{"id":298660,"date":"2025-07-27T19:07:11","date_gmt":"2025-07-27T19:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298660\/"},"modified":"2025-07-27T19:07:11","modified_gmt":"2025-07-27T19:07:11","slug":"bahnprofi-jaroslav-rudis-die-problematischen-zuege-kommen-aus-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298660\/","title":{"rendered":"Bahnprofi Jaroslav Rudi\u0161: \u201eDie problematischen Z\u00fcge kommen aus Deutschland\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Kein Schriftsteller kennt Europas Bahnen so gut wie Jaroslav Rudi\u0161. Bei einer Tour nach Chemnitz zeigt sich das Desaster des deutschen Systems. Und dann wird klar, wie viele Menschen es gibt, die von einer guten Bahn tr\u00e4umen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Jaroslav Rudi\u0161 kommt aus Mainz. \u201eSchon mal +20 Min in Frankfurt\u201c, l\u00e4sst er um 9:37 Uhr per SMS wissen: Doch sein Zug hat aufgeholt. Um 12:32 Uhr trifft er ein, nur zehn Minuten sp\u00e4ter als vorgesehen. Wir sind im Leipziger Hauptbahnhof verabredet, der sch\u00f6nsten Eisenbahnkathedrale Europas.<\/p>\n<p>Rudi\u0161 erkennt man an seiner Hornbrille, der schwarzen Lederjacke und dem silbernen Trolley. Vertraut ist dieser Look durch die sozialen Netzwerke, wo der tschechische Autor, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, seine Fangemeinde unter dem Hashtag <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DLzhwCIs0OT\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.instagram.com\/p\/DLzhwCIs0OT\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">#bahnzeit<\/a> auf dem Laufenden h\u00e4lt. Sein T-Shirt ist mit einer Bahnhofsuhr bedruckt, das Modell der \u00d6sterreichischen Bundesbahnen, wo das Wort \u201eBahnzeit\u201c tats\u00e4chlich im Zifferblatt steht. F\u00fcr Rudi\u0161 kein Unwort, das ihn an Versp\u00e4tungen oder sonstige St\u00f6rungen im Betriebsablauf erinnert. Sondern die Chiffre eines Lebensgef\u00fchls. <\/p>\n<p>Wir wollen weiter nach Chemnitz, wo Rudi\u0161 heute Abend auftritt. Doch zuerst nehmen wir noch einen Imbiss, Rudi\u0161 schw\u00f6rt auf eine Metzgerei, in der es eine super Soljanka gibt. \u201eEine kulinarische Oase der Ex-DDR. Da hinten speist die Schaffnerin aus meinem ICE.\u201c <\/p>\n<p>In Zeiten, in denen das Reisen auf der Schiene in Verruf geraten ist (in Deutschland), steht Jaroslav Rudi\u0161 f\u00fcr eine ganzheitliche Wahrnehmung der Bahn. Transnational und historisch informiert \u2013 was nicht mit Nostalgie oder Eisenbahnromantik zu verwechseln ist. Der Erfolg von Rudi\u0161\u2019 B\u00fcchern, die inzwischen in diversen Sprachen erscheinen, zeigt: Es gibt eine gro\u00dfe Sehnsucht nach einer heilen Bahn und ihren tradierten Leistungen. Bis heute sei das Schienennetz Mitteleuropas nur mit der Habsburgermonarchie zu verstehen, sagt Rudi\u0161, der gern mit dem alten \u201eBaedeker \u00d6sterreich-Ungarn\u201c von 1913 verreist. \u201eEs sind die Bahnstrecken, die unser Europa zusammenhalten.