{"id":293919,"date":"2025-07-25T22:13:18","date_gmt":"2025-07-25T22:13:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293919\/"},"modified":"2025-07-25T22:13:18","modified_gmt":"2025-07-25T22:13:18","slug":"anerkennung-palaestinas-symbolpolitik-die-vor-allem-netanjahu-hilft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293919\/","title":{"rendered":"Anerkennung Pal\u00e4stinas: Symbolpolitik, die vor allem Netanjahu hilft"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Eigentlich hatte sich <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/benjamin-netanjahu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Benjamin<br \/>\nNetanjahu<\/a> diese Woche rar gemacht. Am Sonntag meldete sich Israels Premier<br \/>\nwegen einer Lebensmittelvergiftung krank. Ausgerechnet in der letzten<br \/>\nParlamentswoche vor der fast dreimonatigen Sommerpause, also in den letzten Tagen,<br \/>\ndie Netanjahu ohne kompletten Koalitionsbruch \u00fcberstehen muss, um sich seine<br \/>\nMacht bis mindestens in den Herbst zu sichern. \u00dcberlebt er diese Woche<br \/>\npolitisch, k\u00f6nnte es fr\u00fchestens Anfang 2026 Neuwahlen geben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass die Verhandlungen \u00fcber ein neues Gaza-Abkommen seit Wochen stocken? Netanjahu sitzt die Situation aus, erkl\u00e4rte<br \/>\nlediglich, wie sp\u00e4ter auch der US-Nahostgesandte Steve Witkoff, die<br \/>\nBedingungen der Hamas seien nicht akzeptabel. Dabei haben Recherchen der New<br \/>\nYork Times l\u00e4ngst aufgedeckt, dass Netanjahu den Gazakrieg <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/13\/benjamin-netanjahu-nahostkrieg-israel-gaza-hamas\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aus Machtkalk\u00fcl in<br \/>\ndie L\u00e4nge zieht.<\/a> Weder den extremen Hunger in Gaza noch die Forderung nach<br \/>\neinem Ende der K\u00e4mpfe durch 28 westliche Staaten bedachte der israelische<br \/>\nRegierungschef mit einer Reaktion. Erst als Frankreichs Staatspr\u00e4sident<br \/>\nEmmanuel Macron am Donnerstag ank\u00fcndigte, <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/palaestinensergebiet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pal\u00e4stina<\/a> als Staat anzuerkennen, meldete sich Netanjahu umgehend zu<br \/>\nWort: &#8222;Ein pal\u00e4stinensischer Staat unter diesen Bedingungen w\u00e4re eine<br \/>\nStartrampe zur Vernichtung Israels&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/07\/11\/magazine\/benjamin-netanyahu-gaza-war.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">teilte sein B\u00fcro mit.<\/a>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Netanjahu d\u00fcrfte wissen, dass ihm die<br \/>\nAnk\u00fcndigung Frankreichs innenpolitisch helfen kann. Zwar ist die Mehrheit der<br \/>\nIsraelis laut Umfragen mittlerweile f\u00fcr ein Kriegsende in Gaza. Aber anstatt<br \/>\n\u00fcber die Kriegsf\u00fchrung und die fehlenden Reaktionen Netanjahus zu diskutieren,<br \/>\nlenkt Macrons Aussage die Aufmerksamkeit auf ein Thema, bei dem sich die<br \/>\nmeisten Israelis einig sind, unabh\u00e4ngig davon, ob sie Netanjahu unterst\u00fctzen<br \/>\noder nicht. Nach dem verheerenden Hamas-Angriff am 7. Oktober vor bald zwei<br \/>\nJahren ist das Misstrauen in die pal\u00e4stinensischen Nachbarn gro\u00df wie nie, die<br \/>\nmeisten lehnen mehr Souver\u00e4nit\u00e4t, geschweige denn einen eigenen<br \/>\npal\u00e4stinensischen Staat entschieden ab. Entsprechend sorgt Macrons Ank\u00fcndigung<br \/>\ndaf\u00fcr, dass Netanjahu ein paar Beliebtheitspunkte sammeln k\u00f6nnte und die<br \/>\nOpposition in die ungl\u00fcckliche Situation ger\u00e4t, dem Premier in der Sache<br \/>\nzuzustimmen. So nannte etwa Oppositionsf\u00fchrer Jair Lapid auf der Plattform X<br \/>\ndie Entscheidung des franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten einen &#8222;moralischen Fehler und diplomatischen<br \/>\nSchlag&#8220; f\u00fcr <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/israel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Israel<\/a>. &#8222;Die Pal\u00e4stinenser sollten nicht f\u00fcr die Angriffe vom 7.