{"id":296926,"date":"2025-07-27T02:27:15","date_gmt":"2025-07-27T02:27:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296926\/"},"modified":"2025-07-27T02:27:15","modified_gmt":"2025-07-27T02:27:15","slug":"pogacar-vor-viertem-triumph-lipowitz-will-traum-erfuellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/296926\/","title":{"rendered":"Pogacar vor viertem Triumph &#8211; Lipowitz will Traum erf\u00fcllen"},"content":{"rendered":"<p>Pontarlier (dpa) &#8211; Selbst Tour-Dominator Tadej Pogacar waren die Strapazen der dreiw\u00f6chigen Schinderei auf Frankreichs Stra\u00dfen ins Gesicht geschrieben. \u00abJedes Jahr sagen wir, das war die h\u00e4rteste Tour. Aber dieses Jahr ist es ein anderes Level\u00bb, erkl\u00e4rte der m\u00fcde wirkende Slowene nach der letzten Etappe vor dem gro\u00dfen Finale am Sonntag in Paris. \u00abAber ich habe sie genossen, weil ich gute Beine hatte.\u00bb Der vierte Triumph bei der Tour de France ist dem Titelverteidiger praktisch nicht mehr zu nehmen.\u00a0<\/p>\n<p>Auch auf der 20. Etappe hatte Pogacar alles unter Kontrolle. Der 26-j\u00e4hrige Slowene erreichte an der Seite von Deutschlands Jungstar Florian Lipowitz mit dem Hauptfeld das Ziel in Pontarlier. Der str\u00f6mende Regen zu Beginn und am Ende des 184,2 Kilometer langen und h\u00fcgeligen Tagesabschnittes in der N\u00e4he der Schweizer Grenze machte es f\u00fcr die Profis aber alles andere als angenehm. Nun ist Paris f\u00fcr das Peloton in Sicht.\u00a0<\/p>\n<p>Pogacars Teamkollege Nils Politt glaubt fest daran, dass es eine Triumphfahrt f\u00fcr seinen Kapit\u00e4n in der franz\u00f6sischen Hauptstadt geben wird. \u00abVier Minuten mit auf die Schlussetappe zu nehmen, ist komfortabel und sehr, sehr sch\u00f6n\u00bb, sagte der K\u00f6lner der ARD. \u00abHeute war es noch mal ein schweres St\u00fcck Arbeit. Es war sehr hart von Anfang an, gerade auch mit den Wetterbedingungen. Ich bin froh, heil im Ziel zu sein.\u00bb<\/p>\n<p>Nach drei harten Tour-Wochen kann nur ein Sturz oder eine Krankheit den erneuten Sieg des Mannes in Gelb noch verhindern. In der Gesamtwertung hat der \u00fcberm\u00e4chtig erscheinende Pogacar einen klaren Vorsprung von 4:24 Minuten auf seinen Dauerrivalen Jonas Vingegaard.\u00a0<\/p>\n<p>Vingegaard akzeptiert die Dominanz seines Rivalen<\/p>\n<p>Der D\u00e4ne hatte bereits nach der letzten Alpen-Etappe hinauf in den Wintersport La Plagne die erneute Dominanz von Pogacar anerkannt: \u00abUm ehrlich zu sein, er war der st\u00e4rkste Fahrer, also hat er es auch verdient zu gewinnen. Manchmal muss man das einfach akzeptieren, und ich akzeptiere das jetzt auch.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Pogacar z\u00e4hlt nun die verbleibenden Stunden, bis er endlich in der franz\u00f6sischen Hauptstadt wie schon 2020, 2021 und 2024 den n\u00e4chsten gro\u00dfen Erfolg feiern kann. Bei der Siegerehrung auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es wird h\u00f6chstwahrscheinlich auch Lipowitz auf dem Podest stehen.\u00a0<\/p>\n<p>Der 24-Jahre alte Schwabe verteidigte auf 20. Etappe souver\u00e4n seinen dritten Platz und das Wei\u00dfe Trikot des besten Jungprofis. Im Gesamtklassement liegt der ehemalige Biathlet weiter 1:03 Minuten vor dem viertplatzierten Oscar Onley aus Gro\u00dfbritannien. Es w\u00e4re Lipowitz&#8216; gr\u00f6\u00dfter Erfolg in seiner jungen Radsport-Karriere.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDie drei Wochen waren super hart. Ich h\u00e4tte niemals damit gerechnet, um das Podium mitfahren zu k\u00f6nnen. Da wird ein Traum in Erf\u00fcllung gehen\u00bb, sagte der Profi des deutschen Red-Bull-Teams der ARD. \u00abWir werden morgen alles daf\u00fcr tun, dass es so bleibt. Aber ich bin ganz zuversichtlich.\u00bb<\/p>\n<p>Kl\u00f6den von Lipowitz begeistert<\/p>\n<p>Lipowitz k\u00f6nnte bei seiner ersten Frankreich-Rundfahrt als erster deutscher Radprofi seit Andreas Kl\u00f6den im Jahr 2006 auf das Tour-Podest klettern. Der zweimalige Tour-Zweite ist vom jungen Senkrechtstarter begeistert. \u00abLipowitz hat eine rosige Zukunft vor sich\u00bb, sagte der 50-j\u00e4hrige Kl\u00f6den der \u00abBild\u00bb-Zeitung. \u00abEr scheint einen riesigen Motor zu haben und geht nicht kaputt.\u00bb<\/p>\n<p>Den Tagessieg in Pontalier holte sich Kaden Groves. Der 26-j\u00e4hrige Australier siegte auf der h\u00fcgeligen Etappe vor Frank van den Broek aus den Niederlanden und dessen Landsmann Pascal Eenkhoorn.<\/p>\n<p>Montmartre-\u00dcberquerungen beim Finale in Paris<\/p>\n<p>Am Sonntag endet die Frankreich-Rundfahrt mit einem spektakul\u00e4ren Finale in Paris. 50 Jahre nach der ersten Ankunft auf den Champs-\u00c9lys\u00e9es gibt es in diesem Jahr eine entscheidende \u00c4nderung. Die Tour-Planer haben zum Jubil\u00e4um drei \u00dcberquerungen des h\u00fcgeligen Viertels Montmartre vor dem Endspurt auf dem ber\u00fchmten Boulevard eingebaut. Als Vorbild diente das Stra\u00dfenradrennen der Olympischen Spiele im vergangenen Jahr. So k\u00f6nnten nach 132,5 Kilometern auch Fahrer einer Fluchtgruppe beim Finale in der N\u00e4he des Arc de Triomphe den Sprintern die Show stehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pontarlier (dpa) &#8211; Selbst Tour-Dominator Tadej Pogacar waren die Strapazen der dreiw\u00f6chigen Schinderei auf Frankreichs Stra\u00dfen ins Gesicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":296927,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,156,30,984,8970,1209,9408,34902],"class_list":{"0":"post-296926","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-frankreich","11":"tag-germany","12":"tag-international","13":"tag-muenster","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-radsport","16":"tag-tour-de-france"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114922837992256063","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/296926","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=296926"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/296926\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/296927"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=296926"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=296926"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=296926"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}