessern, wie es hei\u00dft. Die Patrouillenboote der Marine, die in der N\u00e4he von Wladiwostok operieren, simulierten die Reaktion auf einen Angriff durch unbemannte \u00dcberwasserschiffe und Drohnen aus der Luft. Die russische Marine verlor seit Beginn ihrer Vollinvasion in der Ukraine im Februar 2022 mehrere Schiffe durch Angriffe ukrainischer Seedrohnen. <\/p>\n<p><b>+++ 18:30 Ukrainischer Ex-Befehlshaber Saluschny: Ohne Sicherheitsgarantie dauert Krieg bis 2034 +++<\/b><br \/>Der fr\u00fchere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, Walerij Saluschnyj erkl\u00e4rt in einem <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-3qKBJtltfo\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Interview mit LB.ua<\/a>, dass bei Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland der Fokus nicht allein auf einem Waffenstillstand liegen d\u00fcrfe. Er sagt, dass ein Waffenstillstand ohne die Schaffung eines stabilen Sicherheitssystems der Krieg noch viele Jahre andauern werde. &#8222;So Gott will, wird er bis 2034 beendet sein&#8220;, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 17:55 Pokrowsk droht russische Einkesselung: Noch 1380 Zivilisten in der Stadt +++<\/b><br \/>Die ukrainische Stadt Pokrowsk ist eines der wichtigsten Ziele des russischen Milit\u00e4rs in der Region Donezk. In der Stadt laufen viele wichtige Stra\u00dfen zusammen. Zudem hei\u00dft es vielfach: F\u00e4llt Pokrowsk ist der Weg der Russen frei Richtung der Gro\u00dfst\u00e4dte Slowjansk und Kramatorsk. Pokrowsk hatte vor Kriegsbeginn rund 53.000 Einwohner. Von diesen sollen sich noch immer knapp 1400 in der Stadt befinden, berichtet Gouverneur Oleh Filashkin laut &#8222;<a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/over-1-300-residents-remain-in-embattled-pokrovsk-governor-says\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Kyiv Independent<\/a>&#8220; im nationalen Fernsehen. Die russischen Truppen versuchen die Stadt seit geraumer Zeit einzukesseln. Nach Angaben von Deepstate, einem Kanal, der dem ukrainischen Milit\u00e4r nahesteht, sollen am Dienstag bereits russische Soldaten in der Stadt gesichtet worden sein. Nach Filashkins Worten soll es sich dabei aber um Sabotage- und Aufkl\u00e4rungstrupps handeln. Die vielen verbliebenen Zivilisten w\u00fcrden die Lage verkomplizieren, weil &#8222;unter den derzeitigen Bedingungen ist es fast unm\u00f6glich, humanit\u00e4re Hilfe oder Trinkwasser zu liefern&#8220;, so Filashkin. &#8222;Nur dank der Unterst\u00fctzung durch das Milit\u00e4r kann humanit\u00e4re Hilfe zu den Menschen gebracht werden. Auch die Freiwilligenbewegung kommt nicht mehr nach Pokrowsk&#8220;, sagte er. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 17:21 Telefonat mit Merz: Selenskyj entsch\u00e4rft Gesetzesstreit um Antikorruptionsbeh\u00f6rden +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident erkl\u00e4rt in sozialen Medien, er habe mit Kanzler Friedrich Merz telefoniert. Im Gespr\u00e4ch sei es unter anderem um das umstrittene Gesetz f\u00fcr die Antikorruptionsbeh\u00f6rden gegangen. Selenskyj sagt, er habe den angek\u00fcndigten Gesetzentwurf &#8211; der dieses entsch\u00e4rfen soll &#8211; bereits genehmigt. Er stellt klar, dass es wichtig ist, dass keine Einflussnahme Russlands \u00fcber diese Beh\u00f6rden m\u00f6glich sei. Dar\u00fcber bestehe Einigkeit, so Selenskyj. Er habe Deutschland eingeladen, sich an der Expertenpr\u00fcfung des Gesetzentwurfs zu beteiligen. Merz habe daf\u00fcr seine Bereitschaft signalisiert. Zudem sei es um m\u00f6gliche Gespr\u00e4che mit der EU sowie die Lage an der Front gegangen. Selenskyj bekr\u00e4ftigt die Notwendigkeit zus\u00e4tzlicher Mittel f\u00fcr die Drohnenproduktion. &#8222;Danke, Friedrich. Ich danke Ihnen, Deutschland, f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung der Ukraine und unseres Volkes&#8220;, schreibt Selenskyj zum Abschluss. <\/p>\n<p><b>+++ 16:45 