<br \/>\nOktober oder ihre Unterst\u00fctzung der Hamas belohnt werden.&#8220;\n<\/p>\n<p>        &#8222;Wie clever!&#8220;, \u00e4tzt der US-Botschafter        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Israel hat sich nach bald zwei<br \/>\nJahren Nahostkrieg eine Routine entwickelt, auf die blinden Flecken der<br \/>\ninternationalen Kritik hinzuweisen. Mit Blick auf Macron wird etwa auf die<br \/>\nGeschichte erinnert: <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> tr\u00e4gt historisch eine Mitverantwortung f\u00fcr die<br \/>\nchaotische Lage im Nahen Osten, teilte sich nach dem Ersten Weltkrieg mit<br \/>\nGro\u00dfbritannien die Gebiete wie Kuchenst\u00fccke auf. Im Zweiten Weltkrieg<br \/>\nbewaffnete das Vichy-Regime Frankreichs dann heimlich j\u00fcdische<br \/>\nUntergrundgruppen im britischen Mandatsgebiet Pal\u00e4stina, die damit die<br \/>\nbritischen Soldaten angriffen und Unruhen sch\u00fcrten, wie der britische<br \/>\nHistoriker James Barr aufgedeckt hat. Diese Einmischung Frankreichs &#8222;markierte<br \/>\nden H\u00f6hepunkt eines<br \/>\nKampfes um den Nahen Osten, der seit 30 Jahren andauerte&#8220;,<br \/>\nschreibt Barr dazu in seinem 2011 ver\u00f6ffentlichten Sachbuch <a href=\"https:\/\/www.londonreviewbookshop.co.uk\/stock\/a-line-in-the-sand-britain-france-and-the-struggle-that-shaped-the-middle-east-james-barr#:~:text=From%20the%20publisher,French%20finally%20got%20their%20revenge.\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">A Line in the<br \/>\nSand.<\/a>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Macrons Ank\u00fcndigung sorgt deshalb<br \/>\nnicht nur f\u00fcr Wut, sondern auch f\u00fcr Spott. &#8222;Wie clever! Wenn Macron einfach die<br \/>\nExistenz eines Staates &#8218;erkl\u00e4ren&#8216; kann, kann Gro\u00dfbritannien vielleicht Frankreich zu einer<br \/>\nbritischen Kolonie &#8218;erkl\u00e4ren&#8216;!&#8220;, schrieb etwa der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee,<br \/>\nauf X. Sachlichere Kritik kommt dagegen aus Gro\u00dfbritannien. &#8222;Wir wollen einen<br \/>\npal\u00e4stinensischen Staat, wir w\u00fcnschen ihn uns, und wir wollen sicherstellen,<br \/>\ndass die Voraussetzungen daf\u00fcr geschaffen werden, dass sich eine solche<br \/>\nlangfristige politische L\u00f6sung entwickeln kann&#8220;, sagte Peter Kyle, Minister f\u00fcr Wissenschaft und Technologie, dem Nachrichtensender<br \/>\nSky News am Freitag. &#8222;Aber jetzt, heute, m\u00fcssen wir uns darauf konzentrieren,<br \/>\nwas das Leid lindern kann, und es ist das extreme, ungerechtfertigte Leid in<br \/>\nGaza, das f\u00fcr uns heute Priorit\u00e4t haben muss.&#8220;\n<\/p>\n<p>        Was eine Anerkennung Pal\u00e4stinas bewirken kann        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Tats\u00e4chlich ist die dringendste<br \/>\nFrage, wie das Sterben in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/gazastreifen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gaza<\/a> gestoppt werden kann. Ob die Anerkennung<br \/>\nPal\u00e4stinas als Staat dabei hilft, ist fraglich: Im vergangenen Jahr erkl\u00e4rten<br \/>\nbereits Irland, Norwegen, Spanien und Slowenien, Pal\u00e4stina als Staat anzuerkennen.