{"id":292964,"date":"2025-07-25T13:39:11","date_gmt":"2025-07-25T13:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292964\/"},"modified":"2025-07-25T13:39:11","modified_gmt":"2025-07-25T13:39:11","slug":"gewinn-von-porsche-stuerzt-im-zweiten-quartal-um-91-prozent-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/292964\/","title":{"rendered":"Gewinn von Porsche st\u00fcrzt im zweiten Quartal um 91 Prozent ab"},"content":{"rendered":"<p>Sinkende Verk\u00e4ufe in China, Z\u00f6lle in den USA, stockende E-Offensive: Porsche hat gleich mehrere Probleme. Das spiegelt sich nun auch in den Zahlen wider. Der Umsatz sank um rund 13 Prozent, der Gewinn gar um 91 Prozent.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der operative Gewinn des Sportwagenbauers Porsche ist im zweiten Quartal in den Keller gerauscht. Die Zuffenhausener verdienten im Autogesch\u00e4ft \u2013 also ohne Finanzdienstleistungen gerechnet \u2013 nur noch 154 Millionen Euro nach rund 1,7 Milliarden ein Jahr zuvor. Das ist ein Minus von knapp 91 Prozent. Der Umsatz der Marke sank um rund 12,9 Prozent auf gut 8,3 Milliarden Euro. Das geht aus den Halbjahreszahlen des Volkswagen-Konzerns hervor, zu dem Porsche mehrheitlich geh\u00f6rt. <\/p>\n<p>Zum Vergleich: Die VW-Kernmarke hat von April bis Juni einen operativen Gewinn von 991 Millionen Euro eingefahren \u2013 fast sechsmal so viel wie im sehr schwachen Vorjahreszeitraum. Damit h\u00e4ngte sie die einstigen Gewinngiganten im Konzern im Tagesgesch\u00e4ft deutlich ab. Ihr Ergebnis fiel h\u00f6her aus als das von Porsche und Audi zusammen. <\/p>\n<p>Die Schwaben haben in den vergangenen Jahren ma\u00dfgeblich zur finanziellen Stabilit\u00e4t des Konzerns beigetragen \u2013 und bei einem vergleichsweise geringen Absatz einen gro\u00dfen Anteil des Gewinns in die Kassen von Volkswagen gesp\u00fclt.<\/p>\n<p>Probleme: China, USA und E-Mobilit\u00e4t<\/p>\n<p>Porsche tut sich vor allem in China schwer. Zuletzt hatte das Management um Vorstandschef Oliver Blume ein Absatzminus vermeldet \u2013 insbesondere in der Volksrepublik brachen die Verk\u00e4ufe ein. Auch hohe Umbaukosten und die US-Einfuhrz\u00f6lle belasten das Gesch\u00e4ft. Mit dem schleppenden Wandel zur E-Mobilit\u00e4t sind au\u00dferdem erhebliche Investitionen verbunden. <\/p>\n<p>Daher ist Sparen angesagt: Die Strukturen sollen schrumpfen, bis 2029 will die Porsche-F\u00fchrung rund 1900 Stellen in der Region Stuttgart streichen. Und ein weiteres Sparprogramm ist schon in Arbeit. Blume hatte die Belegschaft in der vergangenen Woche in einem Brief auf weitere Einschnitte vorbereitet.<\/p>\n<p>Die genauen Gr\u00fcnde f\u00fcr das schlechte Abschneiden im zweiten Quartal waren zun\u00e4chst unklar. Ein Porsche-Sprecher wollte die Zahlen nicht kommentieren. Die VW-Tochter pr\u00e4sentiert ihre ausf\u00fchrlichen Gesch\u00e4ftszahlen \u2013 darunter das Ergebnis nach Steuern \u2013 am kommenden Mittwoch (30. Juli).<\/p>\n<p>dpa\/ll\/coh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sinkende Verk\u00e4ufe in China, Z\u00f6lle in den USA, stockende E-Offensive: Porsche hat gleich mehrere Probleme. 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