{"id":294635,"date":"2025-07-26T05:05:10","date_gmt":"2025-07-26T05:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/294635\/"},"modified":"2025-07-26T05:05:10","modified_gmt":"2025-07-26T05:05:10","slug":"europatag-am-oberuckersee-mit-joschka-fischer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/294635\/","title":{"rendered":"Europatag am Oberuckersee mit Joschka Fischer"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Hochkar\u00e4tige G\u00e4ste, aktuelle Themen, offener Austausch: Am 2. August l\u00e4dt der Verein Arbeit an Europa e.V. zum Europatag nach Oberuckersee ein. Im Zentrum stehen die deutsch-russischen Beziehungen \u2013 aus historischer, politischer, medialer und kultureller Perspektive. Die Veranstaltung ist \u00f6ffentlich und kostenlos, sie findet im Europa.Speicher am Gutshof 4 statt.<\/p>\n<p>Vier Workshops, zwei Podien, eine Festrede<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Besonders bemerkenswert: Mit Joschka Fischer, ehemaliger Au\u00dfenminister und Vizekanzler, sowie dem international renommierten Osteuropa-Historiker J\u00f6rg Baberowski kommen zwei bekannte Pers\u00f6nlichkeiten in die Uckermark \u2013 ein Signal f\u00fcr die wachsende Bedeutung regionaler Debattenr\u00e4ume.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das Programm ist vielf\u00e4ltig und bietet Raum f\u00fcr unterschiedliche Perspektiven. Es beginnt um 10.30 Uhr mit einer Begr\u00fc\u00dfung. Ab 11 Uhr starten parallel zwei Workshops. In einem beleuchtet Prof. J\u00f6rg Baberowski die lange und konfliktreiche Geschichte von Krieg und Frieden in den deutsch-russischen Beziehungen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zeitgleich diskutieren Iwan Kolpakow, Gr\u00fcnder des unabh\u00e4ngigen russischen Nachrichtenportals Meduza, und Kerstin Holm, Russland-Expertin der FAZ, \u00fcber die Lage der Pressefreiheit in Russland.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Nach einer Mittagspause folgen ab 13.30 Uhr zwei weitere Workshop-Angebote. Roland Freudenstein von der Free Russia Foundation besch\u00e4ftigt sich mit der Rolle und Wahrnehmung der russischen Opposition im Westen. Parallel analysieren der Schriftsteller Sergej Lebedew und erneut Kerstin Holm, wie sich russische Kulturschaffende im Exil in Europa positionieren.<\/p>\n<p>Podiumsdiskussionen mit Blick in die Zukunft<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Am sp\u00e4ten Nachmittag richtet ein prominent besetztes Podium den Blick nach vorn: Wie k\u00f6nnten die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen neu geordnet werden? Diese Frage diskutieren unter anderem Sabine Adler (Deutschlandfunk), der Bundestagsabgeordnete David Gregosz (CDU) sowie Sergey Lagodinsky, Europaabgeordneter der Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Den H\u00f6hepunkt des Tages bildet die Festrede von Joschka Fischer um 18 Uhr. Unter dem Titel \u201eWelt in Aufruhr \u2013 Die Stunde Europas\u201c reflektiert er \u00fcber die geopolitische Lage und Europas Verantwortung. Anschlie\u00dfend spricht er mit der Journalistin Helene Bubrowski (Table.Media) \u00fcber die Rolle Europas in der aktuellen Weltlage.<\/p>\n<p>Leser weist auf Veranstaltung hin<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Templiner B\u00fcrger Marcus Kasner machte die Redaktion im Vorfeld auf den Europatag aufmerksam. In einer E-Mail verwies er auf das au\u00dfergew\u00f6hnlich hochkar\u00e4tige Programm und \u00e4u\u00dferte zugleich Kritik an einer seiner Ansicht nach unausgewogenen medialen Darstellung sicherheitspolitischer Themen. Als Beispiel nannte er die Berichterstattung zu Veranstaltungen mit Kritik an der NATO-Osterweiterung und forderte \u201eeine objektive Auseinandersetzung\u201c mit den Ursachen des Ukrainekriegs.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Kasner verweist dabei auf eine aktuelle \u00c4u\u00dferung des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg: \u201e\u041a\u0443\u0434\u0430 \u0441\u0442\u0443\u043f\u0430\u0435\u0442 \u043d\u043e\u0433\u0430 \u0440\u0443\u0441\u0441\u043a\u043e\u0433\u043e \u0441\u043e\u043b\u0434\u0430\u0442\u0430, \u0442\u043e \u043d\u0430\u0448\u0435.\u201c \u2013 \u201eWo der Fu\u00df des russischen Soldaten hintritt, ist unser Land.\u201c<\/p>\n<p>Ein europ\u00e4isches Thema \u2013 lokal diskutiert<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Mit dem Europatag entsteht in der Uckermark ein Raum f\u00fcr differenzierte Diskussionen \u00fcber ein Thema, das aktuell kaum an Brisanz verlieren d\u00fcrfte. Die Veranstalter sehen es als Einladung an die \u00d6ffentlichkeit, sich jenseits von Polarisierung mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft europ\u00e4isch-russischer Beziehungen auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Weitere Informationen gibt es auf der <a href=\"https:\/\/arbeitaneuropa.com\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Website Arbeit an Europa e.V.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hochkar\u00e4tige G\u00e4ste, aktuelle Themen, offener Austausch: Am 2. 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