{"id":293307,"date":"2025-07-25T16:46:14","date_gmt":"2025-07-25T16:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293307\/"},"modified":"2025-07-25T16:46:14","modified_gmt":"2025-07-25T16:46:14","slug":"china-usa-und-russland-kaempfen-um-seltene-erden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293307\/","title":{"rendered":"China, USA und Russland k\u00e4mpfen um seltene Erden"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/884376998970838.webp\" fetchpriority=\"high\" width=\"2000\" height=\"1362\" alt=\"Seltene Erden wie hier auf dem Bild sind unverzichtbare Rohstoffe f\u00fcr viele Schl\u00fcsseltechnologien von elektronischen Produkten bis hin zu medizinischen Ger\u00e4ten. Die gr\u00f6ssten Vorkommen befinden sich in ...\" data-image-id=\"884376998970838\" class=\"watson-snippet__image bg-grey-10 block h-auto w-full \"\/><\/p>\n<p>Seltene Erden wie hier auf dem Bild sind unverzichtbare Rohstoffe f\u00fcr viele Schl\u00fcsseltechnologien von elektronischen Produkten bis hin zu medizinischen Ger\u00e4ten. Die gr\u00f6ssten Vorkommen befinden sich in China.Ullstein Bild\/Getty Images<\/p>\n<p>China ist Weltmarktf\u00fchrerin bei den seltenen Erden und nutzt das als Superwaffe im Zollkrieg gegen die USA. Nur die Schweiz scheint noch nicht begriffen zu haben, wie umk\u00e4mpft kritische Rohstoffe sind.<\/p>\n<p>25.07.2025, 17:2525.07.2025, 17:25<\/p>\n<p>Othmar von Matt \/ ch media<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Geopolitisch ist ein strategischer Kampf im Gang um seltene Erden. Donald Trump m\u00f6chte deshalb am liebsten Gr\u00f6nland und Kanada annektieren. Auch das Schweizer Parlament fordert nun vom Bundesrat, er m\u00fcsse reagieren auf die heikle Situation.<\/p>\n<p>Weshalb sind seltene Erden so wichtig?<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Seltene Erden werden f\u00fcr Smartphones, Elektroautos oder Drohnen ben\u00f6tigt. 17 chemische Elemente \u2013 etwa Neodym, Praseodym, Cerium oder Dysprosium \u2013 werden unter diesem Sammelbegriff zusammengefasst. Es handelt sich um\u00a0kritische Rohstoffe. Seltene Erden kommen zwar in der Erdkruste h\u00e4ufig vor. Die Frage ist aber, ob sich ihr Abbau wirtschaftlich lohnt. Folgekosten und Umweltsch\u00e4den sind hoch.\u00a0Seltene Erden sind in Zeiten der\u00a0Digitalisierung\u00a0ein strategisches Pfand.<\/p>\n<p>Wie k\u00e4mpfen die Grossm\u00e4chte um Rohstoffe?<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Donald Trump schielt \u00fcberall unverhohlen auf kritische Rohstoffe und seltene Erden.\u00a0Mit der Ukraine unterzeichnete er Ende April ein Rohstoffabkommen. Und im Ostkongo vermittelten die USA ein Friedensabkommen zwischen Kongo-Kinshasa und Rwanda. Damit wollen sie sich Rohstoffvorkommen sichern.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Auch Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat die Bedeutung kritischer Rohstoffe erkannt. Er will eigene Vorkommen von seltenen Erden, Lithium und anderen kritischen Rohstoffen nutzen.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Bei den seltenen Erden ist China mit Abstand Weltmarktf\u00fchrerin. Es\u00a0kontrolliert einen erheblichen Teil der weltweiten Reserven, Produktion und Verarbeitung. China setzt seine Vormachtstellung als Superwaffe ein im Handelskrieg mit den USA und hat einen weltweiten Ausfuhrstopp verf\u00fcgt. Sieben Materialien, die f\u00fcr die US-Hightech-Industrie unersetzlich sind, d\u00fcrfen das Land nur noch mit Exportlizenzen verlassen.<\/p>\n<p>Weshalb sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf?<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Der Bundesrat hat Ende\u00a02024 einen Rohstoff-Bericht ver\u00f6ffentlicht. Darin sieht er erstaunlicherweise kaum Handlungsbedarf. International h\u00e4tten sich zwar wichtige Entwicklungen vollzogen, schreibt er. EU, USA und andere Staaten h\u00e4tten Massnahmen ergriffen, um ihren Bedarf an Rohstoffen zu sichern. Die Schweiz verfolge die Entwicklung \u00abaufmerksam\u00bb. Der Bundesrat sieht aber die Unternehmen in der Pflicht. Sie seien selbst daf\u00fcr verantwortlich, dass sie etwa genug Magnete mit seltenen Erden beschaffen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Bemerkenswert ist: Die Schweiz hat die Weiterentwicklung des zwanzig Jahre alten\u00a0Freihandelsabkommens\u00a0mit Chile ohne Vereinbarung zu Rohstoffen oder seltenen Erden abgeschlossen. Und dies, obwohl\u00a0Chile \u00fcber grosse Vorkommen von Lithium und Kupfer verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Weshalb macht das Parlament Druck auf den Bundesrat?