{"id":296588,"date":"2025-07-26T23:09:13","date_gmt":"2025-07-26T23:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296588\/"},"modified":"2025-07-26T23:09:13","modified_gmt":"2025-07-26T23:09:13","slug":"israel-kuendigt-weitere-hilfslieferungen-und-kampfpausen-in-gaza-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296588\/","title":{"rendered":"Israel k\u00fcndigt weitere Hilfslieferungen und Kampfpausen in Gaza an"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. Die israelische Armee plant weitere Hilfsabw\u00fcrfe \u00fcber Gaza. Der erste soll noch in der Nacht starten. Alle aktuellen Entwicklungen im Blog.<\/p>\n<p>Angesichts der gro\u00dfen Hungerkatastrophe, die im <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/gazastreifen\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Gaza-Streifen<\/a> inzwischen die gesamte Bev\u00f6lkerung betrifft, hat der britische Premierminister Keir Starmer einen rigorosen Schritt der Unterst\u00fctzung angek\u00fcndigt. Die britische Regierung wolle kranke Kinder evakuieren und medizinisch versorgen lassen. Genaue Details sind noch offen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/frankreich\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1656498979\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreichs<\/a> Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/emmanuel-macron\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1675251152\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Emmanuel Macron<\/a> hat zuvor \u00fcberraschend angek\u00fcndigt, den Pal\u00e4stinenserstaat offiziell anzuerkennen. Eine au\u00dfenpolitische Kehrtwende, auf die unter anderem die <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/usa\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/panorama\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1631887690\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> mit Kritik reagieren. Die Bundesregierung schloss sich Macrons Appell zun\u00e4chst nicht an. <\/p>\n<p>   Hauptstadt Inside von J\u00f6rg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hinter den Kulissen der Politik &#8211; meinungsstark, exklusiv, relevant.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>Allerdings unterzeichnete Bundeskanzler <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/friedrich-merz\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1641296550\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a> (CDU) zusammen mit Macron und Starmer einen Appell an die israelische Regierung, alle Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfslieferungen aufzuheben. Die Staatschefs fordern zudem die Freilassung s\u00e4mtlicher Geiseln und einen sofortigen Waffenstillstand.<\/p>\n<p>Aktuelle Nachrichten zur Lage in Israel und im Gazastreifen im Blog.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Briten k\u00fcndigen Evakuierung und Behandlung schwer kranker Kinder aus Gaza an\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien will Pal\u00e4stina vorerst nicht als Staat anerkennen<\/p>\n<p>Berlin, Paris und London: \u201eHumanit\u00e4re Katastrophe\u201c im Gazastreifen \u201emuss jetzt enden\u201c<\/p>\n<p>Deutschland will Pal\u00e4stina vorerst nicht anerkennen<\/p>\n<p><strong>Israel k\u00fcndigt neue Hilfslieferungen und Kampfpausen in Gaza an<\/strong>\u00a0Das israelische Milit\u00e4r k\u00fcndigte am Abend an, erneut Hilfsg\u00fcter \u00fcber dem Gazastreifen abzuwerfen. Zus\u00e4tzlich sollen \u00fcber humanit\u00e4re Korridore Nahrungsmittel und Medikamente mit Unterst\u00fctzung der Vereinten Nationen geliefert werden. In dicht besiedelten Gebieten k\u00f6nne es zeitweise zu Kampfpausen kommen, so die Armee.