{"id":293980,"date":"2025-07-25T22:48:12","date_gmt":"2025-07-25T22:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293980\/"},"modified":"2025-07-25T22:48:12","modified_gmt":"2025-07-25T22:48:12","slug":"freie-waehler-fraktion-verteidigt-buergerentscheide-als-ausdruck-direkter-demokratie-wochenzeitung-altmuehlfranken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/293980\/","title":{"rendered":"FREIE W\u00c4HLER-Fraktion verteidigt B\u00fcrgerentscheide als Ausdruck direkter Demokratie \u2013 Wochenzeitung Altm\u00fchlfranken"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><strong>MdL Wolfgang Hauber: B\u00fcrgerbegehren geh\u00f6ren zur politischen Kultur Bayerns \u2013 Krankenhausplanung darf nicht ausgeschlossen werden!<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Wei\u00dfenburg (red).. Die Vorschl\u00e4ge des Runden Tisches zur Weiterentwicklung kommunaler B\u00fcrgerentscheide in Bayern sto\u00dfen bei der FREIE W\u00c4HLER-Fraktion grunds\u00e4tzlich auf Zustimmung \u2013 insbesondere dort, wo es um mehr Klarheit bei Fristen, digitale Beteiligungsm\u00f6glichkeiten oder eine zeitliche Begrenzung von Unterschriftensammlungen geht. Gleichzeitig warnt die Fraktion davor, bew\u00e4hrte Mitspracherechte der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger leichtfertig zu beschneiden.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u201eB\u00fcrgerentscheide geh\u00f6ren zur demokratischen DNA unseres Freistaats \u2013 daran darf nicht ger\u00fcttelt werden\u201c, betont Wolfgang Hauber, Landtagsabgeordnete\/r der FREIEN W\u00c4HLER. Gerade bei emotional sensiblen Themen wie der Krankenhausplanung sei es wichtig, das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in politische Prozesse zu bewahren. \u201eWenn wir hier Beteiligungsrechte einschr\u00e4nken, entsteht der fatale Eindruck, dass Entscheidungen \u00fcber die K\u00f6pfe der Menschen hinweg getroffen werden\u201c, so Hauber weiter.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die FREIE W\u00c4HLER-Fraktion spricht sich daher klar gegen \u00dcberlegungen aus, B\u00fcrgerentscheide im Bereich der Krankenhausplanung k\u00fcnftig vollst\u00e4ndig auszuschlie\u00dfen. Solche Vorhaben seien nicht nur sachlich fragw\u00fcrdig, sondern auch politisch riskant \u2013 denn sie k\u00f6nnten \u00c4ngste und Misstrauen sch\u00fcren, statt diese zu befrieden. \u201eKrankenh\u00e4user sind eine tragende S\u00e4ule der regionalen Daseinsvorsorge im Freistaat \u2013 sowohl in urbanen Zentren als auch in der Fl\u00e4che. Gerade kommunale Kliniken leisten einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit, weil sie oft dort einspringen, wo private Tr\u00e4ger nicht mehr wirtschaftlich arbeiten k\u00f6nnen\u201d, argumentiert Hauber.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ein Ausschluss kommunaler B\u00fcrgerbegehren bei Krankenhausfragen sei daher ein schwerer Fehler. \u201eEine Klinik ist mehr als ein medizinischer Betrieb \u2013 sie ist Teil des kommunalen Selbstverst\u00e4ndnisses und schafft Bindung, Vertrauen und Identifikation. Entscheidungen \u00fcber ihren Bestand d\u00fcrfen nicht an den B\u00fcrgern vorbei getroffen werden.\u201d<\/p>\n<p align=\"justify\">Zudem sei die Krankenhausplanung eng mit der demokratischen Legitimation vor Ort verkn\u00fcpft: \u201eDie B\u00fcrger gestalten \u00fcber gew\u00e4hlte Verwaltungs- und Aufsichtsgremien mit \u2013 sie haben ein Recht darauf, \u00fcber Strukturentscheidungen mitzubestimmen. B\u00fcrgerentscheide sind deshalb ein legitimes Mittel, um Bedarfsgerechtigkeit nicht nur gesundheits\u00f6konomisch, sondern auch gesellschaftlich einzuordnen\u201d, so Hauber abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p align=\"justify\">Foto: Brigitte Dorr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"MdL Wolfgang Hauber: B\u00fcrgerbegehren geh\u00f6ren zur politischen Kultur Bayerns \u2013 Krankenhausplanung darf nicht ausgeschlossen werden! Wei\u00dfenburg (red).. 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