{"id":292815,"date":"2025-07-25T12:18:27","date_gmt":"2025-07-25T12:18:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292815\/"},"modified":"2025-07-25T12:18:27","modified_gmt":"2025-07-25T12:18:27","slug":"geheime-waffenfabrik-in-russland-putins-bombenbauerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292815\/","title":{"rendered":"Geheime Waffenfabrik in Russland: Putins Bombenbauerinnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Initial paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">J ane setzt sich die Schutzmaske auf das krause Haar mit den roten Str\u00e4hnchen. Ihre H\u00e4nde stecken in dicken Schutzhandschuhen. Ein russischer Ausbilder zeigt der Afrikanerin, wo sie die Schwei\u00dfnaht ansetzen soll. Funken spr\u00fchen. Die beiden stehen an einer Werkbank in einer Fabrikhalle in Russland und werden gefilmt: Eine Bauchbinde wird in das Video eingeblendet. \u201eJane \u2013 Schwei\u00dferin \u2013 Gehalt: 500 $\u201c, steht da.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Solche Videos werben derzeit in afrikanischen sozialen Medien f\u00fcr ein Ausbildungs- und Arbeitsprogramm in Russland. Schwei\u00dferin, Logistikerin, Bauingenieurin, Reinigungskraft oder Bedienung im Restaurant \u2013 die Zukunft der jungen Afrikanerinnen sieht in diesen Videoclips blendend aus: \u201eErreiche deine Ziele\u201c, \u201e\u00fcberwinde die Herausforderungen\u201c, sagt die Stimme im Hintergrund auf Englisch. Mit Gehaltsaussichten bis zu 4.000 Dollar nach einem halben Jahr und \u201eReisem\u00f6glichkeiten im gr\u00f6\u00dften Land der Erde\u201c wird gelockt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-3\" pos=\"3\">Alabuga hei\u00dft die russische Firma in der gleichnamigen Sonderwirtschaftszone in der russischen Region Tatarstan, die mittlerweile rund tausend junge Frauen im Alter zwischen 18 und 22 Jahren aus 85 L\u00e4ndern besch\u00e4ftigt, die meisten aus Afrika, darunter Kamerun, Burkina Faso, Sambia, Somalia, Burundi oder Uganda.<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>            Etwa 90 Prozent der aus Afrika stammenden Arbeiterinnen sind im Drohnenprogramm t\u00e4tig<\/p>\n<p class=\"typo-fotocredit pt-xsmall\">\n            Spencer Faragasso, Drohnenexperte<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Aus welchem Land Jane kommt, die in gleich mehreren Alabuga-Filmchen auftaucht, ist nicht ersichtlich. Im Video \u201eArbeiten und Reisen\u201c bezieht Jane ihr Bett im modernen Wohnheim nahe dem Fabrikgel\u00e4nde. In ihrer Freizeit spielt sie Hockey auf dem Rasen des Sportzentrums oder sitzt abends am Lagerfeuer mit ihren afrikanischen Kolleginnen. Im Video \u201eArbeiten und Heiraten\u201c lernt Jane im Alabuga-Einkaufszentrum einen russischen Gesch\u00e4ftsmann kennen, der l\u00e4ssig seine Ohrst\u00f6psel h\u00e4ngen l\u00e4sst. In der n\u00e4chsten Sequenz f\u00e4hrt sie in seiner Limousine vor, spaziert schwanger in ein schickes Caf\u00e9 und blickt verliebt in die Kamera.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/!p5062\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/tzrecherchefond-GrafikLupe-beta3-1.png\" loading=\"lazy\" height=\"484\" type=\"image\/png\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Recherchefonds Ausland e.V.<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph\">Dieser Artikel wurde m\u00f6glich durch die finanzielle Unterst\u00fctzung des Recherchefonds Ausland e.V. Sie k\u00f6nnen den Recherchefonds durch eine Spende oder Mitgliedschaft f\u00f6rdern.