<br \/>\nWie die norwegischen Politikwissenschaftler Erling Lorentzen Sogge und J\u00f8rgen Jensehaugen f\u00fcr das Osloer Institut<br \/>\nf\u00fcr Friedensforschung<br \/>\nPRIO analysierten, markiert die Anerkennung einen Strategiewechsel der<br \/>\neurop\u00e4ischen Nahostpolitik. Dies deute &#8222;darauf hin, dass sich die europ\u00e4ischen<br \/>\nStaaten zunehmend bewusstwerden, dass ihre Idee der Friedensdiplomatie \u2013 die<br \/>\nsich bisher darauf konzentrierte, das Bekenntnis zu einer Zweistaatenl\u00f6sung zu bekr\u00e4ftigen, ohne viel zu<br \/>\ntun, um diese voranzutreiben \u2013 nur sehr wenig bewirkt hat&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.prio.org\/comments\/1127\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreiben die Autoren.<\/a> Statt &#8222;die Aussicht auf einen eigenen Staat als<br \/>\nBelohnung f\u00fcr Verhandlungen&#8220; gehe es nun darum, die &#8222;Anerkennung als Mittel zur<br \/>\nWiederaufnahme der Verhandlungen&#8220; einzusetzen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei dem Beispiel Norwegen f\u00fchrte<br \/>\ndieser Strategiewechsel allerdings zum einen dazu, dass die Regierung in Oslo<br \/>\nihre diplomatische Vertretung Al-Ram im Westjordanland 30 Jahre nach ihrer<br \/>\nEr\u00f6ffnung schlie\u00dfen musste. Zuvor hatte Israel den f\u00fcr die pal\u00e4stinensischen<br \/>\nGebiete zust\u00e4ndigen norwegischen Diplomaten den Status entzogen. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-08\/nahostkonflikt-norwegen-diplomatische-vertretung-palaestina\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diplomatische<br \/>\nVertretungen im besetzten Westjordanland<\/a> sind wesentliche Anker in der<br \/>\nF\u00f6rderung von Bildung, Wirtschaft und der Unterst\u00fctzung der Zivilgesellschaft<br \/>\nvor Ort.\n<\/p>\n<p>            Gaza        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2025-07\/gaza-resolution-friedrich-merz-unterschrift-bundesregierung-israel\" data-ct-label=\"Gaza-Resolution: Wenn das eine zum Gegenteil des anderen wird\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Gaza-Resolution:<br \/>\n                        Wenn das eine zum Gegenteil des anderen wird<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/humanitaere-helfer-gazastreifen-ngo-aerzte-krankenhaeuser-krise\" data-ct-label=\"Humanit\u00e4re Helfer im Gazastreifen: &quot;Von Menschen bleibt oft nicht mehr \u00fcbrig als kleine St\u00fccke Fleisch&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Humanit\u00e4re Helfer im Gazastreifen:<br \/>\n                        &#8222;Von Menschen bleibt oft nicht mehr \u00fcbrig als kleine St\u00fccke Fleisch&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-05\/anerkennung-palaestina-staat-laender-karte\" data-ct-label=\"Anerkennung Pal\u00e4stinas: Welche L\u00e4nder Pal\u00e4stina als Staat anerkennen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Anerkennung Pal\u00e4stinas:<br \/>\n                        Welche L\u00e4nder Pal\u00e4stina als Staat anerkennen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Au\u00dferdem kippte Israel ein<br \/>\ngemeinsames Abkommen mit Norwegen \u00fcber finanzielle Hilfen f\u00fcr die<br \/>\nPal\u00e4stinenser. Zum Hintergrund: Laut der Osloer Friedensverhandlungen aus den<br \/>\n1990er-Jahren nimmt Israels Finanzministerium die Steuergelder der<br \/>\nPal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde PA ein, \u00fcberweist diese jeden Monat weiter.<br \/>\nIsraels Finanzministerium ist damit auf Basis der Osloer Abkommen weiterhin<br \/>\neine der wichtigsten S\u00e4ulen f\u00fcr die finanzielle Versorgung der Pal\u00e4stinenser.