{"id":298803,"date":"2025-07-27T20:26:10","date_gmt":"2025-07-27T20:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298803\/"},"modified":"2025-07-27T20:26:10","modified_gmt":"2025-07-27T20:26:10","slug":"harte-arbeit-zahlt-sich-aus-merz-freut-sich-ueber-abgewendeten-handelskonflikt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298803\/","title":{"rendered":"&#8222;Harte Arbeit zahlt sich aus&#8220;: Merz freut sich \u00fcber abgewendeten Handelskonflikt"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Harte Arbeit zahlt sich aus&#8220;<br \/>\n                Merz freut sich \u00fcber abgewendeten Handelskonflikt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              27.07.2025, 22:18 Uhr<\/p>\n<p><strong>Lange Zeit verunsichert US-Pr\u00e4sident Trump nahezu jedes Land auf der Welt mit seinen Z\u00f6llen. Jetzt gelingt es der Europ\u00e4ischen Union, ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu schlie\u00dfen. Kanzler Merz gibt sich begeistert, Klingbeil sieht noch offene Fragen.<\/strong><\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz begr\u00fc\u00dft die Verst\u00e4ndigung im Zollstreit zwischen der Europ\u00e4ischen Union und den USA. &#8222;Mit der Einigung ist es gelungen, einen Handelskonflikt abzuwenden, der die exportorientierte deutsche Wirtschaft hart getroffen h\u00e4tte&#8220;, erkl\u00e4rte der CDU-Politiker. Dies gelte besonders f\u00fcr die Automobilwirtschaft, bei der die gegenw\u00e4rtigen Z\u00f6lle von 27,5 Prozent auf 15 Prozent fast halbiert w\u00fcrden. Merz betonte, es sei gut, dass eine unn\u00f6tige Eskalation in den transatlantischen Handelsbeziehungen vermieden werde. &#8222;Die Einigkeit der Europ\u00e4ischen Union und die harte Arbeit der Verhandler haben sich ausgezahlt.&#8220; <\/p>\n<p>Der Kanzler dankte Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Handelskommissar Maros Sefcovic. &#8222;In den nun anstehenden Verhandlungen \u00fcber die Details der Einigung hat die Europ\u00e4ische Kommission meine volle Unterst\u00fctzung&#8220;, so der CDU-Politiker. Es gelte weiter daran zu arbeiten, die Handelsbeziehungen mit den USA zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Merz f\u00fcgte hinzu, Europa habe seine Kerninteressen wahren k\u00f6nnen, auch wenn er sich durchaus weitere Erleichterungen im transatlantischen Handel gew\u00fcnscht h\u00e4tte. &#8222;Von stabilen und planbaren Handelsbeziehungen mit Marktzugang f\u00fcr beide Seiten profitieren alle &#8211; diesseits wie jenseits des Atlantiks, Unternehmen wie Verbraucher.&#8220;<\/p>\n<p>Klingbeil: &#8222;Z\u00f6lle schaden beiden Seiten&#8220;<\/p>\n<p>Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zeigte sich zufrieden. Der SPD-Politiker sieht jedoch zu konkreten Folgen aber noch Kl\u00e4rungsbedarf. &#8222;Wir haben immer auf eine Verhandlungsl\u00f6sung gesetzt. Das wurde jetzt erreicht, und das ist erstmal gut&#8220;, erkl\u00e4rte der Vizekanzler. Das Verhandlungsergebnis und die Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland w\u00fcrden nun in der Bundesregierung ausgewertet. Es sei wichtig, dass Europa seine Interessen verteidigt habe.<\/p>\n<p>Klingbeil betonte: &#8222;Grunds\u00e4tzlich bleibt meine \u00dcberzeugung: Z\u00f6lle schaden der Wirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks. Wir brauchen niedrige Z\u00f6lle und offene M\u00e4rkte. Wir setzen weiter auf gute Handelsbeziehungen. Daf\u00fcr werden wir neben den USA auch neue weltweite Partnerschaften aufbauen.&#8220; Der Konflikt habe gezeigt, dass man sich unabh\u00e4ngiger aufstellen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Die EU und die USA haben sich am Abend auf eine Grundsatzvereinbarung zur Entsch\u00e4rfung des seit Monaten andauernden Zollkonflikts geeinigt. Das teilten beide Seiten nach einem Spitzengespr\u00e4ch von EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und US-Pr\u00e4sident Donald Trump in Schottland mit. &#8222;Es wird der gr\u00f6\u00dfte aller Deals&#8220;, sagte Trump. Von der Leyen \u00e4u\u00dferte, es sei ein schwerer Prozess gewesen. &#8222;Jetzt haben wir es, und das ist gut.&#8220; Trumps Angaben zufolge werde der Zollsatz auf die meisten Importe bei 15 Prozent liegen, auch f\u00fcr die Automobilindustrie.<\/p>\n<p>Die EU werde zustimmen, Energie aus den USA im Wert von 750 Milliarden US-Dollar zu kaufen und zus\u00e4tzlich 600 Milliarden US-Dollar mehr in die USA zu investieren, sagte der US-Pr\u00e4sident. Er bezeichnete die Vereinbarung rund um Energie als &#8222;sehr wichtige Komponente&#8220; des Abkommens. Die Z\u00f6lle auf die Einfuhr von Stahl und Aluminium bleiben demnach wie gehabt bei 50 Prozent. &#8222;Das ist eine weltweite Angelegenheit, die so bleibt, wie sie ist&#8220;, betonte er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Harte Arbeit zahlt sich aus&#8220; Merz freut sich \u00fcber abgewendeten Handelskonflikt 27.07.2025, 22:18 Uhr Lange Zeit verunsichert US-Pr\u00e4sident&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":298804,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,85397,106,548,663,158,3934,3935,303,775,213,212,13,14,15,12,1493,64,55,211],"class_list":{"0":"post-298803","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-deutscher-export","11":"tag-donald-trump","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-exporte","18":"tag-friedrich-merz","19":"tag-handelsbeziehungen","20":"tag-handelskonflikte","21":"tag-headlines","22":"tag-nachrichten","23":"tag-news","24":"tag-schlagzeilen","25":"tag-ursula-von-der-leyen","26":"tag-usa","27":"tag-wirtschaft","28":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114927080854975268","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=298803"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/298803\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/298804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=298803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=298803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=298803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}