{"id":296797,"date":"2025-07-27T01:07:26","date_gmt":"2025-07-27T01:07:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296797\/"},"modified":"2025-07-27T01:07:26","modified_gmt":"2025-07-27T01:07:26","slug":"reiche-wir-muessen-mehr-und-laenger-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296797\/","title":{"rendered":"Reiche: \u00abWir m\u00fcssen mehr und l\u00e4nger arbeiten\u00bb"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Die Deutschen m\u00fcssen nach Einsch\u00e4tzung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche l\u00e4nger und mehr arbeiten. \u00abDer demographische Wandel und die weiter steigende Lebenserwartung machen es unumg\u00e4nglich: Die Lebensarbeitszeit muss steigen\u00bb, sagte die CDU-Politikerin der \u00abFrankfurter Allgemeinen Zeitung\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abEs kann jedenfalls auf Dauer nicht gut gehen, dass wir nur zwei Drittel unseres Erwachsenenlebens arbeiten und ein Drittel in Rente verbringen\u00bb, sagte Reiche. Leider verweigerten sich zu viele zu lange der demographischen Realit\u00e4t. \u00abWir m\u00fcssen mehr und l\u00e4nger arbeiten\u00bb, sagte Reiche. Es gebe viele Besch\u00e4ftigte in k\u00f6rperlich anstrengenden Berufen. Es gebe aber auch viele, die l\u00e4nger arbeiten wollten und k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p>Unternehmen berichteten ihr, dass ihre Besch\u00e4ftigten am US-Standort 1.800 Stunden pro Jahr arbeiteten, in Deutschland aber nur 1.340 Stunden. \u00abIm internationalen Vergleich arbeiten die Deutschen im Durchschnitt wenig\u00bb, kritisierte Reiche. Was im Koalitionsvertrag an Reformen stehe, werde auf Dauer nicht reichen. \u00abDie sozialen Sicherungssysteme sind \u00fcberlastet. Die Kombination aus Lohnnebenkosten, Steuern und Abgaben machen den Faktor Arbeit in Deutschland auf Dauer nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig\u00bb, sagte Reiche.<\/p>\n<p>Kritik vom CDU-Sozialfl\u00fcgel<\/p>\n<p>Kritik an den Aussagen kommt vom CDU-Sozialfl\u00fcgel. CDA-Bundesvize Christian B\u00e4umler sieht Reiche als Fremdk\u00f6rper in der Bundesregierung. Ihre Forderungen h\u00e4tten keine Grundlage im Koalitionsvertrag. \u00abWer als Wirtschaftsministerin nicht realisiert, dass Deutschland eine hohe Teilzeitquote und damit eine niedrige durchschnittliche Jahresarbeitszeit hat, ist eine Fehlbesetzung\u00bb, sagte er.<\/p>\n<p>Der Sozialverband Deutschland (SoVD) \u00fcbte ebenfalls Kritik. Durch ein m\u00f6gliches Credo, dass die Menschen l\u00e4nger arbeiten k\u00f6nnten, d\u00fcrfe es nicht \u00abzu einer Anhebung des Renteneintrittsalters durch die Hintert\u00fcr kommen\u00bb, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. Eine Stabilisierung des Rentensystems k\u00f6nne nur eine Erwerbst\u00e4tigenversicherung bringen, die Beamte und Abgeordnete in die gesetzliche Rente einbeziehe.\u00a0<\/p>\n<p>Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnte vor einer Erh\u00f6hung des Rentenalters. \u00abF\u00fcr\u00a0gute Renten\u00a0muss jetzt auf der Einnahmeseite der Rentenversicherung mehr reinkommen\u00bb, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel. Gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie die M\u00fctterrente m\u00fcssten aus Steuergeldern und nicht aus der Rentenkasse bezahlt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Die Deutschen m\u00fcssen nach Einsch\u00e4tzung von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche l\u00e4nger und mehr arbeiten. \u00abDer demographische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":296798,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[1140,3364,29,30,1209,379,1458,4418],"class_list":{"0":"post-296797","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-arbeit","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-rente","14":"tag-soziales","15":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114922523542192933","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/296797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=296797"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/296797\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/296798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=296797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=296797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=296797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}