Gleitbombenangriff auf Charkiw: Zahl der Verletzten steigt auf 41 +++<\/b><br \/>Die Zahl der Verletzten nach dem russischen Gleitbombenangriff auf die Gro\u00dfstadt Charkiw steigt auf mindestens 41. Darunter sollen sich sechs Kinder befinden, teilen \u00f6rtliche Beh\u00f6rden mit. Zwei von ihnen und vier Erwachsene mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden, berichtet Gouverneur <a href=\"https:\/\/t.me\/synegubov\/15998\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Oleg Syniehubow<\/a> auf Telegram. Zwei russische Gleitbomben schlugen gegen 11.30 Uhr im Bezirk Shevchenkivskyi ein und trafen ein Wohnhochhaus und ein ziviles Unternehmen. Einige Menschen waren nach dem Angriff unter den Tr\u00fcmmern des mehrst\u00f6ckigen Geb\u00e4udes versch\u00fcttet. In einer Industrieanlage brach zudem ein Feuer aus. In einem Haus in der gleichnamigen ukrainischen Region Charkiw seien zudem drei Menschen get\u00f6tet worden. Die Leichen eines 36-J\u00e4hrigen sowie seiner 57-j\u00e4hrigen Mutter und seines 58-j\u00e4hrigen Vaters seien unter den Tr\u00fcmmern ihres Hauses in der Ortschaft Pidlyman gefunden worden, teilen die Beh\u00f6rden mit. <\/p>\n<p><b>+++ 16:08 &#8222;Fick dich!&#8220; zu Putins zweith\u00f6chstem Milit\u00e4r: Jermak schildert Telefonat zu Kriegsbeginn +++<\/b><br \/>Der Leiter des Pr\u00e4sidialamts der Ukraine, Andrij Jermak berichtet in der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/4d6114d3-6a0a-41f3-9f6c-6637a1536246\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Financial Times<\/a>&#8220; von einem Anruf aus dem Kreml am Morgen des 24. Februar 2022 &#8211; also dem Start der russischen Vollinvasion. Jermak schildert, dass sein Telefon klingelte und Putins stellvertretender Generalstabschef Dmitri Kosak in der Leitung war. Der fordert Jermak auf, Selenskyj zur Kapitulation zu \u00fcberreden oder sich auf die volle Macht der russischen Armee gefasst zu machen. Jermak erwiderte &#8222;Fick dich!&#8220; und legte auf.<\/p>\n<p><b>+++ 15:32 Bericht: Indisches Unternehmen lieferte russischem Konzern Sprengstoff +++<\/b><br \/>Ein indisches Unternehmen liefert im Dezember Sprengstoff f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke im Wert von 1,4 Millionen US-Dollar (knapp 1,2 Mio. Euro) nach Russland. Dies geht aus indischen Zolldaten hervor, die <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/business\/aerospace-defense\/indian-firm-shipped-explosives-russia-despite-us-warnings-2025-07-24\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Reuters<\/a> vorliegen. Dies geschah, obwohl die USA gedroht haben, Sanktionen gegen alle Unternehmen zu verh\u00e4ngen, die Russlands Kriegsanstrengungen in der Ukraine unterst\u00fctzen. Eines der russischen Unternehmen, die als Empf\u00e4nger der als HMX oder Oktogen bekannten Verbindung aufgef\u00fchrt sind, ist der Sprengstoffhersteller Promsintez, der nach Angaben eines Beamten des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU Verbindungen zum Milit\u00e4r des Landes hat.<\/p>\n<p><b>+++ 14:51 Kim Jong Un fordert bei Milit\u00e4r\u00fcbung: Soldaten sollen &#8222;jederzeit&#8220; f\u00fcr &#8222;echten Krieg&#8220; bereit sein +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ruft der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un die Armee nach Berichten staatlicher Medien dazu auf, &#8222;jederzeit&#8220; f\u00fcr einen &#8222;echten Krieg&#8220; bereit zu sein. Die Soldaten sollten in der Lage sein, &#8222;den Feind in jedem Kampf zu zerst\u00f6ren&#8220;, fordert Kim bei einer Milit\u00e4r\u00fcbung nach Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Aufnahmen des staatlichen Fernsehens zeigen, wie Soldaten bei einer Milit\u00e4r\u00fcbung Granaten in Richtung Meer abfeuerten. Kim verfolgt die \u00dcbung demnach mit einem Fernglas auf einem Beobachtungspunkt. Pj\u00f6ngjang ist einer der wichtigsten Unterst\u00fctzer Moskaus bei