{"id":29238,"date":"2025-04-13T17:47:03","date_gmt":"2025-04-13T17:47:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/29238\/"},"modified":"2025-04-13T17:47:03","modified_gmt":"2025-04-13T17:47:03","slug":"make-europe-great-again-so-pusht-trump-europas-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/29238\/","title":{"rendered":"Make Europe Great Again: So pusht Trump Europas Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1350\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/488469512-1-scaled.jpg\" class=\"attachment-original size-original\" alt=\"Europa berappelt sich. Die US-Wirtschaft wackelt. Das hat viel mit Donald Trump zu t\"  data-portal-copyright=\"Picture Alliance\" \/><\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tEuropa berappelt sich. Die US-Wirtschaft wackelt. Das hat viel mit Donald Trump zu t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\tPicture Alliance\n\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>Die neue Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump beginnt voller Ersch\u00fctterungen. In der Folge w\u00e4chst in der US-Wirtschaft die Unsicherheit \u2013 bei Firmen und Verbrauchern.<\/p>\n<p>Europa und Deutschland bringen dagegen riesige Ausgabenprogramme auf den Weg. Die neue Entschlossenheit k\u00f6nne neues Wachstum ausl\u00f6sen, urteilen \u00d6konomen.<\/p>\n<p>Es werde deutlich, dass Trumps Politik US-Firmen mehr schade. Unter dem Strich k\u00f6nne Europa sogar profitieren. Die Deutsche Bank gewichtet europ\u00e4ische Aktien h\u00f6her.<\/p>\n<p>\u201eUntersch\u00e4tzen Sie nicht Deutschlands F\u00e4higkeit zur Ver\u00e4nderung\u201c, orakelten Analysten der Deutschen Bank zum Jahresanfang. Als viele Anleger Europa abschreiben wollten, erh\u00f6hte die Bank die Gewichtung europ\u00e4ischer Aktien in ihren Portfolios. Zwei Monate sp\u00e4ter f\u00fchlen sich die \u00d6konomen best\u00e4tigt. Das hat viel mit <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/donald-trump\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump <\/a>zu tun, noch mehr aber mit der Reaktion in Europa und Deutschland.<\/p>\n<p>In den USA hat Trump eine gro\u00dfe wirtschaftliche Verunsicherung ausgel\u00f6st. Verbraucher halten sich beim Konsum zur\u00fcck. Die Antr\u00e4ge auf Arbeitslosenunterst\u00fctzung schnellen in die H\u00f6he. Z\u00f6lle verunsichern Firmen und Branchen. Die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/federal-reserve\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Notenbank Fed <\/a>z\u00f6gert mit Zinssenkungen. Sie warte ab, wie stark die Z\u00f6lle die Preise treiben. Die Deutsche Bank Research sieht negative Folgen f\u00fcr das Wachstum der US-Wirtschaft. <\/p>\n<p>In Europa scheint Trump dagegen neue Energie freizusetzen. \u201eAuf der anderen Seite zeigen Europa und insbesondere Deutschland eine historisch beispiellose Reaktionsf\u00e4higkeit\u201c, urteilen die \u00d6konomen. Dies werde die Auswirkungen kommender Z\u00f6lle mildern und k\u00f6nne dar\u00fcber hinaus das Wachstum dauerhaft f\u00f6rdern. <\/p>\n<p>Deutschlands \u201ehistorisch beispiellose Reaktion\u201c<\/p>\n<p>Die Analysten der Deutschen Bank nennen f\u00fcr ihre Sicht vier  Ereignisse: <\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Plan von Union und SPD, f\u00fcr Deutschland einen 500-Milliarden-Infrastrukturfonds einzurichten, Verteidigungsausgaben zum Gro\u00dfteil von der <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/schuldenbremse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schuldenbremse<\/a> auszunehmen und die Schuldenregeln  zu lockern. \u201eDies \u00fcbertrifft sogar unsere optimistischen Erwartungen\u201c, schreiben die Analysten. <\/li>\n<li>Der Vorschlag von EU-Kommissions-Pr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen, CO\u2082-Standards f\u00fcr Europas Autoindustrie zu lockern und 800 Milliarden Euro f\u00fcr die Verteidigung zu mobilisieren. Dar\u00fcber ber\u00e4t der EU-Gipfel an diesem Donnerstag. <\/li>\n<li>China, Europas zweitgr\u00f6\u00dfter Handelspartner, plant zus\u00e4tzliche Konjunkturprogramme. Dies helfe der europ\u00e4ischen Exportwirtschaft. China biete Europa angesichts der Zolldrohungen der USA gegen beide Handelspartner neue Chancen. <\/li>\n<li>Die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/ezb\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) <\/a>werde die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/zinsen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zinsen <\/a>weiter senken. Die