{"id":299380,"date":"2025-07-28T02:04:31","date_gmt":"2025-07-28T02:04:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299380\/"},"modified":"2025-07-28T02:04:31","modified_gmt":"2025-07-28T02:04:31","slug":"zu-viele-einser-abis-niedersachsen-widerspricht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299380\/","title":{"rendered":"Zu viele Einser-Abis? Niedersachsen widerspricht"},"content":{"rendered":"<p>Die Kritik an zu vielen Spitzennoten im Abitur wird lauter. Doch das nieders\u00e4chsische Kultusministerium sieht keinen Grund zur Sorge. <\/p>\n<p>Das nieders\u00e4chsische Kultusministerium sieht trotz der Kritik des Deutschen Lehrerverbands an einer angeblichen \u201eFlut an Einser-Abis\u201c keinen Trend zu \u00fcbertrieben guten Noten. Die Daten aus dem Land zeigten, dass der Anteil sehr guter Abiturnoten zuletzt wieder leicht gesunken sei, teilte das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. <\/p>\n<p>Verbandspr\u00e4sident Stefan D\u00fcll hatte zuvor der \u201eRheinischen Post\u201c gesagt: \u201eEs gibt eine Flut an Einser-Abis.\u201c Zwar sei das Abitur \u201enichts, was einem hinterhergeworfen wird\u201c, dennoch d\u00fcrfe an der Qualit\u00e4t \u201enicht weiter herumgedoktert\u201c werden. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Plo\u00df hatte vor einer \u201eNoteninflation\u201c gewarnt. <\/p>\n<p>Das Kultusministerium betonte dagegen, gute und sehr gute Noten seien keineswegs die Regel. Die gymnasiale Oberstufe und die Abiturpr\u00fcfungen in Niedersachsen seien anspruchsvoll. \u201eGute Noten verschenken wir mit Sicherheit nicht\u201c, sagte ein Sprecher. Dass das Land bei Pr\u00fcfungen und Bewertung hohe Standards setze, sei ein bewusstes Qualit\u00e4tsmerkmal. <\/p>\n<p>Auch die Quote der nicht bestandenen Abiturpr\u00fcfungen ist laut Ministerium in den vergangenen Jahren leicht gestiegen. Das spreche zus\u00e4tzlich gegen den Vorwurf einer Entwertung. <\/p>\n<p>            &#13;<br \/>\n              Ministerium: Kein Trend zur Bestnote <\/p>\n<p>Nach Ministeriumsangaben lag der Anteil der Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser in den Corona-Jahren 2021 (12,36 Prozent) und 2022 (12,76 Prozent) h\u00f6her als in den Folgejahren. Seither sei ein leichter R\u00fcckgang zu verzeichnen \u2013 auf 11,86 Prozent im Jahr 2023, 11,68 Prozent im Jahr 2024 und 11,43 Prozent im laufenden Jahr. <\/p>\n<p>Auch bei der Spitzennote 1,0 habe sich kein Anstieg gezeigt. Im Jahr 2025 h\u00e4tten 2,00 Prozent der Pr\u00fcflinge diesen Wert erreicht. 2022 seien es 2,31 Prozent gewesen, im Jahr 2019 \u2013 also vor der Pandemie \u2013 habe der Anteil bei 1,15 Prozent gelegen. <\/p>\n<p>Aus Sicht des Ministeriums sprechen diese Zahlen nicht f\u00fcr eine Entwertung des Abiturs, sondern f\u00fcr eine kontinuierlich verbesserte schulische F\u00f6rderung. Die positive Entwicklung sei auch ein Zeichen f\u00fcr gezielte F\u00f6rderung und mehr Chancengleichheit im Bildungssystem. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Kritik an zu vielen Spitzennoten im Abitur wird lauter. 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