dessen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Nordkorea best\u00e4tigte im April die Entsendung von Soldaten und die Lieferung von Waffen nach Russland. In der an die Ukraine grenzenden russischen Region Kursk k\u00e4mpften die nordkoreanischen Einheiten an der Seite Russlands, um dort die ukrainischen Truppen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Nach Angaben aus Seoul wurden bei den K\u00e4mpfen bislang rund 600 nordkoreanische Soldaten get\u00f6tet und tausende weitere verletzt. <\/p>\n<p><b>+++ 14:16 Anti-Korruptionsbeh\u00f6rden wieder unabh\u00e4ngig? &#8211; Kiews Parlament entscheidet \u00fcber entsch\u00e4rftes Gesetz +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj will nach scharfer Kritik westlicher Verb\u00fcndeter und aus der Bev\u00f6lkerung die Unabh\u00e4ngigkeit der Anti-Korruptionsbeh\u00f6rden wieder st\u00e4rken. Er habe einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt, der noch am heutigen Donnerstag dem Parlament vorgelegt werde, <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/1948349119589765420\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">teilt Selenskyj auf X mit<\/a>. Der Entwurf sei ausgewogen und wahre die Unabh\u00e4ngigkeit der Beh\u00f6rden. Ein Anfang der Woche verabschiedetes Gesetz hatte deren Befugnisse eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><b>+++ 13:54 Russland soll entf\u00fchrte Kinder mit 18 Jahren an die Front schicken +++<\/b><br \/>Russland zwingt nach ukrainischen Angaben aus der Ukraine entf\u00fchrte Kinder dazu, gegen ihr eigenes Land zu k\u00e4mpfen, wenn sie 18 Jahre alt werden. Das berichteten ukrainische Beamte der britischen <a href=\"https:\/\/www.thetimes.com\/article\/78dd67b6-2a75-4da6-b115-ab3b11133a87?t=1753357460997\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Times&#8220;<\/a>. Sch\u00e4tzungen zufolge sind demnach Tausende Jugendliche betroffen.<\/p>\n<p><b>+++ 13:20 Ukraine z\u00e4hlt viele Verletzte nach Gleitbomben-Angriffen auf Charkiw +++<\/b><br \/>Bei russischen Angriffen auf die ostukrainische Stadt Charkiw sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens 33 Menschen verletzt worden. Moskaus Milit\u00e4r habe am Vormittag mit zwei Schl\u00e4gen mit Gleitbomben das Stadtzentrum attackiert, schreibt B\u00fcrgermeister Ihor Terechow bei Telegram. Demnach schlug eine Bombe neben einem mehrst\u00f6ckigen Wohngeb\u00e4ude ein und 15 Autos gerieten in Brand. <\/p>\n<p><b>+++ 12:46 Moskau wirft Merz erneut Militarisierung vor +++<\/b><br \/>Die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa, wirft Bundeskanzler Friedrich Merz eine Militarisierung Deutschlands vor. Das sei Anlass zur Sorge, sagt sie. Die Bundesregierung setzt sich f\u00fcr eine St\u00e4rkung der Bundeswehr und eine Verbesserung der Verteidigungsf\u00e4higkeit Deutschlands und Europas ein. Dazu will sie die Verteidigungsausgaben kr\u00e4ftig erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:05 Hunderte Passagiere sitzen an russischen Flugh\u00e4fen fest +++<\/b><br \/>Ein Brand in der N\u00e4he des Flughafens von Sotschi beeintr\u00e4chtigt den Flugverkehr, wie die staatliche ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den russischen Telegram-Kanal Astra berichtet. 800 Passagiere, die dorthin fliegen wollten, sitzen demnach an sibirischen Airports fest. Der Brand war nach einem Drohnen-Angriff auf ein \u00d6l-Lager in Sirius ausgebrochen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:18 Putin d\u00e4mpft Erwartungen an baldiges Treffen mit Selenskyj +++<\/b><br \/>Der Kreml h\u00e4lt ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj vor Ende August f\u00fcr kaum vorstellbar. Das meldet die amtliche russische Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf das Pr\u00e4sidialamt. Die Ukraine hatte nach der j\u00fcngsten Runde der direkten Gespr\u00e4che am Mittwoch ein Treffen im August vorgeschlagen. Damit w\u00fcrde eine 50-t\u00e4gige Frist eingehalten, die US-Pr\u00e4sident Trump f\u00fcr eine Einigung gesetzt hatte. Trump droht mit neuen Sanktionen gegen Russland und die Abnehmer russischer Exporte, sollte bis Anfang September kein Abkommen zustande kommen.