{"id":292642,"date":"2025-07-25T10:42:10","date_gmt":"2025-07-25T10:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292642\/"},"modified":"2025-07-25T10:42:10","modified_gmt":"2025-07-25T10:42:10","slug":"berlin-deutschland-will-palaestina-nicht-kurzfristig-anerkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292642\/","title":{"rendered":"Berlin | Deutschland will Pal\u00e4stina nicht kurzfristig anerkennen"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Anders als Frankreich wird Deutschland Pal\u00e4stina nicht kurzfristig als Staat anerkennen. Die Bundesregierung sehe die Anerkennung stattdessen \u00abals einen der abschlie\u00dfenden Schritte\u00bb auf dem Weg zu einer Zweistaatenl\u00f6sung zwischen Israel und den Pal\u00e4stinensern, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Diese m\u00fcsse \u00fcber Verhandlungen erreicht werden, um dauerhaft Frieden und Sicherheit f\u00fcr Israelis und Pal\u00e4stinenser zu bringen.<\/p>\n<p>Kritik an \u00abkatastrophaler humanit\u00e4rer Lage in Gaza\u00bb<\/p>\n<p>\u00abJetzt steht f\u00fcr die Bundesregierung im Vordergrund, \u00fcberf\u00e4llige Fortschritte zu den dringendsten Fragen zu erreichen\u00bb, sagte Kornelius. Dazu z\u00e4hlte er einen Waffenstillstand im Gaza-Krieg, die Freilassung der israelischen Geiseln durch die pal\u00e4stinensische Hamas und die Entwaffnung der Hamas. Der Regierungssprecher forderte Israel erneut auf, \u00abdie katastrophale humanit\u00e4re Lage in Gaza sofort und drastisch\u00bb zu verbessern. \u00abSie muss der leidenden Zivilbev\u00f6lkerung menschenw\u00fcrdige, dringend notwendige Versorgung zukommen lassen.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Zudem sei eine tragf\u00e4hige politische Perspektive f\u00fcr Gaza notwendig, damit aus einem befristeten Waffenstillstand ein dauerhafter Frieden werden k\u00f6nne. Israel d\u00fcrfe auch \u00abkeine weiteren Schritte hin zu einer Annexion des Westjordanlandes\u00bb unternehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Bundesregierung bereit, den Druck auf Israel zu erh\u00f6hen<\/p>\n<p>Hierzu stehe die Bundesregierung in st\u00e4ndigem Austausch mit der Regierung Israels und den internationalen Partnern. \u00abSie ist bereit, den Druck zu erh\u00f6hen, wenn Fortschritte ausbleiben\u00bb, sagte Kornelius. Um welche Ma\u00dfnahmen es sich dabei handeln k\u00f6nnte, lie\u00df er offen. Aus der SPD waren zuletzt erneut ein Stopp der deutschen R\u00fcstungsexporte nach Israel und ein Einfrieren des EU-Assoziierungsabkommen mit Israel gefordert worden.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung werde ihre Hilfe zur Schaffung der Voraussetzungen pal\u00e4stinensischer Staatlichkeit fortsetzen, sagte Kornelius. Dazu geh\u00f6re die Unterst\u00fctzung der Autonomiebeh\u00f6rde.\u00a0<\/p>\n<p>Macron hatte angek\u00fcndigt, dass Frankreich Pal\u00e4stina im September als Staat anerkennen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Anders als Frankreich wird Deutschland Pal\u00e4stina nicht kurzfristig als Staat anerkennen. 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