{"id":299419,"date":"2025-07-28T02:29:39","date_gmt":"2025-07-28T02:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299419\/"},"modified":"2025-07-28T02:29:39","modified_gmt":"2025-07-28T02:29:39","slug":"hafenwirtschaft-die-modernisierung-der-seehaefen-wurde-viele-jahre-lang-straeflich-vernachlaessigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/299419\/","title":{"rendered":"Hafenwirtschaft: \u201eDie Modernisierung der Seeh\u00e4fen wurde viele Jahre lang str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die deutschen Seeh\u00e4fen m\u00fcssen einen Investitionsstau von 15 Milliarden Euro abarbeiten. Dies k\u00f6nnte aus Bundesmitteln finanziert werden. \u00dcber eine erste Zahlung von 400 Millionen Euro hinaus legt sich die Bundesregierung allerdings nicht fest.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Durch Europas Konfrontation mit Russland r\u00fccken auch die deutschen Seeh\u00e4fen wieder in den Fokus \u2013 \u00a0als Drehscheiben f\u00fcr eine sichere Versorgung des Kontinents und f\u00fcr einen m\u00f6glichen milit\u00e4rischen Aufmarsch der Nato. Ganz unabh\u00e4ngig davon m\u00fcssen enorme Summen in die Kaikanten, Fl\u00e4chen und Inlandsanbindungen der H\u00e4fen investiert werden, um sie als Grundlage des deutschen Au\u00dfenhandels arbeitsf\u00e4hig zu halten und um die Energiewende voranzutreiben, etwa beim Ausbau der Offshore-Windkraft. Angela Titzrath, 59, die Pr\u00e4sidentin des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) mit Sitz in Hamburg und Berlin, sagte WELT AM SONNTAG, wie die Branche die notwendigen Mittel vor allem des Bundes aufbringen will. Im Hauptberuf ist Titzrath Vorstandsvorsitzende des Hamburger Hafenlogistikkonzerns HHLA, den sie im Laufe des Jahres allerdings verlassen wird.<\/p>\n<p><b>WELT AM SONNTAG:<\/b> Frau Titzrath, viele Jahre lang hat sich bei der Finanzierung der Seeh\u00e4fen durch den Bund nichts bewegt, \u00fcber die j\u00e4hrlichen 38 Millionen Euro hinaus. Die Infrastruktur verf\u00e4llt. Nun soll die maritime Wirtschaft einmalig insgesamt 400 Millionen Euro bekommen. Wie ordnen Sie das ein?<\/p>\n<p><b>Angela Titzrath:<\/b> Wir begr\u00fc\u00dfen die 400 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds f\u00fcr die maritime Wirtschaft in den Jahren 2026 bis 2029 ausdr\u00fccklich. Der Bund sieht daf\u00fcr drei Adressaten vor: die Seeh\u00e4fen, die Binnenh\u00e4fen und die Schifffahrt. See- und auch Binnenh\u00e4fen brauchen dringend ein st\u00e4rkeres Engagement des Bundes. Die H\u00e4fen spielen eine zentrale Rolle bei der Wahrnehmung gesamtstaatlicher Aufgabe, von der Energieversorgung \u00fcber den Warenverkehr bis zur Verteidigung. Die f\u00fcnf K\u00fcstenl\u00e4nder k\u00f6nnen die damit verbunden Herausforderungen nicht allein bew\u00e4ltigen. Allerdings arbeiten die K\u00fcstenl\u00e4nder mittlerweile viel enger und besser zusammen als fr\u00fcher. Sie ziehen an einem Strang, um den Bund in die Verantwortung f\u00fcr die dringend n\u00f6tige Modernisierung der H\u00e4fen zu nehmen.\u00a0<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Wie hoch ist der Gesamt-Finanzbedarf f\u00fcr die Sanierung und den Ausbau der \u00f6ffentlichen Hafeninfrastruktur in den deutschen Seeh\u00e4fen?