{"id":292763,"date":"2025-07-25T11:50:12","date_gmt":"2025-07-25T11:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292763\/"},"modified":"2025-07-25T11:50:12","modified_gmt":"2025-07-25T11:50:12","slug":"duesseldorf-caroline-bosbach-weist-vorwuerfe-zu-parteigeldern-zurueck-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292763\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | Caroline Bosbach weist Vorw\u00fcrfe zu Parteigeldern zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach wehrt sich gegen Vorw\u00fcrfe, Parteigeld der CDU in H\u00f6he von 2.500 Euro privat angenommen zu haben. \u00abGegen mich l\u00e4uft aktuell eine Schmutzkampagne\u00bb, schrieb die Tochter des langj\u00e4hrigen CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach auf Instagram. Dort ver\u00f6ffentlichte sie auch eine Erkl\u00e4rung ihres Anwalts, in der er die Vorw\u00fcrfe gegen Bosbach zur\u00fcckweist.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDie Vorw\u00fcrfe sind falsch\u00bb, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung des Anwalts Ralf H\u00f6cker, die auch auf der Plattform X ver\u00f6ffentlicht wurde. Er bezeichnete die Anschuldigungen \u00abals Teil einer perfiden Rachekampagne\u00bb, die konstruiert worden sei.\u00a0<\/p>\n<p>Angebliche Scheinrechnungen<\/p>\n<p>Nach Recherchen von RTL\/ntv und\u00a0\u00abStern\u00bb sollen 2.500 Euro von einem CDU-Parteikonto im Januar \u00fcber Umwege in bar bei Bosbach gelandet sein. Grundlage soll eine Scheinrechnung gewesen sein, die ein fr\u00fcherer CDU-Mitarbeiter f\u00fcr Leistungen in Bosbachs Bundestagswahlkampf ausgestellt haben soll.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abKlar ist: Es gab von vornherein keine Scheinrechnung und keinen Schaden f\u00fcr die CDU (&#8230;)\u00bb, schreibt Bosbachs Anwalt. Vielmehr habe der Wahlkampfhelfer nachweislich alle von ihm gegen\u00fcber der CDU abgerechneten Leistungen erbracht. Diese Leistungen l\u00e4gen in gut dokumentierter Form vor.<\/p>\n<p>Unterlagen liegen bei Staatsanwaltschaft<\/p>\n<p>Die Vorw\u00fcrfe gegen Bosbach besch\u00e4ftigen auch die Staatsanwaltschaft K\u00f6ln. Die CDU Rheinisch-Bergischer Kreis habe der Staatsanwaltschaft entsprechende Unterlagen \u00fcberreicht, deren Inhalt nun unter strafrechtlichen Gesichtspunkten zu w\u00fcrdigen seien, teilte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer mit. \u00abEine Strafanzeige hat der CDU-Kreisverband selbst ausdr\u00fccklich nicht erstattet.\u00bb Die rechtliche Bewertung des Ganzen k\u00f6nne \u00abgeraume Zeit in Anspruch nehmen\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Bosbachs Anwalt erkl\u00e4rte, seine Mandantin habe von ihr privat verauslagte, erstattungsf\u00e4hige Wahlkampfkosten nie gegen\u00fcber der CDU abgerechnet. Ein Schaden w\u00e4re der CDU laut H\u00f6cker auch nie entstanden, selbst wenn der Wahlkampfhelfer tats\u00e4chlich, wie er f\u00e4lschlich behaupte, nie im Wahlkampf geholfen h\u00e4tte. Denn Bosbach habe der CDU von ihr pers\u00f6nlich ausgelegte Wahlkampfkosten im Umfang von mehreren tausend Euro, die sie sich h\u00e4tte erstatten lassen k\u00f6nnen, niemals zur Erstattung eingereicht.<\/p>\n<p>Bosbach \u00fcberwies nach Vorw\u00fcrfen Geld an CDU<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe die Politikerin \u00absofort nach dem Aufkommen der fingierten Vorw\u00fcrfe zus\u00e4tzlich noch einmal 2.500 Euro an die CDU \u00fcberwiesen, um jegliche Zweifel zu beseitigen und selbst einen in Wahrheit nie entstandenen, hypothetischen Schaden &#8222;auszugleichen&#8220;\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Die 35-j\u00e4hrige Bosbach hatte bei der Bundestagswahl im Februar im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis das Direktmandat geholt und zog erstmals in den Bundestag ein. Sie erhielt in dem als CDU-Hochburg geltenden Wahlkreis 42,2 Prozent der Erststimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa) &#8211; Die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach wehrt sich gegen Vorw\u00fcrfe, Parteigeld der CDU in H\u00f6he von 2.500&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":292764,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[31,3364,29,3405,1721,30,1209,2403],"class_list":{"0":"post-292763","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-cdu","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duesseldorf","12":"tag-finanzen","13":"tag-germany","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-partei"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114913727557895689","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/292763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=292763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/292763\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/292764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=292763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=292763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=292763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}