{"id":293717,"date":"2025-07-25T20:24:12","date_gmt":"2025-07-25T20:24:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293717\/"},"modified":"2025-07-25T20:24:12","modified_gmt":"2025-07-25T20:24:12","slug":"weitere-verhandlungen-mit-der-hamas-stehen-auf-der-kippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293717\/","title":{"rendered":"Weitere Verhandlungen mit der Hamas stehen auf der Kippe"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.07.2025 20:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ob es zu weiteren Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe im Gaza-Krieg kommt, ist ungewiss. W\u00e4hrend ein Hamas-Funktion\u00e4r erkl\u00e4rte, die Gespr\u00e4che w\u00fcrden n\u00e4chste Woche fortgesetzt, pr\u00fcfen USA und Israel offenbar &#8222;alternative Optionen&#8220;.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael und die USA haben die Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe im Gazastreifen mit der radikal-islamischen Hamas offenbar aufgegeben. Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu erkl\u00e4rte, man erw\u00e4ge nun &#8222;alternative&#8220; Optionen, um die Geiseln nach Hause zu bringen und die Herrschaft der Terrororganisation Hamas in dem K\u00fcstenstreifen zu beenden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump erkl\u00e4rte, die Hamas wolle keine Einigung. Er gehe davon aus, dass die Anf\u00fchrer der Gruppe nun &#8222;gejagt werden&#8220;.<\/p>\n<p>    Delegationen aus Katar abgezogen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00c4u\u00dferungen folgten auf den Abzug der israelischen und US-amerikanischen Delegationen von den Friedensgespr\u00e4chen in Doha. Der US-Gesandte Steve Witkoff hatte der Hamas die Schuld an der Sackgasse gegeben, was Netanjahu best\u00e4tigte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Hamas wies die Darstellung zur\u00fcck und erkl\u00e4rte, die Unterh\u00e4ndler h\u00e4tten Fortschritte gemacht. Die \u00c4u\u00dferungen Witkoffs w\u00fcrden darauf abzielen, im Namen Israels Druck f\u00fcr k\u00fcnftige Verhandlungsrunden aufzubauen.Bei den Gespr\u00e4chen seien mehrere Differenzen beinahe behoben worden, sagte Hamas-Funktion\u00e4r Bassem Naim. Diese betr\u00e4fen den Zeitplan f\u00fcr eine Waffenruhe, Garantien f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber einen dauerhaften Waffenstillstand und die Art und Weise, wie humanit\u00e4re Hilfslieferungen bewerkstelligt werden sollten. Beide\u00a0Kriegsparteien hatten seit Wochen in Katar verhandelt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Hamas h\u00e4lt die Geiseln, noch etwa rund 50, vermutlich an verschiedenen Orten fest, unter anderem in Tunneln. Die militant-islamistische Gruppe warnte, sie habe W\u00e4chtern befohlen, die noch lebenden Geiseln zu t\u00f6ten, sollten sich israelische Soldaten n\u00e4hern. Die israelischen Beh\u00f6rden nehmen an, dass weniger als die H\u00e4lfte der rund 50 verbliebenen Geiseln noch am Leben ist.<\/p>\n<p>    Streit \u00fcber Verteilung von Hilfsg\u00fctern<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin zentraler Streitpunkt in dem Konflikt ist die Verteilung von Hilfsg\u00fctern. Eine interne Analyse der US-Regierung hat einem Medienbericht zufolge keine Belege f\u00fcr eine systematische Unterschlagung von US-Hilfsg\u00fctern durch die Hamas gefunden. Die Untersuchung der US-Beh\u00f6rde f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit (USAID) stellt damit die Hauptbegr\u00fcndung der Regierungen in Washington und Jerusalem f\u00fcr die Unterst\u00fctzung einer neuen, bewaffneten privaten Hilfsoperation infrage, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas US-Au\u00dfenministerium wies die Ergebnisse jedoch zur\u00fcck und erkl\u00e4rte, es gebe Videobeweise f\u00fcr Pl\u00fcnderungen durch die Hamas, legte diese aber nicht vor. Die USAID-Analyse untersuchte 156 F\u00e4lle von Diebstahl oder Verlust von Hilfsg\u00fctern zwischen Oktober 2023 und Mai 2025. Dem Bericht zufolge seien mindestens 44 der Vorf\u00e4lle direkt oder indirekt auf Handlungen des israelischen Milit\u00e4rs zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>    &#8222;Humanit\u00e4re Katastrophe muss enden&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie israelische Regierung h\u00e4lt dagegen an ihrer Darstellung fest, Geheimdienstberichten zufolge zweige die Hamas bis zu einem Viertel der Hilfslieferungen f\u00fcr ihre K\u00e4mpfer ab. Nach Angaben des Weltern\u00e4hrungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) leidet fast ein Viertel der 2,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner des Gazastreifens unter hunger\u00e4hnlichen Zust\u00e4nden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien haben unterdessen Israel zur Aufhebung aller Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfslieferungen in den Gazastreifen aufgerufen. &#8222;Die humanit\u00e4re Katastrophe, die wir derzeit im Gazastreifen beobachten, muss jetzt enden&#8220;, erkl\u00e4rten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer in einer gemeinsamen Mitteilung. Zudem riefen sie zu einem sofortigen Waffenstillstand in dem Pal\u00e4stinensergebiet und zur &#8222;bedingungslosen&#8220; Freilassung aller Hamas-Geiseln auf.<\/p>\n<p>    Scharfe Kritik an israelischen Pl\u00e4nen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMerz, Macron und Starmer \u00fcbten zudem scharfe Kritik an \u00c4u\u00dferungen israelischer Regierungsmitglieder zur m\u00f6glichen Annexion pal\u00e4stinensischer Gebiete. &#8222;Wir lehnen jegliche Bem\u00fchungen, israelische Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber die besetzten pal\u00e4stinensischen Gebiete zu erzwingen, entschieden ab&#8220;, hie\u00df es in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung dazu. Sie erkl\u00e4rten weiter: &#8222;Annexionsdrohungen, Siedlungsbau und Gewaltakte von Siedlern gegen Pal\u00e4stinenser untergraben die Aussichten auf eine ausgehandelte Zweistaatenl\u00f6sung.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien seien weiterhin bestrebt, gemeinsam mit internationalen Partnern einen &#8222;konkreten und glaubw\u00fcrdigen Plan f\u00fcr die n\u00e4chste Phase im Gazastreifen zu erarbeiten&#8220;. Dieser m\u00fcsse &#8222;\u00dcbergangsregelungen f\u00fcr die Regierungsf\u00fchrung und Sicherheit&#8220; enthalten und einhergehen mit dem &#8222;R\u00fcckzug der israelischen Streitkr\u00e4fte und der Absetzung der Hamas-F\u00fchrung&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.07.2025 20:47 Uhr Ob es zu weiteren Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe im Gaza-Krieg kommt, ist ungewiss. 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