{"id":297446,"date":"2025-07-27T07:43:11","date_gmt":"2025-07-27T07:43:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/297446\/"},"modified":"2025-07-27T07:43:11","modified_gmt":"2025-07-27T07:43:11","slug":"finanzkraftausgleich-laenderfinanzausgleich-steigt-auf-hoechstwert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/297446\/","title":{"rendered":"Finanzkraftausgleich: L\u00e4nderfinanzausgleich steigt auf H\u00f6chstwert"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der\u00a0L\u00e4nderfinanzausgleich ist in der ersten H\u00e4lfte des laufenden Jahres auf einen Rekordwert\u00a0von mehr als elf Milliarden Euro angestiegen. Das geht aus der Abrechnung des Bundesfinanzministeriums hervor, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Demnach umfasst das mittlerweile unter dem Namen\u00a0Finanzkraftausgleich bekannte System im ersten Halbjahr 11,178 Milliarden Euro. Das sind den Angaben nach\u00a0rund 1,35 Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der L\u00e4nderfinanzausgleich soll ann\u00e4hernd\u00a0gleiche Lebensverh\u00e4ltnisse schaffen. Finanzstarke Bundesl\u00e4nder zahlen ein, w\u00e4hrend finanzschwache profitieren. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit laut Bundesfinanzministerium rund\u00a018,65<br \/>\nMilliarden Euro durch das System umverteilt. Bayern zahlte mit\u00a09,77<br \/>\nMilliarden Euro den gr\u00f6\u00dften Anteil.\n<\/p>\n<p>        Berlin, Sachsen und Th\u00fcringen gr\u00f6\u00dfte Nehmerl\u00e4nder bisher        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auch in der ersten H\u00e4lfte dieses Jahres hat Bayern mit Abstand am meisten Geld f\u00fcr den\u00a0L\u00e4nderfinanzausgleich gezahlt: In den ersten sechs Monaten betrug die Gebersumme des Freistaates\u00a06,672 Milliarden Euro. Danach folgten Baden-W\u00fcrttemberg mit 2,155 Milliarden Euro und Hessen mit 2,039<br \/>\nMilliarden Euro. Als viertes Geberland wird Hamburg mit 312 Millionen Euro in der Statistik gelistet.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Spitzenreiter bei den Nehmerl\u00e4ndern ist <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a> mit 2,028 Milliarden<br \/>\nEuro, gefolgt von Sachsen mit 1,919 Milliarden Euro und Th\u00fcringen mit<br \/>\n1,161 Milliarden Euro. Nach Sachsen-Anhalt gingen 1,067 Milliarden Euro, nach Nordrhein-Westfalen 935 Millionen Euro und<br \/>\nnach Mecklenburg-Vorpommern 827 Millionen Euro. Brandenburg erhielt 795<br \/>\nMillionen Euro, Niedersachsen 701 Millionen Euro, gefolgt von Bremen<br \/>\n(549 Millionen Euro), Rheinland-Pfalz (540 Millionen Euro), dem Saarland<br \/>\n (372 Millionen Euro) und Schleswig-Holstein (285 Millionen Euro).<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. 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Zwar sei auf Basis von zwei Quartalen keine Hochrechnung f\u00fcr ganz 2025 &#8222;seri\u00f6s m\u00f6glich&#8220;, die aktuelle Entwicklung sei aber &#8222;h\u00f6chst<br \/>\nbesorgniserregend&#8220;.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Bayern will an Klage vor Bundesverfassungsgericht festhalten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vergangenes Jahr hatte Bayern rund\u00a052 Prozent des Geldes eingezahlt, aktuell liegt der Anteil bereits bei fast 60 Prozent. &#8222;Das sind rund<br \/>\n zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahreszeitraum&#8220;, sagte F\u00fcracker. Er forderte eine grundlegende Strukturver\u00e4nderung des\u00a0Finanzkraftausgleichs. &#8222;Bayern ist solidarisch und wir sind bereit, unseren Teil beizutragen,<br \/>\nes darf aber nicht sein, dass die Geberl\u00e4nder \u00fcberfordert werden.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Juli 2023 hatte Bayern vor dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bundesverfassungsgericht\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesverfassungsgericht<\/a>\u00a0gegen den Finanzausgleich geklagt. Bisher offen ist, wann das Gericht eine Entscheidung f\u00e4llt. Zw\u00f6lf Bundesl\u00e4nder, darunter Berlin, Hamburg und Sachsen, haben sich in dem Verfahren zu einer<br \/>\nProzessgemeinschaft zusammengefunden. F\u00fcracker k\u00fcndigte an, Bayern werde an seiner Klage festhalten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Koalitionsvertrag von <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/unionsfraktion\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Union<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a> sieht eine j\u00e4hrliche Zahlung des<br \/>\nBundes von 400 Millionen Euro an die Geberl\u00e4nder vor, wovon Bayern den gr\u00f6\u00dften Anteil erhalten w\u00fcrde. Bisher gibt es dazu aber keine Gesetzgebung. Offen bleibt, ab wann die Zahlungen erfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der\u00a0L\u00e4nderfinanzausgleich ist in der ersten H\u00e4lfte des laufenden Jahres auf einen Rekordwert\u00a0von mehr als elf Milliarden Euro angestiegen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":297447,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[772,296,5441,774,1721,86746,13,14,15,12,861,10,8,9,11,55],"class_list":{"0":"post-297446","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-bayern","9":"tag-berlin","10":"tag-bundesverfassungsgericht","11":"tag-csu","12":"tag-finanzen","13":"tag-finanzkraftausgleich","14":"tag-headlines","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-thueringen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114924080480904495","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=297446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/297446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/297447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=297446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=297446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=297446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}