\u201c <\/p>\n<p>Am Zug nach Chemnitz zeigt sich, dass man bereits zehn Minuten vor Abfahrt um die letzten Sitzpl\u00e4tze bangen muss, denn die zwei mickrigen Garnituren der Mitteldeutschen Regiobahn, die auf dieser wichtigen Pendlerstrecke und Touristenhauptachse zur diesj\u00e4hrigen Europ\u00e4ischen Kulturhauptstadt zum Einsatz kommen, gehen leider v\u00f6llig am Bedarf vorbei und sind eine Blamage f\u00fcr den Freistaat Sachsen. <\/p>\n<p>Rudi\u0161 beobachtet, was das Personal alles kompensiert, wenn das System nicht stimmt. Der arme Lokf\u00fchrer muss an jeder Station aus seiner Fahrerkabine, weil kein Schaffner an Bord ist und die Leute in den \u00fcberf\u00fcllten Waggons in den Lichtschranken der T\u00fcren stehen, was die Weiterfahrt verz\u00f6gert. Rudi\u0161 extemporiert, wie so eine Strecke in der Schweiz betrieben w\u00fcrde. \u201eEs g\u00e4be mindestens halbst\u00fcndlich einen Zug pro Richtung, ein schneller Intercity w\u00fcrde sich abwechseln mit einer Regionalbahn, die alle Halte bedient.\u201c \u00a0Damit so etwas selbst auf eingleisigen Strecken funktioniere, brauche es ein zuverl\u00e4ssiges Gesamtsystem, digitale Zugf\u00fchrung, st\u00e4ndig gewartete Z\u00fcge, Signale, Weichen. Das setze kontinuierliche Investitionen voraus. Lauter Dinge, die in Deutschland jahrzehntelang vernachl\u00e4ssigt wurden und nun auch nicht binnen weniger Jahre behoben werden k\u00f6nnen.\u00a0 <\/p>\n<p>Und dann zitiert Rudi\u0161 einen Spruch, den er von Bahnleuten in den Nachbarl\u00e4ndern inzwischen zuhauf h\u00f6rt: \u201eDie problematischen Z\u00fcge kommen immer aus Deutschland\u201c. Ein solcher Satz l\u00e4sst einen nicht nur historisch hellh\u00f6rig werden (mit Blick auf die Deportationen im Nationalsozialismus; Rudi\u0161 thematisiert das in seiner Graphic Novel \u201eAlois Nebel\u201c). Der Satz k\u00fcndet von der heutigen Praxis der Schweizerischen Bundesbahnen, versp\u00e4tete Verbindungen aus Deutschland bereits an der Grenze zu \u201eisolieren\u201c, gegebenenfalls zu stoppen, um den eigenen engmaschigen Taktbetrieb nicht zu gef\u00e4hrden. <\/p>\n<p>Seine Lieblingsstrecken in Europa<\/p>\n<p>\u201eEin Zug in Quarant\u00e4ne, um die anderen nicht mit seiner Versp\u00e4tung anzustecken, eigentlich Stoff f\u00fcrs absurde Theater\u201c, findet Rudi\u0161. Man kann mit ihm herrlich fachsimpeln, \u00fcber Speisewagen, Basistunnel (\u201eZukunftsprojekte gibt es in Deutschland eher wenig\u201c) oder seine Lieblingsstrecken. Die Semmeringbahn z\u00e4hlt ebenso dazu wie die Route von Dresden nach Prag oder die alte Rheinstrecke von Mainz nach Koblenz. <\/p>\n<p>Besitzt Rudi\u0161 eigentlich das, was der Entertainer Harald Schmidt mal die \u201eSchwarze Mamba\u201c nannte, also eine Bahncard 100? Nein, er f\u00e4hrt mit Bahncard 50, erste Klasse, die ist weniger voll, ideal zum Arbeiten. Rudi\u0161 schreibt und liest gern im Zug, selbst Versp\u00e4tungen und Umwege sind f\u00fcr ihn #bahnzeit. Schriftsteller m\u00fcsste man sein.\u00a0 <\/p>\n<p>Circa ein Drittel seiner Zeit verbringt Rudi\u0161 in Z\u00fcgen. Neben Recherchereisen und Fahrten zu Auftritten ist das auch Lifestyle. Er pendelt zwischen seinen Wohnorten in Berlin-Kreuzberg und Ji\u010d\u00edn in Tschechien. Rudi\u0161 z\u00e4hlt zu den prominentesten tschechischen Autoren, nicht nur in seiner Heimat, wo er mit dem Karel-\u010capek-Preis des tschechischen PEN geehrt wurde, und einer Weizenbiersorte, die sein Konterfei schm\u00fcckt. Ende August erscheint, direkt auf Deutsch verfasst, seine \u201eGebrauchsanweisung f\u00fcr Bier\u201c \u2013 ein kluger Schachzug des Piper Verlags, daf\u00fcr einen