{"id":294283,"date":"2025-07-26T01:40:12","date_gmt":"2025-07-26T01:40:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/294283\/"},"modified":"2025-07-26T01:40:12","modified_gmt":"2025-07-26T01:40:12","slug":"koalitionsstreit-in-berlin-wuest-mahnt-zu-sachlichkeit-bei-gespraechen-zur-richterwahl-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/294283\/","title":{"rendered":"Koalitionsstreit in Berlin &#8211; W\u00fcst mahnt zu Sachlichkeit bei Gespr\u00e4chen zur Richterwahl &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Der Streit in der Bundesregierung nach der geplatzten Richterwahl g\u00e4rt weiter. Der NRW-Ministerpr\u00e4sident kritisiert den Umgang mit Brosius-Gersdorf und sieht Lerneffekte.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">D\u00fcsseldorf (dpa\/lnw) &#8211; Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst (CDU) hat an die schwarz-rote Koalition in Berlin appelliert, die weiteren Gespr\u00e4che zur Richterwahl sachlich zu f\u00fchren. \u201eDie Richterwahl ist nat\u00fcrlich nicht gut gelaufen \u2013 wenn auch sicher keine Staatskreise dadurch ausgel\u00f6st wurde, wie manche behaupten\u201c, sagte er dem Nachrichtenmagazin \u201eFocus\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eIch hoffe, dass Union und SPD in der Sommerpause sachlich und unaufgeregt \u00fcber die Richterwahl sprechen k\u00f6nnen, so dass es im September einen neuen Anlauf geben kann\u201c, sagte W\u00fcst. Aus der verschobenen Wahl lasse sich sicher lernen. \u201eIch kann aus den Erfahrungen aus meinen Koalitionen sagen, ob mit FDP oder den Gr\u00fcnen: Sprechen hilft immer, gerade wenn es schwierig wird.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Wahl von drei Kandidatinnen und Kandidaten f\u00fcr das Bundesverfassungsgericht war vor zwei Wochen kurzfristig von der Tagesordnung des Bundestags genommen worden. Grund war Widerstand innerhalb der Unionsfraktion gegen die von der SPD vorgeschlagene Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf, vor allem wegen deren Haltung zu Abtreibungen.<\/p>\n<p>\u201eViele der Angriffe auf sie waren einfach absolut nicht in Ordnung\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">W\u00fcst kritisierte den Umgang mit Brosius-Gersdorf, die er als \u201efachlich sehr versiert auftretende Juristin und starke Pers\u00f6nlichkeit wahrgenommen\u201c habe. \u201eViele der Angriffe auf sie waren einfach absolut nicht in Ordnung. Diese Unvers\u00f6hnlichkeit mancher Debatte dieser Zeit stimmt mich nachdenklich.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Gleichwohl k\u00f6nne er nachvollziehen, dass in der Unionsfraktion angesichts der Diskussion um Brosius-Gersdorf Fragen aufgeworfen wurden. \u201eDer Schutz des ungeborenen Lebens und die W\u00fcrde des Menschen sind ein zentrales Gut \u2013 f\u00fcr unsere Verfassung und f\u00fcr uns als Gesellschaft\u201c, betonte W\u00fcst. \u201eEs ist aus diesem Grund nicht in Ordnung, wenn das Eintreten f\u00fcr den Schutz des Lebens als rechts oder gar rechtsextrem dargestellt wird. Sachliche Kritik muss zul\u00e4ssig sein \u2013 gerade, wenn man f\u00fcr hohe Staats\u00e4mter antritt.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250726-930-841246\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Streit in der Bundesregierung nach der geplatzten Richterwahl g\u00e4rt weiter. 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