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Der Bedarf umfasst rund 15 Milliarden Euro, das haben wir beim ZDS zusammen mit unseren Mitgliedern detailliert ermittelt. Dabei geht es um marode Kaimauern und fehlende Schwerlastfl\u00e4chen bis hin zu mangelhaften Anbindungen an das Hinterland. Diese Defizite schaden der Wirtschaft und belasten den Hafenbetrieb. Die 15 Milliarden Euro entsprechen gerade einmal drei Prozent des Sonderverm\u00f6gens Infrastruktur. Damit k\u00f6nnten wir alle dringend n\u00f6tigen Modernisierungen innerhalb von zw\u00f6lf Jahren vollst\u00e4ndig und nachhaltig durchf\u00fchren. Mit einer Aufstockung des j\u00e4hrlichen Hafenlastenausgleichs von derzeit j\u00e4hrlich 38 Millionen auf 400 \u2013 besser noch: 500 Millionen \u2013 Euro w\u00fcrde sichergestellt, dass sich die Vers\u00e4umnisse der Vergangenheit nicht wiederholen. Die Situation der Seeh\u00e4fen erinnert mich bisweilen an die der Bundeswehr: Ihre Modernisierung und Erweiterung wurde viele Jahre lang str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt.\u00a0<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Aus welchen Ministerien und Einzelhaushalten w\u00fcrde die Investition dieser 15 Milliarden Euro gesteuert, sollte sich der Bund tats\u00e4chlich zu solch einer Gr\u00f6\u00dfenordnung verpflichten?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Der Betrag kann auf verschiedene Ressorts verteilt werden \u2013 er muss nicht vollst\u00e4ndig aus dem Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr die Infrastruktur kommen. Auch der Verteidigungshaushalt, der Klimafonds des Bundeswirtschaftsministeriums oder Mittel des Verkehrsressorts bieten sich an. Nehmen wir das Stichwort \u201edual use\u201c: Die Modernisierung zum Beispiel einer Br\u00fccke dient sowohl dem Schwerlasttransport, etwa f\u00fcr einen 100-Tonnen-Transformator, als auch der Verlegung von Bundeswehr- oder Nato-Material.\u00a0<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> In welchen Gr\u00f6\u00dfenordnungen m\u00fcssten diese Betr\u00e4ge aufgeteilt und investiert werden?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Dazu haben wir konkrete Vorschl\u00e4ge erarbeitet, die wir mit der Bundesregierung diskutieren wollen. In der Politik und in der Gesellschaft muss aber zun\u00e4chst einmal der Bedarf anerkannt werden: f\u00fcr sichere Export- und Importwege, f\u00fcr die Versorgungssicherheit auch in einer k\u00fcnftigen Energiewirtschaft und f\u00fcr die Verteidigung Deutschlands und Europas. Deutschland ist aufgrund seiner geografischen Lage ein zentraler Aufmarschstandort in m\u00f6glichen Konflikten \u2013 ein Szenario, das niemand erleben m\u00f6chte, worauf wir uns aber vorbereiten m\u00fcssen. Alles andere w\u00e4re unverantwortlich. Dazu geh\u00f6ren Investitionen in den Schutz der Hafenanlagen, etwa gegen Cyberangriffe. Wir k\u00f6nnen dem Bundesverteidigungsminister sofort eine \u00dcbersicht vorlegen, welche Ma\u00dfnahmen in den Seeh\u00e4fen erforderlich sind. Die \u201eZeitenwende\u201c ist mehr als milit\u00e4rische R\u00fcstung. Auch die Seeh\u00e4fen sind ein integraler Teil der \u201eZeitwende\u201c. Ohne funktionierende Infrastruktur gibt es keine wehrf\u00e4hige Bundeswehr.