{"id":299371,"date":"2025-07-28T01:59:28","date_gmt":"2025-07-28T01:59:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299371\/"},"modified":"2025-07-28T01:59:28","modified_gmt":"2025-07-28T01:59:28","slug":"bahnchaos-zwischen-koeln-und-bonn-2028-drohen-zwei-jahre-vollsperrung-berufspendler-brauchen-loesungen-auch-mit-hilfe-der-swb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299371\/","title":{"rendered":"Bahnchaos zwischen K\u00f6ln und Bonn \u2013 2028 drohen zwei Jahre Vollsperrung \u2013 Berufspendler brauchen L\u00f6sungen, auch mit Hilfe der SWB!"},"content":{"rendered":"<p>Ab Februar 2028 wird es nach derzeitigem Stand fast zwei Jahre keine durchgehende Verbindung zwischen den Hauptbahnh\u00f6fen Bonn und K\u00f6ln geben.<br \/>\u201eDas bedeutet nach jetzigem Informationsstand f\u00fcr die Tausenden von Berufspendlern \u2013 der General-Anzeiger spricht von 41.000 \u2013 , die sich tagt\u00e4glich von Bonn nach K\u00f6ln und umgekehrt auf den Weg machen m\u00fcssen und die auf die Deutsche Bahn (DB) angewiesen sind, schlicht Chaos\u201c, \u00e4rgert sich der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Guido D\u00e9us MdL und fordert: \u201eIn ihrem, aber auch im Interesse aller Pendler m\u00fcssen bereits jetzt realistische L\u00f6sungen gepr\u00fcft und im wahrsten Sinne des Wortes auf die Schiene gebracht werden. Einen Beitrag zur Entspannung k\u00f6nnten beispielsweise Schnellbusse der st\u00e4dtischen Verkehrsbetriebe SWB liefern, die auf der A 555 zwischen Bonn und K\u00f6ln verkehren w\u00fcrden. Besonders effektiv w\u00e4re es, wenn dies auf dem dann entsprechend hergerichteten Standstreifen m\u00f6glich w\u00e4re, um in der Rushhour ungehindert voranzukommen.\u201c<\/p>\n<p>D\u00e9us weist darauf hin, dass die Kappung der Bahnverbindung nicht nur verheerende Auswirkungen auf die DB-Fahrg\u00e4ste haben wird. Denn das Bahnchaos zwischen den beiden St\u00e4dten wird in dem ohnehin schon staugeplagten Bonn f\u00fcr noch mehr Stop and Go und noch mehr \u00fcberf\u00fcllte Stra\u00dfenbahnen sorgen. Es sind also auch alle der rund 200.000 Menschen (Stand 2023 IT NRW), die t\u00e4glich nach Bonn ein- bzw. von Bonn auspendeln, betroffen.<br \/>Dar\u00fcber hinaus will D\u00e9us aber auch die DB nicht aus ihrer Pflicht nehmen, f\u00fcr ihre Kunden weniger belastende Alternativen bei der Ausf\u00fchrung ihrer Projekte ernsthaft in ihre \u00dcberlegungen einzubeziehen. Dies ist auch vor dem Hintergrund, dass nach Angaben der Bahn und Go.Rheinland die Planungen noch nicht abschlie\u00dfend sind, mehr als sinnvoll. \u201eWir werden die weiteren Schritte der DB kritisch verfolgen und begleiten\u201c, k\u00fcndigt D\u00e9us an.<\/p>\n<p>Es ist also bereits jetzt dringend erforderlich, dass die Stadt Bonn intensiven Kontakt mit der DB aufnimmt. Verwaltung und Politik m\u00fcssen schnellstm\u00f6glich \u00fcber die Ausschreibung der DB f\u00fcr den notwendigen Schienenersatzverkehr informiert und eingebunden werden. \u201eWir m\u00fcssen rechtzeitig wissen, ob dies ausreichend ist,\u201c so D\u00e9us weiter. \u201eDaher sollte auch schon aktuell mit den SWB \u00fcber M\u00f6glichkeiten der Entlastung durch Schnellbusse gesprochen werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Bahnlinien 16 und 18 sind schon aktuell ohne Streckensperrungen stark frequentiert und aufgrund h\u00e4ufiger Versp\u00e4tungen keine wirkliche Alternative. Zudem b\u00f6ten sich auch keine ausreichenden Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die zu erwartende Masse zus\u00e4tzlicher Fahrg\u00e4ste. Das zeigt sich auch ohne gr\u00f6\u00dfere Bauprojekte immer wieder bei den schon fast allt\u00e4glichen Zugausf\u00e4llen und -versp\u00e4tungen im Nah- und Fernverkehr. Vollsperrungen \u2013 wie zuletzt im Mai \u2013 verdeutlichen die enormen negativen Folgen auf Kosten der Pendler zwischen den Arbeitsplatzschwerpunkten Bonn und K\u00f6ln. F\u00fcr ann\u00e4hernd zwei Jahre kann ein solches Chaos nicht hingenommen werden.<\/p>\n<p>Eile ist geboten, denn es sollte schnell gekl\u00e4rt werden, ob die Bonner Verkehrsbetriebe mit einspringen m\u00fcssen und auch k\u00f6nnen. Wenn zus\u00e4tzliche Buslinien eingesetzt werden, m\u00fcsste die Beauftragung rasch kommen. Denn die m\u00f6gliche Beschaffung weiterer Busse beziehungsweise der R\u00fcckgriff auf Subunternehmen m\u00fcssten zeitnah eingeleitet werden. Au\u00dferdem m\u00fcssten Finanzierung und Fahrplangestaltung gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n<p>\u201eTrotz allem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Notwendigkeit der DB-Ma\u00dfnahmen zur Sanierung und Modernisierung der Strecke Bonn-K\u00f6ln, d\u00fcrfen die Fahrg\u00e4ste nicht noch mehr in Mitleidenschaft gezogen werden als dies ohnehin schon geschieht\u201c, mahnt D\u00e9us. \u201eEin fast zweij\u00e4hriges Bahnchaos schadet den Menschen und den Unternehmen und muss unbedingt vermieden werden. Wenn OB und gr\u00fcn-linke Ratsmehrheit schon ihren Kampf gegen das Auto als Verkehrsmittel f\u00fchren, stehen sie umso mehr in der Pflicht, Alternativen m\u00f6glich zu machen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ab Februar 2028 wird es nach derzeitigem Stand fast zwei Jahre keine durchgehende Verbindung zwischen den Hauptbahnh\u00f6fen Bonn&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":299372,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[32807,36391,1741,31,87141,53398,5219,3364,29,30,29795,1209],"class_list":{"0":"post-299371","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-a-555","9":"tag-swb-bus-und-bahn","10":"tag-bonn","11":"tag-cdu","12":"tag-cdu-bonn","13":"tag-cdu-fraktion","14":"tag-db","15":"tag-de","16":"tag-deutschland","17":"tag-germany","18":"tag-guido-deus-mdl","19":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114928390250671230","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/299371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=299371"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/299371\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/299372"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=299371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=299371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=299371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}