\u00a0Der erste Abwurf von Hilfsg\u00fctern aus der Luft sollte demnach noch in der Nacht stattfinden \u2013 es ging dabei aber nur um sieben Paletten mit Hilfsg\u00fctern, darunter Mehl, Zucker und Konserven. Die Aktion werde in Abstimmung mit internationalen Hilfsorganisationen durchgef\u00fchrt, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p>Die Lieferung \u00fcber den Luftweg gilt Helfern zufolge allerdings als die teuerste und ineffektivste Form humanit\u00e4rer Hilfslieferungen \u2013 auch, weil es dabei meist um relativ geringe Mengen geht. Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Pal\u00e4stinenser, die gr\u00f6\u00dftenteils dringend auf Hilfe angewiesen sind.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Merz, Macron, Starmer: Dringende Beratungen zur Lage in GazaBundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Gro\u00dfbritanniens Premierminister Keir Starmer haben angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten ihren Kurs abgestimmt. Nach einem Telefonat am Samstagmorgen sprach Merz von einer \u201egro\u00dfen \u00dcbereinstimmung\u201c zwischen den drei Staats- und Regierungschefs, wie das Bundespresseamt mitteilte. Gemeinsam wolle man die n\u00e4chsten Schritte \u201ein den kommenden Tagen sehr eng koordiniert\u201c angehen, erkl\u00e4rte der Kanzler weiter.\u00a0<\/p>\n<p>Vonseiten der britischen Regierung hie\u00df es Starmer, Merz und Macron h\u00e4tten \u00fcber die Lage im Gazastreifen gesprochen, die sie als entsetzlich einsch\u00e4tzten. Sie h\u00e4tten die dringende Notwendigkeit eines Waffenstillstands betont, sowie dass Israel alle Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Hilfen aufheben m\u00fcsse und die notleidenden Menschen in Gaza mit Nahrungsmitteln versorgt werden k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>\u00d6sterreich: &#8222;Stehen an der Seite Israels&#8220;\u00a0Das \u00f6sterreichische Au\u00dfenministerium hat die Unterzeichnung \u00d6sterreichs des Appells von 28 Staaten f\u00fcr ein sofortiges Ende des Krieges im Gazastreifen verteidigt und vor allem mit der nicht mehr hinnehmbaren Lage in dem Pal\u00e4stinensergebiet erkl\u00e4rt. \u00d6sterreich stehe an der Seite Israels und verstehe den Kampf des j\u00fcdischen Staates \u201egegen die existenziellen Bedrohungen von au\u00dfen\u201c, sagte Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger der \u201eWelt am Sonntag\u201c. \u00a0<\/p>\n<p>Gleichzeitig betonte sie: \u201eWir m\u00fcssen als Freunde Israels der Regierung in Jerusalem jetzt auch sagen: Wir k\u00f6nnen die humanit\u00e4re Lage in Gaza so nicht mehr hinnehmen. Das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht in Gaza muss uneingeschr\u00e4nkt eingehalten werden\u201c, f\u00fcgte die Vorsitzende der liberalen Partei Neos hinzu. Dazu geh\u00f6re auch \u201eganz wesentlich\u201c die Freilassung der in der Gefangenschaft der Hamas verbliebenen israelischen Geiseln und das Ende der radikalislamischen Organisation. \u201eDas Fenster f\u00fcr Frieden in der Region ist jetzt aus unterschiedlichen Gr\u00fcnden offen. Israel sollte diese Chance ergreifen\u201c, sagte Meinl-Reisinger.\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst 25 L\u00e4nder, darunter Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Italien, hatten am Montag in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung ein sofortiges Kriegsende im Gazastreifen gefordert. Auch \u00d6sterreich war dabei. Am Dienstag schlossen sich drei weitere L\u00e4nder sowie die EU-Kommission an. Die unterzeichnenden L\u00e4nder fordern Israel auf, \u201eseinen Verpflichtungen gem\u00e4\u00df dem humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrecht nachzukommen\u201c. Deutschland geh\u00f6rt &#8211; wie auch die USA &#8211;\u00a0 nicht zur Reihe der Unterzeichner.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Briten k\u00fcndigen Evakuierung und Behandlung schwer kranker Kinder aus Gaza an\u00a0Die britische Regierung will schwer kranke Kinder aus dem Gazastreifen im Vereinigten K\u00f6nigreich behandeln lassen. Angesichts der \u201ehumanit\u00e4ren Katastrophe\u201c verst\u00e4rke Gro\u00dfbritannien die Bem\u00fchungen, \u201eKinder aus Gaza zu evakuieren, die dringend medizinische Hilfe ben\u00f6tigen\u201c, sagte Premierminister Keir Starmer in einer auf der Plattform X verbreiteten Videobotschaft. Weitere Details zu dem Plan nannte Starmer nicht. Die Lage f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung dort sei \u201eabsolut erschreckend\u201c.