<\/p>\n<p><b>+++ 10:49 Ukraine meldet Angriffe auf Krim-Flugpl\u00e4tze +++<\/b><br \/>Bei n\u00e4chtlichen Drohnen-Attacken sind zwei Flugpl\u00e4tze auf der russisch besetzten Krim getroffen worden. Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf den pro-ukrainischen Telegram-Kanal &#8222;Crimean Wind&#8220;. Dabei handelt es sich demnach um die Flugpl\u00e4tze Katscha und Saky. Von dort werden nicht zum ersten Mal Angriffe gemeldet.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 10:19 Belarussen in Russland d\u00fcrfen an Kommunalwahlen teilnehmen +++<\/b><br \/>Putin hat ein Gesetz unterzeichnet, das Belarussen mit st\u00e4ndigem Wohnsitz in Russland das aktive und passive Wahlrecht bei Kommunalwahlen zuspricht. Das berichtet der Kyiv Independent. Belarus z\u00e4hlt zu Russlands engsten Verb\u00fcndeten und unterst\u00fctzt es im Angriffskrieg gegen die Ukraine. In Belarus d\u00fcrfen wiederum Russen mit st\u00e4ndigem Wohnsitz w\u00e4hlen und bei Kommunalwahlen antreten.<\/p>\n<p><b>+++ 09:37 Russland meldet Todesopfer nach ukrainischer Drohnen-Attacke +++<\/b><br \/>Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im S\u00fcden Russlands ist nach Beh\u00f6rdenangaben eine Frau get\u00f6tet worden. Eine weitere sei durch Drohnenteile im Bezirk Adler in Sotschi schwer verletzt worden, erkl\u00e4ren die Beh\u00f6rden der Region Krasnodar. Insgesamt seien in der Nacht 42 ukrainische Drohnen abgefangen und zerst\u00f6rt worden. Die Ukraine hatte angek\u00fcndigt, ihre Angriffe auf Russland zu verst\u00e4rken. Hintergrund sind die zunehmenden russischen Angriffe auf die Ukraine in den vergangenen Wochen, bei denen Dutzende Zivilisten get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p><b>+++ 08:54 Helikopter entdeckt brennenden Rumpf von abgest\u00fcrztem Flugzeug +++<\/b><br \/>Nachdem der Kontakt zu einem Passagierflugzeug vom Typ An-24 in Russland abgebrochen war, sind 15 Kilometer von der russischen Stadt Tynda entfernt Tr\u00fcmmer gefunden worden. Das berichten die russischen Medien Baza und RBK \u00fcbereinstimmend. Retter entdeckten demnach den brennenden Rumpf. An Bord seien 43 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder gewesen. Tynda liegt weit im Osten des Landes nahe der Grenze zu China. Ein Mi-8-Helikopter habe den Flugzeugrumpf entdeckt, erkl\u00e4rt das russische Katastrophenschutzministerium. <\/p>\n<p>Update um 8.57 Uhr: Der russische Zivilschutz best\u00e4tigt den Absturz des Flugzeugs, das auf dem Weg von Blagoweschtschensk nach Tynda war. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Russisches-Passagierflugzeug-abgestuerzt-article25921800.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 08:32 Kontakt zu Passagierflugzeug in Russland rei\u00dft ab +++<\/b><br \/>In Russland ist der Kontakt zu einem Passagierflugzeug vom Typ An-24 mit rund 50 Menschen an Bord abgerissen. Das melden die Nachrichtenagentur Interfax und das Nachrichtenportal Shot \u00fcbereinstimmend. Die Flugverkehrskontrolle habe den Kontakt zu der Maschine in der \u00f6stlichen Region Amur verloren. Rettungskr\u00e4fte sind vor Ort auf der Suche. Die An-24 ist eines der \u00e4ltesten noch betriebenen Passagierflugzeuge weltweit. Der russische Luftfahrtsektor hat zunehmend Probleme, auch weil die westlichen Industriel\u00e4nder nach Beginn des Angriffskriegs Sanktionen gegen die Branche verh\u00e4ngt haben.