{"id":292103,"date":"2025-07-25T05:41:10","date_gmt":"2025-07-25T05:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292103\/"},"modified":"2025-07-25T05:41:10","modified_gmt":"2025-07-25T05:41:10","slug":"ukrainer-errichten-hangar-am-flughafen-leipzig-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292103\/","title":{"rendered":"Ukrainer errichten Hangar am Flughafen Leipzig\/Halle"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Leipzig. Wenn sie bei Antonov \u00fcber den Flughafen Leipzig\/Halle sprechen, nennen sie ihn gern ihr \u201ezweites Zuhause\u201c \u2013 und das ist keineswegs \u00fcbertrieben: Der Flughafen ist inzwischen zur Heimatbasis der Ukrainer geworden. Ohne den Standort in Schkeuditz k\u00f6nnte das Luftfahrtunternehmen seine sechs stationierten Maschinen kaum betreiben \u2013 im Heimatland tobt Krieg, der Luftraum ist gesperrt. Und nun beginnt in der Partnerschaft ein neues Kapitel: Antonov wird am Leipziger Flughafen einen Wartungshangar errichten, wie die LVZ erfahren hat.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">In diesem Geb\u00e4ude k\u00f6nnen die Maschinen des Typs Antonow An-124 f\u00fcr notwendige Wartungsarbeiten geparkt werden. Der Flughafen Leipzig\/Halle best\u00e4tigte die Pl\u00e4ne: \u201eDie Errichtung eines Wartungshangars ist auf den Weg gebracht\u201c, erkl\u00e4rt Uwe Schuhart, Konzernpressesprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG, die den Airport betreibt. Ein Zeitplan steht bereits fest: \u201eEine Fertigstellung ist f\u00fcr die erste Jahresh\u00e4lfte 2027 geplant.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Die neue Wartungshalle entsteht im Nordbereich des Leipziger Flughafens.\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/UZN27N7P55D3RFLBPZKHJKRYCU.jpg\" \/><\/p>\n<p class=\"Captionstyled__Caption-sc-skimq-0 iFEFhG\">Die neue Wartungshalle entsteht im Nordbereich des Leipziger Flughafens.<\/p>\n<p class=\"Copyrightstyled__Copyright-sc-1yiiexl-0 kSntKS\">Quelle: Michael Strohmeyer<\/p>\n<p>Antonov investiert am Leipziger Flughafen<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Investition finanziert der k\u00fcnftige Nutzer vollst\u00e4ndig. Namentlich ist das die Antonov Logistics Salis GmbH (ALS) mit Sitz in Schkeuditz, eine hundertprozentige Tochter des ukrainischen Staatsunternehmens Antonov. Der Flughafen hat mit dem Unternehmen einen Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen. Dieser umfasst eine Fl\u00e4che von gut 24.000 Quadratmetern im Nordbereich des Flughafens. Das Areal befindet sich am Vorfeld 3, westlich eines bestehenden Hangars. Von dort ist es nicht weit zu den russischen Antonows der Volga-Dnepr Airlines \u2013 die aufgrund von Sanktionen jedoch nicht bewegt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Antonov Logistics Salis betreibt bereits seit 2006 eine Wartungsbasis am Flughafen f\u00fcr die An-124. Der Name Antonov Salis geht auf das sogenannte SALIS-Programm der NATO zur\u00fcck: F\u00fcr dieses f\u00fchrt das Unternehmen Auftr\u00e4ge durch, transportiert also G\u00fcter f\u00fcr das Verteidigungsb\u00fcndnis. \u201eDas Unternehmen ist damit ein langj\u00e4hriger und wichtiger Kunde des Flughafens\u201c, erkl\u00e4rt Airportsprecher Schuhart.<\/p>\n<p>Antonov hat Flottenbasis nach Leipzig\/Halle verlegt<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Partnerschaft bauen Flughafen und Luftfahrtunternehmen nun weiter aus. Mit Blick auf die vergangenen Jahre erscheint es als der n\u00e4chste logische Schritt: Nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hatte das Unternehmen die Flottenbasis vollst\u00e4ndig auf den s\u00e4chsischen Flughafen verlegt. Inzwischen sind hier sechs der Frachtmaschinen stationiert. Um die Flotte der riesigen Transportmaschinen langfristig warten zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt das Unternehmen jedoch eine \u201eangemessene L\u00f6sung\u201c, hei\u00dft es am Flughafen. Der Bau sei notwendig, um die Stationierung der Flotte in Leipzig\/Halle fortzusetzen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Dass ein Unternehmen mit ukrainischem Eigent\u00fcmer in Kriegszeiten in Deutschland investiert, ist ungew\u00f6hnlich \u2013 unterstreicht aber, wie wichtig der Flughafen f\u00fcr die Ukrainer ist.<\/p>\n<p>Antonov hat gerade erst sechstes Flugzeug nach Leipzig gebracht<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Von der Gro\u00dfinvestition, \u00fcber deren H\u00f6he zun\u00e4chst keine Angaben gemacht wurden, will auch der Flughafen langfristig profitieren. Dieser kann sich einmal mehr als bedeutender Cargo-Airport positionieren. Der regelm\u00e4\u00dfige Einsatz der An-124 verleihe dem Airport \u201eeine herausragende Expertise beim Umschlag von Schwerlasten aller Art\u201c, so der Airportbetreiber. Dazu z\u00e4hlen auch zivile Transporte \u2013 etwa von Satelliten, Industrieanlagen oder Fahrzeugen.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Bei Antonov bleibt dabei trotz des russischen Angriffskrieges viel in Bewegung. Erst k\u00fcrzlich gelang es den Ukrainern, das sechste Flugzeug in einer spektakul\u00e4ren Geheimmission nach Sachsen zu bringen. Laut der Antonov Airlines wurde es zuvor in der N\u00e4he von Kiew modernisiert. Ziel war es, \u201ein Russland hergestellte Hauptkomponenten durch moderne Komponenten aus westlicher und ukrainischer Produktion zu ersetzen\u201c, teilte das Unternehmen mit.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Evakuierung nach Leipzig\/Halle war riskant. Um unentdeckt zu bleiben, schalteten die Piloten den Transponder erst an der Grenze zu Polen ein. Der Entschluss, die Maschine auszufliegen, fiel kurzfristig: Wie das Bundesverkehrsministerium jetzt dieser Zeitung best\u00e4tigt hat, baten die Ukrainer die deutsche Seite am 11. Juli, den deutschen Luftraum nutzen zu d\u00fcrfen. \u201eBeantragt wurde ein \u00dcberf\u00fchrungsflug nach Leipzig, um in Leipzig Wartungsma\u00dfnahmen am Luftfahrzeug durchf\u00fchren zu lassen\u201c, hei\u00dft es aus Berlin. Noch am selben Tag kam die Maschine in Leipzig\/Halle an. <\/p>\n<p class=\"Editorialstyled__Editorial-sc-5u8rgl-0 cBUuy\">LVZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig. 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