{"id":293254,"date":"2025-07-25T16:19:11","date_gmt":"2025-07-25T16:19:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293254\/"},"modified":"2025-07-25T16:19:11","modified_gmt":"2025-07-25T16:19:11","slug":"tour-arensman-siegt-bei-letzter-bergankunft-lipowitz-gewinnt-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293254\/","title":{"rendered":"Tour: Arensman siegt bei letzter Bergankunft &#8211; Lipowitz gewinnt Zeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.07.2025 17:34 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Thymen Arensman hat die letzte Bergankunft der Tour de France gewonnen. Florian Lipowitz kam als Vierter ins Ziel und machte bei der nur 93 Kilometer langen Etappe nach La Plagne einen ganz gro\u00dfen Schritt in Richtung Tour-Podium. Platz zwei belegte Jonas Vingegaard, Dritter wurde Tadej Pogacar.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach seinem Zeitverlust am Vortag war Lipowitz mit nur noch 22 Sekunden Vorsprung auf den Gesamt-Vierten Oscar Onley in die Etappe gegangen. Bei der zweiten Alpen-Etappe zeigte der Deutsche sich von dem R\u00fcckschlag aber unbeeindruckt und zeigte wie so oft bei dieser Tour eine ganz starke Leistung. Allerdings erlebte er auf den letzten Metern auch einen Schreckmoment. Der 24-J\u00e4hrige fuhr am Hinterrad von Pogacar und Vingegaard, als der D\u00e4ne kurz vor dem Ziel attackiert, wollte Lipowitz mitgehen, st\u00fcrzte dabei aber beinahe. Beim Antritt brach sein Hinterrad aus, er konnte aber auf dem Rad bleiben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEigentlich sah bei der 19. Etappe zun\u00e4chst alles so aus, als wollte der Mann im Gelben Trikot unebdingt seinen f\u00fcnften Etappensieg feiern. Auf dem 19 Kilometer langen Schlussanstieg beschleunigte Pogacar schon 14 Kilometer vor dem Ziel derart, dass nur Vingegaard am Hinterrad bleiben konnte. Es enstand sofort eine gro\u00dfe L\u00fccke. Pogacar nahmn danach das Tempo aber wieder raus, so dass Arensman als Erster den Anschluss schaffte. Der Niederl\u00e4nder attackierte sogar und \u00fcbernahm zw\u00f6lft Kilometer vor dem Ziel die Spitze.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPogacar fuhr dann den kompletten Anstieg an der Spitze einer kleinen Favoritengruppe. An der Zwei-Kilometer-Marke waren nur noch Lipowitz und Oscar Onley dabei, der Schotte musste da aber abrei\u00dfen lassen. Lipowitz wartete nicht lange, ging in die F\u00fchrung mit Pogacar und Vingegaard am Hinterrad. Die erwartete Attacke von Pogacar blieb aber aus. So rettete Arensman zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel.<\/p>\n<p>    Lipowitz jetzt 1:03 Minuten vor Onley<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Gesamtwertung festigte Lipowirt damit seinen dritten Platz und die F\u00fchrung in der Wertung des besten Jungprofis. Der Deutsche liegt nun 1:03 Minuten vor Onley. Pogacar geht mit einem Vorsprung von 4:24 Minuten auf Vingegaard in die letzten beiden Etappen. Der Slowene steht nach der letzten Bergetappe vor seinem vierten Tour-Sieg.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie 19. Etappe wurde kurzfristig von 130 auf 93 Kilometer verk\u00fcrzt. <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/19-etappe-der-tour-de-france-muss-verkuerzt-werden,etappenverkuerzung-19-100.html\" title=\"Tour: 19. Etappe muss wegen kranker Rinder verk\u00fcrzt werden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wegen einer Rinderseuche am Col de Saisies<\/a> nahmen die Organisatoren die beiden ersten Bergwertungen raus. Die letzten rund 80 Kilometer ging es \u00fcber die urspr\u00fcnglich geplante Strecke, und mit zwei Bergwertungen der h\u00f6chsten Kategorie war der Parcours immer noch sehr anspruchsvoll. 