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last\">\n              <strong><br \/>\n                <a href=\"https:\/\/taz.de\/!p5062\/\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">\u27a1 Erfahren Sie hier mehr dazu<\/a><br \/>\n              <\/strong>\n            <\/p>\n<p>      Bei Alabuga arbeiten tausend junge Frauen<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">Klar ist: Alabuga sucht h\u00e4nderingend nach Arbeitskr\u00e4ften. In dieser Steueroase, rund zehn Kilometer au\u00dferhalb der Stadt Jelabuga in Tatarstan, haben sich 43 Fabriken und Firmen angesiedelt, es ist derzeit die gr\u00f6\u00dfte Sonderwirtschaftszone Russlands. Darunter sind Hersteller f\u00fcr Fensterscheiben, f\u00fcr Glasfaser, f\u00fcr Autokarosserien, chemische D\u00fcnger oder Klopapier.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">In der Fabrikhalle Alabuga-Maschinenherstellung werden offiziell Motorboote gefertigt. \u201eWir haben jedoch herausgefunden, dass dies nur eine Fassade ist\u201c, so Spencer Faragasso vom Institut f\u00fcr Wissenschaft und Internationale Sicherheit in Washington zur taz: \u201ef\u00fcr die geheime Produktion der Shahed-Kampfdrohnen, die in Russland Geran-2 Drohnen genannt werden.\u201c Der Drohnenexperte hat Satellitenbilder und geleakte Dokumente ausgewertet und kommt zu dem Schluss: \u201eWir sch\u00e4tzen, dass 90 Prozent der aus Afrika angeworbenen Arbeiterinnen im Drohnenprogramm arbeiten.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/7834939\/1200\/38894938-3.jpeg\" data-pswp-width=\"\" data-pswp-height=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/38894938-3.jpeg\" alt=\"Eine Person sitzt an einem Notebook.\" title=\"Eine Person sitzt an einem Notebook.\" height=\"997\" type=\"image\/jpeg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Eine junge Frau auf der Website des Alabuga-\u00adAusbildungsprogramms<\/p>\n<p>Foto:<br \/>\nSimone Schlindwein<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"8\">Und tats\u00e4chlich: In einem der Videos auf der Alabuga-Webseite lackieren zwei junge afrikanische Frauen ein Bauteil, das aussieht wie die Tragfl\u00e4che einer Drohne. Genau dasselbe Teil ist auch in der Bauanleitung der iranischen Shahed-Drohnen zu sehen, die mit \u201eBauanleitung f\u00fcr das Motorboot\u201c betitelt ist und der taz vorliegt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Ukrainische-Drohnenangriffe-auf-Russland\/!6091200\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Shahed-Drohnen sind f\u00fcr Russlands Krieg \u00adgegen die Ukraine entscheidend.<\/a> Fast jede Nacht fliegen Hunderte davon auf ukrainische zivile Ziele. \u201eFliegende Mopeds\u201c werden sie von ukrai\u00adnischen Soldaten genannt, weil ihr Dieselmotor beim Anflug knattert. \u201eEs sind quasi fliegende Bomben\u201c, so Faragasso: \u201eKamikazedrohnen, die explodieren, wenn sie aufschlagen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\">Sie seien preiswert und einfach herzustellen, also f\u00fcr die Massenproduktion geeignet. \u201eDenn sie bestehen nur aus Glasfaser, einem Motor und einem Propeller und k\u00f6nnen mehrere hunderte Kilometer fliegen\u201c, so Faragasso. Sie k\u00f6nnen in Schw\u00e4rmen gestartet werden, \u201eum die Luftabwehr erfolgreich au\u00dfer Gefecht zu setzen.\u201c <a href=\"https:\/\/taz.de\/Massive-Luftangriffe-auf-die-Ukraine\/!6091777\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Derzeit nutzt Russland Schwarmangriffe als taktisches Mittel, \u00e4hnlich wie Iran bei seinen Luftangriffen gegen Israel im Juni.