<\/p>\n<p>Zudem k\u00fcndigte der Premier an, in Zusammenarbeit mit Jordanien britische Hilfslieferungen aus der Luft \u00fcber dem Gazastreifen abwerfen zu wollen. Daran werde mit Hochdruck gearbeitet. Die Lieferung \u00fcber den Luftweg gilt allerdings Hilfsorganisationen zufolge als die teuerste und ineffektivste Form humanit\u00e4rer Hilfslieferungen &#8211; auch, weil es dabei meist um relativ geringe Mengen geht.\u00a0<\/p>\n<p>Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Pal\u00e4stinenser, die gr\u00f6\u00dftenteils dringend auf Hilfe angewiesen sind. Trotz heftiger internationaler Kritik l\u00e4sst Israel aktuell nur sehr wenig Hilfe in den K\u00fcstenstreifen. Israel will j\u00fcngsten Berichten zufolge wieder das Abwerfen von Hilfslieferungen aus der Luft erlauben.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Pal\u00e4stinensische Beh\u00f6rden: Israels Armee t\u00f6tet zwei Pal\u00e4stinenser\u00a0Im Westjordanland haben israelische Streitkr\u00e4fte pal\u00e4stinensischen Angaben zufolge am Freitag zwei Menschen get\u00f6tet. Die Pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde erkl\u00e4rte, im Gebiet von Hebron im S\u00fcden sei ein Menschen \u201ein der N\u00e4he von Beit Fajjar von israelischen Besatzungstruppen get\u00f6tet\u201c worden und seine Leiche werde von den Israelis einbehalten. Die israelische Armee erkl\u00e4rte indes, ein \u201eTerrorist\u201c habe versucht, die nahegelegene israelische Siedlung Migdal Oz anzugreifen und sei von einem Sicherheitsbeamten get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Der Pal\u00e4stinenser sei \u201emit einem Messer in der Hand auf die Siedlung zugerannt\u201c, bevor er von einem Wachmann erschossen wurde, hie\u00df es weiter. Die Armee gab an zu pr\u00fcfen, ob es sich dabei um den von der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde gemeldeten Vorfall handelt.\u00a0<\/p>\n<p>In einem separaten Vorfall, der sich ebenfalls im Gebiet von Hebron ereignete, wurde der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde zufolge der 19-j\u00e4hrige Wadih Samamra \u201edurch Kugeln der Besatzungstruppen\u201c get\u00f6tet. Von israelischer Seite gab es dazu zun\u00e4chst keine Stellungnahme.<\/p>\n<p>Das pal\u00e4stinensische Gesundheitsministerium teilte indes mit, dass am Freitag ein 14-J\u00e4hriger an den Folgen seiner Verletzungen gestorben sei, welche ihm israelische Soldaten Anfang der Woche bei einem \u00dcberfall auf das Fl\u00fcchtlingslager Al-Ain im Norden des Westjordanlandes zugef\u00fcgt h\u00e4tten. Der israelischen Armee und pal\u00e4stinensischen Medien zufolge hatten Streitkr\u00e4fte das Fl\u00fcchtlingslager im n\u00f6rdlichen Gebiet von Nablus gest\u00fcrmt.<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/fo4dPLhJ0SZwTof5UH5p.jpeg\"  alt=\"Stephanowitz, Johann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Israel f\u00e4ngt Rakete aus dem Jemen abNach Angaben des israelischen Milit\u00e4rs ist am Abend aus dem Jemen eine Rakete auf Israel abgefeuert worden. Im S\u00fcden Israels sowie im Westjordanland schrillten die Sirenen. Kurz darauf gab das Milit\u00e4r Entwarnung: Das israelische Luftabwehrsystem habe die Rakete erfolgreich abgefangen. Zu m\u00f6glichen Sch\u00e4den durch herabst\u00fcrzende Teile gibt es bislang keine Informationen<\/p>\n<p>Seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 greifen Mitglieder der Huthi-Miliz im Jemen Israel regelm\u00e4\u00dfig mit Raketen und Drohnen an \u2013 nach eigenen Angaben als Ausdruck ihrer Solidarit\u00e4t mit der islamistischen Hamas im Gazastreifen.