B\u00f6hmen ins Rennen zu schicken. Rudi\u0161 singt auch in einer Band, die Kafkas Romane vertont und deshalb Kafka Band hei\u00dft, und am 19. September wird sein Theaterst\u00fcck \u201eDas letzte Bier\u201c uraufgef\u00fchrt, ein <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/theater.bamberg.de\/spielplan\/stuecke\/das-letzte-bier\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/theater.bamberg.de\/spielplan\/stuecke\/das-letzte-bier\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Auftragswerk f\u00fcr das Theater Bamberg<\/a>. <\/p>\n<p>Kaum ausgestiegen in Chemnitz, wird Rudi\u0161 im Hauptbahnhof von Fans angesprochen, die extra aus Dresden zur Lesung anreisen. Die Stimmung ist freudig-gespannt wie vor einem Konzert oder Fu\u00dfballspiel. Auf dem Bahnhofsvorplatz erwartet uns die Fotografin. Mit ihrem Auto stoppen wir kurz am Hotel, wo Rudi\u0161 eincheckt, dann geht es \u2013 vorbei an pr\u00e4chtigen Fabrikantenvillen und magischen Lost Places, das \u201es\u00e4chsische Manchester\u201c ist voll davon \u2013 hinaus nach Chemnitz-Hilbersdorf, zum <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.schauplatz-eisenbahn.de\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.schauplatz-eisenbahn.de\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">\u201eSchauplatz Eisenbahn\u201c<\/a>. Der dortige ehemalige Rangierbahnhof, ein riesiges Areal, ist heute Museum. Und Location f\u00fcr die Event-Lesung von Rudi\u0161.\u00a0 <\/p>\n<p>Doch zun\u00e4chst gibt es eine freundliche F\u00fchrung \u00fcbers Gel\u00e4nde durch den Museumsleiter Claudius Noack. Mit leuchtenden Augen bringt Rudi\u0161 immer wieder die Perspektive seiner Figur Winterberg ein, aus \u201eWinterbergs letzte Reise\u201c, dem Rudi\u0161-Roman, der eine Bahnfahrt durch die europ\u00e4ische Geschichte schildert und 2019 f\u00fcr den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Fachbegriffe wie die \u201eG\u00f6rlitzer Zeit\u201c \u2013 so nannte man die Mitteleurop\u00e4ische Zeitzone, die 1893 eingef\u00fchrt wurde, weil die Stadt G\u00f6rlitz auf dem daf\u00fcr zentralen 15. L\u00e4ngengrad lag \u2013 gehen Rudi\u0161 ganz selbstverst\u00e4ndlich \u00fcber die Lippen. \u201eDie Eisenbahnen hatten erheblichen Einfluss auf die Harmonisierung der europ\u00e4ischen Uhren.\u201c <\/p>\n<p>Vorbei an Lokomotiven namens Ludmilla (DR Baureihe 130) und Taigatrommel (DR Baureihe V 200) erreichen wir das Areal der beiden Lokschuppen. Die Diesel- und Dampflokomotiven stehen hier im musealen Halbkreis, aufgereiht wie Stars in der Manege, bereit f\u00fcrs Kommando eines imagin\u00e4ren Dompteurs bei einer Zirkusvorstellung. Und: Es riecht fantastisch nach Schmier\u00f6l und Kohle. Steampunk mit olfaktorischer Note. Und Akustik, denn auf der riesigen, schon bestuhlten Eventfl\u00e4che hat der Ostberliner Musiker Hans Narva, der Rudi\u0161 an diesem Abend vom Mischpult aus begleiten wird, bereits mit dem Soundcheck begonnen. <\/p>\n<p>\u201eIck hab wieder neue Bahnen dabei, aus Tansania und Sri Lanka\u201c, erz\u00e4hlt Narva, der den Anspruch hat, seine Ger\u00e4usche nicht aus irgendwelchen Soundbibliotheken im Netz, sondern authentisch auf eigenen Reisen eingesammelt zu haben. Heute Abend l\u00e4sst er es rattern und klackern, fauchen und pfeifen, er bietet <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/4XxZc0gqGDY\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.youtube.com\/shorts\/4XxZc0gqGDY&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">die perfekte Tonspur zur Location<\/a>, die sich zum Event um 18 Uhr mit rund 200 Menschen aus dem ganzen Umland f\u00fcllt.