<\/a><\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>\n            In Tatarstan haben sich 43 Firmen angesiedelt \u2013 derzeit die gr\u00f6\u00dfte Sonderwirtschaftszone Russlands<\/p>\n<p>      Anwerbung \u00fcber Online-Dating-Plattformen<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"12\">Dies ist kein Zufall. Russische und iranische Dokumente, die der taz vorliegen, lassen darauf schlie\u00dfen, dass die Drohnen zun\u00e4chst in Einzelteilen aus Iran importiert und dann in Alabuga nur zusammengebastelt wurden, wie ein Baukasten. Die Bezahlung erfolgt \u00fcber eine Bank in Dubai. Dies bezeugen ein Kaufvertrag sowie eine \u00dcberweisungsbest\u00e4tigung. Unter den geleakten Akten ist auch das Programm f\u00fcr den neunt\u00e4gigen Besuch einer iranischen Delegation im M\u00e4rz 2023, gut ein Jahr nach Kriegsbeginn. \u201eAls der Krieg begann hatten die Russen keine Erfahrungen in der Drohnenfabrikation\u201c, so Faragasso. \u201eAlso kooperierten sie zun\u00e4chst mit Iran.\u201c Seit April 2024 steht Alabuga auf der \u00adUS-Sanktionsliste, seit Februar 2025 auch auf der \u00adEU-Sanktionsliste.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"13\">Mittlerweile stellen die Russen fast alle Komponenten selbst her, auch in gr\u00f6\u00dferer St\u00fcckzahl. Aus den Dokumenten geht hervor: 2023 wurden rund 4.500 Drohnen f\u00fcr die russische Luftwaffe gefertigt. Ziel war, die Zahl im Jahr 2025 auf 6.000 zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"14\">Dazu ben\u00f6tigte Alabuga, vollst\u00e4ndig im Besitz des Verwaltungsbezirks Tatarstan, flei\u00dfige Arbeitskr\u00e4fte. Da Russland junge M\u00e4nner lieber an die Front schickt, entstand in der Sonderwirtschaftszone ein polytechnisches Institut, um junge russische Schul\u00adab\u00adg\u00e4n\u00adge\u00adr*in\u00adnen mit einer betriebsinternen Ausbildung zu locken. Rasch wurde das Programm ausgeweitet auf Tadschikistan, wo die Jugendarbeitslosigkeit hoch und die Sprache mit dem iranischen Farsi verwandt ist, was das Lesen der technischen Baupl\u00e4ne erleichtert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"15\">Als auch das nicht ausreichte, begann die Personalabteilung laut Recherchen des russischen Onlinemagazins Protokol, afrikanische Studentinnen in Russland anzuwerben, teils \u00fcber Online-Dating-Plattformen wie Tinder. Wie Faragasso erl\u00e4utert: \u201eDenn sie haben in ihren Heimatl\u00e4ndern meist weniger Jobchancen und sind damit anf\u00e4lliger f\u00fcr potenzielle Ausbeutung.\u201c<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/7834939\/1200\/38894797-2.jpeg\" data-pswp-width=\"\" data-pswp-height=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/38894797-2.jpeg\" alt=\"Luftbild einer Fabrikhalle.\" title=\"Luftbild einer Fabrikhalle.\" height=\"1182\" type=\"image\/jpeg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Blick von oben auf die Sonderwirtschaftszone Alabuga \u2013 offiziell ein Industriegebiet, auch Standort f\u00fcr die Drohnenproduktion<\/p>\n<p>Foto:<br \/>\nPond5\/imago<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"16\">Satellitenbilder aus dem Jahr 2022 zeigen ein separates Wohnheim f\u00fcr die Arbeiterinnen neben der Fabrikhalle. Im polytechnischen Institut wurde ein Studienprogramm auf Englisch aufgesetzt. Im Herbst 2022 fand die erste Immatrikulation ausl\u00e4ndischer Studentinnen statt, 25 insgesamt. Sie hei\u00dfen \u201eMulatkis\u201c, \u00fcbersetzt \u201eMulatten\u201c \u2013 ein rassistischer Begriff. Laut einem Personalplan werden die Arbeitskr\u00e4fte nach Herkunft unterteilt: \u201eMulatten, Tadschiken und Spezialisten\u201c. Seit Ende 2022 wirbt das internationale Rekrutierungsprogramm \u201eAlabuga-Start\u201c \u00fcber eine Internetseite gezielt junge Frauen in Afrika und Lateinamerika an.