{"id":295903,"date":"2025-07-26T16:43:10","date_gmt":"2025-07-26T16:43:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/295903\/"},"modified":"2025-07-26T16:43:10","modified_gmt":"2025-07-26T16:43:10","slug":"tour-groves-ueberrascht-lipowitz-trennen-120-km-vom-podium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/295903\/","title":{"rendered":"Tour: Groves \u00fcberrascht &#8211; Lipowitz trennen 120 km vom Podium"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 26.07.2025 17:14 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Australier Kaden Groves hat die 20. Etappe der Tour de France gewonnen. In Pontarlier siegte er nach teilweise str\u00f6menden Regen \u00fcberraschend als Solist. Zweiter wurde Frank van den Broek, Dritter Pascal Eenkhoorn. Tadej Pogacar verteidigte seinen Vorsprung im Gesamtklassement und steht vor dem Tour-Sieg.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n16 Kilometer vor dem Ziel hatte sich Groves aus einer dreik\u00f6pfigen Ausrei\u00dfergruppe abgesetzt. Untypisch f\u00fcr den Australier, der als starker Sprinter normalerweise keine Solo-Siege feiert. F\u00fcr das Team Alpecin-Deceuninck machte Groves den damit bereits dritten Sieg bei dieser Tour perfekt: Jasper Philipsen hatte die 1. Etappe gewonnen, Mathieu van der Poel die 2. Etappe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGroves hat mit dem gr\u00f6\u00dften Erfolg seiner Karriere nun bei allen Grand Tours Tagessiege gefeiert. Zuvor gewann der 26-J\u00e4hrige bereits zwei Etappen beim Giro, eine auch in diesem Jahr, und sieben Etappen bei der Vuelta.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Kaden Groves (vorne) im Finale der 20. Etappe\n                    <\/p>\n<p>    Lipowitz trennen 120 km vom Tour-Podium<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFlorian Lipowitz erreichte mit der Favoritengruppe um Pogacar im Gelben Trikot das Ziel und f\u00e4hrt damit als Dritter im Gesamtklassement nach Paris. Dem Deutschen fehlen nun nur noch 120 Kilometer zum gr\u00f6\u00dften Erfolg eines Deutschen bei der Tour seit 2006. Auch das Wei\u00dfe Trikot des besten Jungprofis tr\u00e4gt der 24-J\u00e4hrige nach Paris. Sein erstes <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/florian-lipowitz-da-wird-ein-traum-in-erfuellung-gehen,interview-lipowitz-104.html\" title=\"Florian Lipowitz - &quot;Da wird ein Traum in Erf\u00fcllung gehen&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fazit im Interview mit der Sportschau<\/a>: &#8222;Die drei Wochen waren super hart und ich h\u00e4tte niemals damit gerechnet, da \u00fcberhaupt um das Podium mitfahren zu k\u00f6nnen. Da wird nat\u00fcrlich ein Traum in Erf\u00fcllung gehen.&#8220; F\u00fcr Pogacar gilt es nur noch, bei der letzten Etappe anzukommen. Sein Vorsprung auf den Gesamt-Zweiten Jonas Vingegaard betr\u00e4gt 4:24 Minuten.<\/p>\n<p>                    Nachwuchswertung (Wei\u00dfes Trikot)<\/p>\n<tr>\n                        Platz<br \/>\n                        Fahrer<br \/>\n                        Zeit<br \/>\n                    <\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            1<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Florian Lipowitz<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            74:06:08<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            2<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Oscar Onley<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 01:03<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            3<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            K\u00e9vin Vauquelin<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 11:26<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            4<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Ben Healy<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 16:53<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n                            5<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            Raul Garcia<\/p>\n<\/td>\n<td>\n                            + 2:04:49<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/ma10758590\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        20. Etappe<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/wertungen-uebersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Gesamtwertung<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie 20. Etappe f\u00fchrte \u00fcber 184,2 Kilometer von Nantua nach Pontarlier. Am vorletzten Tag der Tour ging es stetig auf und ab, es summierten sich dabei 2900 H\u00f6henmeter. Und nicht nur das Profil sondern auch das Wetter h\u00e4tte bestens zu einem Fr\u00fchjahrs-Klassiker gepasst. Bei str\u00f6menden Regen und relativ k\u00fchlen Temperaturen ging es nach dem Start in die erste von vier Bergwertungen.