\u00a0 <\/p>\n<p>\u201eNur ein normaler Eisenbahnmensch\u201c<\/p>\n<p>Viele bitten Rudi\u0161 schon vor der Lesung, f\u00fcr ein Selfie zu posieren. Das m\u00fcssen diese vielen Eisenbahnmenschen sein, denen Rudi\u0161 in seinem Buch \u201eGebrauchsanweisung f\u00fcrs Zugreisen\u201c und seiner Lesung liebevoll huldigt. Die Spezies ist hoch ausdifferenziert. Da gibt es \u201eTunnelmenschen\u201c, die alles \u00fcber Tunnel wissen. Oder \u201eBr\u00fcckenmenschen, die sich nur f\u00fcr die Br\u00fccken interessieren. Und auch viele Bahndammmenschen, Oberleitungsmenschen, Signalmenschen, Stellwerkmenschen, Schienenmenschen, Schwellenmenschen, Schottermenschen, Bahnhofsuhrenmenschen, Weichenmenschen oder Schrankenmenschen, die unterscheiden k\u00f6nnen zwischen allen Bahn\u00fcberg\u00e4ngen in Europa und die Andreaskreuze anbeten, die die Bahn\u00fcberg\u00e4nge schm\u00fccken.\u201c Das Publikum lacht herzlich, als Rudi\u0161 bekennt: \u201eKomisch, dass ich keine Bahnspezialisierung habe, dass ich nur ein normaler, langweiliger, durchschnittlicher Eisenbahnmensch bin.\u201c<\/p>\n<p>Als w\u00e4hrend der Lesung in der Lok-Manege drau\u00dfen ein Unwetter vorbeizieht mit Starkregen und Verdunkelung, bekommt der Abend etwas Magisches. \u201eIch habe viel zu selten an solchen Orten gelesen\u201c, sagt Rudi\u0161 sp\u00e4ter, als er noch eine Stunde signiert. Wer ihn im Gespr\u00e4ch mit seinen vielen Fans erlebt, versteht: Eisenbahn ist so viel mehr als ein dysfunktionaler deutscher Staatskonzern.\u00a0<\/p>\n<p>Jaroslav Rudi\u0161 wurde 1972 in Turnov in der Tschechoslowakei geboren und stammt aus einer Eisenbahnerfamilie: Der Gro\u00dfvater war Weichensteller, der Onkel Fahrdienstleiter, der Cousin Lokf\u00fchrer \u2013 das wollte auch Jaroslav Rudi\u0161 werden, doch seine Brille war ein k.o.-Kriterium f\u00fcr diesen Beruf. Rudi\u0161 studierte Deutsch und Geschichte und wurde Schriftsteller, er erz\u00e4hlt Geschichten aus der Welt der Bahnen, in seiner <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/reise\/nah\/article234391626\/Reisen-mit-Zug-Anekdoten-ueber-die-Bahn-mal-ohne-Haeme.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/reise\/nah\/article234391626\/Reisen-mit-Zug-Anekdoten-ueber-die-Bahn-mal-ohne-Haeme.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eGebrauchsanweisung f\u00fcrs Zugreisen\u201c<\/a> und in Romanen wie \u201eDer Himmel unter Berlin\u201c, \u201eWinterbergs letzte Reise\u201c oder den B\u00e4nden der Graphic Novel \u201eAlois Nebel\u201c (mit Jarom\u00edr 99). Rudi\u0161 singt auch (in der \u201eKafka Band\u201c), schreibt Theaterst\u00fccke und lebt \u2013 wenn nicht auf Schienen \u2013 in der Karl-Kraus-Stadt Ji\u010din und in Berlin-Kreuzberg. Ende August erscheint seine \u201eGebrauchsanweisung f\u00fcr Bier\u201c. <\/p>\n<p><script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kein Schriftsteller kennt Europas Bahnen so gut wie Jaroslav Rudi\u0161. 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