{"id":298170,"date":"2025-07-27T14:31:16","date_gmt":"2025-07-27T14:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298170\/"},"modified":"2025-07-27T14:31:16","modified_gmt":"2025-07-27T14:31:16","slug":"us-republikaner-schockt-mit-auschwitz-beitrag-gedenkstaette-reagiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298170\/","title":{"rendered":"US-Republikaner schockt mit Auschwitz-Beitrag \u2013\u00a0Gedenkst\u00e4tte reagiert"},"content":{"rendered":"<p>        Kyle Langford<br \/>\n      US-Republikaner schockt mit Auschwitz-Beitrag<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Der Gouverneurskandidat Kyle Langford hat in den sozialen Medien einen verst\u00f6renden Auschwitz-Beitrag geteilt. Auf die \u00f6ffentliche Kritik daran reagiert er h\u00e4misch.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">&#8222;Mein Plan f\u00fcr 0 Prozent Arbeitslosigkeit&#8220;, hei\u00dft es \u00fcber dem Bild, das Kyle Langford vor dem Tor des Konzentrationslagers Auschwitz zeigt. Vor Ort war Langford nicht, sein grinsendes Gesicht wurde nachtr\u00e4glich in ein bereits 2019 ver\u00f6ffentlichtes Foto eingebaut. Den Beitrag hat der US-Republikaner, der sich um das Gouverneursamt in Kalifornien bewirbt, am Samstag auf der Plattform X geteilt.\u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"&quot;twitter-tweet&quot;\" data-width=\"&quot;540&quot;\">\n<p lang=\"&quot;en&quot;\" dir=\"&quot;ltr&quot;\">The instrumentalization of the tragedy of all those imprisoned and murdered in the German Nazi concentration and extermination camp Auschwitz for political messaging is a profound moral failure. Auschwitz is not a prop. <a href=\"&quot;https:\/\/twitter.com\/KyleLangfordCA?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;\">@KyleLangfordCA<\/a>, your post is an affront to the dignity of\u2026 <a href=\"&quot;https:\/\/t.co\/06E6RYPXG8&quot;\">pic.twitter.com\/06E6RYPXG8<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Auschwitz Memorial (@AuschwitzMuseum) <a href=\"&quot;https:\/\/twitter.com\/AuschwitzMuseum\/status\/1949047961729577114?ref_src=twsrc%5Etfw&quot;\">July 26, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte von Twitter \/ X integriert.<\/p>\n<p>Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsph\u00e4re zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>    Diesen Inhalt einmalig anzeigen<\/p>\n<p>  Auschwitz-Gedenkst\u00e4tte reagiert<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die Reaktion lie\u00df nicht lange auf sich warten. &#8222;Die Instrumentalisierung der Trag\u00f6die all jener, die im deutschen Nazi-Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert und ermordet wurden, f\u00fcr politische Botschaften ist ein schwerwiegendes moralisches Versagen. Auschwitz ist keine Requisite&#8220;, schreibt der offizielle Account der Auschwitz-Gedenkst\u00e4tte zu einem Screenshot des Posts. &#8222;Kyle Langford, Ihr Beitrag ist eine Beleidigung der W\u00fcrde der Opfer und ein beunruhigender Ausdruck von Gef\u00fchllosigkeit und Missachtung der schrecklichen Geschichte der Menschheit.&#8220; Auch die EU-Partei European Democrats reagiert auf Bluesky \u00e4hnlich: &#8222;Daf\u00fcr gibt es keine Entschuldigung: Das ist kein Humor, es ist getarnter Hass.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Langford scheint die Kritik allerdings anders zu nehmen. Er bedankt sich an das Museum gerichtet &#8222;f\u00fcr die gro\u00dfartige Unterst\u00fctzung&#8220; und f\u00fcgt zynisch hinzu: &#8222;Meine deutschen Vorfahren l\u00e4cheln von oben auf mich herab.&#8220; In einer weiteren Antwort schreibt er: &#8222;Ich bin der kommende Mann.&#8220; Langford wei\u00df, auf welche menschenverachtende Ideologie er anspielt. Sein Post enth\u00e4lt eine KI-Zusammenfassung der Szene, wie Hitler seinen Kammerdiener Heinz Linge vor seinem Suizid gebeten haben soll, sich &#8222;f\u00fcr den kommenden Mann&#8220; nach Westen durchzuschlagen.\u00a0<\/p>\n<p>  Langford setzt auf Schock<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Der Republikaner ist ein Experte darin, mit extremen Positionen Aufmerksamkeit zu erlangen. Im April machte er mit einem Vorsto\u00df zur Abschiebung von illegalen Einwanderern Schlagzeilen. W\u00e4hrend er forderte, alle M\u00e4nner sofort des Landes zu verweisen, wollte er Frauen erlauben, im Land zu bleiben \u2013\u00a0solange sie innerhalb eines Jahres einen einheimischen &#8222;Incel&#8220; heiraten. Eine Bezeichnung f\u00fcr misogyne M\u00e4nnergruppen, die Frauen die Schuld daran geben, dass sie keine Partnerinnen finden. Die Incel-Bewegung gilt als Rekrutierungsbecken f\u00fcr Rechtsextreme.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Langford bezeichnet seine Ideologie in seiner Bewerbung auf das Amt des Gouverneurs von Kalifornien als &#8222;Christlichen \u00d6ko-Nationalismus&#8220;. Neben dem Bau einer Mauer an der mexikanischen Grenze setzt er auf Nulltoleranz bei Kriminalit\u00e4t und will Gef\u00e4ngnis-Insassen als Zwangsarbeiter in Infrastruktur-Projekten einsetzen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Die Gouverneurswahl findet erst im November 2026 statt. In Kalifornien werden die Kandidaten nicht in Vorwahlen ausgesucht, sondern stellen sich selbst auf. In dem demokratisch gepr\u00e4gten Bundesstaat d\u00fcrfte Langford mit seinen extremen Positionen schlechte Chancen haben. Die aktuelle Favoritin hat ihre Kandidatur bisher noch nicht einmal angek\u00fcndigt: Die ehemalige Pr\u00e4sidentschaftskandidatin Kamala Harris will erst nach dem Sommer entscheiden, ob sie antritt. Sie kommt in Umfragen aber schon jetzt auf 57 Prozent Zustimmung.<\/p>\n<p>  <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kyle Langford US-Republikaner schockt mit Auschwitz-Beitrag Artikel anh\u00f6ren Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Der Gouverneurskandidat Kyle&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":298171,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-298170","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114925684939929925","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=298170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/298171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=298170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=298170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=298170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}