{"id":293421,"date":"2025-07-25T17:44:09","date_gmt":"2025-07-25T17:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293421\/"},"modified":"2025-07-25T17:44:09","modified_gmt":"2025-07-25T17:44:09","slug":"arbeitszeit-wirtschaftsministerin-reiche-pocht-auf-laengere-lebensarbeitszeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293421\/","title":{"rendered":"Arbeitszeit: Wirtschaftsministerin Reiche pocht auf l\u00e4ngere Lebensarbeitszeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Die Deutschen m\u00fcssen nach Ansicht von <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/31\/katherina-reiche-wirtschaftspolitik-cdu-energie-ministerium\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wirtschaftsministerin Katherina Reiche<\/a> mehr und l\u00e4nger arbeiten. &#8222;Es kann auf Dauer nicht gut gehen, dass wir nur zwei Drittel unseres Erwachsenenlebens arbeiten und ein Drittel in Rente verbringen&#8220;, sagte die CDU-Politikerin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der demografische Wandel sowie die steigende Lebenserwartung der Bev\u00f6lkerung machten eine Steigerung der Lebensarbeitszeit unumg\u00e4nglich.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dazu m\u00fcssten mehr Anreize geschaffen werden, forderte Reiche. Im Gegenzug solle die Fr\u00fchverrentung unattraktiver gemacht werden, indem Anreize daf\u00fcr gestoppt werden. Was im schwarz-roten Koalitionsvertrag zu wirtschaftlichen Reformen stehe, werde &#8222;auf Dauer nicht reichen&#8220;, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, sagte sie.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Reiche sieht System unter Druck        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Renteneintrittsalter in Deutschland wird seit 2012 schrittweise angehoben und wird bis 2031 voraussichtlich bei 67 Jahren liegen. Ein fr\u00fcherer Eintritt in die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/rente\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rente<\/a> ist dabei m\u00f6glich, ist aber mit Abschl\u00e4gen verbunden. Ausnahmen gelten teilweise f\u00fcr besonders langj\u00e4hrig Versicherte und schwerbehinderte Menschen. Die Bundesregierung will sich laut Koalitionsvertrag f\u00fcr &#8222;mehr Flexibilit\u00e4t beim \u00dcbergang vom Beruf in die Rente&#8220; statt einer weiteren Erh\u00f6hung des Rentenalters einsetzen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mit den aktuellen Regelungen stie\u00dfen die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungen an ihre Grenzen, auch die sozialen Sicherungssysteme seien \u00fcberlastet. &#8222;Die Kombination aus Lohnnebenkosten, Steuern und Abgaben machen den Faktor Arbeit in Deutschland auf Dauer nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig&#8220;, schloss die Wirtschaftsministerin daraus.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Kretschmann: M\u00fcssen wieder mehr &#8222;ranklotzen&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch bei den Arbeitsstunden sei Deutschland eher Schlusslicht, sagte Reiche weiter. Die Deutschen w\u00fcrden im internationalen Vergleich &#8222;vergleichsweise wenig&#8220; arbeiten. So h\u00e4tten ihr Unternehmen mit Standorten sowohl in Deutschland als auch den USA berichtet, dass die deutschen Angestellten im Schnitt 1.340 Stunden im Jahr arbeiten w\u00fcrden, die US-amerikanischen Mitarbeitenden hingegen 1.800 Stunden.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Anschlie\u00dfend erhalten Sie unseren Geld-Newsletter mit den besten Artikeln rund um Finanzen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In eine \u00e4hnliche Kerbe schlug auch Baden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne). Dieser <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/sommerinterview-bw-winfried-kretschmann-2025-100.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">sagte im SWR Aktuell-Sommerinterview<\/a>, es m\u00fcsse &#8222;wieder mehr und vor allem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2025-07\/arbeitseffizienz-unnoetige-aufgaben-produktivitaet-arbeitsplatz-ablenkung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">effizienter&#8220; gearbeitet<\/a> werden. Man sehe an vielen Stellen, &#8222;dass die Zeiten h\u00e4rter und schwieriger werden&#8220;, sagte Kretschmann und nannte die Autoindustrie, wo China weit aufgeholt habe. Auch der Druck aus den USA in Form von Z\u00f6llen sei eine Belastung f\u00fcr die Wirtschaft, die in einer &#8222;Zangensituation&#8220; sei. Man m\u00fcsse wieder mehr &#8222;ranklotzen&#8220;, sagte der Gr\u00fcnenpolitiker.\n<\/p>\n<p>            Arbeiten wir zu wenig?        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2025-05\/arbeitszeit-deutschland-narrativ-faulheit-friedrich-merz-fakten\" data-ct-label=\"Arbeitszeit in Deutschland: Von wegen faul!\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Arbeitszeit in Deutschland:<br \/>\n                        Von wegen faul!<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/23\/arbeitszeit-friedrich-merz-work-life-balance-produktivitaet-arbeitspolitik\" data-ct-label=\"Arbeitszeit: Sind zwanzig Jahre Rente nicht sowieso ein bisschen viel?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Arbeitszeit:<br \/>\n                        Sind zwanzig Jahre Rente nicht sowieso ein bisschen viel?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2025-04\/arbeitszeit-ueberstunden-vier-tage-woche-bundesregierung\" data-ct-label=\"Arbeitszeit: Weniger ackern? Nein, mehr\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Arbeitszeit:<br \/>\n                        Weniger ackern? Nein, mehr<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Deutschen m\u00fcssen nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mehr und l\u00e4nger arbeiten. &#8222;Es kann auf Dauer nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":293422,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[8434,1140,1141,1173,29,30,13,30427,14,15,379,12,10,8,9,11,8135],"class_list":{"0":"post-293421","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-alter","9":"tag-arbeit","10":"tag-arbeitszeit","11":"tag-bundesregierung","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-katherina-reiche","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-rente","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-top-news","21":"tag-top-meldungen","22":"tag-topmeldungen","23":"tag-topnews","24":"tag-wirtschaftskrise"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114915119171962644","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=293421"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293421\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/293422"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=293421"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=293421"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=293421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}