<\/p>\n<p><b>+++ 08:15 Munz zu neuen Gespr\u00e4chen: Theater f\u00fcr Trump +++<\/b><br \/>Dass die aktuellen Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine zu einem wirklichen Waffenstillstand f\u00fchren, daran glaubt laut ntv-Korrespondent Rainer Munz niemand. Bei dem Format gehe es vor allem um Au\u00dfenwirkung mit Blick auf die USA:<\/p>\n<p><b>+++ 08:02 Massive russische Angriffe auf mehrere St\u00e4dte +++<\/b><br \/>Bei erneut massiven russischen Angriffen aus der Luft sind in mehreren St\u00e4dten der Ukraine mindestens zehn Menschen verletzt worden. In der Gro\u00dfstadt Tscherkassy n\u00f6rdlich von Kiew habe es sieben Verletzte gegeben, teilt B\u00fcrgermeister Anatoli Bondarenko mit. &#8222;Darunter ist auch ein Kind&#8220;, schreibt er auf Telegram. Die Stadt wurde unter anderem mit Raketen beschossen. Die Feuerwehr musste an verschiedenen Orten Br\u00e4nde l\u00f6schen, die Energieversorgung im Stadtzentrum fiel aus.<\/p>\n<p><b>+++ 07:23 EU verlangt von China Druck auf Russland +++<\/b><br \/>Beim Gipfeltreffen von EU und China in Peking fordert EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa China auf, seinen Einfluss auf Russland zu nutzen, um zu einer Beendigung des Krieges beizutragen. &#8222;Als st\u00e4ndiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates fordern wir China auf, seinen Einfluss auf Russland geltend zu machen, damit es die Charta der Vereinten Nationen achtet und den Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet&#8220;, sagte Costa an Pr\u00e4sident Xi Jinping gerichtet.<\/p>\n<p><b>+++ 06:41 China liefert Russland Drohnen-Motoren als &#8222;K\u00fchlaggregate&#8220; +++<br \/><\/b>\u00dcber Scheinfirmen werden in China hergestellte Motoren an einen staatlichen Drohnenhersteller in Russland geliefert &#8211; wegen der westlichen Sanktionen als &#8222;industrielle K\u00fchlaggregate&#8220; bezeichnet. Das belegen drei europ\u00e4ische Sicherheitsbeamte sowie Dokumente, die die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Die Lieferungen erm\u00f6glichten es dem russischen Waffenhersteller IEMZ Kupol, seine Produktion der Angriffsdrohne Garpiya-A1 zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:15 Deutsche Wirtschaft bleibt beim Nein zu Russland +++<\/b><br \/>In der Kontroverse um Kontaktpflege deutscher Vertreter mit Russland sieht der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft derzeit keinerlei Ankn\u00fcpfungspunkte zum Regime von Wladimir Putin. &#8222;Es gibt bislang weder einen belastbaren Friedensprozess f\u00fcr die Ukraine noch sind die m\u00f6glichen Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Wiederherstellung normaler wirtschaftlicher Beziehungen mit Russland absehbar&#8220;, erkl\u00e4rt der Verband auf Anfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Der Ausschuss hat nach eigenen Angaben unmittelbar nach Kriegsbeginn alle Kontakte zu russischen Stellen abgebrochen. Die Pr\u00e4senz von Mitgliedsunternehmen, die sanktionskonform in Russland t\u00e4tig seien, sei erheblich zur\u00fcckgegangen. Nach einer eigenen Umfrage Ende 2023 seien die Ums\u00e4tze deutscher Unternehmen in und mit Russland schon im ersten Kriegsjahr 2022 um rund 70 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr eingebrochen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ostausschuss-Normaler-Handel-mit-Russland-nicht-absehbar-article25921539.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Mehr dazu lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 05:41 Erneute Drohnenangriffe kurz nach Beendigung der Friedensgespr\u00e4che +++<\/b><br \/>Nur wenige Stunden nach dem Ende der Friedensgespr\u00e4che in Istanbul melden die Ukraine und Russland erneute Drohnenangriffe. Der Regionalgouverneur von Odessa, Oleh Kiper, teilt mit, russische Drohnen h\u00e4tten Br\u00e4nde in einem mehrst\u00f6ckigen Wohnhaus, an einem Kiosk und an einer Tankstelle ausgel\u00f6st. Auch die zum UNESCO-Weltkulturerbe geh\u00f6rende Altstadt von Odessa sei getroffen worden. \u00dcber m\u00f6gliche Opfer gebe es noch keine Details. Russische Beh\u00f6rden berichten indessen, ukrainische Drohnen h\u00e4tten Gebiete im S\u00fcden Russlands am Schwarzen Meer angegriffen. Dabei sei eine Person get\u00f6tet und eine weitere verletzt worden. Zudem habe eine Drohne ein \u00d6llager s\u00fcdlich des Ferienorts Sotschi getroffen.