3250 H\u00f6henmeter waren es trotz der Verk\u00fcrzung immer noch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZw\u00f6lf Kilometer nach dem Start stand zun\u00e4chst der Zwischensprint an. Lidl-Trek hielt das Feld bis dahin f\u00fcr Jonathan Milan zusammen. Der Mann im Gr\u00fcnen Trikot holte sich locker 20 weitere Punkte f\u00fcr die Sprintwertung. F\u00fcr Milan geht es jetzt vor allem darum, in Paris anzukommen. Nur noch theoretisch k\u00f6nnte Pogacar ihm das Trikot streitig machen.<\/p>\n<p>    Roglic und Martinez das erste Spitzen-Duo<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Sprint folgte der 12,6 Kilometer lange Anstieg zum Col du Pr\u00e9. Primoz Roglic ging sofort in die Offensive und geh\u00f6rte zur ersten Spitzengruppe. Mit dabei Lenny Martinez, der am Vortag in der Bergwertung auf Platz drei hinter Pogacar und Vingegaard zur\u00fcckgefallen war. Der 22-j\u00e4hrige Franzose bekam zudem acht Punkte abgezogen, weil er sich zu lange an den Flaschen festgehalten hatte, die ihm aus dem Auto gereicht wurden. Das Duo Roglic und Martinez setzte sich an die Spitze. Valentin Pareit-Peintre, der Sieger am Mont Ventoux, konnte kurz vor der Passh\u00f6he aufschlie\u00dfen. Die 20 Punkte an der Bergwertung holte sich Martinez, Roglic als Klassement-Fahrer und Paret-Peintre als Etappenj\u00e4ger hatten daran kein Interesse.<\/p>\n<p>    Vaquelin l\u00e4sst am Col du Pr\u00e9 abrei\u00dfen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit weniger als einer Minute Vorsprung ging es f\u00fcr das Trio in den zweiten Berg des Tages. Das hatte Gr\u00fcnde: Im Hauptfeld musste der Gesamt-Siebte Kevin Vaquelin abrei\u00dfen lassen. Uno-X witterte nun die Chance, einen Platz im Klassement gut zu machen. Tobias Johannessen lag im Klassement einen Platz hinter Vaquelin. Das norwegische Team beteiligte sich daher an der Tempoarbeit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Col de Roselend holte sich Martinez f\u00fcnf weitere Bergpunkte. In der mehr als 30 Kilometer langen Abfahrt lie\u00df es Roglic richtig krachen und setzte sich von den beiden leichteren Bergspezialisten ab. Martinez, der zuvor schon Probleme hatte, lie\u00df sich zur\u00fcckfallen. 31 Kilometer vor dem Ziel schluckte das Peloton auch Paret-Peintre.<\/p>\n<p>    Roglic noch vor Schlussanstieg gestellt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nInzwischen hatte es auch angefangen zu regnen, und an der Spitze des Feldes machte UAE Tempo. Der Vorsprung von Roglic schrumpfte auch weniger als 30 Sekunden. 21,5 Kilometer vor dem Ziel stellte die Gruppe mit den Favoriten auch den Slowenen. Damit war auch klar, dass der Etappensieg an diesem Tag nur \u00fcber die beiden Tour-Dominatoren Pogacar und Vingegaard geht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTim Wellens f\u00fchrte f\u00fcr UAE das Peloton dann in den 19,1 Kilometer langen Schlussanstieg mit im Schnitt 7,2 Prozent Steigung. Roglic fiel auf dem ersten Kilometer sofort aus dem Feld raus. An der 15-Kilomter-Marke bestand die Spitzengruppe noch noch aus zw\u00f6lf Fahrern. An der Tempoarbeit beteiligte sich jetzt auch das Decathlon-Team, denn auch Felix Gall hatte die Chance, im Klassement an Roglic vorbeizuziehen.<\/p>\n<p>    Etappe mit Klassiker-Charakter am Samstag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Samstag geht es weiter mit einer h\u00fcgeligen Etappe, die Klassiker-Charakter hat. Puncheure und Ausrei\u00dfer d\u00fcrften auf den 184 Kilometern der <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/20-etappe-nantura-pontarlier-185-km,etappe-zwanzig-100.html\" title=\"20. Etappe der Tour de France - Nantua - Pontarlier (185 km)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20. Etappe<\/a> von Nantua nach Pontarlier gute Chancen auf den Tagessieg haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.07.2025 17:34 Uhr Thymen Arensman hat die letzte Bergankunft der Tour de France gewonnen. 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