<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien will Pal\u00e4stina vorerst nicht als Staat anerkennenGro\u00dfbritannien schlie\u00dft sich der Ank\u00fcndigung Frankreichs, Pal\u00e4stina als Staat anerkennen zu wollen, nicht an. Premierminister Keir Starmer teilte nach einem Telefonat mit Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz mit, eine Anerkennung m\u00fcsse \u201eTeil eines umfassenderen Plans sein\u201c, mit einer Zweistaatenl\u00f6sung und einem dauerhaften Frieden f\u00fcr Pal\u00e4stinenser und Israelis.\u00a0<\/p>\n<p>Die \u201ehumanit\u00e4re Katastrophe\u201c im Gazastreifen m\u00fcsse ein Ende finden, hie\u00df es in einer gemeinsamen Mitteilung nach dem Gespr\u00e4ch. Die Grundbed\u00fcrfnisse der Zivilbev\u00f6lkerung, inklusive Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser, m\u00fcssten unverz\u00fcglich gew\u00e4hrt werden. Der Zivilbev\u00f6lkerung grundlegende humanit\u00e4re Hilfe vorzuenthalten, sei \u201einakzeptabel\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>\u00c4rzte ohne Grenze wirft Israel Einsatz von \u201eHunger als Waffe\u201c vorDie Hilfsorganisationen \u00c4rzte ohne Grenzen (MSF) hat Israel vorgeworfen, die Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen \u201evors\u00e4tzlich auszuhungern\u201c und vor Mangelern\u00e4hrung in dem Gebiet gewarnt. \u201eDer gezielte Einsatz von Hunger als Waffe durch die israelischen Beh\u00f6rden in Gaza hat ein beispielloses Ausma\u00df erreicht\u201c, kritisierte die Organisation am Freitag.<\/p>\n<p>Untersuchungen in Einrichtungen der Organisation in den vergangenen Wochen h\u00e4tten ergeben, dass ein Viertel der Kinder im Alter von sechs Monaten bis f\u00fcnf Jahren sowie ein Viertel der behandelten schwangeren und stillenden Frauen unterern\u00e4hrt seien. Im Krankenhaus von \u00c4rzte ohne Grenzen in der Stadt Gaza habe sich die Zahl der wegen Mangelern\u00e4hrung behandelten Menschen seit Mitte Mai vervierfacht, teilte die Organisation mit. Neben den Patienten k\u00e4mpfe auch das medizinische Personal um sein \u00dcberleben, erkl\u00e4rte MSF.<\/p>\n<p>Die Organisation forderte,\u00a0 die israelischen Beh\u00f6rden m\u00fcssten \u201edringend die Einfuhr von Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Hilfsg\u00fctern nach Gaza in ausreichendem Umfang zulassen\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>SPD-Au\u00dfenpolitiker \u00e4u\u00dfert Verst\u00e4ndnis f\u00fcr MacronDer SPD-Au\u00dfenpolitiker Adis Ahmetovi\u0107 hat Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die geplante Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates durch Frankreich ge\u00e4u\u00dfert. \u201eDie Ank\u00fcndigung von Pr\u00e4sident Macron, Pal\u00e4stina als Staat anzuerkennen, ist ein nachvollziehbarer Schritt aus Sicht franz\u00f6sischer Au\u00dfenpolitik\u201c, sagte der au\u00dfenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion der Deutschen Presse-Agentur. Er betonte, dass auch f\u00fcr Deutschland eine Anerkennung Pal\u00e4stinas als Staat \u201enicht zwingend\u201c erst am Ende des Weges zu einer Zweistaatenl\u00f6sung stehen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Damit weicht er von der Haltung ab, die zuvor von der Bundesregierung kommuniziert wurde. \u201eDie Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staats betrachtet sie (die Regierung) weiter als einen der abschlie\u00dfenden Schritte auf dem Weg zur Verwirklichung einer Zweistaatenl\u00f6sung\u201c, hatte Regierungssprecher Stefan Kornelius in einer ersten Reaktion erkl\u00e4rt.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Berlin, Paris und London: \u201eHumanit\u00e4re Katastrophe\u201c im Gazastreifen \u201emuss jetzt enden\u201c<\/p>\n<p>Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien haben Israel zur Aufhebung aller Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfslieferungen in den Gazastreifen aufgerufen. \u201eDie humanit\u00e4re Katastrophe, die wir derzeit im Gazastreifen beobachten, muss jetzt enden\u201c, erkl\u00e4rten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung. Zudem riefen sie zu einem sofortigen Waffenstillstand in dem Pal\u00e4stinensergebiet und zur \u201ebedingungslosen\u201c Freilassung aller Hamas-Geiseln auf.