<\/p>\n<p><b>+++ 04:30 Ukraine spricht mit Israel \u00fcber Luftverteidigung +++<\/b><br \/>Die Ukraine und Israel haben nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00fcber eine St\u00e4rkung der ukrainischen Luftverteidigung beraten. Zudem sei es bei einem Treffen mit dem israelischen Au\u00dfenminister Gideon Saar in Kiew um eine etwaige gemeinsame Waffenproduktion gegangen, teilt Selenskyj auf X mit. Saar und sein ukrainischer Amtskollege Andrij Sybiha k\u00fcndigten an, gemeinsam gegen die &#8222;Bedrohung&#8220; aus dem Iran vorzugehen. Der Iran beliefert Russland vor allem mit Drohnen. <\/p>\n<p><b>+++ 02:58 Trump preist Abkommen mit Nato-Verb\u00fcndeten zum Kauf von Waffen +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump lobt auf einer Konferenz in Washington ein k\u00fcrzlich geschlossenes Abkommen zwischen den USA und der Nato als Erfolg. Danach werden europ\u00e4ische Verb\u00fcndete amerikanische Waffen kaufen und an die Ukraine liefern. &#8222;Sie werden den USA 100 Prozent der Kosten f\u00fcr alle milit\u00e4rischen Ausr\u00fcstungsg\u00fcter bezahlen, und ein Gro\u00dfteil davon wird an die Ukraine gehen&#8220;, sagte Trump in einer Rede auf einer Konferenz zum Thema k\u00fcnstliche Intelligenz. <\/p>\n<p><b>+++ 01:24 Belarus erw\u00e4gt Milit\u00e4r\u00fcbungen an seiner Westgrenze +++<\/b><br \/>Belarus signalisiert, dass es seine fr\u00fchere Entscheidung, die Zapad-2025-Milit\u00e4r\u00fcbungen ins Landesinnere zu verlegen, r\u00fcckg\u00e4ngig machen k\u00f6nnte und begr\u00fcndet dies mit den angeblich eskalierenden milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten Polens und Litauens in der N\u00e4he seiner Grenzen. Der stellvertretende belarussische Verteidigungsminister Pawel Murawjka sagt, Minsk habe sich urspr\u00fcnglich daf\u00fcr entschieden, die russisch-belarussischen \u00dcbungen von der Westgrenze weg zu verlegen, um Spannungen abzubauen, aber diese Entscheidung k\u00f6nne nun \u00fcberdacht werden. An den Zapad-2025-\u00dcbungen, die voraussichtlich Mitte September stattfinden werden, sollen rund 13.000 Soldaten beteiligt sein; sie geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften gemeinsamen \u00dcbungen von Russland und Belarus. Kiew und Nato-Beamte haben sich besorgt \u00fcber die \u00dcbungen ge\u00e4u\u00dfert, die inmitten der laufenden russischen Invasion in der Ukraine stattfinden sollen. Murawjka f\u00fchrt insbesondere die j\u00fcngsten Bewegungen der NATO als Begr\u00fcndung f\u00fcr eine m\u00f6gliche \u00c4nderung des Veranstaltungsortes an.<\/p>\n<p><b>+++ 00:11 Merz und Macron wollen mit Selenskyj \u00fcber Korruptionskampf sprechen +++<br \/><\/b>Kanzler Merz und Frankreichs Pr\u00e4sident Macron wollen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Selenskyj \u00fcber die umstrittenen Ma\u00dfnahmen zur Korruptionsbek\u00e4mpfung in der EU sprechen. &#8222;Pr\u00e4sident Macron und der Bundeskanzler waren sich einig, dass sie die Gespr\u00e4che \u00fcber die Korruptionsbek\u00e4mpfung mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten intensiv f\u00fchren werden&#8220;, sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius nach dem dreist\u00fcndigen Treffen. Beide h\u00e4tten darauf hingewiesen, dass in der Ukraine momentan eine wichtige Weichenstellung auf dem Weg des Landes in Richtung der Europ\u00e4ischen Union getroffen werde. Merz und Macron h\u00e4tten auch lange \u00fcber die milit\u00e4rische Lage in der Ukraine und weitere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung gesprochen. Weitere Details nennt er nicht.