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Ist die neue Bundesregierung aus Union und SPD offener f\u00fcr maritime Themen als die Ampelkoalition zuvor? In der Ampelregierung sa\u00dfen zwar einige Spitzenpolitiker von der K\u00fcste wie Bundeskanzler Olaf Scholz oder Wirtschaftsminister Robert Habeck. F\u00fcr die Seeh\u00e4fen hat sich in deren Regierungszeit von Ende 2021 bis Anfang 2025 dennoch wenig Konkretes getan.<\/p>\n<p><b>Titzrath: <\/b>Die deutschen Seeh\u00e4fen sind systemrelevant f\u00fcr die gesamte Republik \u2013 f\u00fcr Wirtschaft, Verteidigung, Energiewende und Klimaschutz. Allerdings gibt es nach den ersten Haushaltsrunden der neuen Bundesregierung noch keine Entwarnung: Weder wurde der Hafenlastenausgleich erh\u00f6ht, noch gibt es einen Etat f\u00fcr die Seeh\u00e4fen im Sonderverm\u00f6gen Infrastruktur. Immerhin hat die neue Bundesregierung mit ihren Ma\u00dfnahmen die Zeichen der Zeit erkannt. Die Nationale Hafenstrategie von 2024 enth\u00e4lt viele wichtige Ans\u00e4tze, nun gilt es, den Worten Taten folgen zu lassen.\u00a0<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Wie finden Sie die Bestellung des Hamburger CDU-Politikers Christoph Plo\u00df zum neuen Maritimen Koordinator der Bundesregierung?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Wir arbeiten sehr gut mit ihm zusammen, mit ihm kommt eine bemerkenswerte Dynamik auf. Wir finden Geh\u00f6r, und es ist gut, wenn der Maritime Koordinator in der Bundesregierung Wirkung entfalten kann.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Hat der Bund die Schienenanbindungen der Seeh\u00e4fen ausreichend im Blick?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Eine bessere Anbindung an die G\u00fcterbahn ist f\u00fcr die Seeh\u00e4fen zentral. Die DB InfraGo als Schienen-Infrastrukturgesellschaft des Bundes hat ein ambitioniertes Sanierungsprogramm der wichtigsten Bahnkorridore gestartet. Dabei d\u00fcrfen einzelne Seeh\u00e4fen w\u00e4hrend der Sanierungsarbeiten nat\u00fcrlich nicht isoliert oder blockiert werden. Ein G\u00fcterzug ersetzt bis zu 52 Lkw. Es ist politisch gewollt, deutlich mehr G\u00fcterverkehr von der Stra\u00dfe auf die Schiene zu bringen. Der Bund hat wesentliche Hebel daf\u00fcr in der Hand. Die Trassenpreise f\u00fcr die G\u00fcterbahnen d\u00fcrfen nicht weiter steigen, sie m\u00fcssen im Gegenteil sinken \u2013 etwa dadurch, dass der Deutsche Bundestag die gesetzlich vorgeschriebene Eigenkapitalverzinsung der zum Bundesunternehmen Deutsche Bahn geh\u00f6renden DB InfraGO wieder absenkt. Sonst bleibt der Anteil des Lkw-Verkehrs so hoch wie heutzutage, oder er steigt sogar wieder an.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Auch f\u00fcr die Energiewende spielen die deutschen Seeh\u00e4fen eine Schl\u00fcsselrolle. Stehen zum Beispiel in den Seeh\u00e4fen ausreichend Schwerlastfl\u00e4chen f\u00fcr den Ausbau der Offshore-Windkraft zur Verf\u00fcgung?