{"id":297230,"date":"2025-07-27T05:31:37","date_gmt":"2025-07-27T05:31:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/297230\/"},"modified":"2025-07-27T05:31:37","modified_gmt":"2025-07-27T05:31:37","slug":"botanic-futures-in-blau-universitaet-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/297230\/","title":{"rendered":"Botanic Futures in Blau \u2014 Universit\u00e4t Bonn"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die Herstellung der Pflanzenabbildungen, genannt Zyanotypien, wurde unter Anleitung der K\u00fcnstlerin Parisa Karimi spezielles Papier und Stoff mit einer Eisenl\u00f6sung bestrichen, im Dunkeln getrocknet, anschlie\u00dfend mit Bl\u00e4ttern und Bl\u00fcten der Pflanzen Protea, Afra, Moos, Pewen, Grasnelke, Monstera und Kakaobaum bedeckt und belichtetet mit Sonnenlicht. Das intensive Blau und der Pflanzenabdruck bleiben zur\u00fcck und werden jetzt in den Botanischen G\u00e4rten gezeigt.<\/p>\n<p>Zuvor hatten die Studierenden im letzten Semester die koloniale Vergangenheit und Gegenwart botanischer Wissensproduktion bearbeitet. Im Zuge europ\u00e4ischer Expansion seit dem 15. Jahrhundert erschlossen sich europ\u00e4ische Wissenschaftler Wissen um die Nutzbarkeit vieler Pflanzen oft nur mit Hilfe indigener Expertise. Diese Beitr\u00e4ge der indigenen Gemeinschaften wurden dann aber in der Geschichte europ\u00e4ischer Wissenschaft und Wissensproduktion selten anerkannt. Zur Arbeit der Studierenden mit diesem Themenkomplex z\u00e4hlte neben dem Studium wissenschaftshistorischer Literatur zur und neuer Ans\u00e4tzen aus der \u00d6kologie auch die gemeinsame Arbeit mit der K\u00fcnstlerin Parisa Karimi. Dies wird in der Ausstellung sichtbar und erlebbar. <br \/>Inspiriert durch kreative Schreib\u00fcbungen kommen durch die Studierenden die Pflanzen Moos, Monstera, Pewen, Protea afra, Grasnelke und Kakaobaum zu Wort, vermittelt durch die Studierenden, nachlesbar in der Ausstellung. Sie beginnt im Foyer der Gew\u00e4chsh\u00e4user und f\u00fchrt ins Freiland der G\u00e4rten.<\/p>\n<p>Die beteiligten Studierenden sind namentlich Allegra Bartsch, Hannah B\u00f6rgelmann, Celine B\u00fcchel, Luca Giudice, Tatjana von Grumbkow, Maximilian Heeb, Sonja Kr\u00f6ckel, Enora Pfahl, Elena Pinaeva, Philipp Rohn, Suela Sainclaire, Ann-Kathrin Schneider und Fiona Sprack. Sie haben zu den Pflanzen recherchiert und diskutiert, haben die Ausstellung konzipiert und den Gro\u00dfteil der pr\u00e4sentierten Kunstwerke und Zines selbst gestaltet.\u00a0Die Ausstellung ist Teil des Lehrforschungsprojekts Botanic Futures am Global Heritage Lab unter der Leitung von Jun.- Prof. Dr. Julia Binter und Joanne Rodriguez, in Kooperation mit Dr. Cornelia L\u00f6hne, Wiss. Leiterin der Botanischen G\u00e4rten der Uni Bonn, und der K\u00fcnstlerin Parisa Karimi. <\/p>\n<p>Botanic Futures &#8222;markiert den Start einer neuen Forschungslinie des Global Heritage Lab&#8220;, erkl\u00e4rt Prof. Dr. Julia Binter. &#8222;Unter dem Titel Heritage Ecologies wird erforscht, wie Menschen mit ihrer Umwelt umgehen \u2013 etwa durch das Sammeln, Erhalten, Pflegen oder auch Zerst\u00f6ren von Pflanzen, Tieren und Landschaften.&#8220; Durch die lebenden Pflanzensammlungen Botanischer G\u00e4rten l\u00e4sst sich verdeutlichen wie akademisches Wissen \u00fcber Natur entsteht &#8211; und wie es durch k\u00fcnstlerische und gesellschaftliche Positionen erweitert werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die Herstellung der Pflanzenabbildungen, genannt Zyanotypien, wurde unter Anleitung der K\u00fcnstlerin Parisa Karimi spezielles Papier und Stoff&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":4215,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,1209],"class_list":{"0":"post-297230","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114923561454424844","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=297230"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297230\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4215"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=297230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=297230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=297230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}