<\/p>\n<p><b>+++ 23:06 US-Regierung genehmigt Waffen f\u00fcr die Ukraine f\u00fcr gut 300 Millionen Dollar +++<\/b><br \/>Die USA genehmigen eine Waffenlieferung an die Ukraine im Wert von insgesamt 322 Millionen Dollar (rund 275 Millionen Euro). Das Paket umfasse Ausr\u00fcstung f\u00fcr Hawk-Flugabwehrraketen sowie gepanzerte Fahrzeuge vom Typ Bradley, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung der US-Beh\u00f6rde f\u00fcr die Verteidigungszusammenarbeit (DSCA) in Washington. Das US-Au\u00dfenministerium billigte demnach die Waffenexporte, um die die Regierung in Kiew gebeten hatte. Es ist die zweite solche Genehmigung seit der Vereidigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump vor gut sechs Monaten. Die Ausr\u00fcstung zur Luftverteidigung hat demnach einen Wert von 172 Millionen Dollar, die Panzerfahrzeuge kosten rund 150 Millionen Dollar.<\/p>\n<p><b>+++ 22:15 Siebter Gefangenenaustausch: Hunderte Ukrainer kehren am Abend in die Heimat zur\u00fcck +++<\/b><br \/>Russland und die Ukraine vollziehen den letzten Austausch Gefangener , der bei Verhandlungen im Juni vereinbart worden war. &#8222;Zurzeit befinden sich die russischen Soldaten auf dem Territorium der Republik Belarus&#8220;, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau bei Telegram mit. Nach Angaben des russischen Verhandlungsf\u00fchrers Wladimir Medinski wurden jeweils 250 Kriegsgefangene ausgetauscht. Insgesamt belaufe sich die Zahl der Ausgetauschten auf gut 2400. Wenig sp\u00e4ter best\u00e4tigte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj den aktuellen Austausch. &#8222;Heute fand bereits die neunte in Istanbul vereinbarte Austauschrunde statt&#8220;, schreibt der Staatschef <a href=\"https:\/\/x.com\/ZelenskyyUa\/status\/1948104337177092563\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">in sozialen Medien<\/a>. Mehr als 1000 Ukrainer seien von den Russen zur\u00fcckgegeben worden. Dabei soll es sich vor allem um schwer kranke und verletzte Soldaten handeln.<\/p>\n<p><b>+++ 21:34 Kreml braucht Soldaten: Russland will Einberufene an Ausreise hindern +++<\/b><br \/>Die russischen Beh\u00f6rden weiten ihre Bem\u00fchungen aus, M\u00e4nner, die zum Milit\u00e4r eingezogen wurden, am Verlassen des Landes zu hindern. Sicherheitsdienste erhalten demnach direkten Zugang zu den Einberufungsdaten, einschlie\u00dflich der elektronischen Einberufungsbescheide, berichtet der kremlnahe Telegram-Kanal <a href=\"https:\/\/t.me\/mash\/66262\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Mash<\/a>. M\u00e4nner, die der Wehrpflicht unterliegen, werden nun an Flugh\u00e4fen und Grenz\u00fcberg\u00e4ngen verst\u00e4rkt kontrolliert, so Mash. Die Beamten \u00fcberpr\u00fcfen, ob Reisende Einberufungsbescheide erhalten haben, und wenn eine Vorladung im System gefunden wird, wird die betreffende Person an der Ausreise gehindert. Nach dem derzeitigen Protokoll erhalten diese M\u00e4nner eine f\u00f6rmliche Erkl\u00e4rung und eine schriftliche Mitteilung, in der sie gewarnt werden, dass die Nichtmeldung zum Dienst zu einer strafrechtlichen Verfolgung f\u00fchren kann. Der Schritt folgt auf fr\u00fchere Wellen der Wehrdienstvermeidung, insbesondere nachdem die Teilmobilmachung Moskaus im September 2022 Hunderttausende russischer M\u00e4nner zur Flucht aus dem Land veranlasst hatte.<\/p>\n<p><b>+++ 20:44 Russland und die Ukraine vereinbaren Gefangenenaustausch von Soldaten und Zivilisten +++<\/b><br \/>Die Ukraine und Russland haben sich bei ihrem Treffen in Istanbul auf einen weiteren Gefangenenaustausch geeinigt, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Der Austausch werde sowohl milit\u00e4rische Gefangene als auch Zivilisten umfassen, hei\u00dft es weiter. Es sollen jeweils 1200 Gefangene beider Seiten \u00fcbergeben werden, wie der russische Chefunterh\u00e4ndler Wladimir Medinski nach den Gespr\u00e4chen vor Journalisten in Istanbul sagt.