<\/p>\n<p>    Pogacar hat Bergtrikot sicher<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLouis Barr\u00e9 holte sich die ersten beiden Bergpunkte des Tages. F\u00fcr den Franzosen war dies ohne Bedeutung, denn er hatte bislang in der Wertung f\u00fcr das Bergtrikot noch keine Punkte. Der Profi von Intermarch\u00e9-Wanty sorgte aber f\u00fcr die Entscheidung in der Bergwertung. Pogacar war nun das Gepunktete Trikot auch theoretisch nicht mehr zu entrei\u00dfen. Kommt der Slowene in Paris an, dann hat er auch das Bergtrikot gewonnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRichtig absetzen konnte sich Barr\u00e8 aber nicht. F\u00fcr viele Teams war die 20. Etappe die letzte Chance, einen Etappenerfolg zu erringen. Entsprechend gro\u00df war die Hektik im Peloton, es gab viele Attacken, immer wieder L\u00fccken. Aber erst nach 65 Kilometern stand die erste Gruppe des Tages mit 13 Profis &#8211; mit dabei Groves, Tim Wellens und Matteo Jorgenson. Die beste Platzierung im Gesamtklassement hatte unter den Ausrei\u00dfern Jordan Jegat. Der Franzose lag als Elfter vier Minuten hinter Ben O\u2019Connor.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Im teilweise str\u00f6menden Regen ging es f\u00fcr die Profis nach Pontarlier\n                    <\/p>\n<p>    Erst nach 90 Kilometern Ruhe im Peloton<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Feld gab es danach aber immer noch Teams, die nicht zufrieden waren und noch Fahrer nach vorne in die Gruppe schicken wollten. Daher blieb der Vorsprung der Ausrei\u00dfer zun\u00e4chst im Sekundenbereich. Erst nach der H\u00e4lfte der Strecke, nach \u00fcber 90 Kilometern kehrte Ruhe ein, keiner hatte es mehr nach vorne geschafft &#8211; und der Vorsprung der Ausrei\u00dfer wuchs schnell auf zwei Minuten. Auch das Wetter hatte sich inzwischen gebessert, nach einem sehr verregneten Auftakt trockneten die Stra\u00dfen ab und es lie\u00df sich auch die Sonne blicken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm schwersten Anstieg des Tages, der Cote de Thesy 66 Kilometer vor dem Ziel, sortierte sich das Feld vorne und dahinter neu. Die einzige Bergwertung des Tages der 2. Kategorie war 3,6 Kilometer lang und mit 8,9 Prozent Steigung im Schnitt schon richtig steil. Und sowohl in der Spitzengruppe als auch im Hauptfeld gab es Attacken. Harry Sweeny, der sich oben die f\u00fcnf Bergpunkte holte, \u00fcbernahm einige Kilometer nach der Wertung als Solist die F\u00fchrung. Hinter dem Australier gab es zwei Verfolgergruppen.<\/p>\n<p>    Franzose Jegat r\u00fcckt auf Platz zehn vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach fast 30 Kilometern Solo-Flucht und 26 Kilomter vor dem Ziel, wieder bei str\u00f6menden Regen, war aber Sweenys Flucht beendet. Die neue Spitzengruppe bestand zun\u00e4chst aus zehn Profis. Das Hauptfeld hatte zu diesem Zeitpunkt bereits f\u00fcnf Minuten R\u00fcckstand, damit war klar, dass der Sieg an einen Ausrei\u00dfer gehen w\u00fcrde. St\u00fcrze und Attacken f\u00fchrten zu einer Reduzierung der Ausrei\u00dfergruppe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n20 Kilometer vor dem Ziel war nur noch ein Trio vorne. Mit Groves und Jake Stewart waren zwei sprintstarke Fahrer dabei, der Dritte war van den Broek. Groves wollte es aber offensichtlich nicht auf einen Sprint ankommen lassen. 16 Kilometer vor dem Ziel setzte sich der Australier alleine ab. Die letzten zehn Kilometer ging er mit 52 Sekunden Vorsprung an. F\u00fcr Jegat zahlte sich der Sprung in die erste Ausrei\u00dfergruppe ebenfalls aus, der Franzose kam als Siebter ins Ziel und r\u00fcckte in der Gesamtwertung auf Platz zehn.<\/p>\n<p>    Wie ver\u00e4ndert der Montmartre die Paris-Etappe?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Sonntag kehrt die Tour nach einem Jahr Pause nach Paris zur\u00fcck. Wegen der Olympischen Spiele in der franz\u00f6sischen Hauptstadt war 2024 Nizza der finale Etappenort. In Paris liegt das Ziel wieder auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es. Allerdings d\u00fcrfte es diesmal wohl keinen Sprint Royal geben. <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/wie-veraendert-der-montmartre-tour-finale,radsport-montmartre-102.html\" title=\"Tour de France: Wie ver\u00e4ndert der Montmartre die 21. Etappe?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erstmals geht es bei der 21. Etappe \u00fcber den Paris Hausberg Montmartre, und zwar gleich dreimal.<\/a> Die letzte Passage \u00fcber den 1,1 Kilometer langen Anstieg mit im Schnitt 5,9 Prozent Steigung erfolgt sechs Kilometer vor dem Zielstrich. Puncheure d\u00fcrften daher den Sprintern den Tagessieg streitig machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 26.07.2025 17:14 Uhr Der Australier Kaden Groves hat die 20. Etappe der Tour de France gewonnen. 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