{"id":296337,"date":"2025-07-26T20:46:00","date_gmt":"2025-07-26T20:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296337\/"},"modified":"2025-07-26T20:46:00","modified_gmt":"2025-07-26T20:46:00","slug":"leichter-anstieg-der-gefaehrdungseinschaetzungen-des-kindeswohls-in-sachsen-anhalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296337\/","title":{"rendered":"Leichter Anstieg der Gef\u00e4hrdungseinsch\u00e4tzungen des Kindeswohls in Sachsen-Anhalt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/kinderschutz3-678x381.jpg\" alt=\"Kinderschutz\" title=\"kinderschutz3\"\/><br \/>\n\t\u00a9 H@llAnzeiger<\/p>\n<p>Halle. StatLa. Im Jahr 2024 meldeten die Jugend\u00e4mter in Sachsen-Anhalt insgesamt 6.460 Verfahren zur Einsch\u00e4tzung der Gef\u00e4hrdung des Kindeswohls. Damit ist die Anzahl der Verfahren gegen\u00fcber dem Vorjahr um 4,9 % gestiegen (+299 F\u00e4lle).<\/p>\n<p>Wie das Statistische Landesamt mitteilt, reduzierte sich die Anzahl der Verfahren mit dem Ergebnis einer akuten Kindeswohlgef\u00e4hrdung um 145 F\u00e4lle (-12,7 %) leicht. Die Anzahl der Verfahren mit dem Ergebnis einer latenten Kindeswohlgef\u00e4hrdung, das hei\u00dft eine Kindeswohlgef\u00e4hrdung konnte nicht ausgeschlossen werden, stieg um 114 F\u00e4lle (+15,0 %).<\/p>\n<p>Das Ergebnis keine Kindeswohlgef\u00e4hrdung, aber Hilfebedarf, wurde 479-mal h\u00e4ufiger festgestellt als im Vorjahr (+19,3 %). Dagegen reduzierten sich die F\u00e4lle mit dem Ergebnis keine Kindeswohlgef\u00e4hrdung und kein Hilfebedarf um 149 F\u00e4lle (-8,4 %).<\/p>\n<p>Die meisten akuten Kindeswohlgef\u00e4hrdungen wurden bei Babys festgestellt (125 F\u00e4lle). Dabei war Vernachl\u00e4ssigung die h\u00e4ufigste Form der akuten Kindeswohlgef\u00e4hrdung unter Babys (97 F\u00e4lle). In dieser Altersgruppe und auch bei den Gef\u00e4hrdungseinsch\u00e4tzungen insgesamt (3.181 M\u00e4dchen; 3.279 Jungen) war das Geschlechterverh\u00e4ltnis stets relativ ausgeglichen.<\/p>\n<p>Verfahren wurden am h\u00e4ufigsten durch die Polizei\/Justizbeh\u00f6rden (1.834 F\u00e4lle), anonym (945 F\u00e4lle) sowie durch die Schule (662 F\u00e4lle) und Bekannte bzw. Nachbarn (619 F\u00e4lle) initiiert. In den meisten F\u00e4llen gab es zum Zeitpunkt des Verfahrens zur Feststellung einer Kindeswohlgef\u00e4hrdung keine Inanspruchnahme von Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe (67,9 %). Bei 32,1 % wurden zum Zeitpunkt des Verfahrens bereits Leistungen wahrgenommen.<\/p>\n<p>Bei Feststellung einer akuten oder latenten Kindeswohlgef\u00e4hrdung handelte es sich am h\u00e4ufigsten um Vernachl\u00e4ssigung des Kindes bzw. Jugendlichen (891 F\u00e4lle), gefolgt von k\u00f6rperlicher (285 F\u00e4lle) und psychischer Misshandlung (237 F\u00e4lle). Unter den registrierten F\u00e4llen wurde mit 78 F\u00e4llen sexuelle Gewalt als Ursache der Kindeswohlgef\u00e4hrdung angegeben.<\/p>\n<p>Die meisten Verfahren wurden 2024 wie auch in den Vorjahren in der kreisfreien Stadt Halle (Saale) eingeleitet (1.807 F\u00e4lle), gefolgt von der Landeshauptstadt Magdeburg (1.168 F\u00e4lle) sowie dem Landkreis Mansfeld-S\u00fcdharz (638 F\u00e4lle).<\/p>\n<p>Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Unversehrtheit des k\u00f6rperlichen, geistigen und seelischen Wohls. Werden dem zust\u00e4ndigen Jugendamt ma\u00dfgebliche Anhaltspunkte zur Gef\u00e4hrdung des Kindeswohls bekannt, hat es, im Zusammenwirken mehrerer Fachkr\u00e4fte, das Gef\u00e4hrdungsrisiko einzusch\u00e4tzen und entsprechenden Handlungsbedarf umzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u00a9 H@llAnzeiger Halle. StatLa. 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