<\/p>\n<p><b>+++ 20:26 Treffen in Istanbul vorbei: Ukraine und Russland sprechen nur 40 Minuten lang +++<\/b><br \/>Unterh\u00e4ndler aus Moskau und Kiew haben sich vor dem Hintergrund der russischen Invasion in der Ukraine zu Verhandlungen in der T\u00fcrkei getroffen. Das Treffen im Istanbuler Ciragan-Palast ist nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS nach nur rund 40 Minuten beendet. Ergebnisse sind bisher nicht bekannt. Die Erwartungen wurden von beiden Verhandlungspartnern zuvor als gering eingestuft. <\/p>\n<p><b>+++ 19:55 &#8222;Antwort auf Sorgen der Demonstranten&#8220; &#8211; Selenskyj k\u00fcndigt neues Antikorruptionsgesetz an +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund neuer Proteste in mehreren ukrainischen Gro\u00dfst\u00e4dten k\u00fcndigt Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ein neues Gesetz zur Funktion von Antikorruptionsorganen an. Es werde die Antwort auf alle Sorgen der Demonstranten sein und die Unabh\u00e4ngigkeit der Beh\u00f6rden zur Korruptionsbek\u00e4mpfung gew\u00e4hrleisten, verspricht er in seiner am Abend ver\u00f6ffentlichten Videobotschaft. Der Staatschef wirft den Instituten erneut &#8222;russischen Einfluss&#8220; vor. Das neue Gesetz werde das verhindern. Details nennt Selenskyj allerdings nicht. Tags zuvor hatte das Parlament in Kiew im Eiltempo Gesetzesnormen beschlossen, welche das 2015 geschaffene Nationale Antikorruptionsb\u00fcro (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) weitgehend der Generalstaatsanwaltschaft unterstellen. Spontan protestierten in mehreren Gro\u00dfst\u00e4dten Tausende vor allem junge Menschen gegen die Novelle und forderten ein Veto des Pr\u00e4sidenten. Dieser unterzeichnete das Gesetz noch am Abend und es trat nach der Ver\u00f6ffentlichung sofort in Kraft. <\/p>\n<p><b>+++ 19:24 Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine laufen &#8211; Schwerpunkte sehr verschieden+++<\/b><br \/>Die Ukraine und Russland haben in Istanbul neue direkte Gespr\u00e4che begonnen. Die Verhandlungsf\u00fchrer beider Seiten seien zu einem bilateralen Treffen zusammengekommen, hei\u00dft es aus russischen Delegationskreisen. Der Kreml hatte im Vorfeld bereits die Erwartungen ged\u00e4mpft: Die Gespr\u00e4che w\u00fcrden &#8222;sehr schwierig&#8220;, sagte Kreml-Sprecher Peskow. Die Positionen beider Seiten st\u00fcnden sich &#8222;diametral&#8220; entgegen, sagte er weiter. Aus ukrainischen Delegationskreisen hei\u00dft es, alles h\u00e4nge davon ab, &#8222;ob Russland aufh\u00f6rt, Ultimaten zu stellen, und eine konstruktive Haltung einnimmt&#8220;. Davon werde abh\u00e4ngen, ob bei dem Treffen Ergebnisse erzielt werden k\u00f6nnen. Bei den Gespr\u00e4chen soll es Peskow zufolge vor allem um Fragen im Zusammenhang mit Entw\u00fcrfen von Memoranden gehen, die im Juni zwischen beiden Seiten ausgetauscht worden waren und die Forderungen beider Seiten enthalten. Aus ukrainischen Delegationskreisen hei\u00dft es, die ukrainische Seite wolle auch \u00fcber weitere Gefangenenaustausche sowie die R\u00fcckkehr von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern sprechen, aber auch \u00fcber ein m\u00f6gliches Treffen zwischen Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und Kreml-Chef Wladimir Putin.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-06-US-Regierung-genehmigt-Waffen-fuer-die-Ukraine-fuer-gut-300-Millionen-Dollar--article25921326.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der deutsche Anbieter von Sensorl\u00f6sungen HENSOLDT erh\u00e4lt einen Gro\u00dfauftrag zur Lieferung von Radaren zur St\u00e4rkung der ukrainischen Luftverteidigung.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-292000","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114912044298878276","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/292000","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=292000"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/292000\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=292000"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=292000"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=292000"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}