{"id":298896,"date":"2025-07-27T21:17:11","date_gmt":"2025-07-27T21:17:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298896\/"},"modified":"2025-07-27T21:17:11","modified_gmt":"2025-07-27T21:17:11","slug":"regionalexpress-entgleist-in-baden-wuerttemberg-mindestens-drei-tote","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/298896\/","title":{"rendered":"Regionalexpress entgleist in Baden-W\u00fcrttemberg &#8211; mindestens drei Tote"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 27.07.2025 22:44 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Ein Zug ist im baden-w\u00fcrttembergischen Kreis Biberach entgleist. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben. Weitere Reisende wurden nach Angaben der Polizei schwer verletzt.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem Zugungl\u00fcck im S\u00fcdosten Baden-W\u00fcrttembergs sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Polizei Ulm am Abend mit. Sie berichtete von mehreren Schwerverletzten. Zudem seien zahlreiche weitere Menschen verletzt worden &#8211; ihre Zahl liege im mittleren zweistelligen Bereich, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regionalbahn entgleiste gegen 18:10 Uhr rund 45 Kilometer entfernt von Ulm im Kreis Biberach. Zuvor hatte es dort ein Unwetter gegeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn dem Zug waren nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei rund 100 Menschen. Der Regionalexpress der Linie RE 55 war auf dem Weg von Sigmaringen nach Ulm.<\/p>\n<p>    Ermittler untersuchen, ob Erdrutsch die Ursache war<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWas den Unfall ausgel\u00f6st hat, war zun\u00e4chst unklar. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zogen in den fr\u00fchen Abendstunden unwetterartige Gewitter\u00a0\u00fcber die Region. Lokal seien in kurzer Zeit 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter gefallen, sagte Meteorologe Dominik Smieskol. Ob der Unfall damit im Zusammenhang steht, ist noch nicht bekannt. Ein m\u00f6glicher Zusammenhang werde gepr\u00fcft, sagte eine Sprecherin des Polizeipr\u00e4sidiums Ulm.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErmittler untersuchen zudem, ob ein Erdrutsch die Ursache f\u00fcr das Ungl\u00fcck sein k\u00f6nnte. &#8222;Es hat hier starke Regenf\u00e4lle gegeben, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch der Starkregen und ein damit verbundener Erdrutsch-Unfall urs\u00e4chlich gewesen ist&#8220;, sagte Baden-W\u00fcrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Unfallort. Das sei nun Gegenstand der laufenden Untersuchungen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie Einsatzkr\u00e4fte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den entgleisten Waggons arbeiteten, um sich Zugang zu den Fahrg\u00e4sten zu verschaffen. Einige Waggons sind aufgerissen. Zudem ist lautes Geschrei zu h\u00f6ren. Auf den Aufnahmen sind mehrere entgleiste Waggons eines gelb-wei\u00dfen Zuges zu sehen, mindestens einer ist umgest\u00fcrzt. Zu sehen sind au\u00dferdem umgest\u00fcrzte B\u00e4ume am Unfallort. Fotos zeigen abgebrochene \u00c4ste, auch eine Achse des Zuges ist offenbar bei dem Ungl\u00fcck abgerissen worden und liegt einige Meter entfernt am Rande des Gleisbetts.<\/p>\n<p>    Mindestens vier Rettungshubschrauber im Einsatz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Leitstelle Reutlingen meldete einen sogenannten &#8222;Massenanfall von Verletzten&#8220; &#8211; das bezeichnet im Rettungswesen eine Situation, bei der eine gro\u00dfe Zahl von Verletzten oder Erkrankten versorgt werden muss. Einsatzkr\u00e4fte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Landes- und Bundespolizei waren im Einsatz. Am Unfallort waren auch mindestens vier Rettungshubschrauber.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie betroffene Zugstrecke und die angrenzende Kreisstra\u00dfe 7345 seien gesperrt, teilte die Polizei weiter mit. Ein Schienenersatzverkehr sei eingerichtet. F\u00fcr Angeh\u00f6rige sei eine Sammelstelle im B\u00fcrgerzentrum Daugendorf eingerichtet worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm sp\u00e4ten Abend bereiteten die Einsatzkr\u00e4fte die Bergung des Zuges vor. Es seien alle Verletzten versorgt worden, sagte die Kreisbrandmeisterin des Landkreises Biberach, Charlotte Ziller, an der Ungl\u00fccksstelle.\u00a0Man schaue nun gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk, dass man die Bergung der Waggons vorantreibe. Die Arbeiten w\u00fcrden auch bis Montag noch andauern, die Waggons seien schwer und die Unfallstelle unwegsam.\u00a0<\/p>\n<p>    Ministerpr\u00e4sident Kretschmann zeigt sich betroffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erkl\u00e4rte am Sonntagabend auf der Plattform X: &#8222;Das Zugungl\u00fcck im Kreis Biberach best\u00fcrzt mich.&#8220; Er f\u00fcgte hinzu: &#8222;Wir trauern um die Opfer. Ihren Angeh\u00f6rigen spreche ich mein Mitgef\u00fchl aus.&#8220; Mit dem Innenminister und dem Verkehrsminister stehe er im engen Kontakt und habe sie gebeten, die Rettungskr\u00e4fte mit allen Mitteln zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBaden-W\u00fcrttembergs Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) zeigte sich ersch\u00fcttert. &#8222;Mein tief empfundenes Beileid gilt den Angeh\u00f6rigen der Opfer. Allen Verletzten w\u00fcnsche ich eine rasche und vollst\u00e4ndige Genesung&#8220;, sagte Kretschmann einer Mitteilung zufolge.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNoch sei das gesamte Ausma\u00df des Ungl\u00fccks nicht vollst\u00e4ndig absehbar. Man werde aber alles tun, um die Rettungskr\u00e4fte zu unterst\u00fctzen und die Ursachen des Ungl\u00fccks umfassend aufzukl\u00e4ren, versprach der Ministerpr\u00e4sident. &#8222;Ich danke allen Einsatzkr\u00e4ften und Helferinnen und Helfern, die sich mit unerm\u00fcdlichem Einsatz um die Versorgung der Betroffenen k\u00fcmmern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erkl\u00e4rte: &#8222;Die Lage vor Ort ist ersch\u00fctternd.&#8220; Aktuell lasse sich das gesamte Ausma\u00df des Zugungl\u00fccks nur erahnen. &#8222;Meine Gedanken sind bei den Verletzten, den Angeh\u00f6rigen und Rettungskr\u00e4ften. Wir stehen im engen Austausch mit der Bahn und unterst\u00fctzen, wo wir k\u00f6nnen.&#8220; Experten seien unterwegs, um mit den Ermittlungsbeh\u00f6rden die Unfallursache zu untersuchen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 27.07.2025 22:44 Uhr Ein Zug ist im baden-w\u00fcrttembergischen Kreis Biberach entgleist. 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