{"id":293868,"date":"2025-07-25T21:44:16","date_gmt":"2025-07-25T21:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293868\/"},"modified":"2025-07-25T21:44:16","modified_gmt":"2025-07-25T21:44:16","slug":"zentralbank-senkt-leitzins-furcht-vor-abschwung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293868\/","title":{"rendered":"Zentralbank senkt Leitzins \u2013 Furcht vor Abschwung"},"content":{"rendered":"<p>Kriselnde Wirtschaft <\/p>\n<p>Russische Zentralbank senkt Leitzinsen \u2013 Furcht vor Abschwung<\/p>\n<p>25.07.2025 &#8211; 16:48 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2022\/12\/fHY0dInLUXLj\/133x190:1504x847\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/image.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1753479856_301_image.jpg\" alt=\"Russlands Staatschef Wladimir Putin (Archivbild): Die wirtschaftliche Lage in seinem Land wird zunehmend prek\u00e4rer.\" title=\"Russlands Staatschef Wladimir Putin (Archivbild): Die wirtschaftliche Lage in seinem Land wird zunehmend prek\u00e4rer.\" width=\"1504\" height=\"847\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Russlands Staatschef Wladimir Putin (Archivbild): Die wirtschaftliche Lage in seinem Land wird zunehmend prek\u00e4rer. (Quelle: reuters)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Russlands Zentralbank setzt die Leitzinsen herab. Die Inflation im Land bleibt dennoch hoch. Und Putins Kriegswirtschaft verliert an Zugkraft.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die russische Zentralbank hat ihre Leitzinsen um zwei Punkte auf 18 Prozent gesenkt. Der Inflationsdruck nehme schneller ab als zuvor prognostiziert und die Inlandsnachfrage lasse nach, erkl\u00e4rte die Notenbank am Freitag zur Begr\u00fcndung. Aus der Wirtschaft kommen schon l\u00e4nger Rufe nach einer Lockerung der strikten Geldpolitik.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zuletzt hatten negative Schlagzeilen zur wirtschaftlichen Lage bestimmt. <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_100784304\/russland-putins-wirtschaft-schlittert-in-die-rezession.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">So musste Staatschef Wladimir Putin den Mangel an Kartoffeln einr\u00e4umen.<\/a> Zudem verst\u00e4rkten sich Anzeichen der Rezession. \u00d6konomen warnten vor einem Ausgreifen der Krise auf den Bankensektor. So sagte Wasily Astrow vom Wiener Institut f\u00fcr Internationale Wirtschaftsvergleiche der Zeitung &#8222;Financial Times&#8220;. Er halte die Lage im Bankensektor derzeit insgesamt f\u00fcr unkritisch. &#8222;Sollte die Zentralbank jedoch zu langsam oder zu lange mit der Lockerung warten, k\u00f6nnte die Situation problematisch werden&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Zentralbank hatte die Leitzinsen im Oktober angesichts der anhaltend hohen <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/ratgeber\/verbraucher\/konjunktur\/id_90129274\/inflation-in-deutschland-was-ist-eigentlich-geldentwertung-.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Inflation<\/a> auf den H\u00f6chststand von 21 Prozent gehoben. Im Juni gab es eine erste Zinssenkung um einen Prozentpunkt. Die Verbraucherpreise stiegen aber weiter stark, im vergangenen Monat um \u00fcber neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Zugleich treffen die hohen Zinss\u00e4tze die Unternehmen hart. Betriebe leiden auch unter einem Mangel an Arbeitskr\u00e4ften, weil viele M\u00e4nner f\u00fcr den Krieg gegen die <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/ukraine\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> zur Armee eingezogen wurden oder ins Ausland geflohen sind. Einige der gr\u00f6\u00dften Unternehmer des Landes hatten in den vergangenen Wochen Druck auf die Zentralbank ausge\u00fcbt, damit diese ihre Geldpolitik lockert.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Zentralbank senkte den Leitzins nun um zwei Prozentpunkte ab. &#8222;Die Geldpolitik wird f\u00fcr eine lange Zeit restriktiv bleiben&#8220;, erkl\u00e4rte sie jedoch. Sie geht demnach davon aus, dass die Zinsen das restliche Jahr weiter hoch bleiben werden. Mit einem R\u00fcckgang der Inflation auf das anvisierte Niveau von vier Prozent sei erst 2026 zu rechnen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Jewgeni Kogan, ein russischer Wirtschaftsanalyst und Investor, h\u00e4lt wegen einer sich ank\u00fcndigenden Rezession dennoch weitere Zinssenkungen bis auf 15 Prozent zum Jahresende f\u00fcr denkbar. &#8222;Die Verlangsamung der Gesch\u00e4fts- und Verbrauchert\u00e4tigkeit wird sich fortsetzen, das Wirtschaftswachstum wird im Grunde zum Stillstand kommen, und die Preise werden langsamer steigen&#8220;, schrieb er auf Telegram.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die russische Wirtschaft hatte den westlichen Sanktionen der vergangenen zwei Jahre \u00fcberraschend gut standgehalten. Die Wirtschaftsleistung des Landes stieg deutlich. Das Plus ist jedoch vor allem auf die massiven staatlichen Verteidigungsausgaben zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Nun ger\u00e4t die Wirtschaft aber unter Druck. Die EU hatte ein 18. Sanktionspaket verh\u00e4ngt, was vor allem die wichtige Devisen einbringenden \u00d6lausfuhren Russlands weiter schm\u00e4lert. US-Pr\u00e4sident <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/donald-trump\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hatte eine sch\u00e4rfere Restriktionen angedeutet, falls Russlands Staatschef Putin nicht zu einer Waffenruhe bereits sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kriselnde Wirtschaft Russische Zentralbank senkt Leitzinsen \u2013 Furcht vor Abschwung 25.07.2025 &#8211; 16:48 UhrLesedauer: 2 Min. 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