US-Notenbank Fed werde die Zinsen in den USA dagegen eher noch eine ganze Weile unver\u00e4ndert lassen. <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Gewinne der Unternehmen im europ\u00e4ischen Aktienindex STOXX-600-wuchsen bereits im vierten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 10 Prozent. \u201eWir erwarten \u00e4hnlich starke Ergebnisse f\u00fcr die Q1-Gewinne\u201c, so die Bank. <\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zeigten auch Indikatoren f\u00fcr die Konjunktur in Europa nach oben, w\u00e4hrend sie in den USA nach unten tendieren. Den M\u00e4rkten werde zunehmend bewusst, dass Z\u00f6lle nicht nur europ\u00e4ischen, sondern mindestens genauso US-Unternehmen schaden. Unternehmen, die in den USA produzieren, m\u00fcssen nun 25 Prozent Z\u00f6lle auf Importe von Zulieferern aus Mexiko und Kanada zahlen, 20 Prozent  zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle auf chinesische Importe und m\u00f6glicherweise bald auch auf europ\u00e4ische Waren.<\/p>\n<p>Droht den USA sogar eine Trump-Rezession? <\/p>\n<p>Europas Stoxx-Konzerne machten 21 Prozent ihres Umsatzes in den USA. 80 bis 90 Prozent davon  w\u00fcrden in den USA f\u00fcr den lokalen Markt produziert. \u201eEs ist daher keineswegs klar, dass europ\u00e4ische Unternehmen von Z\u00f6llen st\u00e4rker betroffen sind als US-Unternehmen.\u201c Auch ein Waffenstillstand in der Ukraine w\u00fcrde europ\u00e4ischen Unternehmen mehr R\u00fcckenwind geben als US-Firmen. <\/p>\n<p>Auch Steven Bell, Chefvolkswirt bei Columbia Threadneedle Investments, sieht zunehmende Probleme in den USA, allerdings keine Gefahr einer \u201eTrump-Rezession\u201c. \u201eDie j\u00fcngsten Wirtschaftsdaten in den USA haben sich verschlechtert und das Verbrauchervertrauen wie auch die Ausgaben sind gesunken\u201c, schreibt Bell in einem Marktkommentar. \u201eDie Fundamentaldaten der US-Wirtschaft sind dennoch stark, und die Inflation scheint unter Kontrolle zu sein\u201c.<\/p>\n<p>Die Z\u00f6lle verunsicherten Verbraucher und Importeure, doch die US-Wirtschaft bleibe widerstandsf\u00e4hig, meint Bell. Die Inflation verlangsame sich und n\u00e4here sich dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed. Bell erwartet, dass die Zinss\u00e4tze in den USA im Laufe des Jahres sinken.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.bantleon.com\/makro-research\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Experten des Verm\u00f6gensverwalters Bantleon<\/a> sehen in den USA eine \u201eVerunsicherung, die von der neuen Regierung unter Donald Trump gesch\u00fcrt wird\u201c. Viele Konsumenten seien bereits ern\u00fcchtert. Das Verbrauchervertrauen sei abgest\u00fcrzt. Der Personalabbau im \u00f6ffentlichen Dienst tr\u00fcbe Stimmung. In den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten gingen im \u00f6ffentlichen Sektor 500.000 Jobs verloren. Die allein lasse die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte steigen.<\/p>\n<p>Wie verh\u00e4lt sich die US-Notenbank Fed?<\/p>\n<p>Zudem belasten die Z\u00f6lle die US-Wirtschaft. Die Inflationserwartungen sind sprunghaft gestiegen. \u201eWir gehen davon aus, dass die von der neuen Regierungspolitik ausgehende Verunsicherung zun\u00e4chst anh\u00e4lt\u201c, schreibt Bantleon. W\u00fcrde Trump alle Zolldrohungen umsetzen, k\u00f6nnte die Kerninflation in den USA von aktuell 2,6 Prozent um bis zu zwei Prozentpunkte in die H\u00f6he schiessen. Bantleon geht aber weiter davon aus, dass Trump die Zolldrohungen nur als Verhandlungsmasse nutzt. Ohne Z\u00f6lle werde die Inflation sinken. Bei einem absehbar schw\u00e4cheren Arbeitsmarkt w\u00fcrde dann auch die Fed die Zinssenkungen wieder aufnehmen. Bantleon rechnet damit, dass die Leitzinsen in den USA in diesem Jahr noch um 0,5 Prozentpunkte fallen. <\/p>\n<p>Lest auch<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/511296140-200x200.jpg\" class=\"attachment-thumbnail-square size-thumbnail-square\" alt=\"\"  \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/merz-treibt-deutschlands-schuldenquote-auf-100-prozent-warnt-oekonom-der-internationalen-vergleich\/\" class=\"wp-block-inline-teaser__link \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n\t\t\t\t\tMerz treibt die Schuldenquote \u00fcber 100 Prozent, warnt ein Top-\u00d6konom \u2013 so steht Deutschland im internationalen Vergleich da<br \/>\n\t\t\t\t<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europa berappelt sich. Die US-Wirtschaft wackelt. 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