<\/p>\n<p>      Drohnen statt Motorboote<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"18\">\u201eDer Wunsch, ins Ausland zu ziehen und dort zu leben, ist bei uns weit verbreitet\u201c, erkl\u00e4rt Nicole Letaru. Die 35-j\u00e4hrige Uganderin sitzt in einem Caf\u00e9 in Ugandas Hauptstadt Kampala und trinkt Melonensaft. Die Influencerin ber\u00e4t junge Ugan\u00adde\u00adr*innen, die im Ausland arbeiten m\u00f6chten. Auf ihrem Youtube-Kanal stellt sie weltweit Jobs und Ausbildungsprogramme vor.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"19\">Auch f\u00fcr Alabuga hat sie geworben. \u201eDort k\u00f6nnt ihr eure Karriere voranbringen und euer Leben f\u00fcr immer ver\u00e4ndern\u201c, so Letaru in ihrem Post im Jahr 2024. In ihrem 10-min\u00fctigen Video f\u00fchrt die Trainerin durch die Bewerbungsbedingungen: Russischkurse und medizinische Untersuchungen seien Pflicht, erkl\u00e4rt sie. Daf\u00fcr \u00fcbernehme Alabuga die Kosten f\u00fcr den Flug und die Unterkunft, die \u201emit K\u00fchlschrank und Waschmaschinen ausgestattet sind\u201c, betont sie.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"20\">Letaru hat 2019 selbst in Sibirien gelebt und als Englischlehrerin gearbeitet. Sie liebte das russische Essen und hasste die kalten Winter. Dass sie nicht nur f\u00fcr IT-Jobs in Indien oder Verwaltungsstellen bei der UNO wirbt, sondern auch f\u00fcr russische Motorboothersteller, findet sie nicht ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"21\">\u201eDoch ich wurde daf\u00fcr stark kritisiert\u201c, r\u00e4umt sie ein. Eine Uganderin, die in Alabuga arbeitet, schrieb ihr: \u201eDie Bezahlung dort entspricht nicht dem, was uns versprochen wurde\u201c, berichtet Letaru. Die Kosten f\u00fcr den Flug, f\u00fcr Unterbringung und Verpflegung sowie Sprachkurse w\u00fcrden vom Gehalt abgezogen. Gegen\u00fcber der taz bekr\u00e4ftigt Letaru: \u201eIch habe von Alabuga per Zufall im Internet gelesen.\u201c Dass dort Drohnen und keine Motorboote gefertigt werden, davon habe sie nichts gewusst. Sie sei f\u00fcr ihre Werbung weder bezahlt noch von russischer Seite beauftragt worden, stellt sie klar.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"22\">Andere jedoch lassen sich daf\u00fcr bezahlen. Auf der Alabuga-Webseite k\u00f6nnen sich n\u00e4mlich werbe\u00adwillige Organisationen f\u00fcr einen Zuschuss bewerben. Einen Extrazuschlag gibt es f\u00fcr diejenigen, die neue Organisationen gr\u00fcnden. Die Nil-Stiftung, die in Somalia gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit k\u00e4mpft; der Sambia-Russland-Alumni-Verband (ZamRus); die Simbabwe-Belarussisch-Russische Jugendagentur; die \u201eFreunde Russlands in Madagaskar\u201c; die Enangue Holding in Kamerun \u2013 all diese Organisationen wurden in den vergangenen zwei Jahren aus dem Boden gestampft und posten auf ihren Kan\u00e4len die Werbevideos von Alabuga. Die Bildungsstiftung BDADI in Tansanias gr\u00f6\u00dfter Stadt Daressalam organisiert nicht nur Veranstaltungen f\u00fcr Alabuga, sondern auch Diskussionsveranstaltungen zum Thema \u201eGlobale Sicherheit und Frieden\u201c im Iranischen Kulturzentrum.<\/p>\n<p>      Kostenlose Russischkurse als Werbung<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-31\" pos=\"24\">In Uganda organisierte der Nationale Studentenverband Unsa k\u00fcrzlich Rekrutierungsveranstaltungen an der staatlichen Makerere-Universit\u00e4t in Kampala.<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/7834939\/1200\/38895421-4.jpeg\" data-pswp-width=\"\" data-pswp-height=\"\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/38895421-4.jpeg\" alt=\"Einschlagstelle einer Drohne in einem Wohnhaus.\" title=\"Einschlagstelle einer Drohne in einem Wohnhaus.