<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Nun setzt aber das Parlament den Bundesrat unter Druck. Die aussenpolitische Kommission\u00a0des Nationalrats\u00a0hat im Juli auf Antrag\u00a0von Mitte-Nationalr\u00e4tin Elisabeth Schneider-Schneiter einstimmig eine Kommissionsmotion verabschiedet.\u00a0Darin fordert sie, dass der Bundesrat bei der Aushandlung und Modernisierung von Freihandelsabkommen die Versorgungssicherheit mit strategisch wichtigen Rohstoffen \u00abverbindlich\u00bb verhandeln muss.<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Staaten wie die EU, Japan oder S\u00fcdkorea h\u00e4tten bereits begonnen, systematisch Rohstoffkapitel in ihre Handelsabkommen aufzunehmen, schrieb Schneider-Schneiter in ihrer Begr\u00fcndung. \u00abWenn die Schweiz langfristig wettbewerbsf\u00e4hig bleiben will, darf sie diese Entwicklung nicht verschlafen.\u00bb\u00a0Einen ersten Schritt hat die aussenpolitische Kommission\u00a0vor einem Jahr gemacht bei der Modernisierung des Freihandelsabkommens mit China. Sie forderte den Bundesrat dazu auf, die Risiken der Abh\u00e4ngigkeit von kritischen und strategischen Rohstoffen aus China gezielt anzugehen.<\/p>\n<p>Wie reagiert der Bundesrat auf den Druck des Parlaments?<\/p>\n<p class=\"watson-snippet__text my-6 text-[16px] lg:text-[18px] leading-normal md:w-3\/5\">Die geopolitische Zuspitzung des Kampfs um kritische Rohstoffe sei offensichtlich, sagt Schneider-Schneiter. Deshalb\u00a0habe der Bundesrat diese Frage inzwischen in sein Verhandlungsmandat mit China aufgenommen. \u00abDas freut mich.\u00bb Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft arbeitet zurzeit an einer Liste von L\u00e4ndern, mit denen es spezielle Abkommen f\u00fcr eine engere Zusammenarbeit im Rohstoffbereich abschliessen m\u00f6chte. Chile sei eines dieser L\u00e4nder, best\u00e4tigt das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft. (aargauerzeitung.ch)<\/p>\n<p>Diese Artikel k\u00f6nnten dich auch interessieren:<\/p>\n<p>Dinge, die aussehen wie Pedro Pascal<\/p>\n<p>1 \/ 15<\/p>\n<p>Dinge, die aussehen wie Pedro Pascal<\/p>\n<p>Pedros Lachen erinnert an die immer fr\u00f6hlichen Quokkas.<\/p>\n<p>quelle: x<\/p>\n<p><a href=\"\" target=\"_blank\" aria-label=\"Auf Facebook teilen\" class=\"watson-sharebar__panel__icons-fb mr-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/facebook.png\" alt=\"Auf Facebook teilen\" width=\"20\" height=\"20\" loading=\"lazy\" class=\"h-5 w-auto lg:h-4\"\/><\/a><a href=\"\" target=\"_blank\" aria-label=\"Auf X teilen\" class=\"watson-sharebar__panel__icons-tw mr-2\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.watson.ch\/_watsui\/static\/img\/socialicons\/icon_filled_x.svg\" alt=\"Auf X teilen\" width=\"20\" height=\"20\" loading=\"lazy\" class=\"h-4 w-auto lg:h-3\"\/><\/a><\/p>\n<p>Gegenseitiger Beschuss von Thailand und Kambodscha \u2013 das sind die Videos<\/p>\n<p>Video: watson<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte dich auch noch interessieren:<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/schweiz\/international\/673153528-hitzewelle-das-sind-die-temperaturrekorde-aller-laender-europas\" aria-label=\"Zur Story\" class=\"watson-next-story__link absolute inset-0 z-10\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>Der bisherige Hitzerekord in Europa liegt bei 48,8 Grad. In den kommenden Tagen k\u00f6nnte dieser H\u00f6chstwert allerdings fallen, denn Italien und Griechenland werden von \u00abintensiven\u00bb Hitzewellen heimgesucht.<\/p>\n<p>Die Sonne brennt erbarmungslos: Im S\u00fcden Europas leiden die Menschen unter der seit Tagen andauernden Hitzewelle. Selbst nachts fallen die Temperaturen mancherorts nicht unter 30 Grad. Auf der griechischen Insel Lesbos kletterte das Thermometer auf 38 Grad Celsius, 36 Grad waren es in der t\u00fcrkischen Metropole Istanbul und immerhin 30 Grad auf Sizilien \u2013 und das bereits morgens um 10 Uhr. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seltene Erden wie hier auf dem Bild sind unverzichtbare Rohstoffe f\u00fcr viele Schl\u00fcsseltechnologien von elektronischen Produkten bis hin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":293308,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-293307","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114914891382181554","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=293307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/293308"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=293307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=293307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=293307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}