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Der Bund will die Offshore-Windkraft bis 2030 von neun auf 30 Gigawatt ausbauen. Die heutzutage in Deutschland verf\u00fcgbaren und die geplanten Schwerlastfl\u00e4chen reichen daf\u00fcr aber nicht aus. Selbst mithilfe ausl\u00e4ndischer Basish\u00e4fen wie Eemshaven in den Niederlanden oder Esbjerg in D\u00e4nemark ist dieses Ziel ambitioniert. Der systematische Ausbau der Kajen und der Schwerlastfl\u00e4chen in Cuxhaven ist ein wichtiger Schritt, der mit Hochdruck fortgesetzt werden muss. Die Rolle der deutschen Seeh\u00e4fen in der Energiewende muss dringend weiter gest\u00e4rkt werden. Sie sind die Basis f\u00fcr die Offshore-Windenergie, f\u00fcr den Import von LNG und sp\u00e4ter von Wasserstoff sowie umgekehrt auch f\u00fcr den Export von Kohlendioxid in die unterseeische Speicherung.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> In den Ausbau der Kajen und der Schwerlastfl\u00e4chen in Cuxhaven investieren Bund, Land und Wirtschaft jeweils 100 Millionen Euro. Ist das ein gutes Modell f\u00fcr den weiteren Ausbau der Offshore-Infrastruktur?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Ich finde Privatinitiativen auch hierbei grunds\u00e4tzlich gut. Der Ausbau der Anlagen in Cuxhaven ist ein Vorzeigeprojekt.<\/p>\n<p><b>WAMS: <\/b>Wie kommen die Verhandlungen von Bund und K\u00fcstenl\u00e4ndern zu einer zentralen Ablagestelle f\u00fcr Schlick aus Fl\u00fcssen wie Elbe, Weser und Ems voran \u2013 zu einer k\u00fcnftigen Verbringung in die ausschlie\u00dflich deutsche Wirtschaftszone?<\/p>\n<p><b>Titzrath:<\/b> Es gibt einen intensiven Dialog, doch es braucht ein umfassendes Beteiligungsverfahren, auch mit der EU-Kommission. Bund und L\u00e4nder stehen gemeinsam in der Pflicht, die Bundeswasserstra\u00dfen funktionsf\u00e4hig zu halten. Das setzt \u00fcbrigens auch voraus, daf\u00fcr \u00fcberhaupt die personelle Ausstattung zur Verf\u00fcgung zu stellen, zum Beispiel bei der Wasserstra\u00dfenverwaltung des Bundes.<\/p>\n<p><b>WAMS:<\/b> Sie verlassen demn\u00e4chst den Vorstand der HHLA. Im Pr\u00e4sidium des ZDS haben sie mehrere Jahre lang Ihre Expertise in die \u00f6ffentliche Debatte zu den Seeh\u00e4fen eingebracht. Bleiben Sie der maritimen Logistik und der Hafenwirtschaft verbunden?<\/p>\n<p><b>Titzrath: <\/b>Meine Amtszeit als ZDS-Pr\u00e4sidentin l\u00e4uft noch bis zum November. Bis dahin gebe ich meine Expertise intensiv an unseren neuen Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Florian Keisinger weiter.<\/p>\n<p>Als Vorstandsvorsitzende f\u00fchrt Angela Titzrath, 59, seit Anfang 2017 den Hamburger Hafenlogistik-Konzern HHLA. Nach Differenzen mit dessen Haupteignern, der Stadt Hamburg und dem Maritimkonzern MSC, verl\u00e4sst die fr\u00fchere Managerin des Daimler-Konzerns und der Deutschen Post die HHLA sp\u00e4testens bis zum Jahresende. Titzrath vertritt seit 2022 obendrein als Pr\u00e4sidentin des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) die Interessen der deutschen Hafenstandorte, dem Pr\u00e4sidium des ZDS geh\u00f6rte sie bereits zuvor an. Im vergangenen Jahr wurden in den deutschen Seeh\u00e4fen rund 274 Millionen Tonnen G\u00fcter umgeschlagen.<\/p>\n<p><b>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit mehr als 30 Jahren \u00fcber die maritime Wirtschaft, \u00fcber Schifffahrt, H\u00e4fen und Werften.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die deutschen Seeh\u00e4fen m\u00fcssen einen Investitionsstau von 15 Milliarden Euro abarbeiten. 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