\" height=\"997\" type=\"image\/jpeg\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Foto:<br \/>\nMaxym Marusenko\/NurPhoto\/imago<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-33\" pos=\"25\">Auf einem Gruppenfoto vom Mai vor dem vierst\u00f6ckigen Geb\u00e4ude der IT-Fakult\u00e4t, das auf dem Alabuga-Telegram-Kanal zirkuliert, strahlen 24 junge Uganderinnen in die Kamera. Organisiert wurde das Event unter der Schirmherrschaft der Miss Uganda 2024, dem Topmodel Ester Kironde. Sei sei \u201eSonderbotschafterin\u201c f\u00fcr Alabuga, hei\u00dft es dort.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-34\" pos=\"26\">Auf taz-Anfrage beim Studentenverband erkl\u00e4rt der Sekret\u00e4r am Telefon: \u201eDas Event wurde von unserem Vorsitzenden dank seiner pers\u00f6nlichen Beziehungen organisiert.\u201c Doch dieser sei derzeit nicht erreichbar, er befinde sich auf Milit\u00e4rtraining und habe kein Telefon zur Hand. \u201eOffiziell haben wir keine Beziehungen zu den Russen\u201c, so der Sekret\u00e4r. Ob der Vorsitzende die Zusch\u00fcsse in seine eigene Tasche gewirtschaftet hat, will die taz wissen. \u201eDavon wei\u00df ich nichts\u201c, zischt er und legt auf.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-35\" pos=\"27\">F\u00fcr einen Workshop von Alabuga und Unsa an der Lubiri-Oberschule in Kampala reisten im April 2023 sogar Vertreter aus Tatarstan an. \u201eUnser Team fliegt nach Uganda\u201c, posteten die jungen russischen Alabuga-Mitarbeiter*in\u00adnen und hielten dabei ihre Flugtickets in die Kamera.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-36\" pos=\"28\">Die Lubiri-Oberschule unweit des K\u00f6nigspalasts des traditionellen K\u00f6nigreichs Buganda ist eine renommierte Einrichtung in Kampalas Altstadt. Die mehr als tausend Sch\u00fc\u00adle\u00adr*in\u00adnen tragen blaue Uniformen. Aber ihre Zukunftsaussichten sind m\u00e4\u00dfig, Ugandas Jugendarbeitslosigkeit ist enorm. Die Russen kommen da wie gerufen. \u201eWeil ihr den ganzen Tag arbeitet, sammelt ihr gleichzeitig praktische Erfahrung \u2013 das gibt es sonst nirgendwo\u201c, wirbt Alabuga-Mitarbeiter Konstantin Trifonow im Video der Veranstaltung f\u00fcr seine Firma. Dabei verweist er auf die Stiftung \u201eRusski Mir\u201c, die in Kampala kostenlose Russischkurse anbietet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-38\" pos=\"29\">Schulvizedirektor Joseph Kazibwe sitzt im schwarzen Anzug in seinem B\u00fcro, auf seinem Schreibtisch t\u00fcrmen sich Unterlagen. Man begr\u00fc\u00dfe jede M\u00f6glichkeit, die Abschlussklassen f\u00fcr den Arbeitsmarkt fit zu machen, sagt er. Aber \u00fcber die russische Veranstaltung gibt er sich entsetzt. \u201eVon einem Event mit einer russischen Firma wei\u00df ich nichts\u201c, sagt er. Als die taz ihm Videos von der Veranstaltung zeigt, schl\u00e4gt er die H\u00e4nde \u00fcber dem Kopf zusammen: \u201eNormalerweise m\u00fcssen wir solche Veranstaltungen vorher mit dem Ministerium abkl\u00e4ren\u201c, gibt er zu bedenken. \u201eDiese Veranstaltung haben nicht wir organisiert, sondern der Studentenverband, dem unsere Schule angeh\u00f6rt. Wir stellen ihm daf\u00fcr regelm\u00e4\u00dfig unsere Mensa zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-39\" pos=\"30\">Danach greift er zum Telefon und kontaktiert den Verband. Kazibwe klingt ver\u00e4rgert. Immerhin, der Verbandssekret\u00e4r gibt letztlich zu: Die Russen h\u00e4tten Geld f\u00fcr die Veranstaltung bezahlt. \u201eSeitdem haben wir aber keinen Kontakt mehr zu der Firma\u201c, stellt er klar und legt auf. Kazibwe sch\u00fcttelt ver\u00e4rgert den Kopf. \u201eEs ist entsetzlich, unsere Jugend solchen Risiken auszuliefern.