<br \/>\nIn der aktuellen Regierung untersteht das Ministerium aber Bezalel Smotrich,<br \/>\neinem Vertreter der extremen Rechten und der radikalen Siedlerbewegung.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach dem 7. Oktober wollte Smotrich<br \/>\ndie Gelder nur noch anteilig \u00fcberweisen, um damit nicht die Hamas im<br \/>\nGazastreifen indirekt zu f\u00f6rdern, hie\u00df es. Das f\u00fchrte zum Protest der PA. Im<br \/>\nJanuar 2024 einigte man sich darauf, die \u00dcberweisungen \u00fcber Norwegen als<br \/>\ntreuh\u00e4ndischen Vermittler zu regeln. Als Norwegen dann Pal\u00e4stina anerkannte und<br \/>\nIsrael das Abkommen kippte, verf\u00fcgte die Regierung in Oslo noch \u00fcber<br \/>\numgerechnet rund 420 Millionen US-Dollar pal\u00e4stinensischer Steuereinnahmen, die<br \/>\nlaut israelischer Verordnung aber nicht mehr an die PA \u00fcberwiesen werden<br \/>\ndurften. Erst Anfang dieses Jahres <a href=\"https:\/\/www.timesofisrael.com\/israel-pa-ink-deal-to-release-500-million-in-withheld-palestinian-tax-revenues\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schlichteten PA und Israel den Streit<\/a> und<br \/>\neinigten sich darauf, ab sofort wieder ohne Vermittler zu arbeiten.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Diese spiegele &#8222;das<br \/>\nEngagement Frankreichs f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des pal\u00e4stinensischen Volkes und<br \/>\nseiner legitimen Rechte auf sein Land und seine Heimat wider&#8220;,<br \/>\nsagte Abbas am Freitag. Lob kam allerdings auch von der Hamas. In einer<br \/>\nErkl\u00e4rung forderte die Terrororganisation, dass andere L\u00e4nder in Europa<br \/>\nFrankreich folgen sollten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Tats\u00e4chlich steigt der internationale Druck auf Israel merklich.\u00a0Am Freitag k\u00fcndigte die Armee an, wieder mehr humanit\u00e4re Hilfen nach Gaza zu lassen. Der Kurswechsel war nach Informationen der Zeitung<a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/2025-07-25\/ty-article\/.premium\/hamas-hopes-to-convert-gazas-humanitarian-crisis-into-israeli-concessions-in-negotiations\/00000198-3df1-d96b-a5ff-fdf9e4f20000\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ha\u2019aretz<\/a> aber bereits vor Macrons Ank\u00fcndigung beschlossen worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eigentlich hatte sich Benjamin Netanjahu diese Woche rar gemacht. Am Sonntag meldete sich Israels Premier wegen einer Lebensmittelvergiftung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":293920,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,86126,499,1356,548,663,3934,3980,156,738,410,13,411,14,15,23790,16,12],"class_list":{"0":"post-293919","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-anerkennung-palaestinas","11":"tag-benjamin-netanjahu","12":"tag-emmanuel-macron","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europe","16":"tag-france","17":"tag-frankreich","18":"tag-gazastreifen","19":"tag-hamas","20":"tag-headlines","21":"tag-israel","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-palaestinensergebiet","25":"tag-politik","26":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114916176859346754","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=293919"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/293919\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/293920"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=293919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=293919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=293919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}