<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat die radikalislamische Hamas beschuldigt, f\u00fcr ein Feststecken der Verhandlungen \u00fcber eine Feuerpause im Gazastreifen verantwortlich zu sein. \u201eDie Hamas ist das Hindernis f\u00fcr ein Abkommen zur Freilassung der Geiseln\u201c, erkl\u00e4rte der israelische Regierungschef am Freitag. Gemeinsam mit den USA werde Israel nun alternative Optionen erw\u00e4gen, \u201eum unsere Geiseln nach Hause zu holen, die Terrorherrschaft der Hamas zu beenden und einen dauerhaften Frieden f\u00fcr Israel und unsere Region zu sichern\u201c.<\/p>\n<p>Israel und die USA hatten am Donnerstag fast drei Wochen nach Beginn der j\u00fcngsten Gespr\u00e4chsrunde ihre Verhandlungsteams aus dem katarischen Doha zur\u00fcckgerufen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff warf der Hamas dabei eine Blockadehaltung in den Verhandlungen vor.<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Wadephul sieht Anerkennung Pal\u00e4stinas \u201eeher am Ende\u201c von Weg zu Zwei-Staaten-L\u00f6sung<\/p>\n<p>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU) hat die deutsche Haltung bekr\u00e4ftigt, vorerst keinen Staat Pal\u00e4stina anzuerkennen. Es geh\u00f6re zur Politik der Bundesregierung, \u201edass wir konkrete Schritte unternehmen und Ma\u00dfnahmen ergreifen, um den Staatsbildungsprozess Pal\u00e4stinas zu f\u00f6rdern\u201c, sagte Wadephul am Freitag dem ARD-Hauptstadtstudio. Dazu geh\u00f6re f\u00fcr Deutschland ebenso wie f\u00fcr Frankreich auch \u201edie Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates &#8211; wir sehen das aber eher am Ende dieses Prozesses\u201c.<\/p>\n<p>Zugleich k\u00fcndigte Wadephul eine h\u00e4rtere Gangart im Umgang mit Israel mit Blick auf die Lage in Gaza an. Es sei die Haltung der Bundesregierung, \u201edass die humanit\u00e4re Situation im Gaza-Streifen f\u00fcr uns v\u00f6llig inakzeptabel ist und dass nat\u00fcrlich Israel eine zentrale Verantwortung daf\u00fcr hat, dass diese humanit\u00e4re Hilfe zu den Menschen gelangt\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Israel will bald wieder Hilfslieferungen aus der Luft<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der humanit\u00e4ren Krise im Gazastreifen sollen in K\u00fcrze wieder Hilfslieferungen aus der Luft f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser in dem Gebiet abgeworfen werden. \u201eIn den n\u00e4chsten Tagen werden wieder humanit\u00e4re Hilfslieferungen \u00fcber dem Gazastreifen abgeworfen\u201c, sagte ein israelischer Vertreter, der anonym bleiben wollte, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Fl\u00fcge w\u00fcrden von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien koordiniert.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Die SPD hat sich nach der Ank\u00fcndigung Frankreichs zur Anerkennung eines pal\u00e4stinensischen Staates gegen einen baldigen derartigen Schritt Deutschlands ausgesprochen. \u201eEine heutige Anerkennung w\u00fcrde (&#8230;) an der schrecklichen Situation in Gaza zun\u00e4chst nichts \u00e4ndern\u201c, erkl\u00e4rte die stellvertretende Bundestags-Fraktionschefin Siemtje M\u00f6ller am Freitag. \u201eSie w\u00e4re auch verfr\u00fcht mit Blick auf die Entwicklungen in den pal\u00e4stinensischen Gebieten.\u201c Gleichwohl d\u00fcrfe eine Anerkennung \u201ekein Tabu\u201c sein.\u00a0<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p>Facebook<\/p>\n<p>Auf Facebook teilen<\/p>\n<p>Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>Teilen<\/p>\n<p rel=\"author\" class=\"text-brand\">fmg, dpa, afp, epd, kna<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. 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