\u201c<\/p>\n<p>      Angriffe durch ukrainische Drohnen<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-41\" pos=\"32\">Was f\u00fcr Kazibwe bereits besorgniserregend klingt, bekommt durch die Ereignisse vor Ort eine noch dramatischere Dimension. Denn die Arbeit bei Alabuga ist nicht nur fragw\u00fcrdig \u2013 sie ist auch gef\u00e4hrlich. Am 2. \u00adApril 2024 schlug ein unbemanntes Propellerflugzeug in ein Wohnheim ein. Aufnahmen der Explosion wurden sp\u00e4ter auf der Whistleblower-Plattform \u201eAlabuga-Truth\u201c ver\u00f6ffentlicht. Kurz darauf meldete sich die Kenianerin Mackline Othieno in einem von Alabuga verbreiteten Video. \u201eMir geht es gut\u201c, erkl\u00e4rte sie. \u201eDiejenigen, die heute unser Wohnheim angegriffen haben, sind wahre Barbaren. Ihr k\u00f6nnt uns keine Angst machen, Alabuga ist ein sicherer Ort.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-42\" pos=\"33\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Russische-Reaktion-auf-Drohnenangriff\/!6088386\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Drohnenspezialist Faragasso hat den Angriff mit Hilfe von Videos<\/a>, Fotos und Satellitenbildern untersucht. Sie zeigen ein zerfetztes Geb\u00e4ude, die Fensterscheiben durch den Druck herausgerissen. Der Schnee auf dem Parkplatz ist schwarz von Ru\u00df. \u201eDen Ukrainern gelang es, mit einem ferngesteuerten Propellerflugzeug, das mit Sprengstoff beladen war, im Kamikazestil in die Schlafs\u00e4le zu fliegen\u201c, kommt Faragasso zum Schluss. 14 Afrikanerinnen wurden verletzt, darunter junge Frauen aus Simbabwe, Ruanda, Kongo, Kenia, Nigeria und S\u00fcdsudan, sechs von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden, so die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti. Satellitenbilder vom September 2024 deuten darauf hin, dass das Wohnheim inzwischen \u00adrenoviert wurde. Es gibt jetzt eine Luft\u00adabwehranlage sowie Schutzbunker, so Faragasso. Bei der n\u00e4chsten Angriffsserie ukrainischer Drohnen im Dezember 2024 wurde das Fabrikgel\u00e4nde rechtzeitig evakuiert, nur ein Warenlager brannte ab.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-43\" pos=\"34\">Am 23. April 2025 steuerten erneut ukrainische Drohnen auf das Gel\u00e4nde zu. Viele wurden abgewehrt. Doch Satellitenbilder, die der taz vorliegen, zeugen von einem Einschlagkrater nur wenige Meter von der Halle entfernt, wo die Shahed-Drohnen gefertigt werden. Die Botschaft, so Faragasso, ist klar: \u201en\u00e4mlich, dass es sich um ein aktives Milit\u00e4rgel\u00e4nde handelt und dass es aufgrund des Krieges gezielten Angriffen ausgesetzt ist\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-44\" pos=\"35\">Die Angriffe sorgten in Afrika f\u00fcr Emp\u00f6rung, viele Zeitungen griffen das Thema auf. Im September 2024 schaltete sich schlie\u00dflich Ugandas Arbeitsministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales ein und wandte sich an die Botschaft in Moskau. \u201eEs ist notwendig, zu kl\u00e4ren, wer f\u00fcr das Wohl der Uganderinnen in Russland zust\u00e4ndig ist\u201c, so das Schreiben, das der taz vorliegt. \u201eIst es das Alabuga-Startprogramm-Team oder die ugandische Botschaft?\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-45\" pos=\"36\">Die weiblichen Arbeitsmigrantinnen br\u00e4uchten einen \u201eSchutzmechanismus\u201c. Auf taz-Anfrage beim Ministerium zeigt sich der zust\u00e4ndige Staatssekret\u00e4r schmallippig: \u201eMir ist nicht bekannt, dass in Russland Uganderinnen arbeiten!\u201c, schreibt er auf Whatsapp zur\u00fcck. Mehr wolle er nicht sagen, au\u00dfer dass es kein offizielles Abkommen mit Russland \u00fcber Arbeitsmigration gebe und das Ministerium deswegen nicht zust\u00e4ndig sei.<\/p>\n<p>      \u201eWir werden permanent \u00fcberwacht\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-47\" pos=\"38\">Vergeblich hat die taz versucht, Kontakt zu Frauen im Alabuga-Programm aufzunehmen. Da das Programm mindestens zwei Jahre dauert, sind nach taz-Informationen noch keine der Arbeiterinnen nach Hause zur\u00fcckgekehrt. Und auch zu Afrikanerinnen in Tatarstan kam kein Kontakt zustande. Die Arbeiterinnen und deren Familien m\u00fcssen bei Vertragsabschluss eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-48\" pos=\"39\">\u201eWir werden permanent \u00fcberwacht\u201c, schrieb eine Uganderin der ugandischen Tageszeitung New Vision 2024. \u201eSie bekommen von Alabuga neue russische SIM-Karten und diese sind mit allerlei \u00dcberwachungssoftware best\u00fcckt\u201c, erkl\u00e4rt Drohnenspezialist Faragasso, der mit einigen Frauen in Alabuga heimlich in Kontakt war. Der US-Nachrichtenagentur AP ist es gelungen, Handyvideos zu erhalten. Sie zeigen Ausschlag im Gesicht und auf H\u00e4nden, wegen fehlender Schutzkleidung im Umgang mit Lacken und Chemikalien: \u201eMein Gott, es juckt so sehr, ich kann gar nicht aufh\u00f6ren, mich zu kratzen!\u201c, sagt die Arbeiterin im Video.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-49\" pos=\"40\">Inzwischen haben Medienberichte und die Whistleblower-Plattform \u201eAlabuga-Truth\u201c die Schattenseiten des Programms bekannt gemacht. Dennoch hat Alabuga staatliche Kooperationen geschlossen, etwa mit Sambia und Madagaskar. Weitere Regierungen zeigen Interesse: Im Mai besuchte Kenias Botschafter Peter Mutuku Mathuki das Werk und zeigte sich \u201ebeeindruckt\u201c. Drei Tage sp\u00e4ter besichtige Somalias Botschafter Mohamed Abukar Zubeyr das polytechnische Institut, nahm an einem Sprachkurs teil: \u201eDieses Programm ist eine gro\u00dfartige Chance f\u00fcr junge Frauen\u201c, sagte er: \u201eIch will in einem Jahr wieder nach Alabuga kommen und m\u00f6chte dann m\u00f6glichst viele Teilnehmerinnen aus Somalia hier sehen.\u201c Die So\u00adzial\u00administerin der Demokratischen Republik Kongo, Nathalie-Aziza Munana, war im Juni gemeinsam mit einer Delegation aus Benin dort. \u201eJunge Menschen treten mit echter Berufserfahrung und theo\u00adre\u00adtischem Wissen \u00fcber ihren Beruf in den Arbeitsmarkt ein\u201c, lobte sie und l\u00e4chelte beim Gruppenfoto vor dem Alabuga-Geb\u00e4ude in die Kamera.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-50\" pos=\"41\">Auf die taz-Anfrage, ob in Alabuga tats\u00e4chlich Drohnen produziert werden, bleibt eine Antwort von den Botschaftern und der Ministerin aus. Doch nur wenige Tage vor dem Besuch von Kenias Botschafter im Mai prangte auf der Titelseite der kenianischen Wochenzeitung East African die \u00dcberschrift: \u201eDer Horror der ostafrikanischen Frauen, die f\u00fcr den Russlandkrieg Drohnen fertigen\u201c. Der Artikel bezog sich auf den j\u00fcngsten Bericht der \u201eGlobal Initiative of Transnational Organized Crime\u201c, der auf 32 Seiten die Fakten klar belegt. Die russische Botschaft in Kenia sprach von einer \u201egro\u00dfangelegten Desinforma\u00adtions\u00adkampagne\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-51\" pos=\"42\">Alabuga rekrutiert jedoch flei\u00dfig weiter. Es werden neue Unterk\u00fcnfte gebaut, so Drohnenspezialist Faragasso auf Grundlage neuer Satellitenbilder. \u201eDas l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass die aktive Rekrutierung weitergeht\u201c, sagt er und betont, dass es noch mehr Aufmerksamkeit bedarf, um junge Afrikanerinnen vor dieser \u201eFalle\u201c zu bewahren: \u201eDenn sie verdienen es nicht, Teil der russischen Kriegsmaschinerie zu sein.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"J ane setzt sich die Schutzmaske auf das krause Haar mit den roten Str\u00e4hnchen. 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